ABMOOSUNG -Grundschnitt des 2-Meter-Fächerahorns
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Michael 86
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ABMOOSUNG -Grundschnitt des 2-Meter-Fächerahorns
Hallo Zusammen
In einer Gärtnerei habe ich einen großen Fächerahorn gefunden. Er schien mir heftig herumgeweht worden zu sein. Abgebrochene Äste mi erkennbarer Rücktrocknung, sogar einer der Hauptstämme war vollständig abgestorben. An sich keine Schönheit mehr, aber wenn ja eh alles weg kommt, kann man ja mal über den Preis reden.... so war mein Gedanke. Nochmal nachgefragt, ob nicht doch eine Krankheit dahinter stecken könnte. Das wurde verneint.
Also habe ich zugeschlagen. Ob die Wurzeln ausreichend gut sind bleibt noch abzuwarten. Aber auch der Garten ist zur Not groß genug dafür.
Jedenfalls sollte schnellstmöglich ein Grundschnitt erfolgen. Bin mir nicht sicher, für welche Hauptstämme ich mich entscheiden soll. Wie und wann würdet ihr schneiden?
Ich stelle mir etwas großes vor, verzweigte Hauptstämme. Durchmesser des Stammes über 6 cm.
In einer Gärtnerei habe ich einen großen Fächerahorn gefunden. Er schien mir heftig herumgeweht worden zu sein. Abgebrochene Äste mi erkennbarer Rücktrocknung, sogar einer der Hauptstämme war vollständig abgestorben. An sich keine Schönheit mehr, aber wenn ja eh alles weg kommt, kann man ja mal über den Preis reden.... so war mein Gedanke. Nochmal nachgefragt, ob nicht doch eine Krankheit dahinter stecken könnte. Das wurde verneint.
Also habe ich zugeschlagen. Ob die Wurzeln ausreichend gut sind bleibt noch abzuwarten. Aber auch der Garten ist zur Not groß genug dafür.
Jedenfalls sollte schnellstmöglich ein Grundschnitt erfolgen. Bin mir nicht sicher, für welche Hauptstämme ich mich entscheiden soll. Wie und wann würdet ihr schneiden?
Ich stelle mir etwas großes vor, verzweigte Hauptstämme. Durchmesser des Stammes über 6 cm.
Zuletzt geändert von Michael 86 am 15.04.2019, 20:01, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße Michael 
Re: Grundschnitt des 2-Meter-Fächerahorns
erst mal glückwunsch zum "fang" !!!
anhand der fotos lässt sich so ein stück schwer beurteilen
ich hab nen ähnlichen brummer zuhause, eine ulme "Jaqueline Hillier"
um die schleiche ich seit einem jahr rum und hab bisher nur das entfernt, was wirklich übrig war,
nun endlich reifen erste ideen, wie es weiter gehen könnte.
bevor ich los lege, lad ich mir aber noch nen alten hasen vom hiesigen arbeitskreis ein,
um wenigstens noch eine weitere meinung zu bekommen ....
lange rede - kurzer sinn:
lass euch zeit, dir und dem baum,
wenn du ihn durch geschaut und gelichtet hast, kann die gestaltung beginnen
anhand der fotos lässt sich so ein stück schwer beurteilen
ich hab nen ähnlichen brummer zuhause, eine ulme "Jaqueline Hillier"
um die schleiche ich seit einem jahr rum und hab bisher nur das entfernt, was wirklich übrig war,
nun endlich reifen erste ideen, wie es weiter gehen könnte.
bevor ich los lege, lad ich mir aber noch nen alten hasen vom hiesigen arbeitskreis ein,
um wenigstens noch eine weitere meinung zu bekommen ....
lange rede - kurzer sinn:
lass euch zeit, dir und dem baum,
wenn du ihn durch geschaut und gelichtet hast, kann die gestaltung beginnen
gruß + frohes gelingen
der frank aus stuttgart
Nichi nichi kore kōjitsu
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Michael 86
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Re: Grundschnitt des 2-Meter-Fächerahorns
Hallo Frank
Ich finde eigentlich, dass der Fächerahorn sehr gut zu deuten ist. Es soll auch erst einmal nur eine Selektion der Hauptäste werden. Dann würde ich ihn in der Höhe schrittweise einkürzen, je nachdem, wie er von unten ausschlägt.
Ideen hatte ich schon beim Kauf, nur bin ich noch nicht so schlüssig und würde mir gerne eure Meinungen einholen.
Grundgerüst rot, alternative blau
der erste kleine Ast kommt weg.
Ich finde eigentlich, dass der Fächerahorn sehr gut zu deuten ist. Es soll auch erst einmal nur eine Selektion der Hauptäste werden. Dann würde ich ihn in der Höhe schrittweise einkürzen, je nachdem, wie er von unten ausschlägt.
Ideen hatte ich schon beim Kauf, nur bin ich noch nicht so schlüssig und würde mir gerne eure Meinungen einholen.
Grundgerüst rot, alternative blau
der erste kleine Ast kommt weg.
Grüße Michael 
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chris-git@rre
Re: Grundschnitt des 2-Meter-Fächerahorns
Hallo Michael,
das ist schwer zu beurteilen anhand der Fotos.
Spontan würde ich Grundschnitt 2 nehmen.
Für die Entscheidung wäre auch wichtig wo die Wurzeln ansetzen.
das ist schwer zu beurteilen anhand der Fotos.
Spontan würde ich Grundschnitt 2 nehmen.
Für die Entscheidung wäre auch wichtig wo die Wurzeln ansetzen.
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Michael 86
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Re: Grundschnitt des 2-Meter-Fächerahorns
Hallo Chris
Es wäre eigentlich immer der gleiche Grundschnitt. Allerdings aus verschiedenen Perspektiven.
Von dem Bild "Grundschnitt 1 und 3" erkennt man, dass 3 Äste in die gleiche Richtung gehen. Für einen muss ich mich entscheiden.
Ich habe mich an dem einen einzelnen unteren orientiert, der auf der anderen Seite des 3er Gespanns ist. Diesen würde ich auf jeden Fall erhalten. Er ist die Einzige Möglichkeit in diese Richtung 3.dimensional als Ast oder Nebenstamm zu fungieren. Der Dicke aufstrebende Hauptstamm wäre zwangsläufig ebenfalls erhaltungswürdig.
Bleibt nur noch die Entscheidung, welche der drei in annähernd gleicher Richtung wachsenden Kandidaten weg kommt. Ich würde sagen der unterste auf jeden Fall wegen gleicher Höhe des Astes auf der anderen Seite.
Bleibt die Entscheidung ob der mittlere oder der obere fällt.
Der mittlere läuft räumlich harmonischer nach außen und würde weniger Schnittwunden an gleicher Position verursachen, liegt jedoch näher am anderen Ast auf der anderen Seite.
Der obere verläuft ähnlich des Hauptstammes, jedoch etwas höher als der andere Ast auf der anderen Seite
Es wäre eigentlich immer der gleiche Grundschnitt. Allerdings aus verschiedenen Perspektiven.
Von dem Bild "Grundschnitt 1 und 3" erkennt man, dass 3 Äste in die gleiche Richtung gehen. Für einen muss ich mich entscheiden.
Ich habe mich an dem einen einzelnen unteren orientiert, der auf der anderen Seite des 3er Gespanns ist. Diesen würde ich auf jeden Fall erhalten. Er ist die Einzige Möglichkeit in diese Richtung 3.dimensional als Ast oder Nebenstamm zu fungieren. Der Dicke aufstrebende Hauptstamm wäre zwangsläufig ebenfalls erhaltungswürdig.
Bleibt nur noch die Entscheidung, welche der drei in annähernd gleicher Richtung wachsenden Kandidaten weg kommt. Ich würde sagen der unterste auf jeden Fall wegen gleicher Höhe des Astes auf der anderen Seite.
Bleibt die Entscheidung ob der mittlere oder der obere fällt.
Der mittlere läuft räumlich harmonischer nach außen und würde weniger Schnittwunden an gleicher Position verursachen, liegt jedoch näher am anderen Ast auf der anderen Seite.
Der obere verläuft ähnlich des Hauptstammes, jedoch etwas höher als der andere Ast auf der anderen Seite
Grüße Michael 
- Thorsten1504
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- Registriert: 12.02.2014, 21:20
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Re: Grundschnitt des 2-Meter-Fächerahorns
Hallo,
ich sehe das wie Jürgen!!!
Grob zurückschneiden und schauen was der Baum dann anbietet.
Wenn er fit ist, wird er nach dem Rückschnitt aus allen Löchern treiben und dir ganz viele neue Optionen anbieten.
Das ist eh ein Projekt über etliche Jahre bzw. Jahrzente da würde ich mir jetzt ganz am Anfang noch nicht so die Gedanken machen.
Gruß
Thorsten
ich sehe das wie Jürgen!!!
Grob zurückschneiden und schauen was der Baum dann anbietet.
Wenn er fit ist, wird er nach dem Rückschnitt aus allen Löchern treiben und dir ganz viele neue Optionen anbieten.
Das ist eh ein Projekt über etliche Jahre bzw. Jahrzente da würde ich mir jetzt ganz am Anfang noch nicht so die Gedanken machen.
Gruß
Thorsten
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Michael 86
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Re: Grundschnitt des 2-Meter-Fächerahorns
Hall Ihr zwei
Ich habe nicht vor gegen den Baum zu arbeiten. Eher so, dass der Baum mitspielen kann und überlebt.
Ich habe schon mehrmals im Forum gesehen, dass bei solch große Pflanzen, die so deutlich zurück geschnitten wurden, Saftrückzug sichtbar wurde. U.a. bei einem Ficus Benjamini. Der Fächerahorn ist dafür bekannt, dass er mit Saftrückzug reagiert. Wie stark wird das bei einem solchen Kaliber ausfallen, wenn in diesem speziellen Fall überhaupt kein Saftfluss mehr vorhanden ist? Ausbluten ist ja ebenfalls ein Thema, welches eine Rolle spielt. In einem anderen Thema (Feuerahorn) wurde mir von einem sehr erfahrenen Mitglied geraten ausreichend Blätter stehen zu lassen, um den Saftdruck durch Saftfluss zu mindern.
Habt ihr schon erfolgreich einen solchen Eingriff/Projekt gewagt und könnt aus eigener Erfahrung ein Bsp. Zeigen? Würde mich sehr interessieren.
Mit dem Baum arbeiten bedeutet für mich, den Baum (in diesem Fall den Rohling) durch Rückschnitt im unteren Bereich zum Neuaustrieb zu bewegen, und mich dann für einen
angebotenen Kronenaufbau zu entscheiden.
Gegen den Baum arbeiten bedeutet für mich, den Baum hart zu kappen und ihn zum Neuaustrieb zu zwingen.
Vielleicht deute ich eure Ansicht von "stark zurückschneiden" auch falsch. Würdet ihr direkt bis zum Ende der Linien schneiden oder nur so weit die Krone zurück nehmen, dass alles was erhalten werden soll, noch 2-3 Äste mit Blattmasse vorhanden bleibt?
Ich habe nicht vor gegen den Baum zu arbeiten. Eher so, dass der Baum mitspielen kann und überlebt.
Ich habe schon mehrmals im Forum gesehen, dass bei solch große Pflanzen, die so deutlich zurück geschnitten wurden, Saftrückzug sichtbar wurde. U.a. bei einem Ficus Benjamini. Der Fächerahorn ist dafür bekannt, dass er mit Saftrückzug reagiert. Wie stark wird das bei einem solchen Kaliber ausfallen, wenn in diesem speziellen Fall überhaupt kein Saftfluss mehr vorhanden ist? Ausbluten ist ja ebenfalls ein Thema, welches eine Rolle spielt. In einem anderen Thema (Feuerahorn) wurde mir von einem sehr erfahrenen Mitglied geraten ausreichend Blätter stehen zu lassen, um den Saftdruck durch Saftfluss zu mindern.
Habt ihr schon erfolgreich einen solchen Eingriff/Projekt gewagt und könnt aus eigener Erfahrung ein Bsp. Zeigen? Würde mich sehr interessieren.
Mit dem Baum arbeiten bedeutet für mich, den Baum (in diesem Fall den Rohling) durch Rückschnitt im unteren Bereich zum Neuaustrieb zu bewegen, und mich dann für einen
angebotenen Kronenaufbau zu entscheiden.
Gegen den Baum arbeiten bedeutet für mich, den Baum hart zu kappen und ihn zum Neuaustrieb zu zwingen.
Vielleicht deute ich eure Ansicht von "stark zurückschneiden" auch falsch. Würdet ihr direkt bis zum Ende der Linien schneiden oder nur so weit die Krone zurück nehmen, dass alles was erhalten werden soll, noch 2-3 Äste mit Blattmasse vorhanden bleibt?
Grüße Michael 
Re: Grundschnitt des 2-Meter-Fächerahorns
Hallo,
leider fehlen jetzt die entscheidenden drei vier Wochen, um dieses Jahr noch richtig einzugreifen, ohne die Gefahr einzugehen, dass der Baum nicht gut in den Winter kommt. Deine Bedenken bzgl Rücktrocknung sind nämlich gerade Ende Mai/Anfang Juni fast unbegründet. Wenn der Baum massiv wächst und voll im Saft steht, kann man eigentlich alles schneiden, wie man will. Da trocknet nichts zurück. Zum Herbst oder im zeitigen Frühjahr muss man sich da schon eher Gedanken machen. Das "Bluten der Bäume ist eigentlich auch nur ein Zeichen von Lebendigkeit. Ich habe noch von keinem "totgeblutetem" Baum gehört. Eine meiner Hainbuchen, die ich letzten Herbst mit der Astschere auf ein überwinterungsfähiges Maß gekappt habe, hat seit Januar geblutet. Pfütze drunter inklusive - Ich hab dann etwas mehr gegossen. Irgendwann im April find sie dann an, auszutreiben. Jetzt ist sie wieder voll grün und nix ist abgestorben. Das machen die so.
Ich würde den Baum jetzt noch so behandeln (wenn er Dir fit erscheint): Heute stark flüssig düngen. Sonntag alles bis auf die roten Linien direkt am Ansatz wegschneiden. Die Wundränder sauber mit einem Messer glätten, Paste oder Alu drauf. Wenn nicht, einfach einen kurzen Kragen stehen lassen (Aber möglichst keine Nodien). Dann die verbliebenen Äste/Substämme bis kurz übers letzte Grün zurückschneiden, sodass noch 3,4 Blätter übrig bleiben. kurz ein bisschen Schatten, damit die dünnen vormals inneren Blätter nicht verbrennen, dann volle Sonne. Geschützt überwintern. Er wird dann aber eher weiter oben austreiben, unten wo Du es brauchst wird nicht viel passieren.
Für den Baum wäre es aber wahrscheinlich besser, ihn einfach wachsen zu lassen, gut zu düngen, auch richtige Herbstdüngung und das beschriebene nächstes Jahr entweder sobald die Knospen anfangen, treiben zu wollen oder (schonender) Ende Mai zu machen, dann aber in beiden Fällen gleich ganz runter, auf 2/3 deiner geplanten Endhöhe für den Baum in 15 Jahren.
Wenn Du es im Frühjahr machen willst, beobachte den Baum und finde raus, wann der Zeitpunkt gekommen ist, dass der Baum die vorhandenen Knospen öffnen will. Dann ist die ganze Kraft da, aber noch nichts ist für das verschwendet, was Du eh wegschneidest. Beim Maischnitt ist wichtig, dass Du darauf achtest, dass der Baum nach dem Austrieb Zeit hatte, mit den Blättern ein Plus an Energie/Zucker zu machen. Das sieht man manchmal ganz gut daran, dass er anfängt, von selbst Augen zu aktivieren oder das Laub in kurzer Zeit sehr viel dunkler wird.
Umtopfen ist dann aber vorher verboten! Das solltest Du dann im Herbst danach oder besser im Jahr drauf machen. Natürlich bin ich kein Baumologe, aber bei mir hat diese Methode noch bei jedem Gewächs funktioniert.
Lieben Gruß
Heinrich
leider fehlen jetzt die entscheidenden drei vier Wochen, um dieses Jahr noch richtig einzugreifen, ohne die Gefahr einzugehen, dass der Baum nicht gut in den Winter kommt. Deine Bedenken bzgl Rücktrocknung sind nämlich gerade Ende Mai/Anfang Juni fast unbegründet. Wenn der Baum massiv wächst und voll im Saft steht, kann man eigentlich alles schneiden, wie man will. Da trocknet nichts zurück. Zum Herbst oder im zeitigen Frühjahr muss man sich da schon eher Gedanken machen. Das "Bluten der Bäume ist eigentlich auch nur ein Zeichen von Lebendigkeit. Ich habe noch von keinem "totgeblutetem" Baum gehört. Eine meiner Hainbuchen, die ich letzten Herbst mit der Astschere auf ein überwinterungsfähiges Maß gekappt habe, hat seit Januar geblutet. Pfütze drunter inklusive - Ich hab dann etwas mehr gegossen. Irgendwann im April find sie dann an, auszutreiben. Jetzt ist sie wieder voll grün und nix ist abgestorben. Das machen die so.
Ich würde den Baum jetzt noch so behandeln (wenn er Dir fit erscheint): Heute stark flüssig düngen. Sonntag alles bis auf die roten Linien direkt am Ansatz wegschneiden. Die Wundränder sauber mit einem Messer glätten, Paste oder Alu drauf. Wenn nicht, einfach einen kurzen Kragen stehen lassen (Aber möglichst keine Nodien). Dann die verbliebenen Äste/Substämme bis kurz übers letzte Grün zurückschneiden, sodass noch 3,4 Blätter übrig bleiben. kurz ein bisschen Schatten, damit die dünnen vormals inneren Blätter nicht verbrennen, dann volle Sonne. Geschützt überwintern. Er wird dann aber eher weiter oben austreiben, unten wo Du es brauchst wird nicht viel passieren.
Für den Baum wäre es aber wahrscheinlich besser, ihn einfach wachsen zu lassen, gut zu düngen, auch richtige Herbstdüngung und das beschriebene nächstes Jahr entweder sobald die Knospen anfangen, treiben zu wollen oder (schonender) Ende Mai zu machen, dann aber in beiden Fällen gleich ganz runter, auf 2/3 deiner geplanten Endhöhe für den Baum in 15 Jahren.
Wenn Du es im Frühjahr machen willst, beobachte den Baum und finde raus, wann der Zeitpunkt gekommen ist, dass der Baum die vorhandenen Knospen öffnen will. Dann ist die ganze Kraft da, aber noch nichts ist für das verschwendet, was Du eh wegschneidest. Beim Maischnitt ist wichtig, dass Du darauf achtest, dass der Baum nach dem Austrieb Zeit hatte, mit den Blättern ein Plus an Energie/Zucker zu machen. Das sieht man manchmal ganz gut daran, dass er anfängt, von selbst Augen zu aktivieren oder das Laub in kurzer Zeit sehr viel dunkler wird.
Umtopfen ist dann aber vorher verboten! Das solltest Du dann im Herbst danach oder besser im Jahr drauf machen. Natürlich bin ich kein Baumologe, aber bei mir hat diese Methode noch bei jedem Gewächs funktioniert.
Lieben Gruß
Heinrich
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Michael 86
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- Registriert: 08.10.2016, 09:00
Re: Grundschnitt des 2-Meter-Fächerahorns
Danke für die Info Heinrich
Ich habe vor ein paar Wochen den Baum etwas gestutzt. Nur so viel, dass er nicht mehr zu hoch ist, aber noch ausreichend Laub hat. Ich werde die nächsten Tage deine Empfehlung genauer durchlesen und ein Update posten.
Ich habe vor ein paar Wochen den Baum etwas gestutzt. Nur so viel, dass er nicht mehr zu hoch ist, aber noch ausreichend Laub hat. Ich werde die nächsten Tage deine Empfehlung genauer durchlesen und ein Update posten.
Grüße Michael 
Re: Grundschnitt des 2-Meter-Fächerahorns
Hallo Michael,
schau dir doch das Nebari an und wenn es nicht gut ausschaut könntest du 2019 abmoosen und den Baum dann erst 2020 oder 2021 richtig einkürzen.
Solange noch viel Blattmasse vorhanden ist, geht das Abmoosen besser.
2018 würde ich "nur" füttern.
schau dir doch das Nebari an und wenn es nicht gut ausschaut könntest du 2019 abmoosen und den Baum dann erst 2020 oder 2021 richtig einkürzen.
Solange noch viel Blattmasse vorhanden ist, geht das Abmoosen besser.
2018 würde ich "nur" füttern.
Gruß
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
László
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Alfred Krupp
Re: Grundschnitt des 2-Meter-Fächerahorns
Da hast Du recht!espanna hat geschrieben: 28.06.2018, 16:35
Solange noch viel Blattmasse vorhanden ist, geht das Abmoosen besser.
2018 würde ich "nur" füttern.
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Michael 86
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Re: Grundschnitt des 2-Meter-Fächerahorns
Ja László, das wäre wirklich ne Idee. Irgendwie logisch und selbst nicht so weit gedacht....
Danke für die Idee. Hab nicht mehr vor, dieses Jahr noch was zu machen. Aber im Frühjahr werde ich mir das Nebari anschauen. Vielleicht besser nur stammnah mit dem Wasserschlauch ausspülen um nicht die Wurzeln zu dezimieren und gleichzeitig abzumoosen. Das habe ich beim Feldahorn gemacht dieses Jahr und der ist schwer gebremst.
Danke für die Idee
Danke für die Idee. Hab nicht mehr vor, dieses Jahr noch was zu machen. Aber im Frühjahr werde ich mir das Nebari anschauen. Vielleicht besser nur stammnah mit dem Wasserschlauch ausspülen um nicht die Wurzeln zu dezimieren und gleichzeitig abzumoosen. Das habe ich beim Feldahorn gemacht dieses Jahr und der ist schwer gebremst.
Danke für die Idee
Grüße Michael 
Re: Grundschnitt des 2-Meter-Fächerahorns
Gerne, dafür ist das Forum da;)
Gruß
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
László
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Alfred Krupp
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Michael 86
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Re: Grundschnitt des 2-Meter-Fächerahorns
Hallo Leute
ich klinke mich hier mal kurz wieder ein, weil ich zufällig was gefunden habe in der örtlichen Landschaftsgärtnerei, in der ich auch diesen hier recht günstig bekommen habe.
Dort standen noch ein paar dieser riesigen Fächerahorne. Deutlich schöner, und sehr interessant und massiv. Diese haben nun 80% dürre Blätter, hauptsächlich oben. Ich vermute, dass sie nicht ausreichend gegossen wurden. Man verlässt sich dort auf einen großen Feldsprinkler.
Würde es ein solcher Ahorn schaffen mit entsprechender Pflege, wieder heran zu wachsen? Voraussetzung ist natürlich ein deutlich niedrigerer Preis. Der Mir es wert ist, es zu versuchen und den Gärtnern das entsorgen erspart.
ich klinke mich hier mal kurz wieder ein, weil ich zufällig was gefunden habe in der örtlichen Landschaftsgärtnerei, in der ich auch diesen hier recht günstig bekommen habe.
Dort standen noch ein paar dieser riesigen Fächerahorne. Deutlich schöner, und sehr interessant und massiv. Diese haben nun 80% dürre Blätter, hauptsächlich oben. Ich vermute, dass sie nicht ausreichend gegossen wurden. Man verlässt sich dort auf einen großen Feldsprinkler.
Würde es ein solcher Ahorn schaffen mit entsprechender Pflege, wieder heran zu wachsen? Voraussetzung ist natürlich ein deutlich niedrigerer Preis. Der Mir es wert ist, es zu versuchen und den Gärtnern das entsorgen erspart.
Grüße Michael 
