Ein aussergewöhnliches Yamadorierlebnis

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heinz leitner
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Re: Ein aussergewöhnliches Yamadorierlebnis

Beitrag von heinz leitner »

Herbert A hat geschrieben:Norbert, bei Dir zuhause kracht es aber auch ganz gewaltig :-).
Bald wird auch unser Kreuz krachen wie eine Kaisersemmel. Die künftigen Bäume werden bei mir jedenfalls wieder kleiner und handlicher.Herbert
Jaja....
Das sagen sie alle....
Ich nehme mir das auch immer vor..
Gruss Heinz
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Herbert A
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Re: Ein aussergewöhnliches Yamadorierlebnis

Beitrag von Herbert A »

Servus an alle

Fast 3 Jahre seit dem letzten update. Zeit wieder zu berichten wie es der Weide geht.

Mit dem Baum bin ich leider immer noch nicht im Einklang. An dem Platz an dem ich ihn als Begrüßungsbaum für meinen Garten setzen wollte ist es der Weide zu schattig. Da kämpft sie mit Rostpilzen wenn ab Mitte August die Nächte wieder kühler und feuchter werden. Das macht also auf Dauer keinen Sinn.

Letztes Jahr wollte ich den Baum verkaufen. An einen Gartenteich gepflanzt würde die alte Weide irre gut ausschauen. Es waren auch schon Interessenten da, die ihn unbedingt kaufen möchten. Ich habe sie bis jetzt mit dem Argument vertröstet dass ich den Baum zuerst noch gestalten möchte.
Vor zwei Jahre begann ich die Rinde teilweise abzulösen und nur noch eine 10 cm breite Saftbahn stehenzulassen, die sich an dem Stamm hinaufwindet. Damit wollte ich das Alter der Weide zusätzlich unterstreichen.

So schaut die Weide jetzt aus.
030 26.12.15.jpg
Saftbahn
Saftbahn
034 26.12.15.jpg
Jetzt wo er soweit fertig ist, zweifle ich wieder ob ich den Baum hergeben soll. Die Geschichte des Baumes lässt es eigentlich nicht zu. Eine Option wäre es den Baum an der gekennzeichneten Stelle zu kürzen und eine neue Krone aufzubauen. Das sollte in 3-4 Jahren wieder erledigt sein.
037 26.12.15.jpg
Was würdet ihr tun?

lg
Herbert
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Norbert_S
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Re: Ein aussergewöhnliches Yamadorierlebnis

Beitrag von Norbert_S »

Dem Gedanken folgen!!
Norbert

So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
Hans W.
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Re: Ein aussergewöhnliches Yamadorierlebnis

Beitrag von Hans W. »

Hallo Herbert ,

um die Qualität zu heben ist der Schritt
sicherlich notwendig .
Die Stelle ist top und
dann das Totholz gut gemacht ,
so wird die Sache in ein paar Jahren
ein schönes Ganzes ergeben Herbert !!

Schöne Grüße !

Hans
,,die Schönheit "eines Baumes einzufangen ,
fordert das Auge und die Geduld ,
alles liegt in der Wiege dieser Zeit ,
,,dem Weg das Ganze , der Einheit die Zeit"
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Urikawa
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Re: Ein aussergewöhnliches Yamadorierlebnis

Beitrag von Urikawa »

Hallo Hertbert,

Auch ich wurde dein Gedanke folgen und ebenfalls den Winkel worin der Baum aus der Schale herfor kommt verkleinen.
Meiner Meinung nach zeigt der Baum einen sehr interessanten unteren bereich des Stammes. In dieses Teil des Baumes geschied so viel was ich leider weiter nach oben in den Stamm vermisse. Jetzt wird mein Auge automatisch zur Krone gelenkt ob ich es will oder nicht. wurde es Dir gelingen um mehr Hohlraume zu gestalten, wurde einiges mehr in einklang sein.
Wer bin ich das ich sagen darf wie man die Bonsaikunst erleben sollte.
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Herbert A
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Re: Ein aussergewöhnliches Yamadorierlebnis

Beitrag von Herbert A »

nach 2 Jahren wieder ein update der "Äskulapweide".

Es war an der Zeit den Baum in eine vernünftige Position und in eine Bonsaischale zu bringen.

Also raus aus der Plastiktrainingsschale in der sie ja nicht richtig positioniert werden konnte weil eine längere Wurzel noch nicht eingekürzt werden konnte. Wenn der Baum viele Feinwurzeln in Stammnähe hat, ist die Verkleinerung des Ballens überhaupt kein Problem. Ich nehme ein scharfes Messer und schneide den Ballen auf die gewünschte Größe zu.
Verkleinerung des Wurzelballens
Verkleinerung des Wurzelballens
Dort wo die alte Wurzel keine Feinwurzeln hat beginnt sie schon zu vermodern. Sie hat keine Funktion mehr und kann entfernt werden.
alte Wurzel
alte Wurzel
Mit einer Säge wird das passend gemacht.
048 22.03.17.jpg
Die neue runde Schale ist in der Größe passend.
neue Schale
neue Schale
So darf sie dieses Jahr wieder in Ruhe wachsen.
058 22.03.17.jpg
Dieses Jahr muss ich besonders den untersten Ast, der sich in etwa auf halber Stammhöhe befindet durchtreiben lassen.
Wenn ich die Weide jetzt schon auf die beabsichtigte Höhe einkürzen würde, besteht die Gefahr dass sie die ohnehin schon dünne Saftbahn aufgeben würde und der Baum absterben könnte. Die obere Krone werde ich dann ab nächstem Jahr Stück für Stück entfernen. Nicht alles auf einmal, damit sich der Baum an die neue Situation gewöhnen kann.

Das ist noch ein Projekt dass über 2-3 Jahre gehen wird. Gleichzeitig kann ich ja dann die neue Krone aufbauen.

lg
Herbert
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Ferry
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Re: Ein aussergewöhnliches Yamadorierlebnis

Beitrag von Ferry »

Danke für das Update. Die gesamte Geschichte der Äskulapweide liest sich sehr spannend.

Schade, dass Weiden recht anfällig für Pilze sind und zu den Kurzlebigen unter den Bäumen zählen. Ich finde Du hast das Beste daraus gemacht.
LG,
F.
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Herbert A
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Re: Ein aussergewöhnliches Yamadorierlebnis

Beitrag von Herbert A »

Servus an alle

die Weide treibt jetzt aus. Schaut schon wesentlich besser aus als ohne Laub. Ich werde in meinem Garten einen neuen Platz finden, wo sie ihren Lebensabend als Begrüßungsbaum verbringen kann.

Ein Blick in den Garten. Ganz hinten steht die Weide.
Garten
Garten
Weide
Weide
Leider kann ich von ihr kein vernünftiges Bild machen. Die ist für meinen kleinen Garten einfach zu groß.

lg
Herbert
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