Wo ich unter "Neue Beiträge" deinen Namen gesehen habe, fühlte ich mich wie als Kind am Weihnachten beim Geschenke auspacken
Das Wäldchen, und die Fotos von selben sind wirklich künstlerische Augenschmankerl.
So kann der Sonntag starten, vielen Dank dafür!
Hallo zusammen
Gerne zeige ich Neues von meinem Buchenwald.
Weil es nicht einfach ist eine passende Waldschale zu finden, habe ich mich für Stein entschlossen.
Mit diesem Material kann ich sehr präzise arbeiten und die Oberfläche ganz nach meiner Vorstellung gestalten. Im Schalen-Kaleidoskop werde ich noch einige Details einstellen.
Das Eintopfen erfolgte problemlos, da lasse ich einfach die Bilder sprechen.
Alle 27 Bäume sind kerngesund. Das Verfeinern der Krone wird die nächste grosse Arbeit sein.
LG Jürg
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Waldschale in Bearbeitung
1728 IMG_3586a..jpg (154.42 KiB) 3162 mal betrachtet
die Dokumentation über das Umpflanzen,wie du die Schnüre anbringst, wie du die Schale aus dem Stein haust - wahnsinn! Sehr aufschlussreich!
Und wie schön die Schale ist ...
Du hast das richtige Werkzeug. Die Schalen genau nach Wunschvorstellung zu fräsen aus massivem Stein ist eine super Idee. Habe mal auf deiner Seite geschaut. Die Punika Schale ist ja richtig toll. Super
Welch wunderbare Vollendung dieser Gestaltung, lieber Jürg!
Ein echtes Meisterwerk!
Und dazu ein typisches Jürg-Werk, das mich viel mehr an deine Steinarbeiten (z.B. Triptychon l Land l Küste l Meer) erinnert als an Bonsai.
Sorgfältig geplant und vorbereitet, mit ausgesuchtem Material erstellt, minutiös umgesetzt mit exakter Detailtreue an den richtigen Stellen.
Und dabei gleichzeitig sehr reduziert, nur drei Elemente, Schale – Boden – Bäume . Der Verzicht auf Weiteres (wie es schon vorgeschlagen wurde) z. B. Bodenmodellierungen, Steine, Unterbepflanzung (außer Moos), dazu die lineare, klare Linienführung von Schale und Stämmen lassen diesen Wald gleichsam natürlich wie auch abstrakt erscheinen.
Ein klar begrenzter Ausschnitt aus einem größeren Zusammenhang. Diese Schnittführung erfordert eine rechteckige, sehr flache Schale. Die wunderbare Steinschale mit ihrer polierten, eigentümlich transparenten Oberfläche gibt dem Ausschnitt einen nüchtern-technischen, abstrakten Rahmen, das feine Profil am oberen Rand greift die filigrane Struktur der feinen Stämme und Verzweigung auf. Der Logik des Ausschnitts folgend gibt diese Schale keinen zusätzlichen Raum zu den Seiten als Andeutung einer angrenzenden Landschaft. Und dass der Wald noch an Höhe zulegen soll (statt ihn wie vorgeschlagen zu kürzen) wird ihm noch mehr eine kubische Erscheinung geben – wie sie viele deiner Steinarbeiten besitzen.
Gesteigert wird diese abstrakte Wirkung noch durch die Präsentation mit grenzenlos weißem Hinter- und Untergrund, die den Wald-Ausschnitt gleichsam schweben lässt – losgelöst und frei von Allem. Dieser Wald ist sich selbst genug, seine Suggestivkraft unglaublich stark, er braucht kein Zubehör.
Für mich gehört diese Gestaltung mehr als alle anderen eher in die Kunst-Kategorie als zu Bonsai.
Das Wissen, dieses gelungene und mich zutiefst ergreifende Werk in nur zwei Jahren erreicht zu haben weckt in mir zusätzliche Bewunderung und Hochachtung!
Hallo zusammen
Das freut mich sehr, dass der Wald so gut ankommt. Herzlichen Dank für die vielen positiven posts.
Monika, du bringst einiges auf den Punkt. Ich sehe einige meiner Überlegungen, ganz besonders die Reduzierung auf die drei Elemente, Schale, Boden, Bäume. Du hast das sehr gut begründet.
Gerne werde ich weiter berichten.
Liebe Grüsse
Jürg
Tofufee hat geschrieben: 07.01.2018, 14:26
Das Wissen, dieses gelungene und mich zutiefst ergreifende Werk in nur zwei Jahren erreicht zu haben weckt in mir zusätzliche Bewunderung und Hochachtung!
..... wenn man die 6 Jahre davor nicht zählt.
Mein Gedanke dabei, so wie ein waagerechter Sturz immer einen Stich bekommt um optisch nicht durchzuhängen, stehen mir die seitlichen Bäume einen Stich zu senkrecht. Optisch neigen sie sich für meinen Blick nach innen, was ein nur geringes Auffächern schon ausgleichen könnte.
Ich merke damit auch jetzt, daß mein Wald sicher anders aussehen wird. Nicht nur, weil es Blutbuchen sind, sondern weil ich sicher die äußeren Bäume neigen und damit eine in sich geschlossene Gruppe bilden werde.
Wahrscheinlich
Die Kisten sind alle Vergammelt und im Frühling sollen schon mal erste Gruppen entstehen.
Da ist ein "nur geil, Alter!!!" schon fast zu wenig.
Auch ein paar "Daumen-hoch-für-Jürgs-Fähigkeiten" reichen nicht wirklich aus, um meine absolute Begeisterung hier zum Ausdruck zu bringen.....