Lieber Heiner,
nun habe ich auch mal zurückgeblättert und selbst auch im Vergleich gesehen, dass der Unterschied zwischen 2015 und 2018 recht deutlich ist. Ist schon schön, wenn es in die richtige Richtung geht.
Tatsächlich habe ich mir die gleichen Gedanken wie Du über die Schale auch schon öfter gemacht. Ich glaube, des Rätsels Lösung ist die im Detail ganz besonders gelungene Form von Peters Schale, die trotz ihrer Flachheit einen sehr harmonischen Bogen mit nach oben zunächst weiter werdender Wand beschreibt, ehe die Biegung nach innen ansetzt, die sich auch nicht zu weit hineinzieht. Dadurch wirkt die Schale nicht einengend.
Als ich sie vor Jahren von Peter bekam, war ich von dieser speziellen Schale sofort ganz fasziniert und mein erster Gedanke war, dass ich dafür einmal einen schönen Mehrfachstamm haben wollte. Umso erstaunlicher, dass ich den dann später in passender Größe bekam und das auch noch durch Peters Vermittlung, weil unser AK damals den Nachlass von Peters verstorbener Bonsaifreundin Jutta aufkaufen durfte, zu dem dieser Ahorn gehörte. Das ist nun auch schon wieder 7 Jahre her...
Liebe Grüße,
Heike
