Juniperus communis, Entwicklung, erste "kleine"Doku.
Juniperus communis, Entwicklung, erste "kleine"Doku.
Hallo Leute,
es ist glaube ich soweit das ich meinen ersten Baum hier in seiner Entwicklung dokumentiere. Es handelt sich um einen gemeinen Wachholder welchen ich vor ungefähr 3-5 Jahren in einem Baumarkt erstand.
Zu Beginn, am nächsten Termin, unternahm ich an ihm ersteinmal die grundlegenden Pflegemaßnahmen, soll heißen Umpflanzen mit sparsamem Wurzelschnitt in einen größeren Topf, in modernes Substrat welches ich wählte, bestehend aus Zeolith, Blähton, Kohle, Cocohum, kompost, kaffee, etc.
Außerdem wurde sparsam ausgelichtet.
Aus der Anfangszeit gibt es leider keine Bilder, da ich ihn hier nur so beiläufig pflegte er war ja nix besonderes aus dem Baumarkt und recht günstig.
Um so mehr war ich positiv überrascht über die Entwicklung in den ersten beiden Jahren, Potenzial zeigte sich.
Innerhalb dieser Jahre unternahm ich nichts weiter außer gelegentliches Auslichten und nach und nach Entfernen dicker, störender Äste.
So das war erstmal der Startschuss.
Bilder und zwei drei Fragen hab ich später auch noch, und brauche euren Rat; ich habe zwei Stielarten ins Auge gefasst welche sich beide anbieten und suche Meinungen da ich mich nicht entscheiden konnte bis jetzt, aber dazu später mehr.
Wird fortgesetzt mit den Arbeiten dieses Jahres...
MfG,
Hans
es ist glaube ich soweit das ich meinen ersten Baum hier in seiner Entwicklung dokumentiere. Es handelt sich um einen gemeinen Wachholder welchen ich vor ungefähr 3-5 Jahren in einem Baumarkt erstand.
Zu Beginn, am nächsten Termin, unternahm ich an ihm ersteinmal die grundlegenden Pflegemaßnahmen, soll heißen Umpflanzen mit sparsamem Wurzelschnitt in einen größeren Topf, in modernes Substrat welches ich wählte, bestehend aus Zeolith, Blähton, Kohle, Cocohum, kompost, kaffee, etc.
Außerdem wurde sparsam ausgelichtet.
Aus der Anfangszeit gibt es leider keine Bilder, da ich ihn hier nur so beiläufig pflegte er war ja nix besonderes aus dem Baumarkt und recht günstig.
Um so mehr war ich positiv überrascht über die Entwicklung in den ersten beiden Jahren, Potenzial zeigte sich.
Innerhalb dieser Jahre unternahm ich nichts weiter außer gelegentliches Auslichten und nach und nach Entfernen dicker, störender Äste.
So das war erstmal der Startschuss.
Bilder und zwei drei Fragen hab ich später auch noch, und brauche euren Rat; ich habe zwei Stielarten ins Auge gefasst welche sich beide anbieten und suche Meinungen da ich mich nicht entscheiden konnte bis jetzt, aber dazu später mehr.
Wird fortgesetzt mit den Arbeiten dieses Jahres...
MfG,
Hans
- Bjarnensen
- Beiträge: 87
- Registriert: 29.03.2016, 09:18
- Wohnort: Leipzig
Re: Juniperus communis, Entwicklung, erste "kleine"Doku.
Spaß beiseite, wir sind gespannt auf den Baum.
Erare humanum est
Re: Juniperus communis, Entwicklung, erste "kleine"Doku.
...

So sah der Baum Anfang März aus bzw. ende November, bevor er sein erstes Drahtkostüm bekam, zuvor anfang Oktober letzten Jahres wurde er ein zweites mal umgetopft und beschnitten die Entwicklung bis dahin war zufriedenstellend...

...und so danach.
Die Suche nach der zukünftigen Form, die Qual der Wahl.
Da der Wachholder gut angewachsen war und auch gut Zuwachs zeigte, wurde ausgelichtet, eine neue vorläufige Spitze festgelegt und wie gesagt anfang März gedrahtet.
Nun das erste Problem.
Bei dem Stellen der Äste fiel mir irgendwann fast bildlich eine windgepeitschte Form ins Auge, als ich darüber nachdachte auf welche Weise ich die unschöne Schnittstelle auf der Ansichtsseite vermeiden könnte, welche entstehen würde bei einem "Sokan" im klassischen Sinne nicht windgepeitscht. Ok windgepeitscht das ist eine Option die ich für vielversprechend halte, allerdings erst im Herbst nach dem entdrahten.

Variante eins, Windgepeitscht, rot zeigt Schnitte und grün Biegerichtungen, welche ich anstreben würde, der Rest sollte dann noch zulegen und der zweite Ast links sowieso (an Länge). Wird erstmal im Hinterkopf behalten.
Ps.: Achja der fiese Kieselstein markiert die Ansichtsseite der nicht windgepeitschen Variante.
Variante zwei folgt in kürze...
@Bjarnensen
Im Normalfall würde ich dir voll zustimmen, aber Glücksgriffe solls auch geben.
Bedankt fürs Interesse.
Gruß, Hans.

So sah der Baum Anfang März aus bzw. ende November, bevor er sein erstes Drahtkostüm bekam, zuvor anfang Oktober letzten Jahres wurde er ein zweites mal umgetopft und beschnitten die Entwicklung bis dahin war zufriedenstellend...

...und so danach.
Die Suche nach der zukünftigen Form, die Qual der Wahl.
Da der Wachholder gut angewachsen war und auch gut Zuwachs zeigte, wurde ausgelichtet, eine neue vorläufige Spitze festgelegt und wie gesagt anfang März gedrahtet.
Nun das erste Problem.
Bei dem Stellen der Äste fiel mir irgendwann fast bildlich eine windgepeitschte Form ins Auge, als ich darüber nachdachte auf welche Weise ich die unschöne Schnittstelle auf der Ansichtsseite vermeiden könnte, welche entstehen würde bei einem "Sokan" im klassischen Sinne nicht windgepeitscht. Ok windgepeitscht das ist eine Option die ich für vielversprechend halte, allerdings erst im Herbst nach dem entdrahten.

Variante eins, Windgepeitscht, rot zeigt Schnitte und grün Biegerichtungen, welche ich anstreben würde, der Rest sollte dann noch zulegen und der zweite Ast links sowieso (an Länge). Wird erstmal im Hinterkopf behalten.
Ps.: Achja der fiese Kieselstein markiert die Ansichtsseite der nicht windgepeitschen Variante.
Variante zwei folgt in kürze...
@Bjarnensen
Im Normalfall würde ich dir voll zustimmen, aber Glücksgriffe solls auch geben.
Bedankt fürs Interesse.
Gruß, Hans.
Re: Juniperus communis, Entwicklung, erste "kleine"Doku.
Variante zwei
Bei der zweiten Variante würde aus dem Baum ein gewöhnlicher Doppelstamm mit klassischer Astanordnung werden. Was mich davon Abstand nehmen ließ ist, neben der angesprochenen Schnittstelle auf der Ansichtsseite erstens das Loch in der Mitte was schlecht zu füllen ist, da ein Ast an richtiger Stelle fehlt. Und zweitens der zu hohe Stammansatz des Sohnstamms am Hauptstamm, dessen Korrektur auf Kosten des nicht schlechten Nebari gehen würde und Zeit kostet.
Trotzdem meine ich das es nach folgendem Schema relativ einfach zu realisieren wäre, in etwa.
Jedoch liegt mMn. der Fokus der Gestaltungsvariante zwei, mehr auf dem suboptimalen Sokan, da die Prägnanz der windgepeitschten Aste das Manko nicht kaschieren kann.

Geplante Vorgehensweise auf dem Weg zum Sokan (Die Ansichtsseite ist etwas weiter rechts, 30-45% gedreht im Uhrzeigersinn die Schale, aber dann wären die Schnittstellen schlecht einzuzeichnen gewesen.
So das war es erst einmal, ich bin über Tips und Gestaltungsvorschläge dankbar.
Wie würdet Ihr vorgehen, Variante eins, zwei oder vielleicht doch ganz anders?
Sollten Fragen sein beantworte ich sie auch gerne, gut möglich das ich was vergessen habe was interessiert. Wenn erwünscht versuche ich mich auch mal an einem Virtual.
MfG,
Hans
Bei der zweiten Variante würde aus dem Baum ein gewöhnlicher Doppelstamm mit klassischer Astanordnung werden. Was mich davon Abstand nehmen ließ ist, neben der angesprochenen Schnittstelle auf der Ansichtsseite erstens das Loch in der Mitte was schlecht zu füllen ist, da ein Ast an richtiger Stelle fehlt. Und zweitens der zu hohe Stammansatz des Sohnstamms am Hauptstamm, dessen Korrektur auf Kosten des nicht schlechten Nebari gehen würde und Zeit kostet.
Trotzdem meine ich das es nach folgendem Schema relativ einfach zu realisieren wäre, in etwa.
Jedoch liegt mMn. der Fokus der Gestaltungsvariante zwei, mehr auf dem suboptimalen Sokan, da die Prägnanz der windgepeitschten Aste das Manko nicht kaschieren kann.

Geplante Vorgehensweise auf dem Weg zum Sokan (Die Ansichtsseite ist etwas weiter rechts, 30-45% gedreht im Uhrzeigersinn die Schale, aber dann wären die Schnittstellen schlecht einzuzeichnen gewesen.
So das war es erst einmal, ich bin über Tips und Gestaltungsvorschläge dankbar.
Wie würdet Ihr vorgehen, Variante eins, zwei oder vielleicht doch ganz anders?
Sollten Fragen sein beantworte ich sie auch gerne, gut möglich das ich was vergessen habe was interessiert. Wenn erwünscht versuche ich mich auch mal an einem Virtual.
MfG,
Hans
- Bjarnensen
- Beiträge: 87
- Registriert: 29.03.2016, 09:18
- Wohnort: Leipzig
Re: Juniperus communis, Entwicklung, erste "kleine"Doku.
Letzteres scheint für mich am ehesten ein befriedigendes Ergebnis zu erzeuge, jedoch müsste der Ast unter 7. fallen
Erare humanum est
Re: Juniperus communis, Entwicklung, erste "kleine"Doku.
Hi,
zwei kleine Anmerkungen: a) wenn man einen Baum drahtet, kann man auch Bewegungen in die Äste biegen und Astansätze korrigieren und b) mach mal bitte ein scharfes Makrobild vom Laub, so von Ferne sieht der Baum komplett gestresst aus
zwei kleine Anmerkungen: a) wenn man einen Baum drahtet, kann man auch Bewegungen in die Äste biegen und Astansätze korrigieren und b) mach mal bitte ein scharfes Makrobild vom Laub, so von Ferne sieht der Baum komplett gestresst aus
Grüße, Frank
___________
Ich will nur noch hupen !
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Ich will nur noch hupen !
Re: Juniperus communis, Entwicklung, erste "kleine"Doku.
Nochwas: beide Ideen wären für mich keine Lösung. Für windgepeitscht sind auf der rechten Seite zu wenig Äste und das ist kein Doppelstamm. Was da als Doppelstamm verwendet werden soll, ist einfach nur ein langer, stark nach oben stehender Ast.
Ich würde den "Doppelstamm" wahrscheinlich komplett auf dessen ersten Zweig absetzen und den Baum aufrichten, das Nebari weisst nämlich diesen Weg ...
Ich würde den "Doppelstamm" wahrscheinlich komplett auf dessen ersten Zweig absetzen und den Baum aufrichten, das Nebari weisst nämlich diesen Weg ...
Grüße, Frank
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Ich will nur noch hupen !
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Ich will nur noch hupen !
Re: Juniperus communis, Entwicklung, erste "kleine"Doku.

Draufsicht
Zu b)

Makro 1

Makro 2
Der Baum ist erstmal fertig gestaltet für dieses Jahr, alles weitere würde dann auf eine spezielle Richtung hinarbeiten. So erklärt sich a): Es sind noch mindestens zwei Folgedrahtungen geplant die nächsten jahre und die Astansätze, von den Ästen die bleiben, gefallen so. Der zweite Ast links macht dann eine apprupte Richtungsänderung mit einem Knick in der Mitte nach rechts unter der 2. Eine Reiszeichnung von einem windgepeitschten Baum käme dem am nächsten, mit langen flachen Polstern. Dieser Ast wäre der optische und längste auf der rechten Seite, als "Leitast".
Es wäre verwunderlich wäre der Baum nicht gestresst (Spitze ab, Großer Ast an der Basis entfernt, umgetopft und das alles im letzten Jahr an drei verschiedenen Terminen, und vor 2 wochen Teilgedrahtet), das vorhandene Laub ist von letztem Jahr, silbriger, und größtenteils bei Drahtung pinziert worden, der diesjährige Schub lässt noch auf sich warten da Balkon Südseite, halbschattig.
Ich mach mir da wenig Sorgen beim Wachholder.
Beim Absetzen auf den ersten Ast würde ich mir Sorgen machen und hätte Angst den Baum zu verlieren, zumindest in nächster Zeit (ca. 3 Jahre bis schon vorhandene Schnittstelle zu ist).
Virtuals Folgen...
Ps.: Kurze Frage: Was unterscheidet eig, einen juniperus rigida von einem communis, irgendwie hab ich das noch nicht erkannt?
Re: Juniperus communis, Entwicklung, erste "kleine"Doku.
Kein Doppelstamm?!
Man könnte nun behaupten windgepeitscht an der Küste sei die Erde weggeweht worden. Glaubwürdig?
Gruß, Hans.
Man könnte nun behaupten windgepeitscht an der Küste sei die Erde weggeweht worden. Glaubwürdig?
Gruß, Hans.
Re: Juniperus communis, Entwicklung, erste "kleine"Doku.

Als Größenverhältnis der Gute mit Schraubverschluss :D, der Baum hat eine höhe von 32cm ab Schalenoberkante.
Re: Juniperus communis, Entwicklung, erste "kleine"Doku.

Alternative vorläufige Ansichtsseite der nicht windgepeitschten Variante.
Re: Juniperus communis, Entwicklung, erste "kleine"Doku.
Nur mal nebenbei, ich wäre nicht so sicher, dass es sich um einen Juniperus communis handelt. Wegen der intensiv blauen und kräftigen Nadeln würde ich eher auf J. chinensis "Blue Alps" (ja, der hat nadeliges Laub) oder J. squamata tippen. Aber das muss ja kein Nachteil sein.
LG, Heike
LG, Heike
Re: Juniperus communis, Entwicklung, erste "kleine"Doku.
Ich würde auch auf "Blue-Alp" tippen
l
Von einem Doppelstamm spricht man, wenn 2 Stämme aus der selben Wurzel wachsen. Bei einem halben Meter über der Erde ist das nur ein Ast
NeToether hat geschrieben: Glaubwürdig?
Von einem Doppelstamm spricht man, wenn 2 Stämme aus der selben Wurzel wachsen. Bei einem halben Meter über der Erde ist das nur ein Ast
Gruß Jürgen 
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
Re: Juniperus communis, Entwicklung, erste "kleine"Doku.
Ich würde versuchen, den Ästen und Zweigen des Wacholders durch Drahten viel mehr Bewegung zu geben. Bei der jetztigen Stärke der Zweige müsste das sehr leicht gehen.
In der jetzigen Form wirkt der Wacholder zu unnatürlich gerade und steif.
In der jetzigen Form wirkt der Wacholder zu unnatürlich gerade und steif.
LG,
F.
F.
