Koreanische Hainbuche #1 seit 2005
Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005
Bei Überdosierung kann man sicherlich auch Blattschäden verursachen. Aber so wie beschrieben wurde diese Blattdüngung von meinen Bäumen hervorragend vertragen, die Blattfarbe hat sich deutlich verbessert und der Austrieb neuer Knospen. Die Wurzeln werden dabei natürlich nicht belastet, also eine wirklich positive Methode.
Ich sprühe den Blattdünger immer morgens auf, denn wie unser Gärtnermeister im AK uns erklärt hat, ist die Lichtintensität vormittags besonders vorteilhaft für die Aktivitäten der Pflanze und die aufgenommenen Stoffe können gleich verarbeitet werden. In heißer Sonne würde ich keinen Dünger aufsprühen, da hätte ich Angst vor Blattschäden.
LG, Heike
Ich sprühe den Blattdünger immer morgens auf, denn wie unser Gärtnermeister im AK uns erklärt hat, ist die Lichtintensität vormittags besonders vorteilhaft für die Aktivitäten der Pflanze und die aufgenommenen Stoffe können gleich verarbeitet werden. In heißer Sonne würde ich keinen Dünger aufsprühen, da hätte ich Angst vor Blattschäden.
LG, Heike
Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005
Also die 0,2% sind keinesfalls eine Überdosierung jeden Tag gieße ich das einmal über Blätter und Nadeln und ins Substrat auch bei praller Sonne das macht bei Wuxal gar nichts die Kiefern explodieren regelrecht und setzen Knospen an bis zum Stamm zurück (mugos) nur zu empfehlen.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph
Christoph
Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005
Vielen lieben Danke für die zusätzlichen, erklärenden Hinweise!
Werde die Blattdüngung nun auch probieren wollen und darüber berichten.
Hoffe ich habe den Thread nicht zu sehr gestört mit meinen Fragen...
Werde die Blattdüngung nun auch probieren wollen und darüber berichten.
Hoffe ich habe den Thread nicht zu sehr gestört mit meinen Fragen...
Gruß aus dem Westerwald
Marco
Bonsai ist die Kunst der Zeit!
Marco
Bonsai ist die Kunst der Zeit!
Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005
Hi Zusammen,
Marco du hast ganz und gar nicht den Thread gestört. Mir gefällt der Austausch des Wissens echt gut.
Werde die neue Erkenntnisse ab Morgen ausprobieren..... Wuxal würde direkt gestern noch bestellt.
Werde dann im nächsten Jahr wieder von der Hainbuche und den Erfahrungen berichten.
LG René
Marco du hast ganz und gar nicht den Thread gestört. Mir gefällt der Austausch des Wissens echt gut.
Werde die neue Erkenntnisse ab Morgen ausprobieren..... Wuxal würde direkt gestern noch bestellt.
Werde dann im nächsten Jahr wieder von der Hainbuche und den Erfahrungen berichten.
LG René
- Dirk K. aus L.
- Beiträge: 1150
- Registriert: 31.05.2009, 09:11
- Wohnort: Oldenburger Münsterland (Norddeutsche Tiefebene)
Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005
Hallo, allerseits!
das ist sehr interessant, was das du da schreibst. Ich wollte deswegen auch schon einen Thread aufmachen. Auch bei mir ist auffällig, dass in der zweiten Sommerhäfte der Zuwachs sehr zu wünschen übrig gelassen hat. Der viele Regen und die recht kühlen Temperaturen im Norden Deutschlands waren einerseits sicherlich dafür ursächlich. Hinzu kommt, dass ich sehr durchlässiges Substrat habe und täglich mineralisch dünge. Aber bei kräftigem Regen gieße ich nicht – und daher bekommen meine Bäume an solchen Tagen auch keinen Dünger. Ist das ein Fehler?
Mir ist aufgefallen, dass die Bäume, welche (aufgrund der Bezugsquelle) noch in Erde stehen, deutlich besser gewachsen sind. Das führe ich auf die besseren Puffereigenschaften des Bodens zurück. Dünger wird hier in Regenperioden nicht so leicht ausgewaschen.
Grüße
Dirk
Heike,Heike_vG hat geschrieben: 30.08.2017, 09:56 bei Euch im Münsterland ist das Wetter ja manchmal schon anders als bei uns im Hamburger Raum, aber wir hatten einen sehr verregneten Sommer, was zu veränderten Pflegeanforderungen geführt hat. Wir mussten sehr viel mehr bzw. öfter düngen als in anderen Jahren. Zuletzt habe ich zweimal wöchentlich Flüssigdünger gegeben, fast täglich Blattdünger und auf festen organischen Dünger verzichtet, da dieser nur noch herunterkullerte oder vermatschte. Das viele saure Regenwasser hat auch nicht allen Bäumen gefallen, so dass teilweise leichte Kalkgaben und zunehmend gießen mit Leitungswasser geboten war.
Wenn die Bedingungen bei Euch ähnlich waren und nicht darauf reagiert wurde, ist der etwas schwache Zustand Deiner Hainbuche erklärlich.
das ist sehr interessant, was das du da schreibst. Ich wollte deswegen auch schon einen Thread aufmachen. Auch bei mir ist auffällig, dass in der zweiten Sommerhäfte der Zuwachs sehr zu wünschen übrig gelassen hat. Der viele Regen und die recht kühlen Temperaturen im Norden Deutschlands waren einerseits sicherlich dafür ursächlich. Hinzu kommt, dass ich sehr durchlässiges Substrat habe und täglich mineralisch dünge. Aber bei kräftigem Regen gieße ich nicht – und daher bekommen meine Bäume an solchen Tagen auch keinen Dünger. Ist das ein Fehler?
Mir ist aufgefallen, dass die Bäume, welche (aufgrund der Bezugsquelle) noch in Erde stehen, deutlich besser gewachsen sind. Das führe ich auf die besseren Puffereigenschaften des Bodens zurück. Dünger wird hier in Regenperioden nicht so leicht ausgewaschen.
Grüße
Dirk
Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen, als begangen zu werden. (Franz Kafka)
Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005
Darf man Fragen welcher dünger es ist von wuxal ?
Es gibt das mehrere
Es gibt das mehrere
Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005
Hallo Dirk,
LG, Heike
Was für sommerliche Verhältnisse bei uns jetzt "kühl" genannt wird, ist trotzdem immer noch eine gute Wachstumstemperatur für unsere Bäume. Bei deutlich mehr als 25°C stellen sie m.E. eher das Wachstum ein als bei 18° - 20°C. Viel Wasser ist dem Wachstum eigentlich auch eher förderlich. Deswegen glaube ich, dass nicht Kühle und Regen an sich das Wachstum gebremst haben, sondern der Düngermangel und eine ungünstige Veränderung des pH-Werts durch das viele saure Regenwasser.Dirk K. aus L. hat geschrieben: 03.09.2017, 08:00Auch bei mir ist auffällig, dass in der zweiten Sommerhäfte der Zuwachs sehr zu wünschen übrig gelassen hat. Der viele Regen und die recht kühlen Temperaturen im Norden Deutschlands waren einerseits sicherlich dafür ursächlich.
Das kann man sich schon vorstellen, dass wenn man wochenlang wegen des vielen Regens kaum gießen muss, ein Düngermangel entsteht, oder? Da würde ich dann versuchen, trotzdem gießenderweise zu düngen oder / und eben auch mit der Blattdüngung zu arbeiten.Dirk K. aus L. hat geschrieben: 03.09.2017, 08:00Hinzu kommt, dass ich sehr durchlässiges Substrat habe und täglich mineralisch dünge. Aber bei kräftigem Regen gieße ich nicht – und daher bekommen meine Bäume an solchen Tagen auch keinen Dünger. Ist das ein Fehler?
So würde ich das auch sehen!Dirk K. aus L. hat geschrieben: 03.09.2017, 08:00Mir ist aufgefallen, dass die Bäume, welche (aufgrund der Bezugsquelle) noch in Erde stehen, deutlich besser gewachsen sind. Das führe ich auf die besseren Puffereigenschaften des Bodens zurück. Dünger wird hier in Regenperioden nicht so leicht ausgewaschen.
Wuxal Universaldünger (NPK 8-8-6)!Detlev hat geschrieben: 03.09.2017, 10:39Darf man Fragen welcher dünger es ist von wuxal ? Es gibt das mehrere
LG, Heike
-
chris-git@rre
Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005
Hallo Heike,
das müsste dann ja dieser sein?:
Und warum gerade Wuxal, geht das auch mit anderen düngern?
Oder da verdünnt, weil täglich?
das müsste dann ja dieser sein?:
Und warum gerade Wuxal, geht das auch mit anderen düngern?
Wenn Du täglich sprühst auch die 20 ml in je 10 l Wasser.Heike_vG hat geschrieben: 31.08.2017, 12:25
Auf meiner Wuxal-Flasche steht folgendes:
Gartenpflanzen: Eine Verschlusskappe (20 ml) in je 10 l Wasser gießen oder Spritzen im Abstand von 8 - 14 Tagen
Zimmer- und Jungpflanzen: Eine halbe Verschlusskappe (10 ml) in je 10 l Wasser gießen oder spritzen im Abstand von 8 - 14 Tagen
Ich betrachte meine Bonsai als Gartenpflanzen und arbeite mit der stärkeren Dosierung. Gießen wie gesagt einmal wöchentlich, sprühen fast täglich.
LG, Heike
Oder da verdünnt, weil täglich?
Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005
Hallo Chris,chris-git@rre hat geschrieben:Und warum gerade Wuxal, geht das auch mit anderen düngern?
ich habe den Flüssigdünger "Mairol" mit NPK-Düngelösung 3 + 7 + 5 mit Spurennährstoffen. Damit dünge ich inzwischen niedrig dosiert täglich mit dem Gießwasser.
Hallo René,
mein koreanischer Hainbuchenwald sieht in diesem Sommer auch nicht topfit aus. Sie hatte viele braune Blätter bekommen, außerdem sind 3 Stämmchen abgestorben. Ich weiß nicht genau, woran es gelegen hat.
Bislang habe ich das Übergießen der Blätter bei der Hainbuche nicht gemacht wg. "Mehltau-Gefahr", aber vielleicht probiere ich das mit der Blattdüngung doch mal aus.
Gruß, Sanne
Was wären wir ohne den Trost der Bäume…
(Zitat von Gisela V.)
(Zitat von Gisela V.)
Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005
Hallo Dirk,Dirk K. aus L. hat geschrieben: 03.09.2017, 08:00
Heike,
das ist sehr interessant, was das du da schreibst. Ich wollte deswegen auch schon einen Thread aufmachen. Auch bei mir ist auffällig, dass in der zweiten Sommerhäfte der Zuwachs sehr zu wünschen übrig gelassen hat. Der viele Regen und die recht kühlen Temperaturen im Norden Deutschlands waren einerseits sicherlich dafür ursächlich. Hinzu kommt, dass ich sehr durchlässiges Substrat habe und täglich mineralisch dünge. Aber bei kräftigem Regen gieße ich nicht – und daher bekommen meine Bäume an solchen Tagen auch keinen Dünger. Ist das ein Fehler?
Mir ist aufgefallen, dass die Bäume, welche (aufgrund der Bezugsquelle) noch in Erde stehen, deutlich besser gewachsen sind. Das führe ich auf die besseren Puffereigenschaften des Bodens zurück. Dünger wird hier in Regenperioden nicht so leicht ausgewaschen.
Grüße
Dirk
ich benutze auch Mod. Substrat und dünge mineralisch 2x die Woche, immer mit der vorgeschriebenen Dosis. Da das Substrat eh nass sein muss beim düngen und der Regen auch mal für paar Min. / Std. nachgelassen hat, hat das sehr gut funktioniert. Zusätzlich lege ich 2 x zB. Hühnermist auf und auch paar Brocken Bio Gold (was etwas schlammig geworden ist, aber der trocknet wieder). Blattdünger habe ich von Aminosol (bin sehr zufrieden damit), was ich 1x in der Woche nehme. Der Zuwachs heujahr war richtig kräftig (Internodien auch "schön" lang
(einzig ein Wettbewerbs- Feldahorn schwächelt weil ich den letztes Jahr zu trocken hatte, deswegen Substrat anders aufgebaut habe und nun war der Sommer so verregnet).
Sorry René,
die Hainbuche finde ich toll, viel Spaß damit!
(vll. können das die Mods. auch abtrennen?!)
Gruß
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005
Hallo Chris,chris-git@rre hat geschrieben: 03.09.2017, 12:32 Und warum gerade Wuxal, geht das auch mit anderen düngern?
viele Blätter haben eine Wachsschicht an der Wasser leicht abperlt. Du brauchst etwas um die Oberflächenspannung des Wassers zu verringern - etwas was die Blätter besser benetzt und so länger auf die Blattoberfläche einwirkt. Das kann auch ein Spritzer Spüli sein. In Wuxal ist wohl ein Netzmittel enthalten, weshalb es der Hersteller zur Blattdüngung empfiehlt.
Kann sein, dass andere Dünger genauso wirksam sind.... ausprobieren und hier berichten
@alle
Verwendet jemand von euch andere Netzmittel zur Blattdüngung?
Grüße
Rainer
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005
Ja Chris, aber es ist eben bei weitem nicht das selbe.chris-git@rre hat geschrieben: 03.09.2017, 12:32 Und warum gerade Wuxal, geht das auch mit anderen düngern?
Okay, der Thread driftet ab, daher möglichst kurz. Wuxal gibt es nun schon über 50 Jahre und wurde von Manna ständig weiterentwickelt. Vielleicht kostet es teils etwas mehr, doch es enthält meist auch mehr. NPK ist eben nur eine Komponente, sechs lebenswichtige, weitere Nährstoffe sind eine andere.
Was den Einsatz zur Blattdüngung betrifft ist es nicht nur das beinhalten des wirkungsentscheidenden Benetzungsmittel sondern beispielsweise auch der Tatsache das eine bewusste Überchelatierung selbst bei Verwendung harten Wassers Blattflecken so gut wie ausschließt. Etc., etc.
Wie so oft im Leben sind die Kleinigkeiten der entscheidende Unterschied zwischen top oder Flop.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005
Hierzu kann ich zweierlei sagen:Sanne hat geschrieben: 03.09.2017, 12:56Bislang habe ich das Übergießen der Blätter bei der Hainbuche nicht gemacht wg. "Mehltau-Gefahr", aber vielleicht probiere ich das mit der Blattdüngung doch mal aus.
1. Koreanische Hainbuchen haben bei mir im Gegensatz zu heimischen noch nie Mehltau bekommen.
2. Alle anderen Baumarten, die bei mir oft Mehltau hatten (wie Feldahorn, Pfaffenhütchen, Eiche...), haben vermutlich gerade durch die Blattdüngung gar keinen bekommen. Auch andere Blattfleckenpilze sind dieses Jahr so gut wie nicht aufgetreten, was ich ebenfalls auf die häufige Wuxal-Blattdüngung zurückführe.
LG, Heike
-
chris-git@rre
Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005
Danke für die Infos an alle. 
@ René, schöner Baum.
@ René, schöner Baum.
Re: Koreanische Hainbuche #1 seit 2005
Habe noch mal im alten Kalender nachgeschaut. In 2016 musste ich bei dem koreanischen Hainbuchenwald 2-mal mit Duaxo gegen Mehltau spritzen (ca. Ende Juli und noch mal Ende August). Dieses Jahr habe ich zum Glück keinen Mehltau bei meinen Bäumen gehabt.Heike_vG hat geschrieben: Hierzu kann ich zweierlei sagen:
1. Koreanische Hainbuchen haben bei mir im Gegensatz zu heimischen noch nie Mehltau bekommen.
2. Alle anderen Baumarten, die bei mir oft Mehltau hatten (wie Feldahorn, Pfaffenhütchen, Eiche...), haben vermutlich gerade durch die Blattdüngung gar keinen bekommen. Auch andere Blattfleckenpilze sind dieses Jahr so gut wie nicht aufgetreten, was ich ebenfalls auf die häufige Wuxal-Blattdüngung zurückführe.
Danke für den Tipp mit der Blattdüngung auch zur Vorbeugung, Heike.
Ach ja, die braunen Blätter sind wahrscheinlich durch zu starker Nachmittagssonne entstanden. Nun stelle ich das Wäldchen am Nachmittag schattiger auf.
Gruß, Sanne
Was wären wir ohne den Trost der Bäume…
(Zitat von Gisela V.)
(Zitat von Gisela V.)
