Hallo Frank,
vielen Dank für Deine Beteiligung!
abardo hat geschrieben: Ja, so ist das leider, passt nie 100%, ausser man lässt es anfertigen
Für ein paar Bäume habe ich mir tatsächlich schon Tische anfertigen lassen. Allerdings ist diese Kiefer noch nicht dabei gewesen, sie wurde auch noch nicht ausgestellt. Wenn man sie live aus der Nähe sieht, ist nicht zu übersehen, dass sie noch einige Arbeit benötigt.
abardo hat geschrieben:Ich würde aber nie den Baum oder Beisteller komplett mittig auf Tisch oder Unterleger stellen. Wie bei der Pflanzposition in der Schale auch immer ein bisschen aus der Mitte raus (also den Baum ganz leicht nach rechts versetzt und den Beisteller ganz leicht nach links).
Damit bist Du nicht konform mit der allgemeinen Lehre! Grundsätzlich werden Bäume und Beisteller etc. mittig auf Tisch oder Unterleger gestellt. Schau mal z.B. im Kokufu-Bildband mit Augenmerk darauf!
abardo hat geschrieben:Der Beisteller könnte sich auch ein bisschen zum Baum neigen, fänd ich hübscher.
Wenn eine Beistellpflanze einem den Gefallen tut, ein bisschen geneigt zu wachsen, lässt man sie natürlich am liebsten zum Baum hin "schauen". Bambus z.B. ist allerdings eine sehr senkrecht wachsende Pflanze und ich würde nicht auf die Idee kommen, ihn irgendwie in die Neigung zu zwingen...
abardo hat geschrieben:Mir gefällt der verspielte Tisch besser zur Schale, hat von der Farbe aber zu wenig Kontrast, könnte dunkler sein (so wie auf dem allerersten Bild im Thread). Ich mags, wenn der Tisch und der Unterleger von der Farbe her ähnlicher sind. Der letzte Tisch ist mir auch einen Tick zu niedrig, aber trotzdem besser als der strenge und deutlich zu hohe Tisch vom ersten Bild.
Bei Facebook habe ich gestern mit einem italienischen Bonsaianer, der Vorträge in italienischen Clubs über Tokonoma-Displays hält, darüber gefachsimpelt und die Diskussion mit persönlichen Nachrichten und anhand der beiden neuen Fotos fortgesetzt. Er fand den niedrigsten Tisch am besten. Ich stimme Dir zu, dass er etwas dunkler sein könnte. Da die Schale aber ziemlich hell ist und der Baum nicht sehr streng geformt ist, geht die Farbe so auch.
Für mich ist es nicht unbedingt wichtig, dass Tisch und Unterleger die gleiche oder ähnliche Farbe haben. Hauptsache sie sind nicht zu hell und nicht zu auffällig von der Farbe her.
abardo hat geschrieben:An der Toko wirst du ja bestimmt auch noch weiterarbeiten, die ungestrichene Decke fällt mir sehr auf und eine Beleuchtung wär noch toll. Das "Fenster" könnte man bestimmt auch irgendwann mal ausschneiden und mit echten Querstäben, einem dreidimensionalem Rand und Reispapier gestalten (Shoji). Vielleicht auch nochmal Kanthölzer aussen um die Toko rum, damit man den Rest vom Raum nicht mehr sieht.
Im Grunde ist es mehr oder minder eine Tokonoma-Attrappe, die mir hier zu Hause zum Üben von Präsentationen dienen soll. Wie oben im ersten Posting erwähnt ist sie mit einfachen Mitteln und mit wenigen Handgriffen zerlegbar hergestellt, da ich sie schnell und leicht wegräumen können muss.
Die Seitenwände sind aus unbehandelten MDF-Platten und die Rückwand ist ein Wollstoff. Das helle, unbehandelte Holz zu streichen überlege ich noch. Insgesamt habe ich bisher aber nicht vor, noch allzu großen Aufwand zu treiben. Vielleicht irgendwann mal später, keine Ahnung.
abardo hat geschrieben:Die Wände wirken im Foto immer leicht gebogen, da kannst du bestimmt mit grösserer Entfernung fotografieren und anschliessend das Bild beschneiden oder mit der Grafiksoftware nachbearbeiten.
Beim Fotografieren stehe ich schon mit dem Rücken an der Kellerwand. Weiter weg komme ich nicht mehr.
Liebe Grüße,
Heike