Hey, super, Barbara !
Ich würde den Ast noch etwas lassen und die Anwachsstelle immer gut mit Knete abdecken und weiterhin mit Wuxal düngen, Astende nach oben drahten. Darauf achten, dass der neue Ast die richtige Bewegung hat. Nach dem Abtrennen würde ich den Ast längere Zeit nicht mit Draht bewegen. Vielleicht kannst Du nächsten Sommer abtrennen, wenn er noch etwas dicker geworden ist. So wärst Du auf der sicheren Seite... aber dann den Dünnen abschneiden und nicht den dicken Ast
Liebe Grüsse, Fips
Danke für das Foto vom Juni. Wie Fips schon bei seinem Apfel gezeigt hat funktioniert Wuchsausgleich und Stärkung der unteren Partien am besten mit senkrechten Ruten über den Gipfel hinaus.
Mit dem ersten Ast wird der Apfel richtig gut.
Grüße
Rainer
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
da der Apfel gerade so nett ausschaut....
ich hatte bis auf einige wenige, alle Äpfel abgenommen, damit der bohrgepfropfte Ast mehr Power bekam. Die verbliebenen Äpfelchen sind dadurch deutlich größer geworden als sonst.
Liebe Grüße,
Barbara
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September 2018
Apfel, Arco_2018_09_b.jpg (209.38 KiB) 2842 mal betrachtet
"Sorge Dich um den Beifall der Leute, und Du wirst ihr Gefangener sein." LAOTSE
Ja, gefällt mir wirklich auch sehr gut, wie Du den Apfel voranbringst, Barbara!
Das Bohrpfropfen ist eine wunderbare Technik, die man öfter anwenden sollte. Ich habe bei einem kleinen Dreispitzahorn diese Saison auch zwei Triebe vorbereitet, die ich im Frühjahr per Bohrpfropfung zu neuen Ästen machen will.
Liebe Grüße,
Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
Heike, das freut mich sehr.
Ich hoffe mal, dass die Bohrpfropfung auch wirklich anwächst. Bei meiner Manna Esche war der bohrgepfropfte Ast nämlich doppelt so dick am richtigen Ende und auch deutlich sichtbar in den Stamm eingewachsen. Trotzdem hat er bald nach der Trennung den Geist aufgegeben. Vielleicht habe ich ihn damals aber auch zu früh und zu stark eingekürzt.Oder an dieser Stelle war einfach nicht genug Saft....
Liebe Grüße,
Barbara
"Sorge Dich um den Beifall der Leute, und Du wirst ihr Gefangener sein." LAOTSE
Egal wie groß und stark der gepfropfte Ast ist, Barbara, nicht auf einmal trennen sondern während der Vegetationsphase Stück für Stück.
Dann kann sich der Saftfluss neu sortieren.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
...eine Frage habe ich noch an die "Abtrennexperten"
Wenn ich den Bohpfropfung im Laufe der nächsten Vegetationsperiode Stück für Stück abtrenne, wie gehe ich mit dem Ast um? Wann kürze ich ihn auf die richtige Länge ein?
Ist es besser, ihn wegen des Saftzugs(?) zunächst lang zu lassen, oder mit Beginn des
Abtrennens zu kürzen, damit er nicht soviel versorgen muss?
Liebe Grüße,
Barbara
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