Hallo Zusammen
Erster Zwischenstand der Landschaft
Basis ist eine PVC-Schaumplatte. Habe mich dazu entschlossen, weil sie sehr leicht, ausreichend stabil (aber dennoch flexibel), mit einfachen Mitteln (Feile, Stichsäge Teppichmesser Bohrer) sehr leicht und schnell zu bearbeiten, beliebig im Baumarkt zuschneidbar, verrottungsresistent und auch günstig ist.
Später setze ich sie mit niedrigen Gummifüßen auf eine passende Unterlage zb Granitplatte der so.
Erst mal im Hintergrund die Ecken mit der Stichsäge abgerundet, 1/3 vom Gesamtmaß ist der Radius. Ich halte es für eine harmonisch ovale Form ohne zu viel Fläche zu verlieren. Ein wenig vom Rand entfernt etliche 3mm Löcher gebohrt und von unten mit verzinktem Draht befestigt. Nun steht der Hasendraht sicher und aufrecht. Habe ausreichend Reserve nach oben gelassen, um gegebenenfalls das Geflecht nach Modellierung der Rückwand wieder nach unten zu führen und dort erneut zu befestigen. Über die Oberfläche bin ich mir noch unsicher.
- wie im Buch "Landschaften mit Bonsai gestalten" mit Glasfasergeweben, welches mit Schmelzzement bestrichen wird
- mit möglichst dünnem (das 900er, Reste vom Teichbau, ist deutlich zu stabil für glaubhafte Strukturen) Teichbau-Fließ zum Folienschutz, eingeschlämmt mit Sand und mit Moos bepflanzt
- oder optimaler noch Ufermatten aus dem Teichbau, tiefere raue Oberfläche zu besseren Bewurzelung von Pflanzen und Moos
Die Rückwand soll weniger der Bepflanzung dienen, sondern ist eher Mittel zum Zweck, um einen Ausschnitt einer mit Felsen durchzogenen Hügellandschaft zu bauen. Betrachtet aus der Ferne, mit Nadelbäumen und Bergwiesen, vielleicht Wasserfall und Bachlauf, Bergsee. Sie soll später von vorne nicht zu sehen sein, die Berge reichen bis nach oben. Hohe Berge fordern eine gewisse Steigung. Sie sollen deutlich hoch wirken, jedoch möchte ich es vermeiden, all zu viel an Grundfläche zu opfern. Ziel bleibt natürlich trotzdem, es glaubhaft in die Gestaltung mit einzubeziehen, ohne dass es zu Steil oder künstlich wirkt. Ich denke das wird auch die größte Herausforderung werden. Das bedeutet ausreichend Gefälle zum Rand, den Felssteinen angepasste Struktur und Farbe oder eben moosbewachsenes Flies als Wiesen. Dazu muss die obere Linie, die das Substrat nach hinten abfängt, zur Gestaltung passen. Will ich eine Schlucht zwischen zwei Bergen gestalten, sollte auch die Kontur der Rückwand niedrig abfallen, außer man möchte einen Wasserfall gestalten, der mit seinen reißenden Strömen, über lange Zeit die Oberfläche geformt hat. Ich hoffe es ist verständlich ausgedrückt. Es muss einfach zum Gesamtkonzept passen, ohne dass dieses schon tatsächlich vorhanden ist. Da wäre der Vorteil der Fließ-Wiesenlandschaft, sie bleibt immer flexibel. Alternativ das Glasfasergewebe-Wand formen, Landschaft aufbauen, falls nötig korrigieren, Landschaft abbauen und dann mit Schmelzzement fixieren.
Da muss ich wohl noch etwas überlegen, wie ich nun weiter verfahren möchte. Gedanklich sieht es jedenfalls schon gut aus und eine gewisse Vorstellung ist vorhanden.
Die Bäume sind schon mal ausgelichtet und hoffentlich ausreichend gestaltet. So richtig überzeugt bin ich nicht

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