nachdem mich einige hier angefixt hatten musste ich im Frühjahr 2016 auch eine Sternmagnolie haben.
Diese war ein Angebot im Gartencenter. Das größte Problem war aus 10 Pflanzen die richtige auszusuchen. Die besten Drei bekamen eine gründliche Inspektion des Nebaris unter der Erde (das gab vielleicht dreckige Finger durch die schwarze Erde).
Anfangshöhe ca. 60-80 cm
Eine Sternmagnolie im Garten hatte Umpflanzen schlecht vertragen, kränkelte lange Zeit. Deshalb habe ich die Wurzeln nicht so stark zurückgeschnitten. Die Sorge war unberechtigt, die Stellata trieb sehr gut an.
Insgesamt 3 große Schnittstellen müssen abheilen: eine unten am Nebari, zwei von starken Ästen. Eine weitere kommt beim nächsten Rückschnitt am Gipfel noch dazu.
Soweit läuft alles ganz ok. Doch ich habe das Gefühl die Stellata entwickelt an allen Astansätzen Knubbel
Schön ist, dass sie nach Ast-Rückschnitt schnell neue Knospen aus dem Stamm treibt. Heuer habe ich alle Knubbel-Äste entfernt und auf die neuen Knospen abgesetzt. Die großen Wunden beginnen zwar gut abzuheilen, vermutlich werden sie immer sichtbar bleiben. Ich bin mir nicht sicher, ob es -wegen der verdickenden Ansätze- auf lange Sicht die richtrige Vorgehensweise ist.
Ich weiß noch nicht wie der richtige Weg für die weitere Entwicklung dieser Sternmagnolie ist:
- Triebe erst nach der Blüte schneiden, dann auf die letzte Knospe absetzen?
- oder Triebe ganz abschneiden und neue Knospen fördern?
- wie die Verdickung am Astansatz verhindern?
Hier ein Vergleich von 2016 und 2017. Vieles wurde herausgeschnitten. Mal abwarten ob es der richtige Weg war.



Grüße
Rainer
