Hallo, Ihr Lieben,
den kleinen Rehapatienten habe ich jetzt aus der großen Schale herausgenommen und ganz schön mit dem übergroßen und sehr fest verfilzten Wurzelballen gerungen, bis ich ihn auseinander und verkleinert bekommen habe. Nun ist die Zeit der großen Trainingsschale und der meterlangen Opfertriebe vorbei, sonst wäre das Shohin-Format irgendwann auch schon schwer wieder zu erreichen. Die jetzige Pflanzposition ist noch nicht optimal, aber nur so passte der Baum gerade in die Schale.
Die eine Stelle am Nebari (das jetzt nach dem Umtopfen leider erst einmal noch mit Substrat bedeckt ist), wo zweimal eine Ablaktion schief gegangen ist, ist leider noch immer nicht so schön, ich überlege noch, einen dritten Versuch zu machen. Aber ansonsten hat sich ein schönes Nebari kräftig entwickelt. Dieses Jahr geht es dann auch an den Aufbau der Verzweigung.
Die jetzt verwendete Schale ist ein ziemlich hässliches Billigteil, aber ich hatte gerade keine bessere in der richtigen Größe. Da wird sich bis zum nächsten Umtopfen sicherlich etwas Hübscheres finden lassen. Die türkise Klika-Schale, die ich mal für diesen Ahorn gedacht hatte, dient zurzeit einer Kaki.
Liebe Grüße,
Heike
