Dieser Palmatum hat sich, als ich ihn in Japan besucht habe, so in mich verliebt, dass er hinter mir her reiste und vor kurzem in meinem Garten stand. Im Garten von Meister Iura sind wir uns begegnet und es war Liebe auf den ersten Blick.
Die Größe (relativ handlich), die Verzweigung, die Bewegung, die Herbstfärbung, die Astaufteilung, das Nebari und die Gesamtausstrahlung mit einer gewissen Reife waren meine Beweggründe die Liebe zu erwiedern.
Wenn man den Baum genauer betrachtet fällt einem auf, dass er schon viel dichter beastet war. Warum er so zurückgeschnitten wurde, kann ich nicht mehr nachvollziehen.
Wie auf den ersten Bildern unschwer zu erkennen ist, war die Schale in der er stand nicht die passendste. Weiter für die Entwicklung und Pflege zu klein bzw. für mich ein großes Risiko für die Gesundheit des Baumes. Deshalb habe ich dem Schätzchen eine „neue“ Schale von dem Töpfer Tamaaki spendiert.
Beim Umtopfen sollte sich, wie bereits vermutet, herausstellen, dass der Baum schon einige Jahre nicht mehr vernünftig umgetopft wurde. Äußerst verdichtete Erde und viele „schwarze“ Wurzeln deuten auf ein schlechtes Microklima in der Erde. Nun hoffe ich dass der Palmatum die Umtopfaktion gut überstanden hat und somit zu noch hellerem Glanz kommen kann…
Meinungen, Kritik und Beileidsäußerungen sind herzlich willkommen…. Meine Liebe wird das aushalten
In diesem Zusand haben wir uns in Japan verliebt
In meinem Garten angekommen
Beim Umtopfen
