Mitmachen gewünscht - Meine Präsentation
- Andreas Ludwig
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Re: Mitmachen gewünscht - Meine Präsentation
Holger – oh, gewiss. So wie ich auch merke, das Schudde zu schnell zu viel wollte und darum seine Ideen m.E. sinnlos verheizt hat. Aber das heisst nicht, dass er a priori irrte, einverstanden? Du erwähnst Kunstobjekte, stellst sie gegen normale Bonsai in schlechten Präsentationen – das ist ein Anfang einer Brücke.
Kannst du dir vorstellen, ganz andere «Bonsai» (die für dich vielleicht gar keine mehr sind) in ganz anderen Präsentationen zu beurteilen? Das frage ich so als Kunsthandwerker, nicht um dich abzuurteilen – kannst du aus deinen Socken heraus treten? Wärst du da dabei?
Kannst du dir vorstellen, ganz andere «Bonsai» (die für dich vielleicht gar keine mehr sind) in ganz anderen Präsentationen zu beurteilen? Das frage ich so als Kunsthandwerker, nicht um dich abzuurteilen – kannst du aus deinen Socken heraus treten? Wärst du da dabei?
It is not enough to be busy. So are the ants. The question is: What are we busy about?
(Thoreau)
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Re: Mitmachen gewünscht - Meine Präsentation
Witzig, je enger und fundamentalistischer die Einstellung ist, desto mehr rutscht die Wortwahl und Ausdrucksweise diese zu beschreiben und zu vermitteln zurück, wie ich es in Büchern des vorvorigen Jahrhunderts erwarten würde.
So mit halbem Auge gelesen, weil Bonsai in meiner Welt gut ohne Japan auskommt.
So mit halbem Auge gelesen, weil Bonsai in meiner Welt gut ohne Japan auskommt.
73 Anja
Re: Mitmachen gewünscht - Meine Präsentation
Er hatte wie so viele Künstler GeldnotAndreas Ludwig
Holger – oh, gewiss. So wie ich auch merke, das Schudde zu schnell zu viel wollte und darum seine Ideen m.E. sinnlos verheizt hat.
sicher einverstandenAber das heisst nicht, dass er a priori irrte, einverstanden? Du erwähnst Kunstobjekte, stellst sie gegen normale Bonsai in schlechten Präsentationen – das ist ein Anfang einer Brücke.
Andreas, Bonsai ist kein geschützter Markenname, man kann alles Mögliche als Bonsai bezeichnen ...Kannst du dir vorstellen, ganz andere «Bonsai» (die für dich vielleicht gar keine mehr sind) in ganz anderen Präsentationen zu beurteilen? Das frage ich so als Kunsthandwerker, nicht um dich abzuurteilen – kannst du aus deinen Socken heraus treten? Wärst du da dabei?
Denkst Du denn, ich habe mich nie mit anderer Kunst und Kunstobjekten beschäftigt?
Es gab und gibt auch noch ein Leben ohne Bonsai.
Viele Grüße
Holger
Nichts kann den Menschen mehr stärken,
als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.
Paul Claudel
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Re: Mitmachen gewünscht - Meine Präsentation
Hallo Frank,
Position auf Bild 10 wolltest du noch erklärt haben, das entscheidende bei der Positionierung ist die Größe der Acrylplatte. Um den Stein außermittig zu positionieren müßte die Platte größer sein, ansonsten würde das ganze vollkommen unproportional wirken. So wie jetzt die Position ist bilden Stein und Platte eine geschlossene Einheit bei der die Platte jedoch absolut in den Hintergrund tritt, sie ist Teil der Präsentation und auch wieder nicht.
LG
Albin
Hallo Sanne,
bei deiner Präsentation ist glaube ich schon alles gesagt und die Korrektur sieht schon entschieden besser aus.
LG
Albin
Hallo Andreas,
die letzten Bilder sind sehr interessant und sind sicherlich auch eine Art der Präsentation. Was ich mich spontan dabei Frage ist, was möchte ich präsentieren bzw. welche Aussage möchte ich erreichen. Will sagen, wenn ich einen Bonsai präsentiere, möchte ich den Baum als solches mit all seinen Eigenschaften, seinem "Ich" bestmöglich darstellen, mehr nicht. Wenn eine Emotion, ein Gedanke oder ein Aussage (mir fehlen die richtigen Worte) mittels einer Präsentation dargestellt/transportiert werden soll ist dann der Bonsai nicht einfach nur ein Hilfsmittel, ein Detail, ein kleiner Bestandteil der auch durch andere Gegenstände ersetzt werden könnte und wenn dem so ist, dann wäre es für mich auch keine Bonsai-Präsentation, sondern maximal ein Kunstwerk.
LG
Albin
Position auf Bild 10 wolltest du noch erklärt haben, das entscheidende bei der Positionierung ist die Größe der Acrylplatte. Um den Stein außermittig zu positionieren müßte die Platte größer sein, ansonsten würde das ganze vollkommen unproportional wirken. So wie jetzt die Position ist bilden Stein und Platte eine geschlossene Einheit bei der die Platte jedoch absolut in den Hintergrund tritt, sie ist Teil der Präsentation und auch wieder nicht.
LG
Albin
Hallo Sanne,
bei deiner Präsentation ist glaube ich schon alles gesagt und die Korrektur sieht schon entschieden besser aus.
LG
Albin
Hallo Andreas,
die letzten Bilder sind sehr interessant und sind sicherlich auch eine Art der Präsentation. Was ich mich spontan dabei Frage ist, was möchte ich präsentieren bzw. welche Aussage möchte ich erreichen. Will sagen, wenn ich einen Bonsai präsentiere, möchte ich den Baum als solches mit all seinen Eigenschaften, seinem "Ich" bestmöglich darstellen, mehr nicht. Wenn eine Emotion, ein Gedanke oder ein Aussage (mir fehlen die richtigen Worte) mittels einer Präsentation dargestellt/transportiert werden soll ist dann der Bonsai nicht einfach nur ein Hilfsmittel, ein Detail, ein kleiner Bestandteil der auch durch andere Gegenstände ersetzt werden könnte und wenn dem so ist, dann wäre es für mich auch keine Bonsai-Präsentation, sondern maximal ein Kunstwerk.
LG
Albin
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Re: Mitmachen gewünscht - Meine Präsentation
Odoridori hat geschrieben: Bonsai ist kein geschützter Markenname, man kann alles Mögliche als Bonsai bezeichnen ...
Jetzt kommen wir der Sache doch langsam näher.abconcept hat geschrieben:Will sagen, wenn ich einen Bonsai präsentiere, möchte ich den Baum als solches mit all seinen Eigenschaften, seinem "Ich" bestmöglich darstellen, mehr nicht.
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(Thoreau)
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Re: Mitmachen gewünscht - Meine Präsentation
Hallo Holger
Als erfahrener Bonsaianer genießt Deine Meinung eine hohe Wertschätzung,
daher kann ein negativer Kommentar von Dir sehr frustrierend sein.
Aber gerade Deine Erfahrung sollte es Dir möglich machen
hilfreich und unterstützend zu wirken.
mfG Dieter
Als erfahrener Bonsaianer genießt Deine Meinung eine hohe Wertschätzung,
daher kann ein negativer Kommentar von Dir sehr frustrierend sein.
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grüsse an die bewohner von melmac
Re: Mitmachen gewünscht - Meine Präsentation
Hallo Frank
Deine Präsentation besteht aus 6 Elementen,
Tisch, Schale, Baum, Untersetzer, Schale, Beisteller.
Wenn Du den verschiedenen Elementen eine Wertigkeit zuordnen würdest,
was wäre das wichtigste Objekt, wo sollte der Focus liegen ?
Betrachte Deine Präsentation als Bild,
was sticht Dir in´s Auge, wohin werden Deine Blicke als Erstes gelenkt ?
mfG Dieter
Deine Präsentation besteht aus 6 Elementen,
Tisch, Schale, Baum, Untersetzer, Schale, Beisteller.
Wenn Du den verschiedenen Elementen eine Wertigkeit zuordnen würdest,
was wäre das wichtigste Objekt, wo sollte der Focus liegen ?
Betrachte Deine Präsentation als Bild,
was sticht Dir in´s Auge, wohin werden Deine Blicke als Erstes gelenkt ?
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
Re: Mitmachen gewünscht - Meine Präsentation
Hallo Dieter,zopf hat geschrieben: 14.07.2017, 06:47 Hallo Frank
was wäre das wichtigste Objekt, wo sollte der Focus liegen ?
was sticht Dir in´s Auge, wohin werden Deine Blicke als Erstes gelenkt ?
das sind Fragen, über die ich sehr oft nachdenke. Sie hängen nämlich deutlich von der Situation ab, vom Abstand, vom Licht, von der Annäherung, vom Umfeld, Hinter- und Untergrund. Da hole ich gerne mal etwas aus ...
Zu Hause stehen die meisten Bäume entsprechend der Pflege an passenden Plätzen, oft einfach nur so nebenander. Find ich dann einen Baum gerade zur Jahreszeit passend oder schon etwas reifer, stelle ich diesen an besondere Plätze, sichtbar aus Küche und Wohnzimmer, in den Zengarten oder auf die Terrasse, auf Stehlen oder besondere Sichtachsen in den Garten, als Präsentation mit Beisteller oder auf besondere Regale als Komposition, als in sich abgerundetes Gesamtbild. Da hängt viel vom Umfeld ab, vom Abstand und vom Licht. Im Gegensatz zu einer Präsentation in einer Tokonoma, versuche ich die Bonsai-Komposition im Umfeld von Haus und Garten anzupassen und zu integrieren.
In einer Ausstellung nähert man sich einer Präsentation, da braucht es für mich einen Hingucker, der von Ferne wirkt. Ich nenne das das "Leuchten" einer Präsentation. Damit man nicht vorbeiläuft. Je ähnlicher die einzelnen Komponenten, je krasser die Farben, Positionen, umso deutlicher ist der Leuchteffekt. Ist man "angelockt", kann man dann den Leuchteffekt ignorieren, je näher man kommt, desto unwichtiger wird dieser und man beschäftigt sich mit den Details, hoffentlich dem Baum.
(das funktioniert ähnlich wie bei Plakaten. Plakate ziehen einen von Ferne deutlich durch Farbgebung, Schrifttypen etc an. Zu viele Farben und Formen verschwimmen, ein Plakat mit weniger Farben wird eher als Fläche wahrgenommen und wirkt dadurch grösser)
Auf einem Bild ist der Zustand eingefroren, der Baum sollte sofort im Vordergrund stehen, alles andere kann nur Beiwerk sein, dass man nach dem Baum betrachtet, hier sind mir die Winkel und Verhältnisse wichtig, sie müssen "auf einen Schlag" wirken.
Am Beispiel meiner Präsentation stechen zuerst die Schalenfarben hervor. In 2D lenken diese fast vom Baum ab (das ist aber anders, wenn die Weigelie blüht), für ein Foto zuviel, für jeden Tag (siehe oben) find ich es wunderbar.
Nur habe ich keine Bäume, die ich nur für ein Foto gestalte, topfe und zusammenstelle, ich bilde mit einem Foto also nur einen Zustand von einer Gestaltung für Zuhause (oder einer Ausstellung) ab ...
Grüße, Frank
___________
Ich will nur noch hupen !
___________
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Re: Mitmachen gewünscht - Meine Präsentation
Hallo Frank,
Wiederholung erzeugt bei einigen Betrachtern Langeweile, andere finden sie nun wieder ganz toll, weil diese Art des Aufgeräumtseins einen Rahmen bietet, der Sicherheit verspricht. Wenn ich weiß wie das nächste Objekt aussieht, kann mich ja nichts mehr unangenehm überraschen. Schalenfarbe= schon bekannt, Beistellpflanze= kenne ich auch, ist nur ein wenig kleiner als sonst, ergibt dann unter dem Strich Vorhersehbarkeit.
Wir sind da alle ein wenig anders gepolt, durch unsere Seh-Erfahrungen geprägt. Ich persönlich finde Wiederholung z.B. sterbenslangweilig, aber das ist meine persönliche Sichtweise.
Liebe Grüße
Heike
abardo hat geschrieben: 13.07.2017, 19:47
Wenn du mir einen Grund nennen kannst, warum Wiederholung nicht so gut sind (ohne jetzt allgemein auf die "Regeln" zu verweisen), wär ich dafür auch noch dankbar.
Wiederholung erzeugt bei einigen Betrachtern Langeweile, andere finden sie nun wieder ganz toll, weil diese Art des Aufgeräumtseins einen Rahmen bietet, der Sicherheit verspricht. Wenn ich weiß wie das nächste Objekt aussieht, kann mich ja nichts mehr unangenehm überraschen. Schalenfarbe= schon bekannt, Beistellpflanze= kenne ich auch, ist nur ein wenig kleiner als sonst, ergibt dann unter dem Strich Vorhersehbarkeit.
Wir sind da alle ein wenig anders gepolt, durch unsere Seh-Erfahrungen geprägt. Ich persönlich finde Wiederholung z.B. sterbenslangweilig, aber das ist meine persönliche Sichtweise.
Liebe Grüße
Heike
Taten geht das Wort voraus,
Worten die Gedanken.
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Re: Mitmachen gewünscht - Meine Präsentation
Verstehe, Heike. Ist nicht meins, aber kann ich nachvollziehen. Wie oben gesagt, es gibt kein richtig oder falsch, es gibt nur gut oder schlecht umgesetzt und das hängt von der Intention ab.
Wiederholung halten eine Präsentation aber auch zusammen, es hängt für mich von den Komponenten ab, ob diese dann selbst, im Detail betrachtet, langweilig sind oder nicht.
Irgendwann lege ich bei einer Ausstellung mal die Bambusstäbchen anders hin und ordne damit die Beisteller anderen Bäumen zu
(das dies nur oft genug funktionieren wird ohne das jemand etwas bemerkt, find ich dann unglaublich langweilig)
Wiederholung halten eine Präsentation aber auch zusammen, es hängt für mich von den Komponenten ab, ob diese dann selbst, im Detail betrachtet, langweilig sind oder nicht.
Irgendwann lege ich bei einer Ausstellung mal die Bambusstäbchen anders hin und ordne damit die Beisteller anderen Bäumen zu
Grüße, Frank
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Ich will nur noch hupen !
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Re: Mitmachen gewünscht - Meine Präsentation
Hallo Dieter,zopf
Hallo Holger
Als erfahrener Bonsaianer genießt Deine Meinung eine hohe Wertschätzung,
daher kann ein negativer Kommentar von Dir sehr frustrierend sein.
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mfG Dieter
ich möchte mit Sicherheit niemanden frustrieren sondern genau das Gegenteil
erreichen. Das man sich vor einer Präsentation Gedanken macht, das man sich vorbereitet,
das der Bonsai, die Akzentpflanze, der Tisch, das Rollbild etc. zu einander passen.
Das man nicht einfach irgend etwas hinstellt und glaubt das wäre Präsentation.
Obwohl ich zu Sanne's Präsentationen, Ihren Beiträgen, nie mehr schreiben wollte, hat Sie mich mit
Ihrer geänderten Präsentation hier positiv überrascht.
Viele Grüße
Holger
Nichts kann den Menschen mehr stärken,
als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.
Paul Claudel
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Re: Mitmachen gewünscht - Meine Präsentation
Genau, was deins ist muss nicht meins sein, und umgekehrt. Wenn es gleichberechtigt nebeneinander bestehen darf, gibt es ja auch keine Schwierigkeiten.abardo hat geschrieben: 14.07.2017, 09:55 Verstehe, Heike. Ist nicht meins, aber kann ich nachvollziehen. Wie oben gesagt, es gibt kein richtig oder falsch, es gibt nur gut oder schlecht umgesetzt und das hängt von der Intention ab.
Wiederholung halten eine Präsentation aber auch zusammen, es hängt für mich von den Komponenten ab, ob diese dann selbst, im Detail betrachtet, langweilig sind oder nicht.
Für mich wird eine Präsentation z.B. nicht durch Wiederholung zusammen gehalten, sondern durch die Proportionen der einzelnen Objekte und wie diese im Verhältnis zueinander stehen. Mir ist völlig egal ob ein Baum auf einem Tisch steht oder einer Glassäule, es muss nur stimmig sein. Ein Beisteller darf in einer zerquetschten Cola-Dose stehen, aber dann bitte die Schale des Baumes nicht auch noch in rot. Mein Auge stolpert über solche Sachen.
Es gibt aber auch Ausstellungen, die darauf ausgelegt sind das Empfinden gegen den Strich zu bürsten. Wenn man sich darauf einlassen kann, halte ich das für eine sehr gute Übung.
Zuletzt geändert von HeikeV am 14.07.2017, 11:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mitmachen gewünscht - Meine Präsentation
Exakt Heike, es geht darum zu verstehen, warum etwas wie wirkt und das für sich zu nutzen (oder eben explizit nicht zu nutzen). Wenn wir da mehr ins Detail gehen und Gründe finden (warum etwas stimmig ist), kommen wir gut weiter. Insofern gefällt mir der Thread hier immer besser.HeikeV hat geschrieben: 14.07.2017, 10:18 Es gibt aber auch Ausstellungen, die darauf ausgelegt sind das Empfinden gegen den Strich zu bürsten. Wenn man sich darauf einlassen kann, halte ich das für eine sehr gute Übung.
Zeit fürs nächste Beispiel, wer mag ?
Grüße, Frank
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Ich will nur noch hupen !
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Re: Mitmachen gewünscht - Meine Präsentation
Anja, wenn man Bonsai so betrachtet und betreibt wie Du,Anja M
weil Bonsai in meiner Welt gut ohne Japan auskommt.
dann kann man ohne Japan auskommen. Du kannst auch ohne
Ausstellungen, ohne Präsentationen und all dem Zubehör auskommen.
Immer aus der Sicht wie Du für dich Bonsai betreibst.
Du hast für dich deinen eigenen Weg Bonsai zu machen gefunden,
damit bist Du glücklich und zufrieden. Das ist schön für dich,
aber trägt nichts zu diesem Beitrag bei.
Wenn es um Bonsai Präsentationen geht, kommt man an Japan nicht vorbei,
denn der Ursprung liegt nun mal dort, angefangen bei der Tokonoma bis hin
zur Bonsai Präsentation in dieser, die den Betrachter erfreuen soll.
Viele Grüße
Holger
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Re: Mitmachen gewünscht - Meine Präsentation
Es hilft bloss nichts, die japanische Präsentation zu kopieren ohne die Grundlagen zu verstehen, warum etwas wirkt, wie es wirkt (und dieses Verstehen hat nichts mit Regeln oder dem gewohnten Bild oder der erlernten Konzeption zu tun). Eine Kopie kann nur schlechter sein. Oder eben langweilig (denn es wäre auch nur eine Wiederholung). Einen Raum mit 10 uralten Mädchenkiefern in der gleichen Form auf immer passenden Tischen und den immer gleichen Beistellern würde mich nicht dazu bewegen, zu sagen, dass es eine gute Ausstellung war. Die Nuoncen werden dann so geringfügig und kaum noch wahrnehmbar, dass sie irrelevant werden.Odoridori hat geschrieben: 14.07.2017, 11:26 Wenn es um Bonsai Präsentationen geht, kommt man an Japan nicht vorbei,
denn der Ursprung liegt nun mal dort, angefangen bei der Tokonoma bis hin
zur Bonsai Präsentation in dieser, die den Betrachter erfreuen soll.
Tony Tickle hat mir mal auf einer Ausstellung gesagt: "der Literat da hinten hat gewonnen, hätte aber auch der Literat hier oder der da sein können, für mich waren die alle gleich gut." (das waren in dem Fall aber wirklich Drillinge, die sich von der Gestaltung und der Präsentation unglaublich ähnlich waren). Das ist mir hängengeblieben ...
Ich bin mir nicht einmal sicher, ob ein ausgestellter Bonsai den Betrachter unbedingt und in jedem Fall erfreuen soll ...
Grüße, Frank
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