Acer Palmatum Langzeitprojekt
Re: Acer Palmatum Langzeitprojekt
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Re: Acer Palmatum Langzeitprojekt
Schöne Entwicklung!
Die Farbe der Borke hat sich auf den jüngeren Ästen gut angeglichen.
Die Farbe der Borke hat sich auf den jüngeren Ästen gut angeglichen.
Re: Acer Palmatum Langzeitprojekt
Das läuft ja richtig gut, mit dem dicken Burschen! Toll, weiter so, und bitte immer wieder zeigen!
Liebe Grüße,
Heike
Liebe Grüße,
Heike
Re: Acer Palmatum Langzeitprojekt
Liebe Ania und Heike, vielen Dank für Eure schönen Kommentare!
Re: Acer Palmatum Langzeitprojekt
Generell finde ich die Entwicklung richtig gut. Wo ich aufpassen würde ist, dass der "hintere" dicke Ast in seiner oberen Entwicklung mehr nach innen abgesetzt wird , damit Du einen ausgewogenen Kronenaufbau erhält.
Gruß
Rüdiger
Gruß
Rüdiger
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Re: Acer Palmatum Langzeitprojekt
Das letzte Bild wäre übrigens für mein Auge die schönste Vorderseite, wenn man Nebari, Stamm und Ansatz der Substämme gemeinsam ins Kalkül zieht.
Und auch hier würde ich darauf achten, die Schale nicht zu eng zu wählen, zu Gunsten der Nebari-Entwicklung.
LG, Heike
Und auch hier würde ich darauf achten, die Schale nicht zu eng zu wählen, zu Gunsten der Nebari-Entwicklung.
LG, Heike
Re: Acer Palmatum Langzeitprojekt
Hi ... ich mag diesen Humpen ...
Schon auf älteren Fotos war zu erkennen, dass manche Substämme sich stärker entwickeln als andere. Für nächstes Jahr stellt sich m.M.n. also die Frage, wo du mit der Gestaltung hinwillst.
Einen Ausgleich zwischen den Stämmen schaffen und eher in eine Besenform gehen ?
Oder werden manche der höchsten Substämme doch eher Äste und man haut bei denen, das, was nach oben wächst, konsequent weg ? Und welcher Substamm wird dann die Krone ?
Oder magst du mehrere Kronenbreiche ?
Ich persönlich mag eher einheitliche Kronenbereiche, einen Blob (oder Bollen
) und wäre da auch bei Rüdiger ... eine ausgewogene Krone ...
Schon auf älteren Fotos war zu erkennen, dass manche Substämme sich stärker entwickeln als andere. Für nächstes Jahr stellt sich m.M.n. also die Frage, wo du mit der Gestaltung hinwillst.
Einen Ausgleich zwischen den Stämmen schaffen und eher in eine Besenform gehen ?
Oder werden manche der höchsten Substämme doch eher Äste und man haut bei denen, das, was nach oben wächst, konsequent weg ? Und welcher Substamm wird dann die Krone ?
Oder magst du mehrere Kronenbreiche ?
Ich persönlich mag eher einheitliche Kronenbereiche, einen Blob (oder Bollen
Grüße, Frank
___________
Ich will nur noch hupen !
___________
Ich will nur noch hupen !
Re: Acer Palmatum Langzeitprojekt
Über notwendige Einzelschnitte möchte ich nichts schreiben, wohl aber die Empfehlung abgeben, diesen Baum für 3-5 Jahre in eine etwas gößere, flache Holzkiste zu pflanzen.
Für die zukünftige Entwicklung besonders unterhalb der Substratoberfläche aber auch für die Gesamterscheinung ist das die beste Möglichkeit.
Der Baum hat unheimlich großes Potential, wäre schade es nicht zu heben.
Für die zukünftige Entwicklung besonders unterhalb der Substratoberfläche aber auch für die Gesamterscheinung ist das die beste Möglichkeit.
Der Baum hat unheimlich großes Potential, wäre schade es nicht zu heben.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
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Michael 86
- Beiträge: 2234
- Registriert: 08.10.2016, 09:00
Re: Acer Palmatum Langzeitprojekt
Hallo Ben
Da jetzt im Winter ja nichts mehr passiert, kann man die Entwicklung auf 4 Jahre datieren. Sehr toll was du daraus gemacht hast. Ich finde den Brocken einfach immer noch Hammer geil. Ich bin ein Fan, deiner Projekte. Bitte immer fleißig weiter dokumentieren, diene Bäumchen

Da jetzt im Winter ja nichts mehr passiert, kann man die Entwicklung auf 4 Jahre datieren. Sehr toll was du daraus gemacht hast. Ich finde den Brocken einfach immer noch Hammer geil. Ich bin ein Fan, deiner Projekte. Bitte immer fleißig weiter dokumentieren, diene Bäumchen
Grüße Michael 
Re: Acer Palmatum Langzeitprojekt
Habt vielen Dank für Eure Beteiligung an meinem Projekt, freut mich sehr!
Norbert: meinst Du, dass sich auch eine größere Plastikschale eignen würde? Ich habe da einen Vorrat, eine Holzkiste müsste ich mir extra bauen. Auch bei diesem Projekt höre ich, dass ich vielleicht etwas zu früh dran bin, meine Bäume in eine Schale zu pflanzen.
Es gibt da ganz unterschiedliche Vorgehensweisen:
- die einen pflanzen die Bäume recht früh in eine Schale (Vorteil: kürzere Internodien, Nachteil: weniger Wachstum)
- die anderen nehmen gerade in der Anfangsphase länger größere Gefäße (Vorteil: gute Nebarientwicklung, viel Zuwachs, Nachteil: teils sparrige Triebe).
Mich interessieren Deine Gedanken dazu, von was machst Du den Zeitpunkt abhängig, den Baum in eine Schale zu pflanzen?
Liebe Grüsse, Ben
Norbert: meinst Du, dass sich auch eine größere Plastikschale eignen würde? Ich habe da einen Vorrat, eine Holzkiste müsste ich mir extra bauen. Auch bei diesem Projekt höre ich, dass ich vielleicht etwas zu früh dran bin, meine Bäume in eine Schale zu pflanzen.
Es gibt da ganz unterschiedliche Vorgehensweisen:
- die einen pflanzen die Bäume recht früh in eine Schale (Vorteil: kürzere Internodien, Nachteil: weniger Wachstum)
- die anderen nehmen gerade in der Anfangsphase länger größere Gefäße (Vorteil: gute Nebarientwicklung, viel Zuwachs, Nachteil: teils sparrige Triebe).
Mich interessieren Deine Gedanken dazu, von was machst Du den Zeitpunkt abhängig, den Baum in eine Schale zu pflanzen?
Liebe Grüsse, Ben
Re: Acer Palmatum Langzeitprojekt
Auch hier ginge es m.E. nicht um ein größeres Volumen der Trainingsschale für stärkeres (und dabei gröberes) Wachstum, sondern um eine breitere Ausdehnung zur Entwicklung des Nebari.
Re: Acer Palmatum Langzeitprojekt
Hallo Ben
Generell kann ich es gut nachvollziehen, wenn ein Rohling schnell in eine tolle Schale gepflanzt wird. Es sieht doch einfach so verdammt viel besser aus als eine Kiste.
Wenn du also eine passende, d.h. eine flacherere aber größer in den Abmessungen hast, ist das doch in Ordnung.
Wichtig ist an der Funktion keine Kompromisse zu machen.
Eine flache Kiste/Schale lässt der Nebearientwicklung ausreichend Raum. Die auf den Bildern aus 03.18 war doch ganz gut, notfalls eine flache Styrodurplatte mittig einlegen.
Wie stark ein Baum wächst, ist von verschiedenen Faktoren abhängig, Wasser, Nährstoffe, Körnung des Substrats,Platz für neues Wurzelwachstum, Verzweigungsdichte und Schnittzeitpunkte.
Eine Holzkiste hat aber einen Vorteil, sie schafft das weitaus bessere und konstantere Klima im Substrat.
Bei diesem Brocken darf das Nebari auch nicht so ausladend werden, wie es bei schlankeren hohen Gestaltungen oftmals erwünscht ist.
Wenn bei deinem Baum sich die jetzt ins Substrat sinkenden Wurzeln noch einmal sichtbar teilen bzw verjüngen und eine angemessene Stärke haben, halte ich das für vollkommen ausreichend.
Das absetzen der Hauptwurzeln auf brauchbare Verjüngung7Verzweigung sollte dein Hauptaugenmerk beim nächsten Umtopfen sein - wird schwer genug.
Die Gesamtproportionen musst du immer im Auge behalten und das ist bei dieser Art der Gestaltung nicht einfach.
Roy hat eine großartige Mehrfachstamm Linde entwickelt. Da lohnt eine Anleihe.
Ein Fächerahorn sollte niemals schwer wirken, also wirst du um Höhe und um Selektion nicht herumkommen.
Wenn du den Baum in eine Kiste/Schale setzt, wird sicherlich zumindest im ersten Jahr kräftiges Wachstum erfolgen. Im aktuellen Entwicklungsstadium solltest du davor aber noch keine Angst haben. Es sind noch Schnittstellen zu schließen, Äste und Substammfortführungen zu entwicklen.
Dein Blick auf den Baum wird mit jedem Jahr klarer werden. Was heute noch passt ist in zwei Jahren vielleicht zu viel und ein Substamm muss gehen....
Viel zu lange Internodien muss man schneiden, lange kann man schneiden. Musst du aber nicht immer alles in einem Jahr machen. Sparrig muss der Eindruck auch nicht werden, wenn du die Astverlängerungen schon während des Wachstums mit 1mm Draht leicht bewegt formst. Aber da musst du ständig ein Auge darauf haben. Ist ziemliche Fummelei im belaubten Zustand aber wirkungsvoll.
Im zweiten, dritten und evtl. vierten Standjahr wird es schon ruhiger, wenn Wasserführung und Düngung angepasst sind.
Hast du an einer Gabel zwei gleich lange Internodien, kürzt du nur eine Seite ein. Der darauf folgende seitliche Neuaustrieb wird kürzere Internodien haben. Dann kannst du im nächsten Jahr wechseln, falls erforderlich.
Nur nicht ungeduldig werden.
Generell kann ich es gut nachvollziehen, wenn ein Rohling schnell in eine tolle Schale gepflanzt wird. Es sieht doch einfach so verdammt viel besser aus als eine Kiste.
Wenn du also eine passende, d.h. eine flacherere aber größer in den Abmessungen hast, ist das doch in Ordnung.
Wichtig ist an der Funktion keine Kompromisse zu machen.
Eine flache Kiste/Schale lässt der Nebearientwicklung ausreichend Raum. Die auf den Bildern aus 03.18 war doch ganz gut, notfalls eine flache Styrodurplatte mittig einlegen.
Wie stark ein Baum wächst, ist von verschiedenen Faktoren abhängig, Wasser, Nährstoffe, Körnung des Substrats,Platz für neues Wurzelwachstum, Verzweigungsdichte und Schnittzeitpunkte.
Eine Holzkiste hat aber einen Vorteil, sie schafft das weitaus bessere und konstantere Klima im Substrat.
Bei diesem Brocken darf das Nebari auch nicht so ausladend werden, wie es bei schlankeren hohen Gestaltungen oftmals erwünscht ist.
Wenn bei deinem Baum sich die jetzt ins Substrat sinkenden Wurzeln noch einmal sichtbar teilen bzw verjüngen und eine angemessene Stärke haben, halte ich das für vollkommen ausreichend.
Das absetzen der Hauptwurzeln auf brauchbare Verjüngung7Verzweigung sollte dein Hauptaugenmerk beim nächsten Umtopfen sein - wird schwer genug.
Die Gesamtproportionen musst du immer im Auge behalten und das ist bei dieser Art der Gestaltung nicht einfach.
Roy hat eine großartige Mehrfachstamm Linde entwickelt. Da lohnt eine Anleihe.
Ein Fächerahorn sollte niemals schwer wirken, also wirst du um Höhe und um Selektion nicht herumkommen.
Wenn du den Baum in eine Kiste/Schale setzt, wird sicherlich zumindest im ersten Jahr kräftiges Wachstum erfolgen. Im aktuellen Entwicklungsstadium solltest du davor aber noch keine Angst haben. Es sind noch Schnittstellen zu schließen, Äste und Substammfortführungen zu entwicklen.
Dein Blick auf den Baum wird mit jedem Jahr klarer werden. Was heute noch passt ist in zwei Jahren vielleicht zu viel und ein Substamm muss gehen....
Viel zu lange Internodien muss man schneiden, lange kann man schneiden. Musst du aber nicht immer alles in einem Jahr machen. Sparrig muss der Eindruck auch nicht werden, wenn du die Astverlängerungen schon während des Wachstums mit 1mm Draht leicht bewegt formst. Aber da musst du ständig ein Auge darauf haben. Ist ziemliche Fummelei im belaubten Zustand aber wirkungsvoll.
Im zweiten, dritten und evtl. vierten Standjahr wird es schon ruhiger, wenn Wasserführung und Düngung angepasst sind.
Hast du an einer Gabel zwei gleich lange Internodien, kürzt du nur eine Seite ein. Der darauf folgende seitliche Neuaustrieb wird kürzere Internodien haben. Dann kannst du im nächsten Jahr wechseln, falls erforderlich.
Nur nicht ungeduldig werden.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
Re: Acer Palmatum Langzeitprojekt
Danke an Alle für die hilfreichen Tipps!
Zuletzt geändert von BenBonsai am 07.11.2019, 09:13, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Acer Palmatum Langzeitprojekt
Hallo Ben,
jetzt komme ich etwas hinterher da Du zwar diesem Ahorn als erstes ein Update verpasst hast aber ich wegen der Aki Ten keine Zeit mehr zu reagieren hatte.
Zum Glück ist Dir ja zwischenzeitlich viel guter Rat angediehen. Dein Hauptproblem ist eine spürbare und durchaus verständliche Ungeduld. Da fehlt Dir einfach noch die Erfahrung den Werdegang einzuschätzen bzw. die langfristige Auswirkung mancher Entscheidungen zu überblicken.
Was die Front angeht war ich auch gleich beim letzten Foto hängen geblieben. Doch oben herum werden noch einige Entscheidungen auf Dich zukommen. Was Heike und Norbert Dir schrieben wird alles kommen und will beachtet sein. Im Groben ist es wie beim Sango Kaku schon geschrieben: Unten = Wahl des Pflanzgefäß + evtl. Sphagnum Moos zur Nebari-Entwicklung und Oben = kontrollierter Zuwachs zur Kronengestaltung.
Du bist auf einem absolut guten Weg. Und den Rest schaffst Du auch noch.
jetzt komme ich etwas hinterher da Du zwar diesem Ahorn als erstes ein Update verpasst hast aber ich wegen der Aki Ten keine Zeit mehr zu reagieren hatte.
Zum Glück ist Dir ja zwischenzeitlich viel guter Rat angediehen. Dein Hauptproblem ist eine spürbare und durchaus verständliche Ungeduld. Da fehlt Dir einfach noch die Erfahrung den Werdegang einzuschätzen bzw. die langfristige Auswirkung mancher Entscheidungen zu überblicken.
Was die Front angeht war ich auch gleich beim letzten Foto hängen geblieben. Doch oben herum werden noch einige Entscheidungen auf Dich zukommen. Was Heike und Norbert Dir schrieben wird alles kommen und will beachtet sein. Im Groben ist es wie beim Sango Kaku schon geschrieben: Unten = Wahl des Pflanzgefäß + evtl. Sphagnum Moos zur Nebari-Entwicklung und Oben = kontrollierter Zuwachs zur Kronengestaltung.
Du bist auf einem absolut guten Weg. Und den Rest schaffst Du auch noch.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
Re: Acer Palmatum Langzeitprojekt
Hallo Gary
Genau dafür ist dieses Forum Gold wert. Es ist schön, dass ich von Euch, die den Weitblick über jahrelange Erfahrung erworben haben, lernen kann.
Bei dem Thema Ungeduld habe ich mich gerade gefragt: die meisten von uns dürften doch auch ein nachvollziehbares Interesse daran haben, die eigenen geliebten Bäume effizient und rasch zu entwickeln, oder? Darin sehe ich eigentlich kein grundsätzliches Problem, sondern im Gegenteil positiven Antrieb, Neugier und Interesse.
Was mir fehlt ist nicht der lange Atem (sonst muss ich eindeutig den Beruf als Psychotherapeut wechseln
), wohl aber der Weitblick, die richtigen Schritte in der richtigen Reihenfolge zu wählen (der erst mit der eigenen Erfahrung oder durch guten Rat von den Erfahrenen kommt). Ich möchte lernen, einzuschätzen, mit welcher Methode ich zu welchem Zeitpunkt gut voran komme und welche Teilschritte ich dabei beachten muss.
Und an diesem Punkt habt Ihr mir bestens geholfen, danke!
Genau dafür ist dieses Forum Gold wert. Es ist schön, dass ich von Euch, die den Weitblick über jahrelange Erfahrung erworben haben, lernen kann.
Bei dem Thema Ungeduld habe ich mich gerade gefragt: die meisten von uns dürften doch auch ein nachvollziehbares Interesse daran haben, die eigenen geliebten Bäume effizient und rasch zu entwickeln, oder? Darin sehe ich eigentlich kein grundsätzliches Problem, sondern im Gegenteil positiven Antrieb, Neugier und Interesse.
Was mir fehlt ist nicht der lange Atem (sonst muss ich eindeutig den Beruf als Psychotherapeut wechseln
Und an diesem Punkt habt Ihr mir bestens geholfen, danke!
