mydear hat geschrieben: 29.01.2019, 17:19
Ja Gary, wenn ich da Fipsens Apfel (sch... Genitiv) vergleiche muss ich langsam Gas geben und viiiiiiiieeeeel mehr düngen. In Bayern geht halt alles ein wenig langsamer
Haha, Rainer, und der Kanton Bern, wo ich wohne, gilt als der langsamste der Schweiz. Unsere Bäume sollten diesen Umstand einfach kompensieren...
Schöner Jahresüberblick von Deinem Apfel

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Unsere Apfelbäume sind sich ähnlich und kommen vermutlich aus derselben Quelle (Spanien). Die "kunstvoll" gedrahteten Zickzackäste habe ich entweder auf hintere Verzweigung abgesetzt, um sie loszuwerden. Oder, wenn die Äste nicht zu dick sind, kann man sie mit starkem Draht vorsichtig auf ein erträglicheres Mass etwas begradigen - Du hast da noch wenige dieser Äste.
Zur Verdickung der unteren Äste bin ich vorgegangen wie Du (Opferäste und Wuxal-Düngung). Wenn Du nur die Endtriebe durchtreiben lässt, ergibt das am Schluss ein Ast ohne Verjüngung. Bei einem Rückschnitt der Endtriebe treiben oftmals Stamm nähere Triebe aus. Die kann man zu Opfertrieben durchwachsen lassen - aber darauf achten, dass die Richtung der ersten cm stimmt, denn darauf kannst Du später zurückschneiden. So ergibt das kräftige Äste mit guter Verjüngung. Ich hoffe, ich habe mich nicht zu umständlich ausgedrückt...
Oben bei Deinem Baum sieht es ein wenig danach aus, als ob er eine zweite, kürzere Spitze hätte (das Bild kann auch täuschen und es ist ein Ast nach vorne..). Gleich links daneben glaube ich einen kleinen Trieb zu erkennen. Diesen könntest Du als Ast für rechts vorne nehmen und die dicke, zweite Spitze entfernen (falls es denn eine sein sollte

).
Weiter so Rainer, der wird gut, Dein Apfel

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Viele Grüsse, Fips