Jetzt konnte ich hier mal 2 Tage nicht vorbeischauen und da hat sich doch so manches angesammelt.
Michael T. hat geschrieben:Hi Gary, ehrlich gesagt nicht mein Ding
Kein Problem Michael, der Baum steht ja bei mir.
Nein, dies ist
Deine Meinung, die sollst Du frei äußern können (Man stehe mir bitte das selbe zu.) und die akzeptiere ich auch.
Michael T. hat geschrieben:BTW .... Foto von dem Arakawa Mehrfachstamm mit den Bohrpfropfungen.
Versuche ich nicht zu vergessen.
crimson hat geschrieben:Wie schaut es denn mit dem Wurzelansatz aus? Muss Du da noch viel machen oder ist der schon gut so? Das sieht man leider auf den Fotos nicht so recht.
Da gibt s nicht viel zu sehen André. Der Stamm verbreitert sich unten gleichmäßig ringsum etwas und das war es auch schon. Wenn Du mich fragst ist das sehr gut, denn oft gibt es hier entweder einseitige Verdickungen oder ein übles Veredelungsgeschwulst.
Zur Erläuterung: Grundsätzlich muss man einfach wissen wovon wir hier reden, nämlich einer
Hinoki. Das
Nebari ist somit eher im Kontext zu Kiefer und Wacholder zu sehen und kann nicht mit Azaleen, Ahornen und ganz speziell einem Dreispitz verglichen werden.
Haarbonsai hat geschrieben:Wo um alles in der Welt kann ich denn so Material finden ?
Leider ist meine Zeit sehr begrenzt und die Baumschulen in meiner Nähe bieten da nicht wirklich was...!
Gibt´s da im www irgend eine gute Adresse ?
Leider kann ich Dir da nicht mit einer Adresse im www dienen Antonia.
Doch zur Sicherheit wiederhole ich mich einfach noch einmal.
Gary hat geschrieben:Das ist ein Japan-Import vom Frühjahr. Solches Material wird man hier gezogen wohl kaum finden. Das Laub dieser Varietät ist sehr fein. ... Er ist unveredelt, gezogen aus einem Steckling. Der Baum ist mittlerweile 35 -40 Jahre alt. Es handelt sich dabei um die letzten 6 Exemplare eines Anzuchtfelds, welches vom Vater an den Sohn vermacht worden ist. Aus dieser Quelle wird also kein Nachschub mehr kommen können.
Köhler Rudolf hat geschrieben:Hallo Gary,
ich finde Deine Gestaltung toll

Ich verstehe nur nicht, warum Du dich für die klassische Gestaltung entschuldigst?
Danke für Dein Lob Rudi.
Die Sache mit der
"Entschuldigung" hast Du allerdings falsch verstanden, denn dies war reine Ironie. Wer mich besser kennt weiß, dass ich ein starker Anhänger klassischer Gestaltungen bin, ohne möglichst anderes abzulehnen oder gar zu verurteilen. Das Leben ist einfach vielseitiger und bunter wenn man für vieles aufgeschlossen bleibt.
Lies einfach noch mal nach:
Gary hat geschrieben:Ein paar Entschuldigungen seien vielleicht noch vorab gestattet.
@ Ulf
Okay, okay, ist leider "stinklangweilig", ja fast
klassisch geraten.
Es fehlt ganz offensichtlich jeglicher
Punk.
Heik hat geschrieben:Eine tolle Gestaltung, wirklich.
Allerdings würde ich die Spitze, also das obere fünftel etwas nach links biegen. Damit der Stamm Kerzengerade ist...
...also ich würde das so machen. Das sehen andere vielleicht etwas anders.
Ja ICH sehe es etwas anders Heiko.
Natürlich könnte man dies problemlos tun, doch wozu? Bis in 2 Jahren ist die Spitze so dicht, da kann die Änderung niemand mehr sehen. Okay?
Martin_S hat geschrieben:Sorry to say Harald!
Zu viele Äste auf gleicher Höhe für eine Bonsai. Für was Naturealistisches sicher richtig.
In Summe nicht schlecht! Guter Hauptbaum einer Gruppe, wenn unten noch mehr fällt :D
Keine Entschuldigung nötig Martin. Wie ich schon bei Michael T. schrieb:
"Ist Deine Meinung. Die persönliche Meinung sol jeder frei äußern können und ich akzeptiere diese auch."
KHarry hat geschrieben:Damit Ulf nicht allein den Randalierer gibt...
Die Gestaltung finde ich klassischer als die Klassiker. Mit dieser Regelmäßigkeit sieht er auch überhaupt nicht wie ein alter Baum aus. Und naturalistisch (was Gary sicher nicht vorhatte) hätte er gut - sogar ziemlich gut - werden können, wenn die Äste ihre Bewegung hätten behalten können. Gegenständige Äste müsste man dafür aber nicht behalten.
Harald, auch dies ist eine persönliche Meinung die akzeptiert wird.

Ich hoffe immer noch auch Jeder akzeptiert meine.
Karl T. hat geschrieben:Es ist auf diesem Foto schwer zu erkennen welche Äste die hinteren sind durch den unruhigen Hintergrund und Schattenwürfe. Trotzdem habe ich versucht virtuell die gegenständigen Äste zu entfernen, es sieht dann aber total besch.. aus. Nachdem ich die Gegenständigen Äste wegretuschiert hatte, hätte ich um den Baum eine bessere Strucktour durch mehr abwärts gerichtete Äste geben müssen. Das war mir dann doch zu viel Arbeit. Bei der jetzigen Gestaltung währe durch die enge Aneinanderreihung der Äste kein steilerer Winkel möglich. Mein Fazit, mir sind viel zu viele Äste an den Baum, der Baum so wie er jetzt gestaltet ist, macht auf mich einen eher langweiligen Eindruck.

Ich denke dass man aus diesem Material sicher noch einiges herausholen könnte.

Gary, es ist nicht persönlich gemeint,

die Zypresse als solche gefällt mir sehr gut,

du musst aber mit dem gestalteten Baum leben.

Karl, Du sagst es selbst: "ICH muss damit leben können."
Ich versichere Dir und allen anderen gern:
"Bis jetzt geht es ganz gut!" 