Kleine Bäume ganz groß. Für alle Winzlinge, die schon Baum sind und nicht Sämling, also einen gewissen Entwicklungsgrad haben. Treu dem Motto "der kleinst mögliche Baum".
Schnee-Eule hat geschrieben: 03.05.2017, 00:52
Mein Problem ist auch dass ich bei dem jetzigen Substrat sehr schwer einschätzen kann, wann die Kiefer wieder Wasser braucht und dann vielleicht eher Fehler beim Gießen mache. Die Oberfläche ist immer steinhart und das Akadama (sieht zumindest so aus) ist wohl zum Klumpen geworden.
Ich habe bis jetzt auch noch nie einen Nadelbaum umgetopft und habe bis jetzt nur darüber gelesen...
Hallo Judith,
Du kannst Dich schon mal etwas selbst behelfen, indem Du an mehreren Stellen mit einem Zahnstocher vorsichtig in das Substrat reinstichst und danach einmal den Wurzelballen kurz ins Wasser tauchst bis Luftblasen aufsteigen. Das wurde bei meiner kürzlich auch gemacht, da ich das gleiche Probleme (steinhartes Substrat) bei meiner neuen Schwarzkiefer habe. Das hat, finde ich schon viel gebracht.
Aber dennoch müssen die Kiefern nach dem Kauf fachgerecht umgetopft werden, um die ganze Akadama-Pampe zu entfernen.
LG, Sanne
Was wären wir ohne den Trost der Bäume… (Zitat von Gisela V.)
du kannst ein partielles umtopfen an deiner Schwarzkiefer machen.........einfach die oberste harte substratschicht ca 1cm tief abtragen, vlt auch bisschen tiefer
die erde/Substrat mit einem Zahnstocher/Schaschlikspieß auflockern und diese erde wegschütten......die fehlende erde/Substrat dann mit frischen feinkörnigen auffüllen,
man kann dann noch etwas zerriebenes spagnum moos auf die Oberfläche legen um das neue lockere Substrat etwas zu verfestigen
weil die oberste schicht durch das gießen/regen den meisten "mehanischen" druck abbekommt zersetzt sie sich am schnellsten....
wenn dann auch noch festdünger nicht rechtzeitig entfernt wird und der auch noch eingeschwämmt wird...bekommt man diese schöne harte kruste.
meistens ist darunter noch körniges Substrat...das wasser braucht nur sehr lange bis es die oberste schicht durchnässt...deshalb tauscht man diese aus.
probiere es aus....ich mach das seit jahren bei meinen bäumen so.....man kann sich damit bis zum nächsten regulären umtopftermin retten.
deine kiefer strotzt nicht vor kraft, hat soweit ersichtlich nur einen minimalen austrieb und nur eine endknospe....ich seh keine rücknospung.
deshalb würde ich nicht zuviel herumpfuschen an der kiefer....die braucht alle Energie die sie hat......hilf ihr nur ein bisschen indem du das
Substrat entlüftest........sonne, dünger und wasser machen dann den rest.
mittlerweile bin ich ein absoluter fan der japanischen rotkiefer, die für unsere breiten (meine ist Tirol) viel geeigneter scheint wie die Schwarzkiefer.
die pflege der rotkiefer ist um einiges leichter als die der Schwarzkiefer......kann ich wirklich nur empfehlen.
Schwarzkiefern können wirklich zickig sein und ich würde sie nie als Nadelbaum einstieg empfehlen......man zahlt meistens Lehrgeld am anfang.
muß nicht sein das sie eingeht aber irgendwann wird sie so unansehnlich das es einen nicht mehr freut....
ach ja, alles angeführte sind meine Erfahrungen......kein "Hörensagen" oder "hab ich gelesen"
ganz gleich wie um die äste, aufpassen das nirgendwo abgeschnürt wird......nur läßt man den draht einwachsen...dabei entstehen Verdickungen.
sinnvoll ist das ganze an jungen bäumen im aufbau....bei alten borkigen bäumen macht das keinen sinn....da gibt es andere Methoden......Hammer und Bohrer zb.
Die Kleine ist gestern in eine größere Schale umgezogen. Ich hatte ja zwei bestellt, doch bei der Einen habe ich mich irgendwie mit der Größe vertan. Da hätte ich dann eventuell später mal einen anderen Kandidaten dafür.
Naja, zuerst wollte ich ja wirklich nur die obere Substratschicht abkratzen und sehen, was sich darunter verbirgt. Allerdings ließ sich da nicht wirklich viel entfernen. Und dann hätte ich halt immer noch nicht gewusst, wie es in der Schale aussieht...
Also habe ich sie vorsichtig aus der Schale geholt. Der Schaleninhalt bestand eigentlich nur aus Wurzeln . Gaaanz vorsichtig habe ich versucht die Wurzeln etwas aufzulockern. Da war wirklich nicht mehr viel vom Akadama übrig.
Die Wurzeln wie sie aus der alten Schale kamen. Leider auch schwarze dazwischen
Leider habe ich vergessen, nochmal ein Bild vom Ballen nach dem Bearbeiten zu machen
Hier die neue Schale. Den Draht habe ich letzte Woche entfernt.
Hatte das Problem auch bei der Mädchenkiefer, nur das am Anzuchtsbodentopf soviel verfilzt war das ich das alles entfernen musste, übrig blieb nur der Kernballen der in dieser Importpampe stand, jetzt über 2 Wochen danach sieht sie gesünder denn je aus, ich gieß alle meine Bäume mit Rhizotonic an, vielleicht hilft das zeug wirklich, ne Kanne über Nadeln und in den Topf oder es ist einfach unverschämtes Idiotenglück bei mir und meinen Kiefern, aber ich denke das wird schon *Daumen hoch*
Hallo Sanne,
ich muss zugeben dass es mir auch etwas mulmig dabei war. Ich habe mir Mühe gegeben nur die schwarzen Wurzeln zu entfernen, nachdem ich den Ballen vorsichtig mit dem Zahnstocher bearbeitet habe. Unten musste ich auch welche entfernen, da das Abdecknetz fest verwachsen war.