Hallo Leute,
ich habe mal eine kleine, evtl. etwas unkonventionelle Frage.
Meine Chin. Ulme überwintert derzeit bei mir in einem Raum, der nicht genutzt wird und somit auch nicht geheizt. Das Fenster (Dachgeschoss) ist durchgängig geöffnet, um möglichst niedrige Temperaturen zu erzielen. Sie steht unter einer Pflanzlampe
Allerdings gestaltet sich das ganze diesen Winter aufgrund der sehr skurrilen Temperaturen etwas schwierig.
Meine Überlegung ist die Ulme jetzt schon (!) aus dem Winterquartier zu entlassen und wieder draußen hinzustellen. Wenn ich mir die Temperaturen die nächste Zeit so anschaue werden wir, zumindest in meiner Region, nur selten bis garnicht mehr Minusgrade nachts bekommen.
Sollte es doch mal dazu kommen, dass Minusgrade anstehen, würde ich Sie über die Nacht wieder in Ihr ursprüngliches Quartier zurückbringen.
Was haltet ihr von der Idee? Total schwachsinnig oder doch denkbar?
Vielen Dank,
Grüße Tobi
Chin. Ulme frühzeitige Entlassung aus Winterquartier
Re: Chin. Ulme frühzeitige Entlassung aus Winterquartier
nö. ist völlig ok. stell sie wieder raus. kein problem.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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Re: Chin. Ulme frühzeitige Entlassung aus Winterquartier
Das ist durchaus nicht schwachsinnig, Tobi,
aber einge Bemerkungen zur Überwinterung von chinesischen Ulmen seien mir erlaubt:
1. Als Teilimmergrüne aus dem fernen Osten ist sie idR keine Frosttemperaturen gewohnt. Die Importware hält Temperaturen bis -2!, -3° problemlos aus, je nach Ursprung. Es soll auch empfindlichere Sorten geben, bin aber noch keiner begegnet.
2. Wenn sie zu warm steht, kommt sie nicht in die Winterruhe und mit Pflanzlampe zusätzlich, erst recht nicht.
Was ist also ideal?
Ein von der Sonne nicht beschienenes Gewächshaus, das man beheizen kann, wenn´s unter -5° geht. Das hast Du nicht. Also welche Möglichkeit dann?
Eine helle Stelle an der Hauswand, der Boden eines hellen Lichtschachtes. Da steht sie windgeschützt und kühl, windgeschützt ist ebenfalls wichtig.
Empfehle Dir den Thread von Herbert A. zu seiner Chinaulme. Da stehen indirekt wertvolle Hinweise zu seiner Überwinterungsmethode. Und bedenke dabei, er wohnt im Salzburger-Land. Da kann´s mit den Temperaturen ratzfatz in den Keller gehen.
Grüße,
Heiner
aber einge Bemerkungen zur Überwinterung von chinesischen Ulmen seien mir erlaubt:
1. Als Teilimmergrüne aus dem fernen Osten ist sie idR keine Frosttemperaturen gewohnt. Die Importware hält Temperaturen bis -2!, -3° problemlos aus, je nach Ursprung. Es soll auch empfindlichere Sorten geben, bin aber noch keiner begegnet.
2. Wenn sie zu warm steht, kommt sie nicht in die Winterruhe und mit Pflanzlampe zusätzlich, erst recht nicht.
Was ist also ideal?
Ein von der Sonne nicht beschienenes Gewächshaus, das man beheizen kann, wenn´s unter -5° geht. Das hast Du nicht. Also welche Möglichkeit dann?
Eine helle Stelle an der Hauswand, der Boden eines hellen Lichtschachtes. Da steht sie windgeschützt und kühl, windgeschützt ist ebenfalls wichtig.
Empfehle Dir den Thread von Herbert A. zu seiner Chinaulme. Da stehen indirekt wertvolle Hinweise zu seiner Überwinterungsmethode. Und bedenke dabei, er wohnt im Salzburger-Land. Da kann´s mit den Temperaturen ratzfatz in den Keller gehen.
Grüße,
Heiner
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Re: Chin. Ulme frühzeitige Entlassung aus Winterquartier
Vielen Dank für die hilfreichen Antworten.
Heiner deine Antwort wirft bei mir allerdings eine weitere Frage auf.
Habe ich dich richtig verstanden, dass eine Pflanzlampe die Winterruhe der Bäumchen stört?
Das würde ja bedeuten, dass eine Pflanzleuchte kontraproduktiv bei Teilimmergrünen/Subtropischen Pflanzen wäre.
Mein bisheriges Verständnis war so, dass die Winterruhe größtenteils von der Temperatur beeinflusst wird, natürlich auch etwas von der Lichtitensität/Beleuchtungsdauer.
Ich dachte ursprünglich, dass ich mit der Überwinterung meiner Chin. Ulme bei einer Temperatur von 5-13 Grad (niedriger leider nicht möglich) und einer Pflanzleuchte mit hauptsächlich Blauanteilen ganz gut fahre.
Mein eigentliches Ziel, dass die Ulme möglichst viele Blätter verliert um im Frühjahr ganz frisch auszutreiben, kann ich leider aufgrund der erhöhten Umgebungstemperatur nicht erreichen.
Viele Grüße
Heiner deine Antwort wirft bei mir allerdings eine weitere Frage auf.
Habe ich dich richtig verstanden, dass eine Pflanzlampe die Winterruhe der Bäumchen stört?
Das würde ja bedeuten, dass eine Pflanzleuchte kontraproduktiv bei Teilimmergrünen/Subtropischen Pflanzen wäre.
Mein bisheriges Verständnis war so, dass die Winterruhe größtenteils von der Temperatur beeinflusst wird, natürlich auch etwas von der Lichtitensität/Beleuchtungsdauer.
Ich dachte ursprünglich, dass ich mit der Überwinterung meiner Chin. Ulme bei einer Temperatur von 5-13 Grad (niedriger leider nicht möglich) und einer Pflanzleuchte mit hauptsächlich Blauanteilen ganz gut fahre.
Mein eigentliches Ziel, dass die Ulme möglichst viele Blätter verliert um im Frühjahr ganz frisch auszutreiben, kann ich leider aufgrund der erhöhten Umgebungstemperatur nicht erreichen.
Viele Grüße
Re: Chin. Ulme frühzeitige Entlassung aus Winterquartier
ich denke, das stimmt auch so. so wie ich das verstehe, kann diese art beides: bei etwas wärmeren temperaturen und genügend licht ist sie immergrün und wächst einfach, evtl. etwas schwächer , weiter, bei kalter überwinterung geht sie in die winterruhe und verliert - manchmal nur teilweise - die blätter. ulmus parvifolia scheint an eine große bandbreite von klimatischen bedingungen anpassungsfähig zu sein. aber dein eigentliches ziel. sollte sich mit einer überwinterung draußen erreichen lassen. bei dauerfrost stellst du sie halt - ohne lampe - an den kühlen standort am dachboden.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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Re: Chin. Ulme frühzeitige Entlassung aus Winterquartier
Hallo,
habe seit knapp 10 Jahren eine chin. Ulme. Von Anfang an steht sie nur draußen - bis min 5°C. Solange das kein Dauerfrost ist! Auch ein Schneehäubchen ab und an hat ihr nicht geschadet.
Bei Dauerfrost wandert sie in den Keller bei ca. 5 - 10°C. Ohne Zusatzbeleuchtung, aber sie wirft auch jeden Winter fast alle Blätter ab. Die letzten manchmal erst im Februar.
Ende März/Anfang April treibt sie wieder aus allen Knopflöchern.
habe seit knapp 10 Jahren eine chin. Ulme. Von Anfang an steht sie nur draußen - bis min 5°C. Solange das kein Dauerfrost ist! Auch ein Schneehäubchen ab und an hat ihr nicht geschadet.
Bei Dauerfrost wandert sie in den Keller bei ca. 5 - 10°C. Ohne Zusatzbeleuchtung, aber sie wirft auch jeden Winter fast alle Blätter ab. Die letzten manchmal erst im Februar.
Ende März/Anfang April treibt sie wieder aus allen Knopflöchern.
Tschüüss, Michael
Schützt unsere Wälder, eßt mehr Biber!
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