Koreanische Hainbuche #1 seit 2005

Der richtige Ort Bonsai (Baum in Schale mit gewisser Reife) vorzustellen und zu präsentieren. Der Threadersteller möge bitte im Eröffnungsthread darauf hinweisen wenn allgemeine Kommentare unerwünscht sind. Andernfalls stellt sicher, dass ihr etwaige fachliche Kritik durch die "DREI SIEBE" gesiebt habt!
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Thorsten1504
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Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005

Beitrag von Thorsten1504 »

Hallo,

da wir hier grad so eine schöne Münsterländer Runde haben, schließe ich mich einfach mal an. :-D

Finde Deine Koreanerin wirklich sehr schön.
Tolle Stammbewegung und Verjüngung!!!
Mit größere Verzweigung wird die Krone dann auch Laubbaumtypisch schön rund.

Gruß

Thorsten *wink*
renfra
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Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005

Beitrag von renfra »

Hier ein kleines Update.

LG René
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Heike_vG
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Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005

Beitrag von Heike_vG »

Hallo René,
warum ist Deine Hainbuche denn so spärlich belaubt? Um diese Jahreszeit könnte sie doch eigentlich deutlich mehr Laub haben.

Liebe Grüße,
Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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renfra
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Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005

Beitrag von renfra »

Hallo Heike,

ich habe die Hainbuche bis Juli zurück treiben lassen und dann zurück geschnitten und ausgelichtet.
Danach hat sie nur an manchen Stellen neu ausgetrieben.
Ich weiß gerade nicht ob ich was falsch gemacht habe bzgl der Düngung oder mit dem Gießen oder mit dem Standort.......
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Heike_vG
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Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005

Beitrag von Heike_vG »

Hallo René,
bei Euch im Münsterland ist das Wetter ja manchmal schon anders als bei uns im Hamburger Raum, aber wir hatten einen sehr verregneten Sommer, was zu veränderten Pflegeanforderungen geführt hat. Wir mussten sehr viel mehr bzw. öfter düngen als in anderen Jahren. Zuletzt habe ich zweimal wöchentlich Flüssigdünger gegeben, fast täglich Blattdünger und auf festen organischen Dünger verzichtet, da dieser nur noch herunterkullerte oder vermatschte. Das viele saure Regenwasser hat auch nicht allen Bäumen gefallen, so dass teilweise leichte Kalkgaben und zunehmend gießen mit Leitungswasser geboten war.
Wenn die Bedingungen bei Euch ähnlich waren und nicht darauf reagiert wurde, ist der etwas schwache Zustand Deiner Hainbuche erklärlich.

Liebe Grüße,
Heike
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renfra
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Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005

Beitrag von renfra »

Hallo Heike,

meines Erachtens nach war dieser Sommer nicht so verregnet als sonst. Ich habe halt nach Herstellerangaben gedüngt um eine Überdüngung du verhindern. Dort stand alle 14 Tage drauf. Dies habe ich auch so durchgeführt.
Ich habe mich bis dato noch nicht an eine Blättdüngung ran getraut weil ich das noch gar nicht kenne!

Es kann gut sein, dass der Baum zu wenig Dünger im Verhältnis zum Wetter bekommen hat, aber die vorhandenen Blätter sind sehr kräftig und dunkel grün.......

Hast du vllt. ein paar Tipps welchen Dünger man nehmen sollte ....... und zur Handhabung ein paar Tipps?

Nur schon mal um eine Frage zu beantworten die dann darauf kommen würde....

Mein Laubbaum-Grundsubstrat welches ich verwende hat folgende Zusammensetzung

30% Fibrotherm
30% Lava
20% Akadama
20% Kokoserde

das Grundsubstrat wird dann bei Verwendung an die Baumart angepasst.... z.B ein wenig mehr Kokoserde oder weniger......

Meine Standorte die ich habe sind folgende:

Vollsonnig
Halbschattig (Sonne von 7-12Uhr )
Halbschattig (Sonne von 12:30 - 19Uhr )

Lg René
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Heike_vG
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Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005

Beitrag von Heike_vG »

Hallo René,

die Kunst besteht darin, seine Bäume genau zu beobachten und ein Gefühl dafür zu bekommen, was sie gerade brauchen. Die Hainbuche hat nach dem Schnitt im Juli nicht mehr viel Wachstum gemacht. Das könnte nahelegen, dass sie von mehr Dünger / anderem Dünger profitieren könnte. Das würde ich versuchen. Wuxal ist ein hervorragender Dünger, sowohl als Blattdünger als auch zum in die Erde gießen.
Als meine Bäume sich diesen Sommer nicht alle wunschgemäß entwickelten, habe ich mit den AK-Kameraden darüber diskutiert und mir Rat bei unserem kompetenten Gärtnermeister im AK geholt. Seit ich dadurch verstärkt die Blattdüngung mit Wuxal (gemäß Dosierungsanleitung, nicht überdosieren!) gemacht habe, war sehr schnell eine deutliche Verbesserung der Blattfarbe und des Wachstums zu registrieren.
Auf meinen Düngerflaschen stehen auch andere Düngeintervalle, es sind aber auch Dünger für Zierpflanzen, die ja meist in größeren Gefäßen und humusreicher Erde leben.
Es ist notwendig, die Bonsai sehr genau zu beobachten und auf veränderte Bedingungen und Bedürfnisse zu reagieren.

Liebe Grüße,
Heike
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mydear
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Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005

Beitrag von mydear »

renfra hat geschrieben: 30.08.2017, 12:29 Mein Laubbaum-Grundsubstrat welches ich verwende hat folgende Zusammensetzung

30% Fibrotherm
30% Lava
20% Akadama
20% Kokoserde

das Grundsubstrat wird dann bei Verwendung an die Baumart angepasst.... z.B ein wenig mehr Kokoserde oder weniger......
Hallo René,

Lava hält viel Feuchtigkeit und Kokos sowieso. Auf dem Foto wächst eine Moosschicht am Wurzelansatz.
Kann es sein, dass dein Substrat den Sommer über zu feucht war?
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Grüße
Rainer
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
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Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005

Beitrag von renfra »

Hallo Rainer,

Eigentlich hat das Substrat immer gut abgetrocknet und bei der Buche habe ich speziell nur 10% Kokos genommen und ein wenig mehr Akadama
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Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005

Beitrag von renfra »

Hallo Heike,

da fehlt mir noch wohl die Erfahrung um alles genau einschätzen zu kommen aber ich werde es in der nächsten Saison machen. Da diese Saison bzgl. Düngen bei Laubbäume wohl gelaufen ist....
Düngst du mit Wuxal parallel die Erde und die Blätter?
Besprühst du die Blätter mit der Mischung mit einer Sprühflasche und machst du das bei jeder Art egal ob Laub oder Nadelgehölz?
Und wie oft sollte man so eine Blattdüngung machen?

Ich weiß das sind ganz schön viele Fragen, habe es aber noch nie gemacht daher will ich es auch nicht falsch machen.... 😉

LG René
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Heike_vG
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Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005

Beitrag von Heike_vG »

In die Erde gebe ich Flüssigdünger normalerweise einmal wöchentlich, in diesem verregneten Sommer in der letzten Zeit zweimal pro Woche. Zwei verschiedene Dünger (einmal Wuxal, einmal Compo Blumendünger mit Guano in meinem Fall). Bei Hitze über 25° C verschiebe ich das auf einen kühleren Tag.
Die Blattdüngung mit Wuxal mache ich zurzeit fast jeden Morgen, bei allen Bäumen. Ich habe auch von Serge Clemence gehört, dass er seine Yamadori täglich mit einer Wuxal-Blattdüngung versorgt.
Solange die Bäume noch grün sind und keine Herbstfärbung machen, dünge ich wie gehabt weiter. Bis Oktober ist noch einiges Wachstum möglich.

LG, Heike
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Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005

Beitrag von renfra »

Hallo Heike Dankeschön für die Tipps. Ich werde sie anwenden.
Bzgl. Wuxal habe ich noch etwas hier und die Anwendung mir durchgelesen. Dort steht das man für Griesen/Sprühen ein gleiches Mischverhältnis verwendet. Dort steht eine 1/2 Verschlusskappe pro 10l. Oder nimmt man eher eine Mischung für empfindliche Pflanzen, 1/4 Kappe pro 10l.
Werde ab Morgen weiter Düngen.

LG René
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Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005

Beitrag von Heike_vG »

Auf meiner Wuxal-Flasche steht folgendes:

Gartenpflanzen: Eine Verschlusskappe (20 ml) in je 10 l Wasser gießen oder Spritzen im Abstand von 8 - 14 Tagen
Zimmer- und Jungpflanzen: Eine halbe Verschlusskappe (10 ml) in je 10 l Wasser gießen oder spritzen im Abstand von 8 - 14 Tagen

Ich betrachte meine Bonsai als Gartenpflanzen und arbeite mit der stärkeren Dosierung. Gießen wie gesagt einmal wöchentlich, sprühen fast täglich.

LG, Heike
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Chri
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Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005

Beitrag von Chri »

Je nachdem welchen Wuxal man hat sind 1 Kappe auf 10 Liter 0,2% diese Konzentration gieße ich über Blätter und Nadeln täglich neben dem aufgelegten organischen Dünger.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph
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Marco_H
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Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005

Beitrag von Marco_H »

@ Heike

Wow...danke für die Info, liebe Heike...das war mir so noch nicht bekannt/bewusst, dass man mit Wuzal auf diese Weise und in dieser starken Dosierung fast täglich Blattdüngung betreiben kann. Ist es so, dass sich der Baum über die Blätter das holt, was er braucht, OHNE ÜBERDÜNGT zu werden? ...wie es bei einer Düngung über die Wurzeln manchmal sein kann?

Ich werde diese Methode auf jeden Fall auch probieren!
Gruß aus dem Westerwald

Marco

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