Hallo Tom,
ich hoffen, dass ich Dein Ursprungsanliegen der Ahornstecklinge nicht mit meinen Beiträgen verwässert habe. Ich wollte hier nur mal meine Vorgehensweise bei der Stecklingsherstellung beschreiben.
Die nächsten beiden Stecklinge vom 23.08. habe ich am 18.10. eingetopft.

- Serissa

- Coprosma
Es ist zu sehen, dass die Wurzeln hier schon wesentlich länger sind, hier ca. 1 cm. Einige waren so lang, dass ich sie einkürzen konnte, so dass sich an diesen schon weitere Verzweigungen gebildet haben, die auf dem Bild leider nicht deutlich zu erkennen sind.
Vor dem eigentlichen Eintopfen habe ich diese nassen Wurzelknäuel zuerst mit dem oben benannten Substrat vorsichtig allseitig eingestreut. Auf dem nasse Bereich hat somit schon mal ein Teil des Substrates die empfindlichen Wurzeln umhüllt. Anschließend wurden die Stecklinge wie oben beschrieben in dem Topf eingestreut, mit lauwarmem Leitungswasser angegossen und mit weiterem Substrat nachgefüllt.
Dieser Topf steht ohne Abdeckung auf einer Unterschale mit Kies und Wasser im hellen Westfenster bei 21 bis 22 °C. Bei den oft empfohlenen Abdeckungen (wegen der gespannten Luft) mit einer durchsichtigen Folie habe ich schon oft Schimmelbefall festgestellt; deshalb lasse ich die Stecklinge offen stehen.
Gruß Heiner