Das ist der Punkt. Nur ein paar Reaktionen auf Schrott. Sonst nichts.Norbert_S hat geschrieben: 26.10.2019, 16:38nicht einmal eine einfache Bemerkung ist es bis dahin Wert gewesen.
European Bonsai San Show 2019
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Re: European Bonsai San Show 2019
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Re: European Bonsai San Show 2019
hab ich nicht.Nur nicht nicht mit negativ wertenden Aussagen vorsichtig umgehen und damit es besser wirkt auch noch den Aussteller in die Nähe der AFD rücken.
ich sehe bloss parallelen in der art des marketings.
ansonsten habe ich das ding ja nicht mal gewertet, bloss die mangelnde aussagekraft festgestellt.
und ja, auf einer ausstellung, wo viele japaner zu erwarten sind, kann ich das nicht anders als gewollte provokation sehen.
fragt sich halt, zu welchem zweck.
mit den 2 seiten hast du recht, trotzdem überdurchschnittlich kommentiert. imvergleich zu wesentlich interessanteren gestaltungen.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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Re: European Bonsai San Show 2019
Mod: In der Schweiz mag Ignorants und Intoleranz für so manchen zum guten guten Ton gehören. Wir Deutschen haben damit ziemlich schlecht Erfahrungen gemacht. Da dies ein deutsches Forum ist bitte ich dich deine Argumente in Zukunft etwas sorgfältiger zu überdenken.Hippo hat geschrieben: 26.10.2019, 17:36 Sind es nicht die Juden, dann sind es die Moslems. Sind es nicht die Moslems, sind es die Schwulen und Lesben. Sind's auch die nicht findet sich ganz bestimmt eine selbsternannte Opfergruppe die ihr Mimimi zum Besten gibt und sich als Pussies outend, Sympathien von anderen Pussies erwarten.
Am besten ist es immer wenn sich Sympathisanten und Gegner Aussen vor zerfleischen. Dann hat die aaaarme Opfergruppe noch mehr Auftrieb ihre Empörung aufzublähen.![]()
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Re: European Bonsai San Show 2019
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Grumpy old fat Kiboko.
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Re: European Bonsai San Show 2019
Hippo – von Schweizer zu Schweizer, ignorant und intolerant:
Heb doch eifach mal di blödi Schnorre. Du närvsch mit dim Gschwätz.
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Re: European Bonsai San Show 2019
Nicht ganz. Hatte nur das letzte Foto abgewartet und gerade das Display schon Minuten später angesprochen.Norbert_S hat geschrieben: 26.10.2019, 16:38nicht einmal eine einfache Bemerkung ist es bis dahin Wert gewesen.
Nein, der Punkt ist nicht, ob es Schrott ist oder nicht. Das wurde diskuttiert, auch hier ein bisschen analysiert und dann hat jeder seine begründete oder unbegründete Meinung, rein künstlerisch.Andreas Ludwig hat geschrieben: 26.10.2019, 17:49 Das ist der Punkt. Nur ein paar Reaktionen auf Schrott. Sonst nichts.
Der Punkt ist, dass einem Künstler wegen seines Kunstwerkes persönliche Konsequenzen angedroht werden. Eine Beschwerde soll jeder äussern, die bezieht sich ja eher aufs Kunstwerk. In der BA (und hoffentlich journalistisch ausgewogen mit genauso viel Raum für eine Gegendarstellung). Eine Protestnote liegt schon etwas offizieller. Und dann ? Wird eine erneute Ausstellung des Werkes untersagt ? Kommt sein Buch in Japan auf den Index ? Bekommt er selbst ein Einreiseverbot in Japan ?
Dieser Weg sollte von Demokratien ganz vorsichtig beschritten werden.
Grüße, Frank
___________
Ich will nur noch hupen !
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Re: European Bonsai San Show 2019
Wie kommst du jetzt dazu der BA Vorschriften darüber machen zu wollen, was und wie veröffentlicht wird? Weil du es so willst?abardo hat geschrieben: 27.10.2019, 06:49
In der BA (und hoffentlich journalistisch ausgewogen mit genauso viel Raum für eine Gegendarstellung).
Deiner auch! Merkst selber, oder?Dieser Weg sollte von Demokratien ganz vorsichtig beschritten werden.
Liebe Grüße
Heike
Taten geht das Wort voraus,
Worten die Gedanken.
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Re: European Bonsai San Show 2019
Ich mache doch niemandem Vorschriften, aber es gibt unter Journalisten doch hoffentlich sowas wie eine ausgewogene Darstellung.
Erdogan-Gedicht, Salman Rushdie, die dänischen Karikaturen, Charlie Hebdo. Wer sich über Kunstwerke "offiziell" beschweren will, steht da ganz schnell in einer m.M.n. falschen Ecke.
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Grüße, Frank
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Re: European Bonsai San Show 2019
Doch, schon allein durch deine Forderung die BA möge sich "ausgewogen" damit beschäftigen.abardo hat geschrieben: 27.10.2019, 09:16 Ich mache doch niemandem Vorschriften, aber es gibt unter Journalisten doch hoffentlich sowas wie eine ausgewogene Darstellung.
Hast du jemals darüber nachgedacht, dass Bonsai so eine Art unbeflecktes Refugium der Völkerverständigung ist? Auf internationalen Ausstellungen trifft man auf Tausende von Menschen aus allen möglichen Ländern und uns verbindet trotz aller kultureller Hindernisse doch eines, die Liebe zu den kleinen Bäumen. Da unterhält man sich ganz schnell, zur Not mit Händen und Füßen, mit Menschen zu denen man sonst eigentlich keinen Kontakt bekommen würde. Mich beeindruckt immer wieder welch freundliche und friedliche Atmosphäre dort über den Ausstellungen liegt. Das ist doch gerade das Gegengewicht zu den leidvollen Erfahrungen des zweiten Weltkrieges. Da kommen Tausende von Menschen verschiedenster Nationen zusammen, die alle beweisen, dass wir auch anders können. Wir alle können friedlich etwas erschaffen und uns darüber austauschen ohne uns gegenseitig die Nase blutig zu hauen oder uns für's Machtgefüge instrumentalisieren zu lassen.
Und jetzt kommst du mit deiner Forderung an die BA und willst genau das. Sie instrumentalisieren, weil die Präsentation eines Franzosen geschmacklos war. Ich möchte meine nächste BA gar nicht aufschlagen und dort eine Darstellung, Kommentar und Gegendarstellung, Leserbriefe etc. pp. zu diesem Thema lesen. Egal wie oft ich mich mit Japanern unterhalte, den kulturellen Unterschied werde ich nicht überbrücken und ich kann mir absolut nicht vorstellen, welche Gefühle eine solche Präsentation in ihnen auslöst. Aber ich kann verdammt noch mal respektieren, dass es dort so eine Gefühlslage gibt und muss da nicht noch Salz in offene Wunden streuen.
Das endet bei mir dann ganz schnell in der Vermutung, dass man das billigend in Kauf genommen hat, weil es Quote schafft.
Was ist daran nun Kunst? Hier könnten wir uns meiner Meinung nur über das Recht der freien Meinungsäußerung unterhalten und auch da bin ich recht schnell fertig. Die hört nämlich da auf, wo sie andere verletzt oder beleidigt. Kunst, die nur auf dem Rücken anderer existiert, ist für mich keine Kunst.Erdogan-Gedicht, Salman Rushdie, die dänischen Karikaturen, Charlie Hebdo. Wer sich über Kunstwerke "offiziell" beschweren will, steht da ganz schnell in einer m.M.n. falschen Ecke.
Taten geht das Wort voraus,
Worten die Gedanken.
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Re: European Bonsai San Show 2019
Ich wollte schon länger meine Signatur ändern.
Die aktuelle Diskussion zeigt mir aber, dass noch lange nicht die Zeit gekommen ist, die mich dazu veranlassen würde.
Ich bin sehr froh, dass diese Präsentation stattgefunden hat.
Fast nichts wäre schlimmer, als wenn sich die Selbstzensur weiter ausbreiten würde.
Gruß
Rüdiger
Die aktuelle Diskussion zeigt mir aber, dass noch lange nicht die Zeit gekommen ist, die mich dazu veranlassen würde.
Ich bin sehr froh, dass diese Präsentation stattgefunden hat.
Fast nichts wäre schlimmer, als wenn sich die Selbstzensur weiter ausbreiten würde.
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Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Re: European Bonsai San Show 2019
Damit gibst du jedem das Recht in den Traumata anderer herum zu rühren.Wo hört denn diese Freiheit auf?Georg hat geschrieben: 27.10.2019, 11:45
Fast nichts wäre schlimmer, als wenn sich die Selbstzensur weiter ausbreiten würde.
Taten geht das Wort voraus,
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Re: European Bonsai San Show 2019
Die Freiheit hõrt da auf, wo sie Rechte und Freiheit des anderen tangiert.
Meine Gefühle mache ich nicht zum Maßstab für andere.
Gruß
Rüdiger
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Re: European Bonsai San Show 2019
Das sehe ich auch so. Aber gilt das auch für diese Präsentation?Georg hat geschrieben: 27.10.2019, 12:26 Die Freiheit hõrt da auf, wo sie Rechte und Freiheit des anderen tangiert.
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Re: European Bonsai San Show 2019
Diese ständige Forderung nach «Ausgewogenheit» lässt sich im Alltag ja meist sehr gut zuordnen. Sie kommt von Leuten, deren Vulnerabilität weit höher ist als ihre Resilienz. Das muss nicht «Political Corectness» sein, auch Provokateure jeder Couleur setzen dieses Argument gerne ein, wenn ihnen jemand auf die Füsse tritt. «Meinungsfreiheit» und Freiheit der Kunst nehmen auffällig oft die in Anspruch, die mal eben auf den Busch hauen wollten. Das sind tatsächlich gesellschaftliche Fragen, die man diskutieren muss.abardo hat geschrieben: 27.10.2019, 09:16 Ich mache doch niemandem Vorschriften, aber es gibt unter Journalisten doch hoffentlich sowas wie eine ausgewogene Darstellung.
Erdogan-Gedicht, Salman Rushdie, die dänischen Karikaturen, Charlie Hebdo. Wer sich über Kunstwerke "offiziell" beschweren will, steht da ganz schnell in einer m.M.n. falschen Ecke.
Allerdings sollte man auch dabei immer schön beim Objekt der Diskussion bleiben, hier bei der Präsentation des maître Darrieux. Ihn mit Salman Rushdie, Charlie Hebdo und dergleichen mehr in Bezug zu bringen, ist weit übertrieben. Denn genau dort wurden sehr relevante, aktuelle gesellschaftliche Themen gewählt. Das sehe ich hier nun nicht, dein Bezug zur «Atommacht Frankreich» ist sehr konstruiert. Aus meiner (durchaus familiären) Kenntnis des heutigen Frankreich kann ich nicht bestätigen, dass dieses Thema da irgend jemanden beschäftigt, der Käse ist gegessen, Macron argumentiert nie mit Nuklearwaffen.
Bleibt also letztlich dieses Schlangengewühl mit den willkürlich zugesellten Spielzeugen und dem Bildchen im Hintergrund, einem Bildchen, das etwas Empörung auslöst. Es ist durchaus plausibel anzunehmen, dass das gewollt war. Jetzt können wir das als Kunst bezeichnen und uns die erwartete Empörung darauf im Sinne der Freiheit der Kunst verbitten. Dann zensieren Zensoren Zensoren und bald schon wird niemand mehr etwas zu irgend etwas sagen, weil es vielleicht antidemokratisch wäre. Dann zucken wir alle einfach bei allem mit den Schultern – und für die Kunst ist gar nichts erreicht, im Gegenteil. Sie löst nichts mehr aus, alle ducken sich weg. Rezeption, Diskussion – abgewürgt im Namen der Freiheit.
«Kunst ist zwecklos, aber sinnstiftend» hat mal jemand gesagt. Als zwecklos erkenne ich das Darrieux-Ensemble durchaus – aber ist es sinnstiftend? Ich wäre wirklich dankbar, wenn mir einer der vehementen Verteidiger dieses Ensembles mal erklären könnte, was daran gut sein soll. Ich finde es nach wie vor banal, gesucht, (wahrscheinlich) gewollt provokativ, aber letztlich dennoch irrelevant. Man könnte sagen: «Er hatte seine 15 Minuten.» Aber nicht mehr.
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Re: European Bonsai San Show 2019
Für mich gilt es generell. Siehe Signatur.
Gruß
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