hier wurde jetzt umgetopft und im letzten Jahr eine weitere Bohrpropfung erfolgreich Angebracht. So in der Seitenansicht fürs Foto ohne den komischen Substamm sieht das mal ganz OK aus im vergleich zum Anfang. Doch da gibt es noch genug zu Arbeiten
Liebe Grüße
Mati
oh was für eine Veränderung.... der "Dicke" hat ja zuletzt nicht wirklich dazu gepaßt.
Hast du auch Bilder und Infos zur Ablaktion? Wie groß war dein Bohrloch? Wie alt und woher kam der Trieb? Wie und wo fixiert? Wie lange bis zur Abtrennung?
.... ist der aber neugierig...
Grüße
Rainer
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Hallo Rainer,
Bilder vom Propfen habe ich keine ich habe hier ein Bild wo das ist. Dem Pfropftrieb habe ich auf der Eintrittsseite recht lange ein paar Triebe gelassen dadurch ist bei dieser Bohrpfropfung der neue Ast nicht so enorm gewachsen wie es bei zwei anderen Bohrpfropfungen an diesem Baum geschehen ist. Ich habe mir bei dem Trieb der so 80 cm lang war auch eine Stelle gesucht wo die Internodien recht kurz waren. Im Winter dann schon Angefangen die Richtung zu drahten. Gesetzt habe ich die Bohrpfropfung beim Beginn der Knospenschwellung. Vorgebohrt mit 3 mm von der Austrittsseite und dann mit 5 mm von der Eintrittsseite aber nicht ganz durch.Trieb durchschieben etwas weiter, gewünschte Stelle anritzen
zurückziehen und den Trieb mit einem Holzsplitter hinten und vorne verkeilen etwas Wundknete auf die Stellen. Abgeschnitten habe ich jetzt im Winter. Den Haupttrieb der Pfropfung habe ich jetzt noch drann doch ich werde wohl mit den 2 Trieben die jetzt direkt am Stamm ansetzen weiterarbeiten.
mati hat geschrieben: 17.03.2018, 13:59
Dem Pfropftrieb habe ich auf der Eintrittsseite recht lange ein paar Triebe gelassen dadurch ist bei dieser Bohrpfropfung der neue Ast nicht so enorm gewachsen wie es bei zwei anderen Bohrpfropfungen an diesem Baum geschehen ist.
Vorgebohrt mit 3 mm von der Austrittsseite und dann mit 5 mm von der Eintrittsseite aber nicht ganz durch.Trieb durchschieben etwas weiter, gewünschte Stelle anritzen zurückziehen und den Trieb mit einem Holzsplitter hinten und vorne verkeilen etwas Wundknete auf die Stellen.
Hallo Mati,
danke für diese beiden Tipps, vor allem den letzten hätte ich vor einem Monat gut brauchen können
Grüße
Rainer
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
hier mal ein Herbstbild des Fächerahorn. Er spart glücklicherweise nicht an einer breiten Palette von Farben. Irgendwann schaffe ich das hoffentlich auch ohne braune Blattspitzen
Liebe Grüße
Mati
Wirklich schöne Herbstfarben!
Und gut, daß Du es eingestellt hast, weil ich dann Deine Infos zur Bohrablaktion gelesen habe, was ich nächstes Jahr bei einem Palmatum vorhabe, so wie Du.
Gruß
Rüdiger
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Hallo Georg,
dann wünsche ich dir mal gutes Gelingen bei der Bohraplikation . Hallo Bernd, Danke für den Tip mit Kanuma , habe ich schon öfters gehört aber wohl leider noch nie beherzigt. Werde ich beim nächste Umtopfen hoffentlich daran denken.
Liebe Grüße
Mati
Ich habe die Krone etwas flacher geformt, und das Nebari etwas freigearbeitet und die oberen 2 cm der Bodenschicht die Feinwurzeln entfernt und mit etwas frischem Substrat aufgefüllt.
Voila, mal schauen wie es weiter geht.
Liebe Grüße
Mati
dieses Jahr hatte ich den Baum umgetopft und in ein fertiges Ahorn Substrat gepflanzt, und siehe da der Baum ist super gewachsen 1mal wurde ein kompletter Blattschnitt gemacht und das Laub sieht jetzt im Herbst immernoch gut aus. In Zukunft spare ich mir das selbstmischen vom Substrat und setzte ganz auf die Erfahrung vom Fachhandel.
schon lange kein Rohling mehr - wundervoll, wie der Fächerahorn im Austrieb und Herbstlaub zu beeindrucken weiß!
Je mehr Hauptstamm und Verzweigung aufholen, umso gefälliger wird auch der erste Ast/linker Substamm!
Die an Kieferngestaltung erinnernde Beastung ist sicher für die Freunde japanischer Gestaltungen wundervoll, für eher naturalistisch angehauchte Betrachter etwas gewöhnungsbedürftig.
Aber ich finde es passt zum statisch-kräftig wirkenden Gesamteindruck!
Danke für die schöne Herbstimpression!
liebe Grüße Andreas Ein Leben ohne Bonsai ist möglich - aber völlig sinnlos! besucht mich auf flickr
Danke für deinen Komentar, wenn ich es heute zu tun hätte den Baum aufzubauen, würde ich wohl manches anders machen doch die Zeit läßt sich nicht zurückdrehen. Der Baum ist mit einer der Ersten die mich dazu verleitet haben mit Bonsai auf Tuchfühlung zu gehen, ursprünglich sollte der ein Gartenbaum werden doch wie es so ist, bin ich einen ganz anderen Weg gegangen.
Doch gerade an diesem Exemplar habe ich diverse Gestaltungsmethoden ausprobier, daher ist er für mich ein wichtiger und geliebter Begleiter. Mal schauen wie er sich so in den nächsten Jahre entwickelt und ob er sich der Baumgestalt eines Fächerahorns annähert.
Dazu würde ich ihn nicht zwingen wollen.
Er hat auf jeden Fall einen hohen Wiedererkennungswert - und dass er dir Freude macht, sieht man ja auf Anhieb!
liebe Grüße Andreas Ein Leben ohne Bonsai ist möglich - aber völlig sinnlos! besucht mich auf flickr