Hainbuche aus Baumschule (bock)

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hwolf
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Re: Hainbuche aus Baumschule (bock)

Beitrag von hwolf »

Mir machen die auch Spaß!
Wobei manche einfach so unglaublich anfällig für Mehltau sind, dass es schon zum Verzweifeln ist. Andere widerum glänzen die gesamte Wachtumszeit mit frischen Grün und gutem Wuchs. Beobachtet das noch jemand so? Ich drück Dir die Daumen, dass bei deinen Neuzugängen keine allzu großen Sensibelchen dabei sind!

Lieben Gruß
Heinrich
Jürgen*
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Beitrag von Jürgen* »

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hwolf
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Re: Hainbuche aus Baumschule (bock)

Beitrag von hwolf »

Jürgen* hat geschrieben: 29.04.2020, 09:37 dachte nicht das sie anfällig dafür sind!
Das wundert mich nicht. :roll:

Wo willst Du absetzen, Andreas? Beim kleinen nach links oder einen drüber?
Jürgen*
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Beitrag von Jürgen* »

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bock
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Re: Hainbuche aus Baumschule (bock)

Beitrag von bock »

Vielen Dank, Michael, Heinrich und Jürgen!

Mit der Mehltauanfälligkeit beobachte ich die Unterschiede gerade bei Weißdornsämlingen (Spontankeimung in Beeten), diese Hainbuche ist bisher erstaunlich gesund.
Abgesetzt wird sie dieses Jahr erstmal auf den Rechtsausleger, die letzte Kappungswunde braucht noch ordentlich Kallus - hätte wohl etwas schräger schneiden müssen. Aber der kleine Linkstrieb könnte dereinst der Anfang vom oberen Ende werden. Muss nur aufpassen, dass der Opfertrieb nicht zu stark wird...
Wenn der Baumschuler die Hainbuchen über Stecklinge vermehrt (habe nicht nachgefragt...) werden die Neuen wohl ähnlich resistent sein.
Wenn ich Anfälligkeit feststelle, gebe ich Bescheid.

;)

(edit: habe zwar schon von Mehltauanfälligkeit gehört/gelesen, dachte aber eher an suboptimale Haltungsbedingungen...) 8)
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Re: Hainbuche aus Baumschule (bock)

Beitrag von hwolf »

Ich habe auch bisher immer an Pflege-/Haltungsfehler geglaubt. Aber ich habe jetzt seit vorletztem Jahr mal drei Hainbuchen aus unterschiedlichen Quellen an den gleichen Standort, direkt nebeneinander gestellt. Gleiches Substrat, gleiche Düngung, ähnliche Schalen. Die Individualpflege richtet sich natürlich nach dem jeweiligen Baum, aber die eine Hainbuche bekommt im Austrieb schon Mehltau (sehr komisch) die andere dann so ab Juni mit den Eichen zusammen und die dritte im Bunde hatte noch nicht ein schwaches Blättchen. Witzig: Ich habe zwei "Kontrollbäume" aus zwei der drei Quellen an anderen Standorten. Die bekommen genau zeitgleich zu ihren jeweiligen Partnern Mehltau. Darum glaube ich langsam, es ist eine Art Veranlagung/Anfälligkeit.

h
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Anja M.
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Re: Hainbuche aus Baumschule (bock)

Beitrag von Anja M. »

bock hat geschrieben: 29.04.2020, 10:33
Wenn der Baumschuler die Hainbuchen über Stecklinge vermehrt (habe nicht nachgefragt...) werden die Neuen wohl ähnlich resistent sein.
Wenn ich Anfälligkeit feststelle, gebe ich Bescheid.
Es ist viel einfacher die Hainbuchen zu säen. Da stehen keine Stecklinge in den Baumschullisten.
73 Anja
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bock
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Re: Hainbuche aus Baumschule (bock)

Beitrag von bock »

Danke, Anja!

Dann lasse ich mich mal überraschen!

:-D
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bock
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Re: Hainbuche aus Baumschule (bock)

Beitrag von bock »

Moin Hainbuchenfanclub!

Heute habe ich die Gute untenrum bearbeitet, den Opfertrieb lasse ich noch zwei bis drei Wochen wuchern.
Vor lauter Wachstum soll mir unten die Verzweigung nicht aus dem Ruder laufen. Und zu breit soll sie ja erstmal auch nicht werden.

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20200602_a.jpg
20200602_a.jpg (220.75 KiB) 2598 mal betrachtet
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Rückschnitt:

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Blattschnitt:

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2020<br />(Juni)
2020
(Juni)
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Beobachtet habe ich, dass kleine Blätter sehr kurze Blattstiele haben und dass die Triebe insgesamt nur wenig Tendenz haben aufwärts zu wachsen.
Das kommt meiner Planung sehr entgegen, zumal die ersten zwei, drei Internodien der meisten Triebe sehr kurz sind.
Aber verwundert bin ich dann doch ein wenig, der Wuchs erinnert etwas an die Korkenzieherhasel.
Ob das wohl eine Zuchtform der Hainbuche ist?
Würde mich schon wundern, da mir keine Veredelungsstelle aufgefallen ist...

*schulter zuck*
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Re: Hainbuche aus Baumschule (bock)

Beitrag von espanna »

Hallo Andreas,

Schöne Entwicklung bis jetzt!
Die kleinen Blätter kommen mit zunehmender Verzweigung und die Internodien-Längen gehen da Hand in Hand. Meine Meinung nach wird dieses (wünschenswertes) Phänomen von deinem Opfertrieb begünstigt / unterstützt. Die Apikaldominanz und das „Wachsen-Lassen“ ziehen einen Großteil der Energie nach oben. Da bleibt halt weniger für den Rest. Nach deinem Rückschnitt wird sich das ab nächstes Jahr etwas anders zeigen. Da kommt dann Wachstumsausgleich und oben immer viel weg... -> da habe ich dir sicher nichts Neues erzählt.
Bin auf die weiteren Fortschritte gespannt!
Gruß
László

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Re: Hainbuche aus Baumschule (bock)

Beitrag von espanna »

Ach, noch was;
Meine Hainbuchen (und Feldahorne) mögen kein bzw. Viel mineralischen Dünger. Wie schaut das bei dir aus?
Gruß
László

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Re: Hainbuche aus Baumschule (bock)

Beitrag von bock »

Moin László!

Danke für deine Stellungnahme und das Lob!
Bei mir wird (fast) alles mineralisch gedüngt, bei Wachstumsdepression oder hochsommerlichen Temperaturen nicht.
Organisch dünge ich nur zusätzlich, bisher bei Hainbuche und Feldahorn keine Beschwerden.
Feldahorn mag aber nicht zu viel Wasser, sonst reagiert er mit Chlorose und Blattflecken. Ulme und Pfaffenhut ebenso.
Bei der Linde muss man dagegen aufpassen, dass die Salzkonzentration nicht steigt. Der Katsura-Fächerahorn scheint da ähnlich sensibel zu sein...

;)
liebe Grüße Andreas
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Re: Hainbuche aus Baumschule (bock)

Beitrag von espanna »

Sehr interessant Andreas, so sind die Erfahrungen. Bei meiner Katsura kann ich (gefühlt) ohne Ende mineralisch düngen. Verrückt.
Gruß
László

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Re: Hainbuche aus Baumschule (bock)

Beitrag von tobx »

Moinsen,

gerade per Zufall hier reingestolpert. Ich beobachte bei meinen Hainbuchen dieses Jahr etwas ähnliches. Sie sind sehr empfindlich für mineralischen Dünger. Alle anderen Bäume genießen den aktuellen Speiseplan. ;)
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bock
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Re: Hainbuche aus Baumschule (bock)

Beitrag von bock »

Moin,

nochmal zum Katsura - gegen Dünger hat er wohl nichts, gedeiht aber besser mit Regenwasser. Mein Leitungswasser ist mittelhart, aber Azaleen mögen es auch nicht.
Möglicherweise besteht bei der Hainbuche auch ein Zusammenhang mit der Wasserqualität.
liebe Grüße Andreas
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