Hallo Manu,
danke für Deinen Rat !
Ich werde versuchen die braunen Kerzen raus zu drehen, mit Daumennagel und Fingern, so wie man es glaube ich auch beim Einkürzen der Kerzen macht.
LG Herbert
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Wenn immer der Klügere nachgibt, dann geschieht nur das was die Dummen wollen !
Hallo Andreas,
ich hatte die Kiefer bisher im Winter immer frostgeschützt gestellt, weil ich eben las, dass gerade die jap. Mädchenkiefer im Gegensatz zu den heimischen Kiefern, nicht so frostfest sein soll - ist das falsch !?
Aber wie geschrieben - der Kiefer selbst ist ja nichts passiert - nur die neuen Kerzen, die sehr gut angetrieben hatten, haben den Frost nicht vertragen und sind braun geworden.
Alle anderen (den heimischen) Kiefern hat es gar nichts ausgemacht....
LG Herbert
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Wenn immer der Klügere nachgibt, dann geschieht nur das was die Dummen wollen !
Viele Mädchenkiefern – besonders die wurzelechten – kümmern bei uns oder gehen ein. Daraus wird dann geschlossen, die Spezies sei besonders empfindlich und wird dann auch gegen Frost geschützt.
Mädchenkiefern wachsen in Japan in Höhen von 1200 - 1800 m. Und dann soll dieser Baum in unseren Breiten nicht winterhart sein?! Als ausgewiesener Hochgebirgsbaum ist er m.E. besonders empfindlich gegenüber Hitze, und besonders dann, wenn sich die Schalen durch direkte Sonnnenstrahlung über die Maßen aufheizen. Meine wurzelechte Mädchenkiefer steht daher halbschattig.
Beim Substrat ist Durchlässigkeit oberstes Gebot. Ich würde rein mineralisches Substrat nehmen (max. 5 - 10 % Humus) und dann reichlich gießen. Das bekommt meinem Baum sehr gut. Vor allem sollte der Wurzelballen konsequent saniert werden. Sonst ist aller Aufwand umsonst.
Im Übrigen haben auch die Japaner Probleme mit der Pflege von Mädchenkiefern. Die zahlreichen Beiträge aus japanischen Bonsai-Zeitschriften belegen dies hinreichend.
Grüße
Dirk
Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen, als begangen zu werden. (Franz Kafka)
Dirk K. aus L. hat geschrieben: 05.06.2017, 07:23
Mädchenkiefern wachsen in Japan in Höhen von 1200 - 1800 m. Und dann soll dieser Baum in unseren Breiten nicht winterhart sein?! Als ausgewiesener Hochgebirgsbaum ist er m.E. besonders empfindlich gegenüber Hitze, und besonders dann, wenn sich die Schalen durch direkte Sonnnenstrahlung über die Maßen aufheizen. Meine wurzelechte Mädchenkiefer steht daher halbschattig.
Da hat Dirk Recht. Frost müssen Mädchenkiefern eigentlich gut vertragen, aber ich kann mir dennoch vorstellen, dass ein Baum, der den ganzen Winter geschützt stand und keinen Frost abbekommen hat, bei einem starken Spätfrost draußen dann doch Frostschäden an den weichen, jungen Trieben erleidet.
Im Übrigen lieben Mädchenkiefern trotz ihrer gegen Hitze empfindlichen Wurzeln die volle Sonne. In der Natur wurzeln sie tief in den Felsritzen und haben dadurch immer kühle Wurzeln. Es ist eine gute Idee, vollsonnig aufgestellte Mädchenkiefern in der Bonsaischale während der heißesten Sommerwochen vor übermäßiger Erhitzung des Ballens zu schützen. Man kann sie in der heißesten Zeit mit der Schale in eine etwas größere Kiste oder Schale mit feuchtem Kies o.ä. einsenken. Dabei muss man aber darauf achten, dass keine Staunässe entsteht, versteht sich.
Liebe Grüße,
Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
Also das mit zu heiss halte ich eher für nen Gerücht, meine die ich letztes Jahr erstanden habe stand auf einem Regal in der prallen Sonne egal wie heiß und es hat ihr nicht im geringsten geschadet in so nem kleinen Tonanzuchttopf in purer Akadamapampe.
Von einem einzigen Beispiel über kurze Zeit in einem speziellen Garten kann man aber nicht verallgmeinern. Es gibt genug Leute, die von solchen Problemen berichtet haben und es ist in der Fachliteratur auch immer wieder Thema.
LG, Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
Die Hitzeempfindlichkeit von Gebirgsbäumen im Wurzelbereich ist ein generelles Problem über alle diese Arten.
Nicht jeder Baum, der gelitten hat, geht im gleichen Jahr ein, Christoph.
Aber es hat schon seinen Grund, wieso z.B. Lärchen aus dem Hochgebirge so schwierig fit zu halten sind.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
Dirk K. aus L. hat geschrieben: 05.06.2017, 07:23
Hallo!
Hallo Dirk, danke für Deinen Beitrag !
Viele Mädchenkiefern – besonders die wurzelechten .......meine ist nicht wurzelecht, sondern gepfropft (sollte also glaube ich deswegen noch frosthärter sein oder ?).
Mädchenkiefern wachsen in Japan in Höhen von 1200 - 1800 m. Und dann soll dieser Baum in unseren Breiten nicht winterhart sein?! .... ich meinte auch nicht, dass der Baum das nicht aushält sondern wie in meinem Fall nur die jungen Kerzen.
Beim Substrat ist Durchlässigkeit oberstes Gebot. Ich würde rein mineralisches Substrat nehmen (max. 5 - 10 % Humus) und dann reichlich gießen. Das bekommt meinem Baum sehr gut. - ich verwende sogenanntes "modernes Substrat" 5 1/2 Anteile Bimskies / 4 Anteile Lavakies / und ca. 1,5 Anteile Kokosfasern
Vor allem sollte der Wurzelballen konsequent saniert werden. Sonst ist aller Aufwand umsonst - das habe ich noch nicht gewagt - ich las hier immer man darf bei Koniferen NIE (!) das ganze Substrat entfernen, das würden sie nicht aushalten ! So habe ich beim Umtopfen nur das äußere Drittel des alten Substrates (Erde - noch vom Kaufen - man soll die ja auch nicht so oft umtopfen habe ich auch hier gelesen) entfernt.
Soll ich beim nächsten Umtopfen wirklich den Wurzelballen komplett auswaschen !? Hat wer Erfahrungen, dass ihm nach so einer "Rosskur" die Mädchenkiefer eingegangen ist ?
Aber wie gesagt : der Baum gedeiht ja an sich sehr gut, nur heuer durch den Spätfrost sind die jungen Kerzen abgefroren.
Im Übrigen haben auch die Japaner Probleme mit der Pflege von Mädchenkiefern. Die zahlreichen Beiträge aus japanischen Bonsai-Zeitschriften belegen dies hinreichend. das ist zwar tröstlich für mein Ego, tut aber nicht weniger weh wenn sie mir eingehen würde
Grüße
Dirk
LG Herbert
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Wenn immer der Klügere nachgibt, dann geschieht nur das was die Dummen wollen !
HerbertR hat geschrieben: 05.06.2017, 07:01
Ich werde versuchen die braunen Kerzen raus zu drehen.
Wenn du die Knospenanlagen beschädigen willst ... maximal schneiden und dann noch ein braunes Stück stehen lassen, würd ich mal sagen ...
Hallo Frank,
danke für den (nochmaligen) Hinweis die braunen Kerzen dran zu lassen, hätte ich aber inzwischen ohnehin gemacht, weil ich sah, dass aus den braunen Kerzen vereinzelt doch ein paar grüne Nadeln durchkommen.
LG Herbert
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Wenn immer der Klügere nachgibt, dann geschieht nur das was die Dummen wollen !