diese Lärche habe ich 2011 aus einer Lichtung im Flachland ausgegraben. Dort war sie vom Rehwild immer wieder zurückgeknabbert worden. Immerhin hat die Lärche vom Rehwild viel Dünger zurückerhalten. Ein ganzer "Haufen" lag ihr zu Füßen
Nach 2 Jahren hatte sie sich vom Ausgraben gut erholt, bekam wieder Langtriebe. Sollte es eine kleine Sumo-Lärche werden? Leider nein - das Nebari setzte einige cm tiefer an und eine inverse Verjüngung machten meine Sumo-Pläne zunichte. Ich versuchte durch parallele Schnitte in die Rinde der betreffenden Stelle zu verdicken. Keine gute Idee
Was habe ich mit der Lärche angestellt? Es sind kaum noch Äste vorhanden und die obere Narbe sieht furchtbar aus.
Durch ein Shari wird die Verdickung optisch kompensiert. Ein Seitenast wird zum Gipfel hochgebogen, dadurch eine passable Verjüngung realisiert.
Die Rinden-Einschnitte werden mit der Zeit unauffälliger. Regen und starke Sonne bewirken eine Alterung die hoffentlich in Zukunft weniger auffällt. Nachdem diese Rindenpartie bisher unter der Erde lag wird es noch dauern bis die Rinde optisch angeglichen ist.
Grüße
Rainer


