Feldahorn (Acer campestre): das gemeinsame Erwachsenwerden
Feldahorn (Acer campestre): das gemeinsame Erwachsenwerden
Hallo zusammen,
seit Jahren drücke ich mich nun davor hier eine Entwicklungsgeschichte zu veröffentlichen...
Als ich heute jedoch die aktuellen Bilder dieses alten Weggefährten bearbeitete, fühlte es sich erstmalig stimmig an ihn zu zeigen.
Die Strukturen stehen nun, der hoffentlich noch lange gemeinsame Weg trägt nun einen anderen Beigeschmack als der wechselhafte Prozess der Aufbauphase.
Feldahorne sind sture Biester, bei keinem anderen Baum habe ich derart viel beobachtende Zeit investiert, um aus seinem Widerwillen jeglicher Gestaltungsmaßnahmen schlau zu werden.
Heute würde ich wahrscheinlich vieles anders machen, aber ich bereue nichts und bin dem Baum dankbar, dass er all meine Lehrjahre erduldet hat. Bei der Wurzelarbeit war ich entweder zu heftig oder später teilweise zu zaghaft, das Substrat und mein Gießverhalten waren mehrmals ziemlich daneben und die Zeitpunkte der detaillierten Wundbearbeitungen waren häufig riskant früh. Bei der schwer zu bändigen Apikaldominanz kam mir meine Radikalität allerdings zugute. Alles in allem hat der Baum mehrfach gelitten - zugunsten brauchbarer Internodienlängen.
Der Feldahorn forderte in den ersten 8 Jahren sehr viel Ehrgeiz und Optimismus. Auch wenn nun der derzeitige Stand befriedigt, muss ich zugeben, dass ich die meiste Zeit mit dem Baum eher frustriert als amüsiert war. In den fehlenden Jahren der Fotoreihe waren immer irgendwo lange, teilweise mehrjährige Opfertriebe zwecks Astverdickungen und selbst diese wollten oft nicht so wie ich es wollte. Jeden Sommer musste ich stundenlang die neuen Verzweigungen auf Zweiergabelungen selektieren um Verdickungen zu vermeiden und ausgerechnet die wichtigsten Äste mussten mir zum trotz immer die schlimmsten Internodien produzieren. Auch Versuche mit Blattschnitten waren im frühen Entwicklungsstadium nicht sonderlich förderlich. Inzwischen tendiere ich zu sommerlichen Teilblattschnitten zum Ausgleich der apikalen Tendenzen und zur Erhaltung innerer Triebe, vergleichsweise sparsamer kaliumbetonter Düngung mit Osmocote high-K 5-6m und vor allem maximaler Sonnenbestrahlung im Erstaustrieb. Ich versuche es schon gar nicht mehr, mehr als einen Austrieb im Jahr zu provozieren.
Aus ästhetischer Sicht würde ich heute von Anfang an weniger die durchgängige Stammlinie betonen und mehr Substämme ins Konzept einplanen, wobei sich diese nun langfristig langsam entwickeln dürfen. Grundsätzlich bin ich heute deutlich bemühter als früher meine Ideen hinter die des Baumes zu stellen. Ich weiß jedoch nicht ob diese Herangehensweise bei Feldahornen zum Erfolg führt. Während ich z.B. bei europäischen Hainbuchen inzwischen fast komplett auf Draht verzichten könnte, strapazieren Feldahorne bereits vor dem Aushärten des Erstaustriebs mit ihrem störrischen Wuchs meine Nerven stark genug um großzügig zum Draht zu greifen.
Das aktuelle Erscheinungsbild ist immer noch ein gestalterischer Zwischenstand. Ich träume von einem gut 1,5 fachen Kronenvolumen aus langsam entwickelter natürlich wirkender Feinverzweigung. Der Größe der unkonventionellen Axel Brockmann Schale wurde mehrfach vorgeworfen niemals zu dem Baum zu passen. Das sehe ich in Anbetracht des gewünschten größeren Kronenvolumens und dem noch etwas wachsenden Stammdurchmesser anders. Ich bin kein großer Freund davon den Stammdurchmesser eines Baumes als sein Hauptmerkmal zu betonen, indem auf eine flache Schale und eine kompakte Krone hingearbeitet wird. Subtile Eleganz und der Ausdruck von ungezwungener Natürlichkeit sind mir wichtiger als der Ausdruck von beeindruckender aber plumper Mächtigkeit. Mir gefällt an der Schale vor allem die Art, wie sich die Form der Außenwände in den Linien des Stammansatz spiegeln und die sich nach oben öffnende Form die Auffächerung der Kronenäste/-Stämme betont. Die ungewöhnlichen Füße erfreuen sich bislang allgemeiner Unbeliebtheit, ich mag sie. Über die Farbe der Glasur ließe sich auch diskutieren, ich mag ihre zurückhaltende Wirkung gegenüber dem zarten Farbspiel der zunehmend reifenden Rinde des Feldahorns. Ob dies die finale Schale ist, bleibt trotzdem ungewiss. Eine etwas breitere, jedoch flachere ovale Alternative stünde schon zur Verfügung.
Kurz vor meinem 18. Geburtstag entdeckte ich diesen Baum im Onlineshop von Uwe Krötenheerdt.
Nun, zehn Jahre später, ist mein Leben ein völlig anderes.
Der Baum ist für mich ein Sinnbild meines Erwachsenwerdens.
Er erinnert mich stets an meine intensiven Anfangsjahre mit Bonsai und all die turbulenten privaten Erlebnisse und Lebensumbrüche dieser Zeit.
Ich bin gespannt, was die nächsten zehn Jahre bringen werden.
Höhe derzeit ca. 45cm
Stammdurchmesser ca. 9cm
Ich freue mich auf eure Gedanken und Gefühle zu dem Baum.
Viele Grüße
Tom
seit Jahren drücke ich mich nun davor hier eine Entwicklungsgeschichte zu veröffentlichen...
Als ich heute jedoch die aktuellen Bilder dieses alten Weggefährten bearbeitete, fühlte es sich erstmalig stimmig an ihn zu zeigen.
Die Strukturen stehen nun, der hoffentlich noch lange gemeinsame Weg trägt nun einen anderen Beigeschmack als der wechselhafte Prozess der Aufbauphase.
Feldahorne sind sture Biester, bei keinem anderen Baum habe ich derart viel beobachtende Zeit investiert, um aus seinem Widerwillen jeglicher Gestaltungsmaßnahmen schlau zu werden.
Heute würde ich wahrscheinlich vieles anders machen, aber ich bereue nichts und bin dem Baum dankbar, dass er all meine Lehrjahre erduldet hat. Bei der Wurzelarbeit war ich entweder zu heftig oder später teilweise zu zaghaft, das Substrat und mein Gießverhalten waren mehrmals ziemlich daneben und die Zeitpunkte der detaillierten Wundbearbeitungen waren häufig riskant früh. Bei der schwer zu bändigen Apikaldominanz kam mir meine Radikalität allerdings zugute. Alles in allem hat der Baum mehrfach gelitten - zugunsten brauchbarer Internodienlängen.
Der Feldahorn forderte in den ersten 8 Jahren sehr viel Ehrgeiz und Optimismus. Auch wenn nun der derzeitige Stand befriedigt, muss ich zugeben, dass ich die meiste Zeit mit dem Baum eher frustriert als amüsiert war. In den fehlenden Jahren der Fotoreihe waren immer irgendwo lange, teilweise mehrjährige Opfertriebe zwecks Astverdickungen und selbst diese wollten oft nicht so wie ich es wollte. Jeden Sommer musste ich stundenlang die neuen Verzweigungen auf Zweiergabelungen selektieren um Verdickungen zu vermeiden und ausgerechnet die wichtigsten Äste mussten mir zum trotz immer die schlimmsten Internodien produzieren. Auch Versuche mit Blattschnitten waren im frühen Entwicklungsstadium nicht sonderlich förderlich. Inzwischen tendiere ich zu sommerlichen Teilblattschnitten zum Ausgleich der apikalen Tendenzen und zur Erhaltung innerer Triebe, vergleichsweise sparsamer kaliumbetonter Düngung mit Osmocote high-K 5-6m und vor allem maximaler Sonnenbestrahlung im Erstaustrieb. Ich versuche es schon gar nicht mehr, mehr als einen Austrieb im Jahr zu provozieren.
Aus ästhetischer Sicht würde ich heute von Anfang an weniger die durchgängige Stammlinie betonen und mehr Substämme ins Konzept einplanen, wobei sich diese nun langfristig langsam entwickeln dürfen. Grundsätzlich bin ich heute deutlich bemühter als früher meine Ideen hinter die des Baumes zu stellen. Ich weiß jedoch nicht ob diese Herangehensweise bei Feldahornen zum Erfolg führt. Während ich z.B. bei europäischen Hainbuchen inzwischen fast komplett auf Draht verzichten könnte, strapazieren Feldahorne bereits vor dem Aushärten des Erstaustriebs mit ihrem störrischen Wuchs meine Nerven stark genug um großzügig zum Draht zu greifen.
Das aktuelle Erscheinungsbild ist immer noch ein gestalterischer Zwischenstand. Ich träume von einem gut 1,5 fachen Kronenvolumen aus langsam entwickelter natürlich wirkender Feinverzweigung. Der Größe der unkonventionellen Axel Brockmann Schale wurde mehrfach vorgeworfen niemals zu dem Baum zu passen. Das sehe ich in Anbetracht des gewünschten größeren Kronenvolumens und dem noch etwas wachsenden Stammdurchmesser anders. Ich bin kein großer Freund davon den Stammdurchmesser eines Baumes als sein Hauptmerkmal zu betonen, indem auf eine flache Schale und eine kompakte Krone hingearbeitet wird. Subtile Eleganz und der Ausdruck von ungezwungener Natürlichkeit sind mir wichtiger als der Ausdruck von beeindruckender aber plumper Mächtigkeit. Mir gefällt an der Schale vor allem die Art, wie sich die Form der Außenwände in den Linien des Stammansatz spiegeln und die sich nach oben öffnende Form die Auffächerung der Kronenäste/-Stämme betont. Die ungewöhnlichen Füße erfreuen sich bislang allgemeiner Unbeliebtheit, ich mag sie. Über die Farbe der Glasur ließe sich auch diskutieren, ich mag ihre zurückhaltende Wirkung gegenüber dem zarten Farbspiel der zunehmend reifenden Rinde des Feldahorns. Ob dies die finale Schale ist, bleibt trotzdem ungewiss. Eine etwas breitere, jedoch flachere ovale Alternative stünde schon zur Verfügung.
Kurz vor meinem 18. Geburtstag entdeckte ich diesen Baum im Onlineshop von Uwe Krötenheerdt.
Nun, zehn Jahre später, ist mein Leben ein völlig anderes.
Der Baum ist für mich ein Sinnbild meines Erwachsenwerdens.
Er erinnert mich stets an meine intensiven Anfangsjahre mit Bonsai und all die turbulenten privaten Erlebnisse und Lebensumbrüche dieser Zeit.
Ich bin gespannt, was die nächsten zehn Jahre bringen werden.
Höhe derzeit ca. 45cm
Stammdurchmesser ca. 9cm
Ich freue mich auf eure Gedanken und Gefühle zu dem Baum.
Viele Grüße
Tom
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- Verkaufsbild, November 2009
- 2009.11.Acer-campestreTomBähne.jpg (125.22 KiB) 10667 mal betrachtet
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- erster Wurzelschnitt, April 2010, heute würde ich die mitteldicken Wurzeln teilweise noch stärker kürzen und dafür an anderer Stelle mehr Feinwurzeln stehen lassen
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- April 2010
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- April 2011
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- Skizze meiner damaligen Gestaltungsvision aus 2011
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- August 2011
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- April 2012
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- Oktober 2015
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- Februar 2016
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- April 2017
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Re: Feldahorn (Acer campestre): das gemeinsame Erwachsenwerden
weitere Bilder
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- Oktober 2018, zum ersten mal ohne Opferäste und Draht
- 2018.11.Acer-campestreTomBähne.jpg (182.64 KiB) 10663 mal betrachtet
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- Februar 2020
- 2020.2.Acer-campestreTomBähne.jpg (201.55 KiB) 10663 mal betrachtet
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- Februar 2020
- 2020.2-2.Acer-campestreTomBähne.jpg (181.51 KiB) 10663 mal betrachtet
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- Vergleich Vision 2011 - 2020
- 2011Vision-2020.Acer-campestreTomBähne.jpg (100.15 KiB) 10663 mal betrachtet
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- Vergleich 11.2009 – 2.2020
- 2009-2020.Acer-campestreTomBähne.jpg (114.43 KiB) 10663 mal betrachtet
Re: Feldahorn (Acer campestre): das gemeinsame Erwachsenwerden
Hallo Tom,
das ist ja eine tolle Entwicklung und ich habe es sehr genossen, Deinen Text dazu zu lesen! Es ist schon toll, wenn man so lange und wichtige Phasen seines Lebens mit seinen Bonsai durchlebt hat und beide sich weiterentwickelt haben.
Auch ich habe einen Feldahorn über eine ähnliche Zeit mit ebenfalls wechselndem Erfolg bearbeitet und weiß genau, wie es Dir ergangen ist.
Dein Ergebnis kann sich absolut sehen lassen, das ist ein richtig schöner und glaubwürdiger Baum geworden, auf dessen weitere Dokumentation ich mich schon freue!
Liebe Grüße,
Heike
das ist ja eine tolle Entwicklung und ich habe es sehr genossen, Deinen Text dazu zu lesen! Es ist schon toll, wenn man so lange und wichtige Phasen seines Lebens mit seinen Bonsai durchlebt hat und beide sich weiterentwickelt haben.
Auch ich habe einen Feldahorn über eine ähnliche Zeit mit ebenfalls wechselndem Erfolg bearbeitet und weiß genau, wie es Dir ergangen ist.
Dein Ergebnis kann sich absolut sehen lassen, das ist ein richtig schöner und glaubwürdiger Baum geworden, auf dessen weitere Dokumentation ich mich schon freue!
Liebe Grüße,
Heike
- hopplamoebel
- Beiträge: 1927
- Registriert: 18.05.2014, 22:08
- Kontaktdaten:
Re: Feldahorn (Acer campestre): das gemeinsame Erwachsenwerden
Moin Tom,
ich bin ganz bei Heike: Ein sehr schöner Feldahorn!
Vielleicht willst Du zuviel, vielleicht bist Du immer noch zu jung, um Deine Erfolge mit dieser Spezies richtig einordnen zu können ...
Egal, jedenfalls seid ihr auf einem guten Weg und ich denke, dass Du Dein Virtual in 10 Jahren gut umgesetzt bekommst
Für meine Feldahorne ist Deiner jedenfalls schon jetzt ein Vorbild!
Viel Spaß in der neuen Saison,
der woodman
ich bin ganz bei Heike: Ein sehr schöner Feldahorn!
Vielleicht willst Du zuviel, vielleicht bist Du immer noch zu jung, um Deine Erfolge mit dieser Spezies richtig einordnen zu können ...
Egal, jedenfalls seid ihr auf einem guten Weg und ich denke, dass Du Dein Virtual in 10 Jahren gut umgesetzt bekommst
Für meine Feldahorne ist Deiner jedenfalls schon jetzt ein Vorbild!
Viel Spaß in der neuen Saison,
der woodman
So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
Re: Feldahorn (Acer campestre): das gemeinsame Erwachsenwerden
Hallo Tom,
vielen herzlichen Dank für diesen tollen Bericht.
Ich habe nämlich vor 2 Jahren einen ähnlichen Feldahorn ebenfalls als Ballenware aus Linda erworben.
Jetzt weiß ich wenigstens, worauf ich mich eingelassen habe.
Einen Vorgeschmack hat mir der Baum schon im letzten Jahr gegeben. Dieser sparrige Wuchs mit den langen Internodien ist wirklich schwer zu bändigen. Man muss jedesmal sehr viel wieder wegschneiden....
Von Deinem Ergebnis bin ich sehr beeindruckt. Es weckt auch meinen Ehrgeiz, weil ich bei Dir sehe, was für ein toller Baum daraus werden kann..... auch, wenn es eine ganze Weile dauern wird.
Liebe Grüße,
Barbara
vielen herzlichen Dank für diesen tollen Bericht.
Ich habe nämlich vor 2 Jahren einen ähnlichen Feldahorn ebenfalls als Ballenware aus Linda erworben.
Jetzt weiß ich wenigstens, worauf ich mich eingelassen habe.
Einen Vorgeschmack hat mir der Baum schon im letzten Jahr gegeben. Dieser sparrige Wuchs mit den langen Internodien ist wirklich schwer zu bändigen. Man muss jedesmal sehr viel wieder wegschneiden....
Von Deinem Ergebnis bin ich sehr beeindruckt. Es weckt auch meinen Ehrgeiz, weil ich bei Dir sehe, was für ein toller Baum daraus werden kann..... auch, wenn es eine ganze Weile dauern wird.
Liebe Grüße,
Barbara
"Sorge Dich um den Beifall der Leute, und Du wirst ihr Gefangener sein." LAOTSE
Re: Feldahorn (Acer campestre): das gemeinsame Erwachsenwerden
Eine schöne Entwicklungsgeschichte und eine hervorragende Gestaltung Deines Feldahorns, Tom.
Gratulation!
Grüße, Sanne
Gratulation!
Grüße, Sanne
Was wären wir ohne den Trost der Bäume…
(Zitat von Gisela V.)
(Zitat von Gisela V.)
Re: Feldahorn (Acer campestre): das gemeinsame Erwachsenwerden
Moin Tom,
Da kann ich mich meinen Vorrednern anschließen, es ist ein toller Baum geworden
Auch die Schale gefällt mir, bis auf die Füße ganz gut.
Ich werde die (hoffentlich lange) Entwicklung gerne weiterverfolgen!
Da kann ich mich meinen Vorrednern anschließen, es ist ein toller Baum geworden
Auch die Schale gefällt mir, bis auf die Füße ganz gut.
Ich werde die (hoffentlich lange) Entwicklung gerne weiterverfolgen!
Gruß
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
-
Thomas D.
- Freundeskreis
- Beiträge: 1194
- Registriert: 24.05.2009, 20:13
- Wohnort: Walchsee/Tirol
- Kontaktdaten:
Re: Feldahorn (Acer campestre): das gemeinsame Erwachsenwerden
Hallo Tom
Wirklich eine schöne Entwicklungsgeschichte.
Deine Vision nimmt wahrlich Gestalt an.
LG Thomas
Wirklich eine schöne Entwicklungsgeschichte.
Deine Vision nimmt wahrlich Gestalt an.
LG Thomas
- grüner_hesse
- Freundeskreis
- Beiträge: 558
- Registriert: 22.11.2011, 15:18
- Wohnort: mitten in hessen
Re: Feldahorn (Acer campestre): das gemeinsame Erwachsenwerden
Hi Tom,
ich hab ebenfalls große Freude daran, die ausführliche Doku zu deinem Feldahorn hier anzuschauen. Super gut, wie nah Du an deiner Skizze bist!
Jeder, der einen Feldahorn pflegt und ernsthaft versucht, diesen mit ordentlichen Internodien aufzubauen weiß, wie viel da immer wieder der Schere zum Opfer fällt. Der "klassische", einstämmige Eindruck verschwimmt für mich mit dem Ausbau der linken Äste immer mehr. Das wird in Zukunft, wie Du schon schreibst, sicher noch deutlicher.
Den ein oder anderen tollen Baum aus deinem Garten habe ich noch in Erinnerung. Wäre schön, hier irgendwann eine weitere so beeindruckende Entwicklungsgeschichte von Dir zu sehen. Bis dahin erfreue ich mich an diesem thread.
liebe Grüße
Benny
ich hab ebenfalls große Freude daran, die ausführliche Doku zu deinem Feldahorn hier anzuschauen. Super gut, wie nah Du an deiner Skizze bist!
Jeder, der einen Feldahorn pflegt und ernsthaft versucht, diesen mit ordentlichen Internodien aufzubauen weiß, wie viel da immer wieder der Schere zum Opfer fällt. Der "klassische", einstämmige Eindruck verschwimmt für mich mit dem Ausbau der linken Äste immer mehr. Das wird in Zukunft, wie Du schon schreibst, sicher noch deutlicher.
Den ein oder anderen tollen Baum aus deinem Garten habe ich noch in Erinnerung. Wäre schön, hier irgendwann eine weitere so beeindruckende Entwicklungsgeschichte von Dir zu sehen. Bis dahin erfreue ich mich an diesem thread.
liebe Grüße
Benny
Re: Feldahorn (Acer campestre): das gemeinsame Erwachsenwerden
Hey Tom,
vielen Dank für diesen Beitrag, hat sich wirklich sehr schön gelesen! Und der Baum ist einfach nur der Hammer, bin echt beeindruckt wie schön er an Reife über die Jahre zugelegt hat. Er ist deiner Zeichnung von damals echt nah!
Liebe Grüße,
Felix
vielen Dank für diesen Beitrag, hat sich wirklich sehr schön gelesen! Und der Baum ist einfach nur der Hammer, bin echt beeindruckt wie schön er an Reife über die Jahre zugelegt hat. Er ist deiner Zeichnung von damals echt nah!
Liebe Grüße,
Felix
Re: Feldahorn (Acer campestre): das gemeinsame Erwachsenwerden
Hi Tom,
nach meinem Gefühl hat der Baum schon eine zurückhaltende Eleganz,
mit den Füßen der Schale in Kombination steht er wie auf Säulen.
Ich würde das mit Bodenständig aber nicht einfach verbinden.
nach meinem Gefühl hat der Baum schon eine zurückhaltende Eleganz,
mit den Füßen der Schale in Kombination steht er wie auf Säulen.
Ich würde das mit Bodenständig aber nicht einfach verbinden.
MfG André
Hummel Hummel, Mors Mors
Hummel Hummel, Mors Mors
- Dominik Hapunkt
- Beiträge: 227
- Registriert: 11.08.2012, 09:37
- Wohnort: Berlin
Re: Feldahorn (Acer campestre): das gemeinsame Erwachsenwerden
Dem stimme ich absolut zuHeike_vG hat geschrieben: 12.02.2020, 16:17 das ist ja eine tolle Entwicklung und ich habe es sehr genossen, Deinen Text dazu zu lesen!
Viele Grüße
Dominik
Dominik
- bonsaiheiner
- Freundeskreis
- Beiträge: 4022
- Registriert: 24.05.2010, 15:30
- Wohnort: Mittelbaden
Re: Feldahorn (Acer campestre): das gemeinsame Erwachsenwerden
Chapeau

Ein Tag ohne Beschäftigung mit Bonsai ist ein verlorener Tag!
Re: Feldahorn (Acer campestre): das gemeinsame Erwachsenwerden
Sehr schöner Baum!
Hast du das große Loch eigentlich bearbeitet?
Hast du das große Loch eigentlich bearbeitet?
Re: Feldahorn (Acer campestre): das gemeinsame Erwachsenwerden
Hallo Tom
Du und Dein Baum zeigen für Euer Alter schon eine erstaunliche Reife.
Mit Deinem Wissen und Deinem Können,
hast Du die Möglichkeit aus diesem Baum das zu machen,
was viele von uns an den alten japanischen Laubbäume so bewundern.
mfG Dieter
Du und Dein Baum zeigen für Euer Alter schon eine erstaunliche Reife.
Mit Deinem Wissen und Deinem Können,
hast Du die Möglichkeit aus diesem Baum das zu machen,
was viele von uns an den alten japanischen Laubbäume so bewundern.
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
