Danke für die Vorschläge - werd sie alle im Hinterkopf behalten.
Aber beim Betrachten der Linde in natura ist mir eine Möglichkeit eingefallen, die noch einfacher, zeitsparender

und vor Allem baumschonender sein müsste.
Ich hab nämlich mal virtuell den Baum um 10 Grad nach links gekippt und etwas tiefer (könnte vielleicht sogar noch tiefer sein als auf dem rechten Bild) in die Schale gesetzt. (Die ich für die Linde behalten will, weil sie ein Andenken an meinen Bonsaifreund Klaus Kolbe ist - der übrigens nächste Woche 80 wird)
Die Äste müssten danach natürlich angepasst werden, und auch der Ausleger rechts mit seiner kleinen Baumgruppe würde noch tiefer gelegt werden, damit er, wie geplant, einst am Boden aufliegt und vielleicht sogar bewurzelt.
Aber jetzt sind die dicken Wurzeln nicht mehr ganz so dominant, das Knubblige links verschwindet im Boden und das Nebari insgesamt erscheint (mir) harmonischer.
Klar, dass beim nächsten Umtopfen ein gehöriger Wurzelschnitt nötig ist, aber der tut dann dem Baum nicht so "weh" wie wenn gleichzeitig die dicken Wurzeln gekappt oder abgeschnürt würden.
Was meint Ihr?