Optimaler Substrataufbau

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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bonsaiwilly
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Re: Optimaler Substrataufbau

Beitrag von bonsaiwilly »

*daumen_new* *daumen_new* *daumen_new*
Ich oute mich als Seramit :-D
LG Dieter


Die Schönheit eines Bonsai, liegt im Auge seines Schöpfers
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abardo
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Re: Optimaler Substrataufbau

Beitrag von abardo »

... die auf den Fotos gezeigte Drainageschicht würde ich jetzt mal von der Körnung her auf bis zu 25mm schätzen und füllt etwa ein Drittel der gesamten Schale, hm ...

Ob die grossen Steine irgendeinen wasseraufsaugenden Effekt haben, würde ich jetzt mal bezweifeln wollen.
Grüße, Frank
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Bodo.P.
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Re: Optimaler Substrataufbau

Beitrag von Bodo.P. »

Hallo zusammen

Mein Kompliment an Andreas
Besonders der letzte Abschnitt (könnte sich jeder an den Spiegel stecken, schließlich schaue ich jeden Tag da hin)

mfg
Bodo.P.
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Hanno
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Re: Optimaler Substrataufbau

Beitrag von Hanno »

Danke für den Versuch einer Klassifizierung, Andreas-BABU :-D
Da ich mich allerdings in einer Schublade nie so richtig wohlfühle, oute ich mich als Jemand, der einem "Gemisch" dieser Einzelgruppierungen angehört. Ich nehme halt von Jedem das, was mir in diesem Moment als angebracht erscheint . . . :oops:
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Georg
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Re: Optimaler Substrataufbau

Beitrag von Georg »

:lol: :lol: :lol: *daumen_new*
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
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abardo
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Re: Optimaler Substrataufbau

Beitrag von abardo »

Heiner,
eine Sache hast du noch nicht erwähnt. Wie stocherst du beim Eintopfen frisches Material in den Ballen, ohne die Schichten durcheinander zu bringen ?

Auch sieht es auf den Fotos so aus, als ob altes Material beim Umtopfen gar nicht aus dem Ballen entfernt wurde. Da wundert es mich nicht, wenn du Löcher für den Draht bohren musst.

Ohne das Ersetzen wenigstens eines Teils des Materials im Ballen, ohne ein Auflockern und Einbringen von neuem Material bekommst du nur einen völlig verhärteten Kern, in dem sich keinerlei neue Feinwurzeln entwickeln.
Weiterhin denke ich, daß der Ballen während der Umtopfaktion auch nicht feucht gehalten wurde.
Grüße, Frank
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HeinrichI
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Re: Optimaler Substrataufbau

Beitrag von HeinrichI »

Hallo Leute,
ich möchte auch Andreas für die Ausführungen über die verschiedenen "Substrat-Parteien" danken. Es hört sich gut an, aber ich kann nicht glauben, dass es das wirklich gibt.
Frank, Du hast die Sache erkannt. 1. In diesem Fall war eine relativ hohe Drainageschicht möglich, weil der Wurzelballen ziemlich flach war, aber ich ihm eine hohe Schale für ein freizügigeres Wachstum geben wollte.
2. Der "alte" Ballen bleibt unberührt. Es ist auch nicht unbedingt nötig, den Kernballen aufzulockern, weil die für die Ernährung der Pflanze neu entstehenden Wurzel hauptsächlich in die Rand- und unteren Substratbereiche hineinwachsen sollen. Abgesehen davon, dass der Ballen sowieso konkav bis zum Stamm freigeschnitten ist/wird, haben alle anderen Wurzelenden "freie Bahn". Und was den Feuchtigkeitszustand des Ballens betrifft, bitte ich Dich, wenn Du nichts genaues weißt, Dich lieber zurück zu halten. Ich habe mich schon mit Bonsai beschäftigt, da bist wohl noch mit der Trommel um den Christbaum gelaufen.
Nun noch etwas zu Marco. Natürlich wachsen Wurzel auch nach unten. Ich weiß nicht was Du mit Deiner Theoretisierung bezwecken wolltest. Du solltest Dir mal die Praxis anschauen. Übrigens besitzt Du überhaupt Bonsais? Bei meinen Bonsai sind sämtliche Bereiche des "frischen" Substrates von neuen Wurzeln durchwachsen, darum verstehe ich Deine Interpretation nicht.
Andererseits hast Du Recht mit der Rangfolge der Wichtigkeiten (Umgebungsbedingungen als Nr.1) für ein gutes Bonsai-Dasein. Da kommt die Drainage in der Rangfolge etwas weiter hinten. Übrigens weiß doch jeder Experte, dass eine gute Belüftung des Substrates essentiell ist. Es ist aberwitzig, darüber überhaupt noch debattieren zu müssen. Das auch noch einmal als Hinweis für Andreas: "Der Gasaustausch erfolgt durch eine gute Drainageschicht". Alle anderen Auffassungen sind, so wie auch meine Darstellung des Schichtaufbaus, persönliche Resultate aus gemachten Erfahrungen. Da gibt es kein "Logikloch".
Zuletzt geändert von HeinrichI am 26.01.2017, 10:27, insgesamt 1-mal geändert.
MerschelMarco
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Re: Optimaler Substrataufbau

Beitrag von MerschelMarco »

Hallo Heinrich,
nur mal etwas so allgemeines:
1. Du bist ja noch ziemlich neu hier, haust aber dafür ganz schön auf die Pauke! So läufst du nicht nur Gefahr in Fettnäpfchen zu treten, sondern hast das gerade eben in einem Beitrag dreimal getan :). Nur die Tatsache, dass du vorgibst schon lange Bonsai zu machen, sagt alleine leider nur aus, das du schon lange Bonsai machst, sonst nix. Entsprechend kann ich mir von dir noch kein Bild machen, du kannst das aber schon und bist auch gut bedient dass zu tun, bevor du über Leute wie Frank, Andreas oder mich urteilst.

2. Weshalb hast du eigentlich deinen Artikel verfasst?
Ein Forum ist eigentlich als Diskussionsplattform gedacht, ich habe aber nicht den Eindruck, das du eine kritische Diskussion wünschst, was schade ist, denn zu diskutieren gäbe es hier einiges.

3. Du selbst hast in deinem Beitrag deine Schichtenfolge mit jeder Menge Theorie unterlegt die zwar mit Absolutheitsanspruch daherkommt, aber reine Gedankenspiele sind. Meine Gegentheorien, die zumindest in Teilen wissenschaftl. Lehrmeinungen widergeben, werden dann als praxisfremd dargestellt

Sorry, das ich mich jetzt aus der Reserve habe locken lassen, die Altersweisheit soll noch 20 Jahre warten *dance*
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Andreas Ludwig
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Re: Optimaler Substrataufbau

Beitrag von Andreas Ludwig »

HeinrichI hat geschrieben:Das auch noch einmal als Hinweis für Andreas: "Der Gasaustausch erfolgt durch eine gute Drainageschicht". Alle anderen Auffassungen sind, so wie auch meine Darstellung des Schichtaufbaus, persönliche Resultate aus gemachten Erfahrungen. Da gibt es kein "Logikloch".
Is ok. Ich habs im Propädeutikum Botanik und den ersten Semestern Physik anders mitgekriegt, aber heute gibt es ja keine Wahrheit mehr, nur noch «alternative Fakten». Is ok...
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(Thoreau)
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broelio
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Re: Optimaler Substrataufbau

Beitrag von broelio »

http://walter-pall-bonsai.blogspot.de/2 ... n.html?m=1

Hallo Heiner,

Vielen Dank, dass du mit deinem akribischem Beitrag um das wahrhaft fundamentale Thema "Substrat" eine Diskussion entfacht hast. So was ist immer gut. :)
Ich bin aber auch der Meinung, dass es das beste Substrat für alle Bonsaianer und für jeden Baum nicht gibt. Ich finde darum auch den Beitrag von Walter Pall (link oben) sehr nützlich. Walter braucht keine Drainage, weil sein ganzes "modernes Substrat" drainiert. Ich allerdings schwöre darauf, auch Komposterde beizumischen, was Walter vehement ablehnt. Nigel Saunders sagt in seinem sehr empfehlenswertem Video (link unten) über egal welches Substrat: "Sieve it, Sieve it, Sieve it!", also "Siebe es!"
Ich siebe also den frischen Kompost und nutze die mittelgroben Bestandteile mit gutem Erfolg zusammen mit Bimskies und Lavagranulat. Drainage brauche ich auch nicht zwingend und bisher ist das Zeug sehr formstabil. Einziger Nachteil: Man kann den Baum nicht einfach mal so aus der Schale nehmen, um nach dem Wurzelstatus zu schauen, es bröselt einfach zu stark. So, jetzt hab ich mein Erfolgsrezept auch mal angebracht *daumen_new*
Hier noch der Link auf Nigel, dessen gelassene Bonsaikunst ich sehr bewundere: https://m.youtube.com/watch?v=p522AYawgOI

Lg
Matthias
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souljah
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Re: Optimaler Substrataufbau

Beitrag von souljah »

Klingt schon ein bisschen ala spicer, nichts für ungut. Man kann halt selbstgemachte Erfahrungen nicht verallgemeinern und über wissenschaftliche Erkenntnisse stellen. Dein Beitrag klingt halt so, als ob du die Wahrheit alleine für dich beanspruchst. Das kommt halt nicht gut an. Es wäre ja als Prinzip okay, aber du zeigst halt alternative Fakten auf. Torf geht garnicht - ist quatsch, wie jemand geschrieben hat. Klar nimmt Torf Wasser auf und gibt es ab. Wenn er einmal so trocken ist, dass er nichts mehr aufnimmt, ist es mit dem Baum eh vorbei. Seramis geht garnicht, gibt kein Wasser ab.- ist halt auch quatsch, brauch ich nicht weiter kommentieren... Da kannst du 50 Jahre Bonsai machen, ändert nichts an der falsch Aussage. Meine Ansicht ist: ich gieße, wenn es direkt unten rausläuft wie Suppe, dann brauch ich keine Drainage, das Substrat ist eh durchlässig. Klar hast du in deinem Substrat lange Wurzeln in der Drainage Schicht, da gibt's ja kein Wasser und die müssen auf die Suche gehen... Den alten wurzelballen nicht auszukämmen ist, sagen wir mal, auch alternativ und nicht die alleinige Wahrheit...
Man muß halt mit Kritik rechnen, wenn man eine Lösung für alle Probleme liefern will,die aber schon im Ansatz eindeutig "diskutierbar" ist.

Grüße
Michael
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camaju +
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Re: Optimaler Substrataufbau

Beitrag von camaju + »

Hallo Matthias,
broelio hat geschrieben: Vielen Dank, dass du mit deinem akribischem Beitrag um das wahrhaft fundamentale Thema "Substrat" eine Diskussion entfacht hast. So was ist immer gut. :)
Wenn man sich ein wenig im Forum umschaut, findet man Walters Blogbeitrag nur wenige Beiträge weiter unten auch in diesem Forum ;-)

viewtopic.php?f=8&t=30810

Mit Diskusion und allem drum und dran. Nur mal so am Rand.
Gruß Jürgen *wink*

Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.

Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
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Odoridori
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Re: Optimaler Substrataufbau

Beitrag von Odoridori »

"
MerschelMarco"]Hallo Heinrich,
nur mal etwas so allgemeines:
1. Du bist ja noch ziemlich neu hier, haust aber dafür ganz schön auf die Pauke! So läufst du nicht nur Gefahr in Fettnäpfchen zu treten, sondern hast das gerade eben in einem Beitrag dreimal getan :). Nur die Tatsache, dass du vorgibst schon lange Bonsai zu machen, sagt alleine leider nur aus, das du schon lange Bonsai machst, sonst nix. Entsprechend kann ich mir von dir noch kein Bild machen, du kannst das aber schon und bist auch gut bedient dass zu tun, bevor du über Leute wie Frank, Andreas oder mich urteilst.

2. Weshalb hast du eigentlich deinen Artikel verfasst?
Ein Forum ist eigentlich als Diskussionsplattform gedacht, ich habe aber nicht den Eindruck, das du eine kritische Diskussion wünschst, was schade ist, denn zu diskutieren gäbe es hier einiges.

3. Du selbst hast in deinem Beitrag deine Schichtenfolge mit jeder Menge Theorie unterlegt die zwar mit Absolutheitsanspruch daherkommt, aber reine Gedankenspiele sind. Meine Gegentheorien, die zumindest in Teilen wissenschaftl. Lehrmeinungen widergeben, werden dann als praxisfremd dargestellt

Ich bin bei Marco,

und ich beschäftige mich mit Bonsai seit meinem 17. Lebensjahr, bin seit 1983 Mitglied im BCD
na und? Das sagt doch erst einmal gar nichts darüber aus wie ich Bonsai seit dieser Zeit betreibe.
Ich lasse mich an der Entwicklung meiner Bäume messen ...

Heinrich, bitte einfach mal die Beiträge von Marco aufrufen, seine Bäume und Gestaltungen ansehen
und dann wird Dir ganz schnell klar das Marco weiß wo von er da schreibt.

Viele Grüße
Holger
Nichts kann den Menschen mehr stärken,
als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.
Paul Claudel
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schmieda
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Re: Optimaler Substrataufbau

Beitrag von schmieda »

Hallo

Ich schlage vor, jeder beruhigt sich wieder. Bleibt konstruktiv beim Thema, lasst das persönliche Geplänkel. Wäre doch schade wenn wir hier mit dem Moderationshammer reinhauen müssen.
Der Frühling ist gar nicht mehr weit. ;)
Gruß
Frank :)

++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
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HeinrichI
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Re: Optimaler Substrataufbau

Beitrag von HeinrichI »

Hallo,
es ist eigentlich nicht mein Stil, mich mit anderen anzulegen. Es war nur so, dass mache Reaktionen auf meine Ausführungen für mich (sagen wir mal so) etwas "merkwürdig" erschienen, worauf ich zugestandener Weise etwas krasser wie üblich reagiert habe. Nichts ist mir lieber, als konstruktiv (auch mit anderen) an einer Sache zu arbeiten und so möchte ich dass auch in Zukunft handhaben. Und...natürlich habe ich die Wahrheit auch nicht für mich gepachtet. Das, was ich als Erfahrungen gemeint habe, sind eine Vielzahl von sich wiederholenden "Versuchen", Analysen und Konsequenzen über eine Zeitraum von mehr als 2 Jahrzehnten. Daraus hat sich eben ein ziemlich sicheres Konzept, eben dieser Art des Substrataufbaus, ergeben.
Ich muss dazu sagen, dass ich hier in diesem Beitrag auch noch viel dazugelernt habe und versuche die Erläuterungen aller Anderen in mein Vorstellungsvermögen einzubauen, habe auch alle anderen Substratvarianten nie abgelehnt. Ich nehme alles zur Kenntnis und ignoriere sie nicht einfach, auch die Variante mit Seramis.
Also, bis dann,
mit freundlichen Grüßen Heiner
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