Blaukorn als Dünger (und alternativen)

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
Fabian R
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Blaukorn als Dünger (und alternativen)

Beitrag von Fabian R »

Hallo ihr lieben,

Da in einem von Heikes Baumvorstellungen hier das Thema Düngen aufkam, wir dieses aber dort nicht (weiter) Ausufern lassen wollen erstelle ich mal diesen Thread.
Es ging erstrangig darum wie Heike ihre Bäume düngt, da diese immer sehr kräftigen Zuwachs haben und gut aussehen. Anschließend ging es um die Verwendung von Blaukorn.

Zusammenfassung bis jetzt:
Frage Stefan:
Darf ich fragen wie du den Ahorn fütterst? Immer wenn ich hier die Bäume der Profis sehe, hab ich das Gefühl, meine bleiben hinter ihren Möglichkeiten....
Antwort Heike:
Stefan, bei mir bekommen die Bäume kurz nach dem Austrieb festen, organischen Dünger aufgelegt. Dann warte ich normalerweise ab, bis das erste Internodium fix ist, also durch Düngergaben nicht mehr länger wird. Ab dann dünge ich über die Wachstumssaison zusätzlich wöchentlich mit Flüssigdüngern, bei Hitze allerdings wird die Flüssigdüngung verschoben. Je nach Baumart und Gestaltungsreife nehme ich unterschiedliche Flüssigdünger. Mehr Stickstoff für Bäume, die noch viel Zuwachs brauchen, oder solche, die sich u.U. sträuben, Langtriebe zu machen (z.B. Ginkgo), weniger Stickstoff für reifere Bäume, die feine Zweige und kurze Internodien machen sollen. Azaleen und andere Moorbeetpflanzen bekommen speziellen Dünger. Gerne gebe ich auch Eisendünger und Spurenelementdünger zu, was bei meinen vollsonnig stehenden Bäumen für eine sattere Blattfarbe sorgt.
Den festen organischen Dünger (Biogold, Abrakas, Tamahi o.ä. oder auch für die Shohin einen klein pellettierten Tomatendünger von OBI mit günstiger Zusammensetzung) verwende ich ca. 3 x pro Saison.
Weil das immer alles zusammenhängt: meine Substratmischungen basieren auf Akadama, meist mit einer Handvoll Humus, etwas Bims oder bei Ahornen ein wenig Kanuma zugemischt. Bei Bäumen, die es nicht so sauer mögen (mein Regenwasser hat einen pH-Wert von ca. 5,5!), mische ich auch noch etwas Kalksteingranulat zu, um den pH-Wert etwas anzuheben.
Ich gieße überwiegend mit Regenwasser, mische aber Leitungswasser zu, wenn das Regenwasser knapp wird.
Stefan:
Bin gerade dabei mit den billigen Düngestäbchen zu experimentieren. Die Düngestäbchen sind ganz ok. N-P-K ist 12-8-8 (...)
Antwort Heike:
Einen 12er Stickstoffanteil finde ich arg hoch. Kommt drauf an, für was für Bäume man die Stäbchen nutzen will. Wenn lange Internodien und große Blätter keine Rolle spielen, soll es OK sein. Ich nehme grundsätzlich eher Dünger, wo der Stickstoffanteil etwa ähnlich ist wie der von K und P. Nur bei oben genannten Beispielen nehme ich etwas mit mehr N.
Als nächstes kam das Thema Blaukorn als Dünger auf, da Stefan und ich das z.B. benutzt hatten.

Heike:
Blaukorn, im Ernst? :shock: Ich kenne Leute, die ihre Bäume damit schwer geschädigt haben.
Fabian:
Ich wollte nochmal ganz kurz off-topic fragen, wieso Blaukorn so gefährlich ist? Nicht, dass ich es nicht glaube, aber mich würde interessieren was der unterschied zu anderen (langzeit-) düngern ist? (und ich habe auch etwas blaukorn verwendet um mein outdoor-aufzucht-beet vorzudüngen =( )
Bernd:
Hallo Alle
Als motivierter Verwender von Blaukorn möchte ich mich doch in die Diskussion einmischen. Auch bei Blaukorn passt der Satz von Paracelsus: Die Dosis macht das Gift.
Im Detail betrachtet haben alle die sich hier zu Wort gemeldet haben recht. Denn natürlich kann man mit Blaukorn Bäume umbringen und auch ich habe Anfangs durch zu hohe Dosierungen Bäume geschädigt. Andererseits ist Blaukorn wenn man etwas Erfahrung hat ein gut zu steuerndes und schnell wirkendes Düngemittel. Daher greift allgemeines verteufeln zu kurz. Wichtig ist tatsächlich wenn man sich entscheidet Blaukorn zu verwenden, dass man sich langsam an die richtige Dosierung herantastet und die für die jeweilige Anwendung passende Aplikation findet. (...) (Ich) kann ... die Tage mal genauer beschreiben wie ich das Anwende. Das ist aber immer im Kontext mit meiner Erdmischung und meiner Art zu gießen zu sehen.
soweit bis jetzt.
Ich hoffe Bernd und andere Leute mit Erfahrungen können hier vtl etwas zur Thematik Blaukorn sagen. Anschließend können wir gerne auch auf andere Düngetechniken hier noch eingehen, da dies ein eigenes Theam nur fürs Düngen ist.
Ich hoffe das klappt so wie gedacht!
Zuletzt geändert von Fabian R am 05.05.2017, 17:06, insgesamt 1-mal geändert.
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sstoeckert
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Re: Sammelthread Düngung (was, wie und warum nicht. Meinungen)

Beitrag von sstoeckert »

Hey Fabian,

Danke für die Eröffnung!

Meine wenigen Erfahrungen bezüglich Blaukorn sind, das ich es bei Indoors und Outdoors verwendet habe (ca. 6 bis 10 Kügelchen, je nach Schalengrösse) und noch keine Schäden an den Pflanzen habe. Das einzig Negative sind die Rückstände auf dem Substrat.
Viele Grüße

Stefan

*wink*
sstoeckert
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Re: Sammelthread Düngung (was, wie und warum nicht. Meinungen)

Beitrag von sstoeckert »

Hey Fabian,

Danke für die Eröffnung!

Meine wenigen Erfahrungen bezüglich Blaukorn sind, das ich es bei Indoors und Outdoors verwendet habe (ca. 6 bis 10 Kügelchen, je nach Schalengrösse) und noch keine Schäden an den Pflanzen habe. Das einzig Negative sind die Rückstände auf dem Substrat.
Viele Grüße

Stefan

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maiku
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Re: Sammelthread Düngung (was, wie und warum nicht. Meinungen)

Beitrag von maiku »

Ich habe bis letztes Jahr Hanagokoro benutzt (organischer Dünger, vergl. mit Biogold)

Dieses Jahr habe ich mal Saidung bestellt. Zusätzlich benutze ich hin und wieder normalen Flüssigdünger in eher niedriger Konzentration. Im Frühjahr gebe ich ab und an auch etwas Eisendünger mit hinzu.
Ich habe aber auch noch Aminosol, ein Homöopathisches Stärkungsmittel und GK365, welche ich meist nur auf dem Laub anwende.

Ganz selten mal kommt etwas MSM (organischer Schwefel) auf die Substratoberfläche und ich gieße es mit ein.

Dazu muss ich noch sagen, dass ich alle Düngergaben in einem Kalender eintrage.
Maddin.678
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Re: Sammelthread Düngung (was, wie und warum nicht. Meinungen)

Beitrag von Maddin.678 »

Moin,

finde es ein wenig bedenklich (wenn das für Anfänger gedacht ist) über Düngung zuschreiben, wenn nichts zu dem verwendeten Substrat genannt wird.... Es ist ein riesen Unterschied, ob der Baum in Kompost/Blumenerde steht oder im nur puren Bims (als Beispiel). Vermutlich wird es wieder ein riesen Thread, wo jeder seine eigene (Abhängig von Wohnort, Bäume, Substrat etc) Düngung beschreibt und es dann viele Widersprüche geben wird... Als Anfänger (und ich bin selber einer) wird man dann nur ratloser.

Wenn es aber nur um Blaukorn gehen wird, wäre es sehr interessant!
Viele Grüße
Martin
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camaju +
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Re: Sammelthread Düngung (was, wie und warum nicht. Meinungen)

Beitrag von camaju + »

Hallo Fabian,

schau dich einfach mal im Fachwissen um, da steht sooooviel über Dünger, man glaubt es kaum. Zudem da Leute schreiben, die sich auskennen. Dann gibt es über das düngen so viele unterschiedliche Meinungen, Angaben, Rezepte usw., ist ähnlich Diskusionsbehaftet, wie das Thema Substrat. Du wirst auch nie eine allgemeine 08/15-Regel finden. Das immer abhängig vom Substrat, Klima, Kleinlima, Standort, Art des Düngers, Organisch, Anorganisch und vieles mehr.

Du kennst sicher die Pallsche Ausführung dazu

viewtopic.php?f=8&t=30810&hilit=D%C3%BCnger

Die Suche schmeist übrigens dei der Eingabe von Blaukorn 157 Treffer aus.
Gruß Jürgen *wink*

Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.

Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
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maiku
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Re: Sammelthread Düngung (was, wie und warum nicht. Meinungen)

Beitrag von maiku »

Maddin.678 hat geschrieben: 05.05.2017, 13:43 Moin,

finde es ein wenig bedenklich (wenn das für Anfänger gedacht ist) über Düngung zuschreiben, wenn nichts zu dem verwendeten Substrat genannt wird.... Es ist ein riesen Unterschied, ob der Baum in Kompost/Blumenerde steht oder im nur puren Bims (als Beispiel). Vermutlich wird es wieder ein riesen Thread, wo jeder seine eigene (Abhängig von Wohnort, Bäume, Substrat etc) Düngung beschreibt und es dann viele Widersprüche geben wird... Als Anfänger (und ich bin selber einer) wird man dann nur ratloser.

Wenn es aber nur um Blaukorn gehen wird, wäre es sehr interessant!
Stimmt.

Ich benutze modernes Substrat (ca 5 Teile gebr. Blähton, 1 Teil Kiryu, 3 Teile Boncoco - werde aber den Boncocoanteil weiter reduzieren, weil er doch recht viel Wasser hält), habe bis auf einen Mammut nur Laubbäume. Ulmen, Hainbuchen, Linde, Erle, Efeu.
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Stefan72
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Re: Sammelthread Düngung (was, wie und warum nicht. Meinungen)

Beitrag von Stefan72 »

Freundliche Grüße, Stefan

Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen. Seine Arbeit entsagt nicht, sie ist in das Gelingen verliebt statt ins Scheitern.
Fabian R
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Re: Sammelthread Düngung (was, wie und warum nicht. Meinungen)

Beitrag von Fabian R »

Maddin.678 hat geschrieben: 05.05.2017, 13:43 ... finde es ein wenig bedenklich (wenn das für Anfänger gedacht ist) über Düngung zuschreiben, wenn nichts zu dem verwendeten Substrat genannt wird.... Es ist ein riesen Unterschied, ob der Baum in Kompost/Blumenerde steht oder im nur puren Bims (als Beispiel). ...
Hallo martin (und auch alle anderen die kommentiert haben)
Danke für eure Kommentare!
Dass sich Düngen immer nur in Bezug auf Substrat (und Giessen) sehen lässt sollte klar sein, Heike hatte das super im ersten Zitat schon erwähnt. Man kann es jedoch nicht klar genug machen, werde es verdeutlichen.
Maddin.678 hat geschrieben: 05.05.2017, 13:43 ... Wenn es aber nur um Blaukorn gehen wird, wäre es sehr interessant!
Das war das Hauptziel dieses Threads (siehe Abschweifen in Heikes Thread) und ich denke ich habe hier selbst den Fokus wohl etwas zu stark verlagert.
Ich gebe zu ich habe noch nicht jede Ecke des Forums gelesen. Danke nochmal für links und hinweise. Ich verstehe was ihr meint und passe es an.

Hier gehts jetzt also erstmal hauptsächlich um Blaukorn als Dünger (und Erfahrungen)
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souljah
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Re: Blaukorn als Dünger (und alternativen)

Beitrag von souljah »

Ich habe einmal blaukorn verwendet, fand ihn aber völlig unpassend für meinen Zweck und habe ihn nach sehr kurzer Zeit wieder runtergesammelt,da die Pflanzen erste Schäden davontrugen und ich es auf den Dünger zurückführte. Er ist sehr hoch konzentriert und mineralisch, daher ist eine Überdüngung leicht möglich. Mal abgesehen davon sieht er doof aus auf der Oberfläche. Ich benutze eigentlich saidung und bin völlig zufrieden damit. Zusätzlich ab und zu irgendeinen Flüssigdünger. Mir fällt auch eigentlich kein Grund ein blaukorn zu verwenden. Um ein paar Euro zu sparen?...

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Anja M.
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Re: Blaukorn als Dünger (und alternativen)

Beitrag von Anja M. »

Ich nutze neben einigen anderen festen und flüssigen Sachen vielleicht 2 oder 3 Mal im Jahr Blaukorn fest, gern bei Regenwetter, und vielleicht ein Dutzend mal flüssig. Mein Substrat basiert auf Ausgleichsschüttung.
73 Anja
Berndbonsai
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Re: Blaukorn als Dünger (und alternativen)

Beitrag von Berndbonsai »

Hallo Alle
Da ich mich an anderer Stelle gegen ein verteufeln von Blaukorn und damit auch eher für mineralischen Dünger ausgesprochen habe, möchte ich hier vorstellen wie ich Mineraldünger, damit auch Blaukorn verwende. Die Vorteile sehe ich in der genauen Dosierbarkeit und dem kontrollierten zeitlichen Einsatz des Düngers. Organischer Dünger hat für mich den Nachteil, dass sowohl Feuchtigkeit als auch Temperatur passen müsen damit er wirkt. Da ich Blähtonbruch als Substrat verwende und eher viel gieße wären bei den niedrigen Temperaturen, die wir zur Zeit haben bei organischem Dünger meine Pflanzen ohne Nährstoffe.
Blaukorn übrigens meist vermischt mit veränderlicher Menge an Thomaskali verwende ich auf zwei Arten.
Einmal als Dauerdünger. Da streue ich die Düngerkügelchen einfach flächig auf das Substrat. Das kann bei einer Pflanze die ich stärker Düngen möchte bei einer Schale bis 25cm Durchmesser schon mal ein Esslöffel voll sein. Der Dünger löst sich in den folgenden sechs Wochen beim gießen oder bei Regen auf und eine kontinuierliche Düngung ist gewährleistet. Wohl gemerkt bei seeehhhr durchlässigem Substrat. Pflanzen die ich weniger stark pushen möchte bekommen etwas weniger Dünger. Frisch umgetopfte Pflanzen dünge ich nicht.
Die zweite Methode ist als Flüssigdünger. Dabei löse ich 150g Blaukorn bzw Thomaskali in veränderlichen Anteilen ( Frühjahr und Herbst mehr Kali im Sommer mehr Blaukorn) sowie je ein Esslöffel Eisensalz und Bittersalz in 750ml Wasser auf. Davon gebe ich dann ca zwei Esslöffel in meine 5l Kanne Wasser und gieße damit. Wichtig ist die Stammlösung immer gut zu schütteln vor man die Lösung in die Gießkanne gibt. Mittlerweile gieße ich mit einem Schlauch, dadurch dünge ich nicht mehr so viel flüssig und meine Pflanzen bekommen das nur noch einmal die Woche. Daher lege ich den Dünger eher mal auf. Aber bis vor zwei Jahren habe ich die meisten Bäume damit täglich gegossen. Die Bäume die an der Verfeinerung dran sind bekommen bei mir etwas weniger Dünger. Die habe ich dann nur jeden zweiten oder dritten Tag flüssig gedüngt.
Mit dieser Methode komme ich gut zurecht und habe auch wenig Ärger mit Schädlingen und Pilzen. Mittlerweile verwende ich aber auch noch gleichzeitig im Sommer organische Düngerpellets.

Wichtig ist aber zu Wissen: Dies ist meine Methode zu düngen die genau so bei mir funktioniert. Jedem anderen Empfehle ich sich erstmal langsam an das Düngen mit solch agressiven Düngemitteln heranzutasten und die Bereiche auszuloten. Jeder mineralische Dünger kann gefährlich sein und Salzschäden machen.
Ich hoffe, hiermit kann ich zur Erhellung beitragen und stehe in der nächsten Woche für Rückfragen gerne zur Verfügung.
Gruß Bernd
"Da es hilfreich für die Gesundheit sein soll habe ich beschlossen glücklich zu sein" T. Fontane
Fabian R
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Re: Blaukorn als Dünger (und alternativen)

Beitrag von Fabian R »

Danke für deine ausführlichen erläuterungen!
könntest du noch kurz ergänzen (auch durch edit möglich) was noch in deinem substrat drin ist? also organischer anteil, rinde oder, oder.
Danke
Once we rid ourselves of traditional thinking we can get on with creating the future - J. Bertrand
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Re: Blaukorn als Dünger (und alternativen)

Beitrag von sstoeckert »

Hallo Bernd!
Einen Esslöffel pro schale :shock: ?!?
Das ist echt viel. Aber da weis ich das ich jede Menge Luft nach oben habe...
Mich stören die Rückstände auf dem Substrat. Ist deines nicht völlig weis auf der Schale? Wie gehst du damit um?

PS: Könntest du den thread zu deinem Dreispitz bei Gelegenheit updaten? Würde mich sehr interessieren....
Viele Grüße

Stefan

*wink*
Berndbonsai
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Re: Blaukorn als Dünger (und alternativen)

Beitrag von Berndbonsai »

Hallo Stefan, Hallo Alle
Ja eine Esslöffel pro Schale mittlerer Größe, also so ca 25-30cm breite. Kleinere Schalen entsprechend weniger. Blaukorn braucht ca 6 Wochen bis es sich auflöst, also ist es gar nicht so hoch dosiert für den einzelnen Gießvorgang. Achtung anddere Mineralische Dünger haben andere Zeitverläufe beim auflösen. Da kann das schon eine Überdosis sein. Ausserdem wird das ja auf der Oberfläche verstreut. Also nicht in Häufchen setzen sonst wird örtlich natürlich die Konzentration zu hoch. Aber wenn es Dir zuviel erscheint, dann nimm doch einfach weniger. Das ist ja dann auch okay, dann bist Du auf der sicheren Seite. Du kanst ja, wenn Deine Bäume etwas mager erscheinen, nachdüngen. Das ist ja ganz einfach. Und natürlich versalzt die Oberfläche, aber da ich mit Regenwasser gieße wird das mit der Zeit weg gewaschen und ausserdem trage ich wenn es mir zu viel werden würde die Oberfläche einfach etwas ab. Das muß man ja bei organischem Düngerpellets auch machen. Klar ist wie ich oben schon schrieb, das funktioniert nur bei mineralischem Substrat, bei mir Blähtonbruch, ausserdem setzte ich ca 10-15% Holzkohlestücke zu und dann noch ca 5-10% gesiebten Rindenmulch. So dass mein Substrat extrem durchlässig ist. Ich hoffe, ich konnte hiermit alle Fragen beantworten, wenn nicht dann bitte gerne nochmal nachfragen.
Zum Dreispitz werde ich ein Update im Juni nach dem Blattschnitt einstellen. Ich hoffe das ist okay, aber jetzt mit Laub sieht man ja gar nichts.
Gruß Bernd
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