Ergebnisse nach Heckenschnitt
- Walter Pall
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Ergebnisse nach Heckenschnitt
Das sind einige Varietäten vom Fächerahorn (Acer palmatum). Nach dem Austrieb wurde überhaupt nicht pinziert. Die T'riebe konnten sechs bis acht Wochen ganz frei wachsen. Dann wurden sie kräftige zurückgeschnitten und völlig entlaubt. Drei Wochen später sieht das so aus.
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Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.
mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
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Walter Pall
Re: Ergebnisse nach Heckenschnitt
Hallo Walter,
darf ich fragen, bis wann ein kompletter Blattschnitt gemacht werden sollte?
Ich habe heute noch eine totale Entlaubung (und einen Rückschnitt) bei einem Baum durchgeführt. Hoffe, dass der Zeitpunkt nicht zu spät war.
LG, Sanne
darf ich fragen, bis wann ein kompletter Blattschnitt gemacht werden sollte?
Ich habe heute noch eine totale Entlaubung (und einen Rückschnitt) bei einem Baum durchgeführt. Hoffe, dass der Zeitpunkt nicht zu spät war.
LG, Sanne
Was wären wir ohne den Trost der Bäume…
(Zitat von Gisela V.)
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Re: Ergebnisse nach Heckenschnitt
Sanne, das war knapp.Sanne hat geschrieben: 24.06.2020, 15:59 Hallo Walter,
darf ich fragen, bis wann ein kompletter Blattschnitt gemacht werden sollte?
Ich habe heute noch eine totale Entlaubung (und einen Rückschnitt) bei einem Baum durchgeführt. Hoffe, dass der Zeitpunkt nicht zu spät war.
LG, Sanne
- Blattschnitt nur an wirklich gesunden Bäumen - an Laubbäumen!
- kein Blattschnitt wenn in dieser Vegetationsperiode umgetopft
- kein Blattschnitt nach Ausgraben
- an Bäumen der gemäßogtenen Zonen Blattschnitt etwa sechs bis acht Wochen nach Austrieb
- am besren kein Pinzieren in Frühjahr, wenn Blattschnitt geplant ist
- An tropischen Bäumen kann man eigentlich zu jedem Zeitpunkt Blattschnitt machen
Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.
mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
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Walter Pall
Re: Ergebnisse nach Heckenschnitt
Vielen Dank für Deine Antwort, Walter.
Meine Aprikose wurde dieses Jahr nicht umgetopft.
LG, Sanne
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(Zitat von Gisela V.)
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Re: Ergebnisse nach Heckenschnitt
Mensch Walter,
Heckenschnitt ist schön und gut, nimm doch die mittleren dritten Triebe heraus, sonst gibt es unschöne und verdickte Übergänge wie bei den gelbumkreisten Stellen.
Heckenschnitt ist schön und gut, nimm doch die mittleren dritten Triebe heraus, sonst gibt es unschöne und verdickte Übergänge wie bei den gelbumkreisten Stellen.
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Niko
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Re: Ergebnisse nach Heckenschnitt
Niko hat geschrieben: 25.06.2020, 20:28 Mensch Walter,
Heckenschnitt ist schön und gut, nimm doch die mittleren dritten Triebe heraus, sonst gibt es unschöne und verdickte Übergänge wie bei den gelbumkreisten Stellen.
Das ist ja richtg schön, dass ich noch was von Dir lernen kann. Du denkst wohl ich weiss nix?
Die mittleren Triebe kommen in den nächsten Jahren weg. Die Triebe sind Opferäste, die momentan zur Verdickung der Äste und Verbesserung der Verjüngung dienen. Erstens gibt es langfristig kaum unschöne verdickete Übergänge. Wenn es die trotzdem gibt, dann ist das ein Akakawa mit ganz grober borkiger Rinde. Da ist das egal oder verbessert sogar den Chrakter des Baumes.
Dass ich Äste erst mal stehen lasse, die nach alter Schule sofort entfernt werden müssen ist ja ein wesentlicher Teil der Heckenmethode. Das sind Opferäste, die eine große Wirkung haben.
Den Wert einer Methode kann man daran erkennen, ob einer damit über längere Strecke bessere Erfolge als mit anderen Methoden erzielt.
Zuletzt geändert von Walter Pall am 25.06.2020, 22:15, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Ergebnisse nach Heckenschnitt
doppelt
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Re: Ergebnisse nach Heckenschnitt
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Re: Ergebnisse nach Heckenschnitt
Mensch Walter,
wie soll ich mit meinem „Halbwissen“ auf die Idee kommen, dass es Opferäste sind, wenn du diese Triebe wie alle anderen Triebe mit dem Heckschnitt einfach mitschneidest und nicht gegenüber den anderen Trieben opferst, also länger stehen lässt.
Macht es dann nicht Sinn, diese Triebe wirklich zu „opfern“, damit sie eine große Wirkung haben.
wie soll ich mit meinem „Halbwissen“ auf die Idee kommen, dass es Opferäste sind, wenn du diese Triebe wie alle anderen Triebe mit dem Heckschnitt einfach mitschneidest und nicht gegenüber den anderen Trieben opferst, also länger stehen lässt.
Macht es dann nicht Sinn, diese Triebe wirklich zu „opfern“, damit sie eine große Wirkung haben.
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Re: Ergebnisse nach Heckenschnitt
Ach NIko, sieh Dir einfach ALLE meine Laubbäume an. Die sind ALLE mit dieser Mehtode entwickelt.Dann wäre es gut, sich wirklich Wissen anzueignen. Es steht dutzendmal im Internet. Aber es ist erstaunlich, dass 95 % das bis heute nicht verstehen.
Auch wenn man es nicht versteht - es ist egal ob man es versteht, ausschließlich die langfristigen Ergebnisse zählen. Wer die besseren Bäume hat, der hat die besseren Methoden.
Es reicht , wenn man erkennt, dass man von den großen Lerhmeistern das nicht lernt, was bei uns am notwendigsten ist - nämlich die Entwicklung vom Rohmaterial zum guten Bonsai. Da hatten und haben sie kein interesse, uns das beizubringen. Wir haben immer nur gelernt, wie man einen guten Baum, den man bei ihnen gekauft hat, so wartet, dass er gut bleibt oder ein wenig besser wird.
Das Entwickeln sollte nie unsere Sache sein. Dazu sind die Gärtner da, die das können und uns dann ihre Produkte verkaufen.
Die Wahrheit ist, dass sich im Westen mehrals 95 % der Bonsaianer abmühen Bäume zu ENTWICKELN und Methoden anwenden, die für die WARTUNG fertiger Bäume gedacht sind.
Die Entwicklung von GESAMMELTEN Laubbäumen kann man schon gar nicht in Japan lernen. Das machen die nämlich überhaupt nicht.
Auch wenn man es nicht versteht - es ist egal ob man es versteht, ausschließlich die langfristigen Ergebnisse zählen. Wer die besseren Bäume hat, der hat die besseren Methoden.
Es reicht , wenn man erkennt, dass man von den großen Lerhmeistern das nicht lernt, was bei uns am notwendigsten ist - nämlich die Entwicklung vom Rohmaterial zum guten Bonsai. Da hatten und haben sie kein interesse, uns das beizubringen. Wir haben immer nur gelernt, wie man einen guten Baum, den man bei ihnen gekauft hat, so wartet, dass er gut bleibt oder ein wenig besser wird.
Das Entwickeln sollte nie unsere Sache sein. Dazu sind die Gärtner da, die das können und uns dann ihre Produkte verkaufen.
Die Wahrheit ist, dass sich im Westen mehrals 95 % der Bonsaianer abmühen Bäume zu ENTWICKELN und Methoden anwenden, die für die WARTUNG fertiger Bäume gedacht sind.
Die Entwicklung von GESAMMELTEN Laubbäumen kann man schon gar nicht in Japan lernen. Das machen die nämlich überhaupt nicht.
Zuletzt geändert von Walter Pall am 10.07.2020, 14:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ergebnisse nach Heckenschnitt
Mensch Walter, es bestreitet doch niemand, dass du tolle Bäume hast und danke dafür, dass du dir diese Mühe machst, mir das verständlich zu machen.
Aber einfach es zu akzeptieren, frei nach dem Motto, „das ist jetzt so richtig“ oder „es ist einfach so“, ohne das „Warum“, ist glaube keine gute Lehrmethode (lernen=verstehen), zumindest für mich. Hinter der Methode steckt doch eine Logik.
Niemand bestreitet, dass deine Bäume einen gewissen Fortschritt machen.
Ich wollte doch nur wissen, ob es mit dem Stehenlassen und nicht immer wieder abschneiden eines Opferastes optimaler geht. Am Ende des Tages, muss man bei Bonsais sachlich entscheiden, ob die Methode 1 besser als die Methode 2 ist und dafür braucht man das Verstehen.
Es geht ja auch darum, meine begrenzte Lebenszeit mit meinen Bonsais bestmöglich zu nutzen und dafür die Techniken optimal einzusetzen. Ich dünge z.B. auch nicht 50% weniger, obwohl der Baum dabei sich ökologisch anpassen und gut wachsen würde, es dauert dann halt länger und das will ich nicht.
Aber egal, ich freue mich sehr, dass du zufrieden mit deinen Bäumen bist.
PS: Ich finde das toll, dass deine zweiten Antwort ohne Polemik verfasst wurde, danke.
Aber einfach es zu akzeptieren, frei nach dem Motto, „das ist jetzt so richtig“ oder „es ist einfach so“, ohne das „Warum“, ist glaube keine gute Lehrmethode (lernen=verstehen), zumindest für mich. Hinter der Methode steckt doch eine Logik.
Niemand bestreitet, dass deine Bäume einen gewissen Fortschritt machen.
Ich wollte doch nur wissen, ob es mit dem Stehenlassen und nicht immer wieder abschneiden eines Opferastes optimaler geht. Am Ende des Tages, muss man bei Bonsais sachlich entscheiden, ob die Methode 1 besser als die Methode 2 ist und dafür braucht man das Verstehen.
Es geht ja auch darum, meine begrenzte Lebenszeit mit meinen Bonsais bestmöglich zu nutzen und dafür die Techniken optimal einzusetzen. Ich dünge z.B. auch nicht 50% weniger, obwohl der Baum dabei sich ökologisch anpassen und gut wachsen würde, es dauert dann halt länger und das will ich nicht.
Aber egal, ich freue mich sehr, dass du zufrieden mit deinen Bäumen bist.
PS: Ich finde das toll, dass deine zweiten Antwort ohne Polemik verfasst wurde, danke.
gruß
Niko
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Re: Ergebnisse nach Heckenschnitt
Hi Walter,
schön, dass du in dem Thread hier angerissen hast, in welchem Moment, in welchem Szenario, an welchen Bäumen die Heckenschnittmethode geeignet ist, dass kommt m.M.n. nämlich manchmal nicht klar genug heraus.
Für mich ist die Methode völlig einleuchtend. Aussen schneiden, ergibt innen Austrieb. "Zu viel" und "schlechte" Verzweigung ist während der Entwicklung kein Problem. Im Gegenteil, sie fördert den Baum. Der Schnitt selber sorgt für Licht im innern. Zeitersparnis, um viele Rohlinge bearbeiten zu können. Und weitere Vorteile ...
Die Methode sollte m.M.n. aber nur vorgenommen werden, wenn
- es ein grosser Rohling ist (Shohin mit vielleicht nur drei Ästen reagieren auf einen geziehlten Schnitt m.E.n. besser)
- viele Äste bereits vorhanden sind, die in die Gestaltung zu integrieren sind und eben zwingend eine Rückknospung notwendig ist
- die Art passt (bei den meisten Laubbäumen, die gerne innen und aus altem Holz nachtreiben, funktionert es bestens, so, wie du es oft gezeigt hast. Bei Laubbäumen, die nur ungerne innen austreiben, würde ich das nicht machen wollen. Z.B. bei Äpfeln. Und bei Nadelbäumen eben gerade nicht, das denken wohl manche)
- hat der Baum eine gewisse Reife, ist schon ausgeputzt und ist in der Phase der Formerhaltung, würde ich da auch lieber gezielt rangehen
Ich z.B. baue gerne die Verzweigung komplett neu auf. Besorge mir also eher "nackte" Stämme und fange dann mit einem gezielten Schnitt beim ersten Nodium an. Da brauche ich jeden Zweig, jedes Blatt, jede Knospe und die eigentliche Silhouette ist dann noch nicht vorhanden. In diesem Szenario würde ich den Heckenschnitt nicht anwenden wollen.
Ausserdem sollte klar sein, dass mit dem Heckenschnitt keine finale Gestaltung erzielt werden soll. Es dient der Entwicklung. Ist man mit der Anzahl der Zweige zufrieden, muss anschliessend trotzdem sehr gezielt geschnitten werden. Dreier, Vierer, Stumpen und Abgänge in falsche Richtungen müssen dann sehr sorgfältig und zeitaufwändig entfernt werden.
Und da ist es dann gar nicht mehr so einfach, innen noch gezielt ranzukommen ...
schön, dass du in dem Thread hier angerissen hast, in welchem Moment, in welchem Szenario, an welchen Bäumen die Heckenschnittmethode geeignet ist, dass kommt m.M.n. nämlich manchmal nicht klar genug heraus.
Für mich ist die Methode völlig einleuchtend. Aussen schneiden, ergibt innen Austrieb. "Zu viel" und "schlechte" Verzweigung ist während der Entwicklung kein Problem. Im Gegenteil, sie fördert den Baum. Der Schnitt selber sorgt für Licht im innern. Zeitersparnis, um viele Rohlinge bearbeiten zu können. Und weitere Vorteile ...
Die Methode sollte m.M.n. aber nur vorgenommen werden, wenn
- es ein grosser Rohling ist (Shohin mit vielleicht nur drei Ästen reagieren auf einen geziehlten Schnitt m.E.n. besser)
- viele Äste bereits vorhanden sind, die in die Gestaltung zu integrieren sind und eben zwingend eine Rückknospung notwendig ist
- die Art passt (bei den meisten Laubbäumen, die gerne innen und aus altem Holz nachtreiben, funktionert es bestens, so, wie du es oft gezeigt hast. Bei Laubbäumen, die nur ungerne innen austreiben, würde ich das nicht machen wollen. Z.B. bei Äpfeln. Und bei Nadelbäumen eben gerade nicht, das denken wohl manche)
- hat der Baum eine gewisse Reife, ist schon ausgeputzt und ist in der Phase der Formerhaltung, würde ich da auch lieber gezielt rangehen
Ich z.B. baue gerne die Verzweigung komplett neu auf. Besorge mir also eher "nackte" Stämme und fange dann mit einem gezielten Schnitt beim ersten Nodium an. Da brauche ich jeden Zweig, jedes Blatt, jede Knospe und die eigentliche Silhouette ist dann noch nicht vorhanden. In diesem Szenario würde ich den Heckenschnitt nicht anwenden wollen.
Ausserdem sollte klar sein, dass mit dem Heckenschnitt keine finale Gestaltung erzielt werden soll. Es dient der Entwicklung. Ist man mit der Anzahl der Zweige zufrieden, muss anschliessend trotzdem sehr gezielt geschnitten werden. Dreier, Vierer, Stumpen und Abgänge in falsche Richtungen müssen dann sehr sorgfältig und zeitaufwändig entfernt werden.
Und da ist es dann gar nicht mehr so einfach, innen noch gezielt ranzukommen ...
Grüße, Frank
___________
Ich will nur noch hupen !
___________
Ich will nur noch hupen !
Re: Ergebnisse nach Heckenschnitt
Hallo Walter,
eine Frage würde ich zu der Methode gerne stellen. Meine Pflanzen haben (wie wahrscheinlich die meisten Bonsai) den Hang zum übermässigen Austrieb im Kronenbereich. Muss ich, um Deine Methode anzuwenden, zuerst für einen gleichmässig verteilten Austrieb an allen Ästen sorgen oder stellt sich der gleichmässige Austrieb von alleine ein, egal, wie schwach die (bei meinen Pflanzen) unteren Äste vorher ausgerieben haben.
Gruß
Markus
eine Frage würde ich zu der Methode gerne stellen. Meine Pflanzen haben (wie wahrscheinlich die meisten Bonsai) den Hang zum übermässigen Austrieb im Kronenbereich. Muss ich, um Deine Methode anzuwenden, zuerst für einen gleichmässig verteilten Austrieb an allen Ästen sorgen oder stellt sich der gleichmässige Austrieb von alleine ein, egal, wie schwach die (bei meinen Pflanzen) unteren Äste vorher ausgerieben haben.
Gruß
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Re: Ergebnisse nach Heckenschnitt
Markus, der Austrieb ist fast immer stärker an der Kronenspitze. Wenn er deutlcih zus stark ist und es noch nicht an der Zeit ist, alles zu schneiden, dann kürze ich erste einmal die Spitze und dann einige Wochen später alles, auch die Spitze noch einmal.Markus_56 hat geschrieben: 10.07.2020, 09:24 Hallo Walter,
eine Frage würde ich zu der Methode gerne stellen. Meine Pflanzen haben (wie wahrscheinlich die meisten Bonsai) den Hang zum übermässigen Austrieb im Kronenbereich. Muss ich, um Deine Methode anzuwenden, zuerst für einen gleichmässig verteilten Austrieb an allen Ästen sorgen oder stellt sich der gleichmässige Austrieb von alleine ein, egal, wie schwach die (bei meinen Pflanzen) unteren Äste vorher ausgerieben haben.
Gruß
Markus
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Re: Ergebnisse nach Heckenschnitt
Goldene Worte!Walter Pall hat geschrieben: 26.06.2020, 09:42
Es reicht , wenn man erkennt, dass man von den großen Lerhmeistern das nicht lernt, was bei uns am notwendigsten ist - nämlich die Entwicklung vom Rohmaterial zum guten Bonsai. Da hatten und haben sie kein interesse, uns das beizubringen. Wir haben immer nur gelernt, wie man einen guten Baum, den man bei ihnen gekauft hat, so wartet, dass er gut bleibt oder ein wenig besser wird.
Das Entwickeln sollte nie unsere Sache sein. Dazu sind die Gärtner da, die das können und uns dann ihre Produkte verkaufen.
Die Wahrheit ist, dass sich im Westen mehrals 95 % der Bonsaianer abmühen Bäume zu ENTWICKELN und Methoden anwenden, die für die WARTUNG fertiger Bäuem gedacht sind.
Besonders Walters letzte Feststellung trifft es ganz genau.
Ein Tag ohne Beschäftigung mit Bonsai ist ein verlorener Tag!
