espanna hat geschrieben: 24.03.2019, 23:56
Herrlich
Ich finde es so schön dass ich nicht alleine bin
Ja ich weiss, hier im Forum gibt es wohl den einen oder anderen, aber ansonsten kann ich dir in meine Bekanntschaft keine Yamadorijäger nennen. Umso mehr freue ich mich diese Bilder (große Eiben, Anhänger...) meine Frau zeigen zu dürfen.
Wir sind schon speziell
Es ist das Vorrecht der Jungend - aufgrund mangelnder Erfahrung - immer zu glauben sie seien die Ersten und Einzigen die so etwas machen.
Vor Jahren, mein Freund ging stramm auf die 70zig zu, wollte er unbedingt noch so ein, zwei dicke Eiben ausgraben.
Eiben_2009-2010.jpg (298.12 KiB) 1918 mal betrachtet
Insofern kann ich Dich gut verstehen!!
Allerdings ist es tatsächlich so, dass die Säulenform den weniger guten Kandidaten unter den Eiben darstellt. Du siehst ja am aktuellen Wuchs wie sie gepolt sind.
Wenn ich Säuleneiben "mitnehme" dann müssen sie einen Traumstammansatz haben und ganz wichtig auch Äste im unteren Stammbereich aufweisen - wenn die fehlen, hast Du nachher nur noch einen Stamm (nach dem radikalen einkürzen) und der Astaufbau in glaubhafter Stärke dauert mind. 10 Jahre...
Wenn eine Säuleneibe aber schon ein paar dicke Äste im unteren Bereich mitbringt, ist man sozusagen schon 10 Jahre weiter!
Vielleicht hilft Dir das bei der Auswahl zukünftiger Bäume.
Viel Spaß mit dem Material,
der woodman
So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
Ich verstehe, was du meinst. Mit 10 Jahren, habe ich kein Problem, auch nicht mit 15.
Ich denke mir das so: Will ich für das Ergebnis mehrere hunderte Euro (oder sogar im 4 stelligen Bereich) ausgeben? Niemals. Dem Baum bei der Entwicklung zusehen und daran lernen und mich erfreuen über Fortschritte? Ja klar. Das Ergebnis liegt in einigen Jahren Zukunft? Kein Problem mit 32. Dass ich nicht alle was werden ist mir klar. Vielleicht muss ich meine Kreativität einfach auch austoben. Versuchen, was möglich ist, experimentieren mit Totholz, wie kann ich wo was integrieren oder was kann ich erreichen, wenn ich wie vorgehe.... So etwas geht nur mit Bäumen, die man hat, und wenn der Weg sich bietet, warum abschlagen?
Dass die Äste die vorhanden sind, streng nach oben wachsen finde ich nicht schlimm. Ich sehe die als Nebenstämme, wie zb im Link auf Seite 2. Wenn da dann feinere nicht so große Äste dran kommen, sind die Proportionen doch wie gewünscht. Ein riesiger Baum. Auch wenn nur wenig bei dem ein oder anderen Baum übrig bleibt, kann so ein erster dickerer Ast als neuer Stamm an einem ehemals mächtigen Baum werden, der fast abgestorben ist.
Ich bin guter Dinge und habe bei der Sorte eigentlich nur eine Angst, nämlich dass die Feinverzweigung später schwer im Griff zu halten ist, weil es immer nach oben geht. da werde ich mich an einer starken, später unwichtigen Stelle an einem der Bäume schnellstmöglich austoben, ohne dass es den Baum belastet. Da werde ich einfach versuchen einen Ast zu kreieren, und schauen, wie es sich damit verhält.
PS: du schreibst, wenn du eine Säuleneibe mitnimmst..... Hast du das schon und kannst Fotos zeigen von der Entwicklung? Brennendes Interesse, falls ja...
was Silke jetzt nicht zur Pieris dazugeschrieben hat, dass es sich hierbei um eine Moorbeetpflanze handelt. Die mag also saures Substrat wie eine Azalee.
PS: Die Heckenkirsche schreibt sich lateinisch Lonicera.
Danke für die Info. Wäre auch nicht nötig gewesen. Ich halte es für selbstverständlich wenigstens bei Google/Wikipedia nachzulesen. Ich hoffe sie kommt bis zum nächsten Umtopfen mit dem normalen Tongranulat aus.
Ich weiß nicht so recht, ob ich diese überhaupt als Bonsai gestalten soll bzw. ob sie sich dazu eignet und was daraus werden kann . Mir gefiel der Stamm und sie hat was von Literat Doppelstamm.
Michael 86 hat geschrieben: 30.03.2019, 07:06
Ich weiß nicht so recht, ob ich diese überhaupt als Bonsai gestalten soll bzw. ob sie sich dazu eignet und was daraus werden kann. Mir gefiel der Stamm und sie hat was von Literat Doppelstamm.
Markus, das mit der Pieris würde ich mir auch gut überlegen. Man muss nicht alles zum Bonsai gestalten.
Habe zwar schon so einige Bonsai und "Möchtegerne" gesehen aber sicherlich war max. ein starkes Dutzend Jap. Lavendelheiden darunter.
Wenn ich es mir so recht überlege waren nur 2 Stück dabei die wirklich als Bonsai durchgehen. Einmal in USA auf einer Show und die andere stand bei Aichi-en in Japan.
Also vielleicht kannst Du mir ja meine dritte lohnenswerte Erinnerung schaffen?