Suiseki: Sitzender Bär

Akzentpflanzen, Kusamono, Beisteller und andere mit Bonsai verwandte Künste z.B Suiseki
Benutzeravatar
Martin22
Beiträge: 87
Registriert: 05.01.2006, 00:11
Wohnort: Graz
Kontaktdaten:

Suiseki: Sitzender Bär

Beitrag von Martin22 »

Hallo Leute

Meinungen und Kritiken erwünscht :wink:
Dateianhänge
06-01-18_19-11.jpg
06-01-18_19-11.jpg (27.57 KiB) 3796 mal betrachtet
Gruß Martin


Go Fast

Or

Go Home
Benutzeravatar
AndiO
Beiträge: 227
Registriert: 24.06.2005, 12:35
Wohnort: St. Radegund/Oberösterreich

Beitrag von AndiO »

Hallo Markus,

ein interessantes Steinchen hast du da. Was soll man an einem Suiseki groß kritisieren? Entweder gefällt er oder nicht. (meine Meinung) :wink:

schöne Grüße
Andreas
Benutzeravatar
Gary
Freundeskreis
Beiträge: 5168
Registriert: 05.01.2004, 21:01
Wohnort: Karlsruhe/Baden

Beitrag von Gary »

AndiO hat geschrieben:Was soll man an einem Suiseki groß kritisieren? Entweder gefällt er oder nicht. (meine Meinung) :wink:
Nun Andreas. Man könnte in diesem Fall z.B. auch sagen der Stein gefällt einem und dies obwohl er nach den Regeln - und die gibt es schon Jahrhunderte - kein Suiseki ist. :wink:
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary

Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
Benutzeravatar
Martin22
Beiträge: 87
Registriert: 05.01.2006, 00:11
Wohnort: Graz
Kontaktdaten:

Beitrag von Martin22 »

Hallo Gary

Warum ist es kein Suiseki :?:
Gruß Martin


Go Fast

Or

Go Home
Benutzeravatar
Andreas Ludwig
Mentor
Beiträge: 6756
Registriert: 29.03.2005, 16:50
Wohnort: Schweiz

Beitrag von Andreas Ludwig »

Martin

Die Frage muss lauten: «Was ist ein Suiseki?». Dann verstehst du Gary sofort. Die Antwort finde selbst, sonst verstehst du sie nicht ganz. Internetanschluss hast du ja.

Danach würde es mich freuen, von dir zu hören, wie ein Europäer mit dem Thema Suseki umgehen könnte. Das ist die eigentliche Frage.
:wink:

Gruss
A
Benutzeravatar
irrmchen
Beiträge: 129
Registriert: 16.01.2006, 16:41
Wohnort: Göttingen

Beitrag von irrmchen »

Hallo Andreas,

genau das hab auch ich versuch herauszufinden. :)

Aber ich bin nach Stunden im Internet noch nicht viel schlauer als vorher. Ich habe viele schöne Felsen und Steine gesehen. Aber immer waren es Berge oder Inseln.

War das nicht der Fall, habe ich einfach nur das Bild angesehen und es auf mich wirken lassen. Viele haben - wie soll ich sagen - Eindruck auf mich gemacht?

Aber wann ein Stein ein Suiseki ist, das weiß ich immer noch nicht.

Ich selbst sammel bei Spaziergängen oft Steine auf, trage sie eine Zeitlang mit mir herum, weil sie mir gefallen, und lasse sie dann doch wieder unterwegs liegen, weil sie mich nicht "ansprechen".

Zu Hause habe ich nur einen Stein: Ein Kiesel der aussieht wie eine Robbe. Nicht dass sie Ohren oder Flossen hätte, oder dass man eine Schnauze erkennen könnte. Und trotzdem: Es ist eindeutig eine Robbe (jedenfalls für mich).

Sie liegt jetzt einfach lose bei mir im Regal. Aber ich habe schon im Kopf, wie ich ihr die "richtige Umgebung" zukommen lassen werde. :)
Benutzeravatar
Martin22
Beiträge: 87
Registriert: 05.01.2006, 00:11
Wohnort: Graz
Kontaktdaten:

Beitrag von Martin22 »

Mir gehtd da so wie irmchen.
Also bei der Suche im Netz kann ich keine Antwort darauf finden, was nun ein Suiseki ist (Zumindest nach den alten Regeln).
Ein Haufen Bilder, und das wars dann auch schon.

In anderen Foren kommt der Stein aber recht gut an.

Aber vieleicht hat ja einer einen Link wo dies eindeutig hervorgeht :?:
Gruß Martin


Go Fast

Or

Go Home
Benutzeravatar
Andreas Ludwig
Mentor
Beiträge: 6756
Registriert: 29.03.2005, 16:50
Wohnort: Schweiz

Beitrag von Andreas Ludwig »

Hi irmchen, Martin

ich stell mir solche Fragen auch immer wieder.

Ich sehe das so: Man kann es sich - wie bei Bonsai auch - relativ einfach machen und sagen: Die Regeln sind klar. Ein Suiseki ist ein dunkler Stein mit einer Patina und so weiter. Resultat: Man wird ein Leben lang immer frustrierter Fundstücke verwerfen, da sie zu hell, zu unklar und zu jung sind (in Bezug auf ihre Oberfläche). Dann muss man entweder teure, richtige Suiseki erwerben oder sich mit Bildern und Ausstellungsbesuchen zufriedengeben.

Bloss ist dann der Moment da, wo man sich fragen muss, was man da macht. Worum ging es? Ging es darum, um jeden Preis einen Suiseki zu haben? Wohl kaum. Bei mir jedenfalls stand ein ganz kindliches Staunen am Anfang: Der kleine Andy findet im Bach einen Stein, der wie ein Tier ausschaut. Und da fragt er sich dann viele Dinge, kommt ins Grübeln. Er dreht und wendet den Stein und denkt über Absicht und Zufall nach, über Intention und Interpretation, über Gott und die Welt. Und das Faszinosum des Steins, der zu ihm spricht, ihn anspricht, ihm etwas sagt (und andern vielleicht nicht) hat ihn gepackt.

Ich habs für mich geklärt. Ich habe keine Suiseki. Aber ich habe andere, wundervolle Steine. Den Stein mit dem Ohr. Die kleine Robbe (von denen gibts offenbar viele). Den sanften Hügel und den steilen Berg. Den Drachenschädel. Das sind meine Steine und ich gebe sie nicht her, sie sind mir ans Herz gewachsen. Wahrscheinlich treffe ich mich in diesem Punkt mit den «Erfindern» der Suiseki: Aus meinem Erfahrungshorizont heraus habe ich in der Erscheinung eines Steins etwas entdeckt. Aber ich unterscheide mich von den «Bewahrern» der Suiseki: Ich bin Egoist genug, um das auf meine Art zu machen. Ich gehe so weit, dass ich ein etwas spitzbübisches Mitleid mit den «richtigen» Suiseki-Sammlern habe. Weil ihnen so vieles entgeht, so viel wunderbares, das sich aber leider ausserhalb ihrer Regeln ereignet. Ich bin aber konsequent und bezeichne meine Steine niemals als Suiseki. Es sind «Bildsteine». So nannte sie mal ein Kind und ich nenne sie seither auch so. Im englischen Sprachraum begegnet man dem Begriff «Viewing Stones». Der wurde aus ähnlichen Überlegungen geschaffen.

Suiseki werdet ihr nie haben, wenn ihr keine kauft. Aber dann ist der Zauber irgendwie dahin, finde ich. Kaufen kann man vieles.

Gruss
Andy
Benutzeravatar
Gary
Freundeskreis
Beiträge: 5168
Registriert: 05.01.2004, 21:01
Wohnort: Karlsruhe/Baden

Beitrag von Gary »

Hallo Martin,

nicht dass ich Dir Deine Frage "Warum ist es kein Suiseki?" nicht beantworten wollte, doch die Fragestellung von Andreas >>Was ist ein Suiseki?<< und nach dem Umgang als Europäer mit diesem Thema, ist sicherlich die hilfreichere Herangehensweise.

Irrmchen, Dein stundenlanges Suchen im Internet kann Dir deshalb nicht hoch genug angerechnet werden. Völlig klar dürfte sein, dass auch ich nun nicht die absolute Beantwortung dieser Fragen liefern kann.

Im weiteren also der unzulängliche Versuch meinerseits etwas Licht ins Dunkel zu bringen.


Arishige Matsuura, Präsident der Nippon Suiseki Association

Was ist nun aber Suiseki?
Einfach gesagt ist es das Erfassen und Genießen der Natur durch einen Stein, der wiederum nur Natur ist. Also ein Stein ohne Bearbeitung durch den Menschen. Einziger Eingriff der Menschen ist das Reinigen und eventuell bei gewissen Steinen das Polieren. ....
.... Was viele Menschen nicht wissen, ist, dass auch Suiseki altern müssen. Genau gleich wie bei Bonsai wird die richtige Pflege diesen Alterungsprozess beeinflussen. Ein wirklich alter und gepflegter Stein ist genauso beeindruckend und etwas Spezielles wie ein uralter Baum. Ein junger Stein, frisch aus dem Fluss oder boden, braucht mindestens 10 bis 20 Jahre richtige Pflege, bis er ein richtiger Suiseki ist. Erst ein gealterter Stein kann die gewünschte Ruhe und Stille ausstrahlen.

Wie genießt man einen Suiseki?
Ein guter Suiseki ist in der Lage, auf nur wenigen Zentimetern den Menschen die ganze Welt und den Kosmos vor Augen zu führen.


Zugegeben, nicht ganz einfach zu verstehen diese Erläuterungen. Daher noch ein paar mehr technische Hilfestellungen, überwiegend aus dem Buch: DIE SUISEKI-KOLLEKTION VON PIUS NOTTER, Boswil 1995.


SUISEKI

Suiseki sind kleine, von der Natur geformte Steine, die wegen ihrer Kraft, Landschaften und Objekte zu suggerieren, verehrt und geschätzt werden.
Suiseki sind in der Regel nicht viel kleiner als eine menschliche Hand und nicht viel größer, als dass diese von einer mittelkräftigen Person getragen werden können.

Der Ursprung der Suisekikunst liegt vor mehr als 2000 Jahren in China, wo kleine Steine von großer natürlicher Schönheit auf Sockel gestellt wurden, um z.B. die legendären Inseln von Penglai, die vor der Küste von Shandong ca. 700 km nördlich von Shanghai liegen sollen, darzustellen oder um die mit dem buddhistischen oder taoistischen Glauben verbundenen heiligen Berge, wie z.B. den Tai Shan, wiederzugeben. Um das 7. Jahrhundert kamen diese ästhetisch-philosophischen Konzepte der Steinverehrung mit den Einflüssen der Zen-Buddhistischen Religion über Korea nach Japan, und es wurden erstmals nachweislich <<schöne Steine>> von japanischen Händlern aus China nach Japan importiert.
Die Kunst der Präsentation wurde bis zum heutigen Tag fortentwickelt.


Die 4 übergeordneten Kategorien für schöne Steine

BISEKI bedeutet übersetzt schöne Steine. Diese sind nicht im eigentlichen Sinne Suiseki, werden aber häufig an Ausstellungen mit diesen zusammen gezeigt. Biseki sind schöne Steine, die meistens bearbeitet, geschliffen oder poliert werden, um deren außergewöhnliche Farbe oder die Oberflächenmuster besser zum Vorschein zu bringen, wie z.B. bei den bekannten Chrisanthemen-Steinen. Im Gegensatz zu Suiseki müssen Biseki nicht zwingend eine aussagekräftige Form besitzen.

Unter diesem Begriff gibt es zwei klassische Hauptkategorien.
1. SHIKISAI-SEKI (Farb-Steine)
2. MONYO-SEKI / MON-SEKI (Oberflächen- / Muster-Steine)

MEISEKI bedeutet übersetzt berühmte Steine. Dieser Ausdruck wird für Suiseki und Biseki verwendet. Meiseki sind wegen ihrer außergewöhnlichen Schönheit und Qualität berühmte Steine.

YURAISEKI bedeutet übersetzt historische Steine. Dieser Ausdruck wird verwendet für Suiseki und Biseki, welche im Besitz von berühmten Persönlichkeiten oder Familien waren oder in der japanischen Geschichte eine wichtige Rolle gespielt haben.

REIHEKIISHI/SEKI bedeutet übersetzt soviel wie scharfe, steile Klippen-Geist-Steine. Dieses sind chinesische Steine mit ihren typischen scharfkantigen, vertikalen Linien, korrodierten Oberflächen, grotesken Formen und Durchbrüchen.


Die japanischen Bewertungskriterien für Suiseki und Biseki

Ähnlich dem chinesischen System verwendet man in Japan drei Bewertungskriterien.
1. SHITSU (Härte und Oberfläche)
2. KATACHI (Kontur/Form)
3. IRO (Farbe)


Die ästhetischen Ideale in der japanischen Kunstbetrachtung

Zweideutigkeit, Aussagekraft, gedämpfte Farben und Balance sind die wichtigsten Qualitäten eines Suiseki.
Um die ästhetischen Qualitäten eines Suiseki auszudrücken, bezieht man sich auf die verschiedenen japanischen, hochkomplexen ästhetischen Konzepte oder Schlüsselbegriffe:
WABI - SABI - YUGEN - SHIBUI – AWARE - SHIORI - HOSOMI - usw.

Diese Konzepte gelten auch für andere Kunstformen oder sind vielmehr aus diesen heraus entstanden: dem Tee-Weg, dem NO-Theater und dem HAIKU-Gedicht.
Weder können diese Konzepte präzise definiert werden, noch können die Qualitäten und Aspekte dieser Konzepte wirklich ausgedrückt werden. Sie repräsentieren vielmehr einen mentalen Zustand und das Empfinden, welches der Betrachter in Gegenwart eines Geschehens, eines Kunstobjektes oder eben eines Steines empfindet.
Wie bei den menschlichen Temperamenten ist es so gut wie nie der Fall, dass irgend etwas einem einzigen Konzept zugeschrieben werden kann. Stets sind sie vermischt und nur erahnbar. Die japanische Schönheit ist nicht lieblich und gefällig, sie ist herb. In Japan gibt es ein Schlüsselwort dafür: SHIBUI. Das japanische Empfinden für schön ist in etwa vergleichbar mit bitterem Tee, dessen Süße erst allmählich zur Geltung kommt.
Shibui symbolisiert auch im übertragenen Sinn Zurückhaltung und meint: die Schönheit liegt unter der Oberfläche und will langsam erkannt werden, sie erscheint zögernd und wirkt deshalb ewig.
Der Japaner sagt, dass das Verstehen dieser ästhetischen Konzepte das Verstehen von ZEN voraussetzt.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary

Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
Benutzeravatar
irrmchen
Beiträge: 129
Registriert: 16.01.2006, 16:41
Wohnort: Göttingen

Beitrag von irrmchen »

Hallo Andy,

ja, da hast wohl recht. Wie heißt es doch: Schönheit entsteht im Auge des Betrachters.

Und wenn mein Stein nur ein Kiesel ist, so gefällt er mir trotzdem.

Viele Grüße
Irrmchen
Benutzeravatar
irrmchen
Beiträge: 129
Registriert: 16.01.2006, 16:41
Wohnort: Göttingen

Beitrag von irrmchen »

Hallo Gary,

ich glaube, ich kann soviel lesen wie ich will, solange mir der Blick dafür fehlt.

Es ist wohl wie mit anderen Kunstwerken. Man muss sich einfach Jahrelang damit beschäftigen, um sich ein Urteil bilden zu können.

Ich werde mich also weiterhin aufs "Bewundern" beschränken müssen.

Viele Grüße
Irrmchen
Benutzeravatar
Gary
Freundeskreis
Beiträge: 5168
Registriert: 05.01.2004, 21:01
Wohnort: Karlsruhe/Baden

Beitrag von Gary »

Okay Leute,

ich habe jetzt etwas länger zum Schreiben gebraucht und daher Andreas Antwort nicht früher lesen können. Seine Beschreibung ist doch aber sehr schön und bringt vor allem zum Ausdruck welche Freude man an seinen Steinfunden haben kann - auch wenn es keine Suiseki sind.

Vielleicht kann man ja meiner Beschreibung ein wenig entnehmen was dann Suiseki sind?
Sicherlich gemeinsam ist jedenfalls die Freude am Besitz von Steinen die "eine Geschichte erzählen / etwas darstellen".
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary

Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
Benutzeravatar
Martin22
Beiträge: 87
Registriert: 05.01.2006, 00:11
Wohnort: Graz
Kontaktdaten:

Beitrag von Martin22 »

Vielen Dank für eure ausführlichen Antworten.

Da ich an einem gekuften Stein nie soviel Freude haben werde, wie an denen die ich selbst gefunden und mühevoll nachhausegeschleppt habe, werde ich mich dann wohl in dem Wissen das es keine Suiseki sind, an ihnen erfreuen.

Vielen Dank nochmal
Gruß Martin


Go Fast

Or

Go Home
Benutzeravatar
zopf
Mentor
Beiträge: 7070
Registriert: 19.05.2005, 14:18
Wohnort: Bergisches Land

Beitrag von zopf »

Hallo Irmchen
Betrachte Deinen Stein lange, sehr lange.
Erfasse den Stein in seiner Gesamtheit
ohne Dich in Details zu verlieren, sie aber
wahrnehmend. Nimm den Stein in Deine Hand.
Spüre den Stein in Seiner Oberfläche und Struktur.
Versuche mit allen Sinnen den Stein zu erfassen,
nicht beschreiben, nur erfassen.
So kann auch der kleinste, unscheinbare Stein
Suiseki sein. Zumindest ein westlicher.
Versuche für Dich den Unterschied zu finden
zwischen einem "normalen" und "ausdrucksstarken"
Stein. Suiseki kann jeder Stein sein.
Du kannst für Dich einen Suiseki machen auch
wenn es für andere Menschen nur ein Stein ist.
mfG Dieter
@ Gary -Ich möchte nur darauf hinweisen
das Suiseki Teil einer Geisteshaltung ist.
Benutzeravatar
irrmchen
Beiträge: 129
Registriert: 16.01.2006, 16:41
Wohnort: Göttingen

Beitrag von irrmchen »

Hallo Dieter,

Wenn ich ständig auf Spaziergängen Steine aufsammele, weil sie mir im Moment gefallen (es müssen schon tausende sein), aber dann nur einen mit nach Hause nehme, und der ist schon ganz blank, weil ich ihn immer mal wieder in die Hand nehmen muss, und ich habe bis jetzt noch nie etwas von suiseki gehört, kann ich nur sagen: Auf jeden Fall "hat er was"!

Aber er spricht halt nur mich an. Na und?

Er ist einfach nur ein "westlicher kleiner Glückststein" und ich freue mich, dass ich ihn gefunden habe. :D

Suiseki ist halt ein GANZ anderes Thema.

Bei Suiseki wie bei Bonsai gibt es strenge Regeln. Aber irgenwie scheint mir, wenn diese Regeln nicht ab und zu ein bisschen "verbogen" werden dadurch manchmal etwas anderes zu kurz zu kommen. Was das ist, kann ich jetzt gar nicht ausdrücken....Gefühl? Angesprochen oder verzaubert werden?

Suiseki ist, wenn die Seele "gestreichelt" wird.

Bei Bonsai wird die Seele des Baumes sichtbar gemacht.

.... vielleicht verstehe ich das ganze jetzt ja auch irgendwie falsch. Aber das ist das, was ich dabei empfinde. Und in diese Richtung werde ich an mir und an meinen Bäumchen arbeiten.

Kurz und gut: Deine Antwort hier zeigt mir, das ich damit nicht ganz falsch liege.

Viele Grüße
Irrmchen
Antworten