Ich muss zugeben solche Erfahrungen dämpfen den Enthusiasmus schon ein wenig. Aber nicht lange! Jeder Töpfer mit dem ich bisher gesprochen habe, hat derartig frustrierende Erfahrungen gemacht. Aber Ton ist so ein faszinierendes Medium, da muss ich nicht lange nachdenken um weiter zu machen.
Meine verzwatzelte Eiche braucht im nächsten Jahr eine Schale. Irgendwo zwischen Jan's Kindheitserinnerungen und Manfred's Vorschlag kam mir dann diese Idee:
Ich habe fünf verschiedene Tonsorten zu einer Feldsteinmauer geformt. Ich bin mir aber noch nicht so sicher, ob das funktionieren wird, denn die unterschiedlichen Tonsorten werden beim Trocknen und Brennen unterschiedlich schrumpfen.
Sollte die Mauer das Trocknen und Schrühen überstehen, stellt sich gleich wieder die nächste Herausforderung. Was kommt dann da drauf? Braunstein vielleicht? Ich habe noch keinen Plan, aber vielleicht hat hier ja jemand einen Vorschlag?
Nach den frustrierenden Erfahrungen mit Redox werde ich wohl lernen müssen eigene Glasuren zu mischen. Die Lektüre stapelt sich schon und ich kann förmlich fühlen, wie sich ein bodenloses Fass vor mir öffnet. Ich bin jetzt genau an dem Punkt, den ich eigentlich vermeiden wollte.
Liebe Grüße
Heike