Gestern beim Osterspaziergang in einem engen Bachtälchen habe ich sie endlich gefunden:
Schorfrinden-Buchenkinder!
Jetzt kann ich allmählich Geschwisterchen für die "Starter"-Buche von dir sammeln... ein neues Langzeitprojekt mit dem hervorragenden Vorbild deines Buchenwalds.
Hallo zusammen
Dass dieser Wald einige inspiriert, auch einen anzulegen, freut mich sehr und ich bin gespannt, wie es bei euch weitergeht.
Monika du wirst bestimmt einen Trade erstellen.
Hier ein paar weitere Bilder vom Wald. Im Winter wurde viel geschnitten und geordnet. Im Frühjahr habe ich, als die Knospen sich öffneten, mit dem Düngen begonnen, um den Baum für den Blattschnitt fit zu machen. Mitte Mai die Blätter geschnitten. Vier Wochen später zeigte sich der neue Austrieb. Zum Glück dauerten die Hitzewellen nur kurze Zeit, so dass sich der Wald immer wieder gut erholen konnte. Erst jetzt kommen die Buchen an die Sonne, die Wärme und das viele Licht fördert die Entstehung neuer Knospen. Auch dieses Jahr bin ich wieder überrascht, dass es teilweise sehr grosse Blätter gegeben hat.
Lieber Jürg,
vielen Dank für die Aktualisierung.
Davon werden alle profitieren, die sich mit Waldpflanzungen versuchen.
Ich selbst plane noch einmal, eine Waldpflanzung aus mehrjährigen Dreispitzen einzurichten.
Man sieht sich spätestens in Heisterberg. Besonders hat mich gefreut, dass Du den Fips im Schlepptau haben wirst.
Viele Grüße,
Heiner
Ein Tag ohne Beschäftigung mit Bonsai ist ein verlorener Tag!
Machst Du beim Wald denn eigentlich sowohl einen frühsommerlichen Blattschnitt als auch die feine Knospenarbeit im September? Beide Methoden sollten ja eigentlich das gleiche Zeil verfolgen. Gut, beide Methoden sind, so denke ich zumindest, ja auch für eigentlich schon recht gut verzweigte Exemplare gedacht.
Oder fielen die Knospen eh dem Winterschnitt zum Opfer und waren daher nicht zu kappen?
Wo sollte da das Gleichgewicht liegen bzw. gibt es auch ein zu viel in der Erziehung kleiner, feiner Knospen für die Rotbuche?
Hallo Heiner und Rüdiger
Nicht erst in Heisterberg, ev. schon Mitte Okt. in Heidelberg, aber auf jeden Fall in Genk und wenn alle Stricke reissen, spätestens am Sommerfest werden wir uns sehen. Freude!
Hallo Heinrich
Nach dem Blattschnitt lasse ich den Neutrieb frei wachsen, erst Mitte Aug. werden die zu langen Triebe zurückgeschnitten. So fallen viele zu grosse Knospen weg. Dort wo ich den Trieb aus gestalterischen Gründen nicht wegschneiden möchte und es eine viel zu grosse Endknospe gibt, oder gerade jetzt am Entstehen ist, schneide ich diese im Sept. zurück. Da der Blattschnitt jedoch seine Wirkung zeigt, hat es mehrheitlich schöne, feine Knospen gegeben. Es sind also nur noch ganz wenige Knospen, vor allem am Hauptbaum ganz oben, die ich schneide.
Ich frage mich, ob es sinnvoll wäre nach dem Blattschnitt den Neuaustrieb sofort zu pinzieren, ich weiss es nicht, werde ich aber noch probieren.
Gibt es ein zu viel der Massnahmen? Ich glaube nicht, zu dieser Jahreszeit kann man alle Register ziehen. Nur der Blattschnitt im Frühsommer ist Stress für den Baum. Ich habe letztes Jahr zwei kleine Bäume von diesem Wald verloren.
jetzt habe ich mir den Thread zum x-ten mal ganz von vorne durchgelesen. Da sind so viele Anregungen und so viel Fachwissen verpackt. Das hilft mir bei meinem bescheidenen Versuch einen Rotbuchenwald zu gestalten ungemein weiter.
Wie groß ist die Schale und wie hoch sind die höchsten Bäume?
Danke fürs updaten.
Herbert
Das BFF ist mein persönliches Bonsaitagebuch. Vielen Dank dass ihr das seit vielen Jahren ermöglicht.
Hallo Herbert
Ach, jetzt habe ich noch die Masse vergessen, dabei suche ich in einem Trade auch immer nach den Massen um mir ein Bild machen zu können.
Also, reiche ich gerne nach. Die Schale misst 64.7 cm x 38 cm x 4.3 cm. Baumhöhe ab Schalenrand 90 cm.
Liebe Grüsse Jürg
Jürg Stäheli hat geschrieben: 20.08.2019, 18:18
Hallo Heiner und Rüdiger
Nicht erst in Heisterberg, ev. schon Mitte Okt. in Heidelberg, aber auf jeden Fall in Genk und wenn alle Stricke reissen, spätestens am Sommerfest werden wir uns sehen. Freude!
LG Jürg
Das würde mich bzw. bestimmt auch Heiner sehr freuen!
Gruß
Rüdiger
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)