Freunde, hier ist leider lange nichts passiert, deshalb mal ein (langes)
Die meisten Schalen habe ich schon irgendwann Ende 2019 gebastelt. Es wurde geschrüht und dann kam Corona, und das Aus erstmal zum Brennen-lassen.
Ich hatte / habe etwas mehr Zeit gehabt und meine Frau nutzte die Chance und hat mich rumgekriegt zum renovieren. Bei uns läuft das dann so, dass sie die Ideen hat und ist anschließend für die Abnahme zuständig
Das Wohnzimmer, der Flur, das Gästezimmer mit Decke abhängen, Spots einbauen, Leitungen legen, Lampen anbringen, Möbel entsorgen, Neue aufbauen, streichen, putzen.... war fertig und vor Allem war der ver...mte Staub weg. Das Stört mich immer am meisten.
Ziemlich am Ende der Abnahme bekam ich einen Anruf von DEM Töpfer(-Freund)

Er töpfert keine großen Schalen mehr und möchte seinen großen Ofen abgeben. Er ist in Reimen mit sich und mit sein Leben. Er blickt zurück und weiß was er gemacht, geschafft und geschaffen hat (und hoffentlich noch lange wird!). Wir haben uns unterhalten und am Ende konnte ich nicht fassen was ich demnächst von Ihm abholen würde, meinen Ártány (auf deutsch: Wildeber = Biest => Erklärung folg später).
Die Maße des Ofens waren zu groß für unser Haus, also wurde wieder der Vorschlaghammer geschwungen, denn eins war sicher DEN GEBE ICH NICHT MEHR HER! Eine Zarge, 2 Wände, das Geländer und auch etwas Putz mussten weichen.... Dann habe ich einen Dummy in den Maßen des Ofens gebaut und habe meine Frau verrückt gemacht; „Komm bitte, fass mal mit an und gehen wir hoch!“ „Schatz, magst du mit mir bitte wieder runtergehen?!“ Das führte dazu, dass ich zum Glück gemerkt habe auch noch eine Seilwinde bauen zu müssen. Zum Tragen werden wir Gurte nehmen, aber wie die Knoten setzen? Das ging dann paar Tage so weiter.....