Entwicklung eines Holunders - Sambucus
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Kircherl
Re: Entwicklung eines Holunders - Sambucus
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Zuletzt geändert von Kircherl am 28.08.2019, 20:26, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Entwicklung eines Holunders - Sambucus
Mein Holunder hat die Saison gut überstanden. Mittlerweile bildet sich auch etwas Moos in der Schale.
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- Frank Abbing
- Beiträge: 2704
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- Wohnort: Münsterland
Re: Entwicklung eines Holunders - Sambucus
Der Baum strahlt Alter, Würde und Verfall schön aus, gefällt mir gut! 
Liebe Grüße
Frank
Frank
Re: Entwicklung eines Holunders - Sambucus
Hey Frank, vielen Dank für Deine anerkennenden Worte, das freut mich sehr.
Wie Ihr sehen könnt geht es mit der Verzweigung nur spärlich voran: zwar macht der Sambucus viele Neutriebe, doch wirft er fast gleich viele wieder ab.
Kommendes Jahr probiere ich die Tipps von Jürgen zum Teilblattschnitt aus. Ich bin in gespannt auf das Ergebnis und werde berichten.
Wie Ihr sehen könnt geht es mit der Verzweigung nur spärlich voran: zwar macht der Sambucus viele Neutriebe, doch wirft er fast gleich viele wieder ab.
Kommendes Jahr probiere ich die Tipps von Jürgen zum Teilblattschnitt aus. Ich bin in gespannt auf das Ergebnis und werde berichten.
Re: Entwicklung eines Holunders - Sambucus
Der Teilblattschnitt erzielte bei mir zwar kleinere Blätter im Nachtrieb, doch wurde die Verzweigungsdichte nicht bedeutsam erhöht.
Auch wenn sich bei dieser Sorte die Fortschritte in Grenzen halten und sehr langsam vollziehen: ich mag diesen Baum
Noch ein Korrekturschnitt und dann geht es ins Winterquartier.
Macht das dicke Moos eigentlich Probleme oder kann ich das lassen?
Auch wenn sich bei dieser Sorte die Fortschritte in Grenzen halten und sehr langsam vollziehen: ich mag diesen Baum
Macht das dicke Moos eigentlich Probleme oder kann ich das lassen?
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Re: Entwicklung eines Holunders - Sambucus
Hi, der Trümmer gefällt auch mir richtig gut. Da ich auch einen Holunder pflege, kann ich dein Denken zur Verzweigung gut nachvollziehen....habe aber auch noch nicht die Lösung gefunden....is eben so (noch).....Ich nehme zum Winter bei meinen Pflanzen das Moos ab, auch wenn es gut aussieht, aber ich könnte dann später im Gewächshaus schlecht die Feuchtigkeit kontrollieren und möchte den „Bewohnern“ dort keine Heimat bieten.....das mach ich so, kann, muss aber nicht richtig sein
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Bis denne - bleib gesund
Volker
Bis denne - bleib gesund
Volker
Bis denne Volker
Ein fallender Baum macht mehr Lärm
als ein wachsender Wald.
Ein fallender Baum macht mehr Lärm
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Re: Entwicklung eines Holunders - Sambucus
Das Moos ist fantastisch. Wie hast du das so hinbekommen? meiner Meinung nach auf jeden Fall drauf lassen...
Once we rid ourselves of traditional thinking we can get on with creating the future - J. Bertrand
Re: Entwicklung eines Holunders - Sambucus
Hi Ben,
richtig toller Baum.
Kannst Du mir bitte sagen,welches Substrat Du für Deinen Holunder benutzt.?
Ich habe noch 2im Beet stehen und möchte die gerne nächstes/Übernächstes Jahr eintopfen.
Danke im Voraus Olli
richtig toller Baum.
Kannst Du mir bitte sagen,welches Substrat Du für Deinen Holunder benutzt.?
Ich habe noch 2im Beet stehen und möchte die gerne nächstes/Übernächstes Jahr eintopfen.
Danke im Voraus Olli
Re: Entwicklung eines Holunders - Sambucus
Hi Volker, Fabian und Olli,
es freut mich, dass Euch der Baum gefällt.
Für die Förderung von Baum und Moos hat sich bei meinen Standortbedingungen als hilfreich erwiesen:
- Substrat: 80% Fibotherm 2-5mm und 20% variable Bestandteile aus Weisstorf, Kokosfaser, Kanuma und Sphagnum.
- Deckschicht: Akadama (weil auf Blähton kaum Moos wächst)
- Gießen: Regen- oder Leitungswasser - viel - täglich
- Düngen: konstant - organisch und mineralisch - reichlich
- Sonne: 50% Teilschattierung
- Luftfeuchtigkeit: Erhöhung durch eine dünne Aluminiumwanne (ca. 1cm hoch), die mit Wasser gefüllt ist und in der die Schale steht.
Ich habe ein zwiespältiges Verhältnis zum Moos: einerseits ist es wunderbar grün und sieht schön frisch aus, andererseits wird es recht dick und verdeckt das Nebari. Es ist ein Balanceakt, die Wuchsförderung des Baumes und die Eingrenzung des Mooswachstums auszutarieren. Letztlich ist es Lernen durch Experimentieren.
Liebe Grüsse
Ben
es freut mich, dass Euch der Baum gefällt.
Für die Förderung von Baum und Moos hat sich bei meinen Standortbedingungen als hilfreich erwiesen:
- Substrat: 80% Fibotherm 2-5mm und 20% variable Bestandteile aus Weisstorf, Kokosfaser, Kanuma und Sphagnum.
- Deckschicht: Akadama (weil auf Blähton kaum Moos wächst)
- Gießen: Regen- oder Leitungswasser - viel - täglich
- Düngen: konstant - organisch und mineralisch - reichlich
- Sonne: 50% Teilschattierung
- Luftfeuchtigkeit: Erhöhung durch eine dünne Aluminiumwanne (ca. 1cm hoch), die mit Wasser gefüllt ist und in der die Schale steht.
Ich habe ein zwiespältiges Verhältnis zum Moos: einerseits ist es wunderbar grün und sieht schön frisch aus, andererseits wird es recht dick und verdeckt das Nebari. Es ist ein Balanceakt, die Wuchsförderung des Baumes und die Eingrenzung des Mooswachstums auszutarieren. Letztlich ist es Lernen durch Experimentieren.
Liebe Grüsse
Ben
Re: Entwicklung eines Holunders - Sambucus
Nach meinen Experimentalerfahrungen kann ich sagen, dass sich solche dichten aber langsam zu höhen Moospolster im Herbst auch ganz gut von oben zurückschneiden lassen. Ich würde erstmal einen Kranz um den Baum auszupfen und den Stamm/Nebari mit einer Bürste säubern und dann das Moos überall so tief wegschneiden, dass nurnoch ein gelber Teppich mit wenigen grünen Pünktchen übrig bleibt. Das wird dann recht schnell wieder grün und wächst weiter, ist dass nur flacher. Wenn man da dran bleibt, kann man solches Moos über Jahre erhalten. Das geht aber nur, wenn der Baum nicht in einem dunklem Raum o.ä. überwintert wird..
Ansonsten abnehmen, Baum wegstellen, Moos trocknen, in einer Kaffeemühle oder so schreddern und kommendes Frühjahr wieder auf der Oberfläche aufstreuen (das wird für 20 Bäume reichen)...
Lieben Gruß
Heinrich
Ansonsten abnehmen, Baum wegstellen, Moos trocknen, in einer Kaffeemühle oder so schreddern und kommendes Frühjahr wieder auf der Oberfläche aufstreuen (das wird für 20 Bäume reichen)...
Lieben Gruß
Heinrich
Re: Entwicklung eines Holunders - Sambucus
Servus Heinrich
Hab herzlichen Dank für die praktischen Tipps. Ich werde mal probieren das Moos zurückzuschneiden.
Liebe Grüsse Ben
Hab herzlichen Dank für die praktischen Tipps. Ich werde mal probieren das Moos zurückzuschneiden.
Liebe Grüsse Ben
Re: Entwicklung eines Holunders - Sambucus
Hi Ben,
danke für die ausführliche Antwort.
Dann werde ich es im Frühjahr in Angriff nehmen,die beiden Holunder einzutopfen.
Gruß Olli
danke für die ausführliche Antwort.
Dann werde ich es im Frühjahr in Angriff nehmen,die beiden Holunder einzutopfen.
Gruß Olli
- Frank Abbing
- Beiträge: 2704
- Registriert: 30.12.2012, 14:31
- Wohnort: Münsterland
Re: Entwicklung eines Holunders - Sambucus
Verzweigung bei Holundern ist natürlich schwierig. Ist trotzdem ein toller Baum! 
Liebe Grüße
Frank
Frank
Re: Entwicklung eines Holunders - Sambucus
Hallo zusammen
Was Sturköpfigkeit angeht, liefern sich der Holunder und ich jedes Jahr aufs Neue ein Kopf-an-Kopfrennen. Ich bilde mir dann für einen Moment ein, dass ich ihn bekehren kann, genau das zu tun, was ich möchte: neue Äste entwickeln. Sadistisch wie er ist, lässt er mich auch für eine gewisse Zeit in meinem Glauben. Dann aber wirft er gerade diejenigen wieder ab, die mir eigentlich ganz gut gefallen.
Auf diese Weise darf ich meine Definition von Fortschritt immer wieder hinterfragen, naja, es hat ja immer etwas Gutes.
Die aktuellen Bilder sind irreführend, ich gehe davon aus, dass mindestens 20% der Äste vertrocknen. Dann geht das Spiel wieder von vorne los, noch ist es nicht soweit, dass ich mich in die Knie zwingen lasse
Was Sturköpfigkeit angeht, liefern sich der Holunder und ich jedes Jahr aufs Neue ein Kopf-an-Kopfrennen. Ich bilde mir dann für einen Moment ein, dass ich ihn bekehren kann, genau das zu tun, was ich möchte: neue Äste entwickeln. Sadistisch wie er ist, lässt er mich auch für eine gewisse Zeit in meinem Glauben. Dann aber wirft er gerade diejenigen wieder ab, die mir eigentlich ganz gut gefallen.
Auf diese Weise darf ich meine Definition von Fortschritt immer wieder hinterfragen, naja, es hat ja immer etwas Gutes.
Die aktuellen Bilder sind irreführend, ich gehe davon aus, dass mindestens 20% der Äste vertrocknen. Dann geht das Spiel wieder von vorne los, noch ist es nicht soweit, dass ich mich in die Knie zwingen lasse
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Zuletzt geändert von BenBonsai am 14.10.2022, 22:02, insgesamt 2-mal geändert.
