Da bin ich wieder

Ich wollte euch hier mal meine Reise festhalten, die ich mit dem frühen Pikieren gemacht habe:

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Als ich meine ganzen Samen pikiert habe, wurde schnell offensichtlich, dass Kastanien hier doch deutlich robuster sind als meine Quitte (keine Zierquitte allerdings weiß ich gerade den Fachnamen nicht) und meine Apfelsamen.
Soweit so gut Mitte April dann kam allerdings erneut das Böse erwachen:
Meine Kastanien trieben so gut aus, nachdem ich Sie vereinzelt hatte, dass Sie den anderen Bäumchen (Quitte und Apfel) die noch überlebt hatten, das Licht wegnahmen.

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Das Ende vom Lied war, dass ich testweise einen Teil der Kastanien an den Seiten drinnen lies in den alten Mehrfachgefäß und ein paar in kleine Tomatenschalen setzte. Seitdem geht es Apfel und Quitte prächtig und auch den Kastanien scheint es gut zu gehen!

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So was ist mit den Kastanien, die ich nun nicht vereinzelt habe?
Sie sind noch deutlich kleiner als die vereinzelten, entweder konkurrieren Sie in der Schale um Nährstoffe oder die Wurzeln haben zu wenig Platz, um sich auszubreiten. Jedenfalls geht es denen den Umständen entsprechend auch noch gut!

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Mein Fazit: Es lohnt sich, die Pflanzen noch jung zu vereinzeln, solange es sich um robustere Sorten handelt. Während ich bei kastanien keine Verluste hatte, sind mittlerweile 50% meiner Äpfel und Zierquitten eingegangen und von meinen 3 Fächerahornen sind mittlerweile auch 2 über den Jordan. Sieht so aus als würde ich in 5 Jahren wohl Kastanien-Züchter sein!
Wer Bäume setzt, obwohl er weiß, daß er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
Rabindranath Tagore