Weiter geht´s mit einer Variante zu diesem Thema:
Vor mindestens 10 Jahren habe ich mehrere Zelkovenstecklinge nach der üblichen Methode großgezogen. Viele davon dümpeln noch in Anzuchttöpfen herum. Diesen hatte ich vor 2 Jahren beim Fest für den Flohmarkt dabei, für ganz kleines Geld. Keiner wollte ihn haben, also wanderte er wieder zurück in meinen Garten.Bei einigen Stecklingen fehlt mir die Inspiration zur Weitergestaltung für die Zukunft, nicht mehr beim folgenden Exemplar. Ist aber alles noch ganz am Anfang. Bin mitten in der sogenannten Materialentwicklungsphase.
Was ist bisher geschehen?
Der Steckling wuchs viel zu schnell, die Triebe waren zu lang, zu ungeschlacht, Internodien auch nicht gut, Nebari einseitig. Daher Abmoosung mit Belassen eines relativ langen Stammes. Zeitpunkt und warum so lang?: Ich weiß es nicht mehr. Das vielversprechende Neu-Nebari schlummert seit Jahren versteckt unter der Substratoberfläche.
Der makellose kerzengerade Stamm (zigarrenstark) ohne Schnittstellen und ohne Drahtnarben wurde an 2 Stellen radikal gekappt. Es resultieren unterschiedlich starke Stummel, die seit einigen Jahren neue Triebe hervorbringen wollen.
Ich liebäugele mit einem ungefähren Gestaltungsziel á la Murata-Zelkove (links dazu gibt´s mehrere).
Ob ich größenwahnsinnig geworden bin? Wohl eher nicht. Soll ja nur eine Inspirationshilfe sein.
Stammlänge: 15 cm, Gesamthöhe z.Zt. 30 cm, Endhöhe geplant bei 45-50 cm.

- Mai 18, nach Blattschnitt

- 4.6.18
Beste Grüße,
Heiner