Findlings-Fichte

Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
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abardo
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Re: Findlings-Fichte

Beitrag von abardo »

Zukünftig sehe ich den Baum eher so (leicht nach links gekippt, Krone nach rechts gekippt und die rechten, unteren Äste näher an den Stamm und weiter links eingetopft)

file.jpg
Grüße, Frank
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mydear
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Re: Findlings-Fichte

Beitrag von mydear »

HeikeV hat geschrieben: 11.04.2018, 15:19 Ui, das sieht richtig toll aus,Rainer ! *daumen_new*

Der Baum sieht in dieser Schale so viel leichter und verspielter aus. Gefällt mir sehr gut.
Danke Heike, das tut gut.

Grüße
Rainer
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
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mydear
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Re: Findlings-Fichte

Beitrag von mydear »

abardo hat geschrieben: 11.04.2018, 15:37 ja, die Schale ist viel besser und wenn das Grün/die Äste noch ein bisschen länger wird/werden, auch nicht zu gross.

die Äste sollen eher kürzer werden um den Literaten zu betonen

Nur: in welche Richtung zeigt denn der Baum mit den jetzigen Ästen für dich ?

der Gipfel zeigt eigentlich nach links - obwohl es eher nach rechts scheint

Ausgehend vom letzten Bild, müsste der Baum, wenn ich mir den Stammverlauf angucke, in der Krone deutlich nach links gehen. Das gibt aber das sichtbare Nabari nicht her. Die linken Wurzeln zeigen mir deutlich, dass der Baum versucht, nicht nach rechts zu kippen. Dann sitzt zwar die Krone korrekt und die Länge der Äste ist auch gut, aber dann steht er in der Schale zu weit rechts (was ja wohl den aktuellen Wurzeln geschuldet ist).

die Wurzeln habe ich aktuell noch ziemlich unter dem Substrat um einen Trockenschaden zu verhindern. Über die Jahre möchte ich sie mehr herausarbeiten

Hast du den Wurzelhals beim Umtopfen ein bisschen angeritzt (und eventuell ein reines Spaghnum/Akadama-Gemisch drumgepackt), damit die Fichte besser stammnahe Wurzeln bilden kann ?

nein habe ich nicht gemacht, dachte die Wurzel kommt eh nicht mehr
Hallo Frank,

danke dass du dich so ausführlich mit der Fichte beschäftigst. Alternativen sind immer interessant und regen mich zum Nachdenken an. Hilft mir gegen meine Betriebsblindheit.

Grüße
Rainer
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mydear
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Re: Findlings-Fichte

Beitrag von mydear »

abardo hat geschrieben: 11.04.2018, 15:49 Zukünftig sehe ich den Baum eher so (leicht nach links gekippt, Krone nach rechts gekippt und die rechten, unteren Äste näher an den Stamm und weiter links eingetopft)
Hallo Frank,

bisher sah ich die Fichte recht neutral im Gipfel. Deshalb habe ich auch mittig gepflanzt. Ich hatte anfangs Bedenken, dass die Fichte trotz Fixieren noch etwas nach rechts kippen würde. Doch sie blieb gerade stehen. Hat mich fast etwas gewundert, weil ich auf die bisherige Holzunterlage verzichtet habe.
Beim Thema Literat bin ich noch ziemlich unbescholten. Ich muss mir erst alternative Vorderseiten betrachten, den Baum noch in Ruhe verstehen. Ich habe mal das Foto gegenüber gestellt.
Auf deinem Virtual wirkt mir der Baum instabiler. Wird allerdings der linke untere Ast entfernt gefällt es mir recht gut.


Bild



Grüße
Rainer
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Manfred Jochum
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Re: Findlings-Fichte

Beitrag von Manfred Jochum »

hallo Rainer,

was hältst du davon die Spitze wieder über den Wurzelfuß zu stellen ?

im Moment dreht sie sich etwas nach rechts weg...

Nur mal zur Ideensammlung....


Gruß Majo
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mydear
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Re: Findlings-Fichte

Beitrag von mydear »

Hallo Manfred,

danke für dein Virtual, die Gipfelneigung nach links gefällt mir viel besser. Damit ist sie viel besser ausbalanciert.
Die Fichte hatte zuletzt in der Spitze und auf der rechten Seite stärkeren Zuwachs bei den neuen Knospen. Die rechte Seite war dem Licht zugewandt und ich habe diese Position nie gedreht. Da werde ich künftig besser aufpassen und öfter drehen.Geht ja mit der runden Schale viel einfacher.


Grüße
Rainer
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abardo
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Re: Findlings-Fichte

Beitrag von abardo »

Hi,

die von Manfred verbogene Spitze finde ich auch gut, macht oberum ein sehr stimmiges Bild.

Nur erklärt mir dass eben nicht den Wurzelansatz auf der linken Seite.
Grüße, Frank
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mydear
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Re: Findlings-Fichte

Beitrag von mydear »

Frühling bei der Fichte, nur der untere Ast hängt noch hinterher und schwächelt etwas.
Die Ansicht leicht im Gegenuhrzeigersinn gedreht, jetzt kommt der Linkszug am Gipfel besser durch. Der untere rechte Ast muss reduziert werden. Der strubelige Charakter wird durch baldiges Halbieren der frischen Triebe wieder etwas reduziert werden.

17. April 2018:  Ansicht leicht links gedreht
17. April 2018: Ansicht leicht links gedreht

Grüße
Rainer
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mydear
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Re: Findlings-Fichte

Beitrag von mydear »

Am Wochenende wurde ausgelichtet und die letztjährigen Triebe bis zu den neuen Knospen zurückgeschnitten. Jetzt hat die Fichte ihre Leichtigkeit vorübergehend zurückgewonnen - bis zum nächsten Austrieb. Heuer habe ich ungeschützt in Schale überwintert. Das vertragen die locker, so lange keine Staunässe vorliegt. Sollte kein Frost sein und es länger regnen besser unter ein Vordach stellen.

Der Draht bleibt noch ein weiteres Jahr am Baum, außer er würde stark einwachsen.

Grüße
Rainer
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baeumchen
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Re: Findlings-Fichte

Beitrag von baeumchen »

der baum ist klasse geworden,
mit der rissigen rinde unten am stamm zieht nun auch die gewünschte "altehrbarkeit" mit ein

(im moment drücke ich mich auch um fichten herum ... vielleicht starte ich ja dieses jahr damit)

noch mehr als den baum bewundere ich aber deine geduld und deine beharrlichkeit !!!
gruß + frohes gelingen
der frank aus stuttgart

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mydear
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Re: Findlings-Fichte

Beitrag von mydear »

baeumchen hat geschrieben: 11.04.2019, 12:07 der baum ist klasse geworden,
mit der rissigen rinde unten am stamm zieht nun auch die gewünschte "altehrbarkeit" mit ein

(im moment drücke ich mich auch um fichten herum ... vielleicht starte ich ja dieses jahr damit)

noch mehr als den baum bewundere ich aber deine geduld und deine beharrlichkeit !!!
Hallo Frank,

danke für dein Lob. Diesmal war es nicht so viel Arbeit, weil die Fichte ja noch im Draht steht. 2020 wird wieder zur Geduldsprobe.

Vielleicht ist es ratsam mit einer kleineren Fichte zu beginnen, die sollte auch weniger arbeitsintensiv werden. Doch Gießen und Pflege sind absolut problemlos. Nur Extreme wie Ballentrockenheit oder Staunässe mögen sie nicht.

Die rissige Borke resultiert vermutlich vom Saftrückzug als 2014 die vordere, lange Wurzel gekappt wurde. Gefällt mir auch sehr gut.

Grüße
Rainer
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baeumchen
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Re: Findlings-Fichte

Beitrag von baeumchen »

hallo rainer, besten dank für den zuspruch,
werde mich am wochenende bei martin sturm rum treiben ... vllt fällt mir da was in die hände
oder ich geh mal ausführlich spazieren, bei uns um die ecke gibts jede menge wild aufgegangenes und vom wild verbissenes zeug,
da hat der revierförster bestimmt nichts dagegen, wenn ich ihm das eine oder andere ab nehme
gruß + frohes gelingen
der frank aus stuttgart

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Manfred Jochum
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Re: Findlings-Fichte

Beitrag von Manfred Jochum »

hat sich recht gut entwickelt, deine "kleine" Fichte.....

Ist in der Tat ein Material, wo sich viele ( wegen der aufwendigen Drahtarbeit ) davor scheuen.....

Ist zwar nicht meine bevorzugte Größe..... aber gefällt mir trotzdem.

Gruß Majo
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Barbara
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Re: Findlings-Fichte

Beitrag von Barbara »

die hast Du sehr gut hinbekommen, Rainer. *daumen_new*

Die Anzahl der Äste ist ja, der Literatenform sei Dank, noch überschaubar, da wird das Drahten schon nicht so schlimm werden. :wink:

Liebe Grüße,
Barbara
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mydear
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Re: Findlings-Fichte

Beitrag von mydear »

Hallo Barbara,
hallo Manfred,

danke für euer Lob. Ich freue mich schon auf den Austrieb.
Die Fichte ist einer meiner größten Bonsais. Insgesamt wird der Durchschnitt immer kleiner. Und alle neuen Pflanzen sind nur noch Shohin bis Mame. Die machen mir einfach noch mehr Freude.

Grüße
Rainer
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