Gleich mal vorweg, ja ich bin Bonsaineuling. Hatte zwar einmal in meiner Hauptschulzeit einen roten Ahorn,
jedoch ist das mehr als 20 Jahre her und der hats damals nicht überlebt (nicht meine Schuld
Nun will ich mich dem Hobby voll und ganz widmen und erarbeite mir das ganze Thema von Grund auf und das heißt natürlich auch,
sich genau den "Grund" eines Bonsais anzusehen und zu studieren.
Habe alles mögliche schon verschlungen, Blog von Walter, diverse technische Beschreibungen von Substraten,
technisch/wissenschaftliche Informationen zu einzelnen Materialien usw.
Natürlich bin ich auch ein Freund der Natur. Ich kaufe zB nie Erden in denen Torf verarbeitet ist, da ich dieses Torfstechen und damit trockenlegen von Mooren nicht gut heiße. (Ja ein bisschen Ökofritze darf man schon sein
Ich bin absolut der Meinung von WP was moderne Substrate angeht, ich sehe keinen Sinn dahinter Akadama zu kaufen/verwenden,
Erde soll dort bleiben wo sie ist, im Boden und der Bonsai kommt damit nur in Berührung wenn er im Freiland wachsen darf.
Womit ich nur nicht so ganz zurecht komme ist folgendes:
Kann man mit modernen Substraten auch ohne jeglichen Torfzusatz erfolgreich arbeiten?
Ich frage das deswegen, weil ich im Haus bereits bei normalen Grünpflanzen erstaunlich gute Ergebnisse erzielt habe in den letzten Jahren,
das durch die Verwendung von Lechuza Pon (Zeolith, Bims, Lava) unterstützt wurde.
Substrat vom gekauften Grünling ausgeputzt und weggewaschen, in Pon gesetzt und alles wuchert perfekt.
Aktuell habe ich auch begonnen mein zukünftiges Hobby durch Sämlinge die ich jetzt ziehe mit viel Testmaterial zu versorgen.
Auch die wachsen in reiner Steinchenmischung sehr gut heran.
Also wer hat sich getraut und seine Bonsai in reinen Mineralsubstraten stehen (ohne Torf)?
Die Anzuchtstation
