Ich vermute mal, dass der Zweck darin bestehen soll, den Bonsai an einen geringeres Volumen für den Wurzelballen zu gewöhnen. Aber das könnte man rein von der Logik doch mit jedem beliebigen Topf machen und bruacht keinen Trainingstopf
Worin liegt der Nutzen/Sinn eines sog. Trainingstopfes
- Bonsaifann
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Worin liegt der Nutzen/Sinn eines sog. Trainingstopfes
Kann mir bitte jemand erklären, weshalb man einen Bonsai in einen Trainingstopf setzen sollte? Welchen Nutzen habe ich (bzw. das Bäumchen) von einem sog. Trainingstopf? Was wird versucht damit zu bezwecken und wie lange sollte das Bäumchen in so einem Topf gehalten werden bzw. in welcher Phase?
Ich vermute mal, dass der Zweck darin bestehen soll, den Bonsai an einen geringeres Volumen für den Wurzelballen zu gewöhnen. Aber das könnte man rein von der Logik doch mit jedem beliebigen Topf machen und bruacht keinen Trainingstopf
Ich vermute mal, dass der Zweck darin bestehen soll, den Bonsai an einen geringeres Volumen für den Wurzelballen zu gewöhnen. Aber das könnte man rein von der Logik doch mit jedem beliebigen Topf machen und bruacht keinen Trainingstopf
Servus, der Dominik
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Michael 86
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Re: Worin liegt der Nutzen/Sinn eines sog. Trainingstopfes
Hallo Dominik
Ein Trainingstopf ist einfach ein Behältnis für Substrat und Wurzeln. Er dient nicht der Optik sondern ist einfach Mittel zum Zweck. Passen die Wurzeln noch nicht in eine Bonsaischale, sollen sie noch verbessert werden, soll der Baum noch richtig viel Wachsen, müssen erst noch Äste gebildet werden, mehr Wurzelraum, stabilerer Wasserhaushalt, Kostenersparnis usw... All das sind gründe, eine Trainingstopf zu benutzen.
Wie lange ist abhängig vom Fortschritt des gewünschten Beweggrundes, einen Baum in einen solchen Topf zu setzen.
MMn kann jeder Topf ein Trainingstopf sein. Er muss nur überschüssiges Wasser ablaufen lassen und eben entsprechenden Raum bieten.
Hast du eine gewisse Vorstellung von einem Trainingstopf? Zeig doch mal, was du genau darunter verstehst...
Ein Trainingstopf ist einfach ein Behältnis für Substrat und Wurzeln. Er dient nicht der Optik sondern ist einfach Mittel zum Zweck. Passen die Wurzeln noch nicht in eine Bonsaischale, sollen sie noch verbessert werden, soll der Baum noch richtig viel Wachsen, müssen erst noch Äste gebildet werden, mehr Wurzelraum, stabilerer Wasserhaushalt, Kostenersparnis usw... All das sind gründe, eine Trainingstopf zu benutzen.
Wie lange ist abhängig vom Fortschritt des gewünschten Beweggrundes, einen Baum in einen solchen Topf zu setzen.
MMn kann jeder Topf ein Trainingstopf sein. Er muss nur überschüssiges Wasser ablaufen lassen und eben entsprechenden Raum bieten.
Hast du eine gewisse Vorstellung von einem Trainingstopf? Zeig doch mal, was du genau darunter verstehst...
Grüße Michael 
- Bonsaifann
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Re: Worin liegt der Nutzen/Sinn eines sog. Trainingstopfes
Sollten somit unter die Definition der Trainingstöpfe fallen. Ich tue mich allerdings schwer den Punkt zu finden, wann das Bäumchen von diesen Töpfen in eine Schale wandern kann/soll/muss.
Servus, der Dominik
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Michael 86
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Re: Worin liegt der Nutzen/Sinn eines sog. Trainingstopfes
Okay, TPKs oder sogenannte Airprunningtöpfe sind wieder ein Fall für sich, aber eigentlich würde ich die auch als Trainingstopf bezeichnen, nur eben mit ihrer besonderen Eigenschaft.
Der Punkt wann und ob ein Bäumchen in so nen Topf soll, kann oder muss entscheidest du nach den bereits genannten Beweggründen. Von Sämling bis weit entwickeltem Rohling ist das mMn möglich, aber nicht zwingend erforderlich. Ein fortgeschrittener Bonsai, der ausgestellt oder vorzeigbar ist, würde ich nur in Ausnahmefällen wieder in nen größeren Topf setzen. Da gibt es aber keine feste Grenze denke ich. Wenn du an Feinverzweigung arbeitest würde ich ne Schale bevorzugen wegen Internodienabstand Wurzelverzweigung usw....
Der Punkt wann und ob ein Bäumchen in so nen Topf soll, kann oder muss entscheidest du nach den bereits genannten Beweggründen. Von Sämling bis weit entwickeltem Rohling ist das mMn möglich, aber nicht zwingend erforderlich. Ein fortgeschrittener Bonsai, der ausgestellt oder vorzeigbar ist, würde ich nur in Ausnahmefällen wieder in nen größeren Topf setzen. Da gibt es aber keine feste Grenze denke ich. Wenn du an Feinverzweigung arbeitest würde ich ne Schale bevorzugen wegen Internodienabstand Wurzelverzweigung usw....
Grüße Michael 
Re: Worin liegt der Nutzen/Sinn eines sog. Trainingstopfes
Hallo,
Trainingstöpfe (und grobkörniges Substrat wie z.B. Akadama) sind gut zu verwenden bei geschwächten Bäumen, die wieder zu Kräften kommen sollen.
https://bonsaischule.de/keramik/bonsais ... amik?c=138
Grüße, Sanne
Trainingstöpfe (und grobkörniges Substrat wie z.B. Akadama) sind gut zu verwenden bei geschwächten Bäumen, die wieder zu Kräften kommen sollen.
https://bonsaischule.de/keramik/bonsais ... amik?c=138
Grüße, Sanne
Was wären wir ohne den Trost der Bäume…
(Zitat von Gisela V.)
(Zitat von Gisela V.)
Re: Worin liegt der Nutzen/Sinn eines sog. Trainingstopfes
Hallo,
wie Sanne schon gesagt hat, helfen diese Trainingstöpfe dem geschwächten Bonsai, seinen Wurzeln Halt zu bieten und deren Wachstum zu unterstützen. Es gibt hier ganz unterschiedliche Formen und Größen. Oftmals können die Töpfe dann auch nach Belieben noch bearbeitet werden.
LG
wie Sanne schon gesagt hat, helfen diese Trainingstöpfe dem geschwächten Bonsai, seinen Wurzeln Halt zu bieten und deren Wachstum zu unterstützen. Es gibt hier ganz unterschiedliche Formen und Größen. Oftmals können die Töpfe dann auch nach Belieben noch bearbeitet werden.
LG
- Andreas Ludwig
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Re: Worin liegt der Nutzen/Sinn eines sog. Trainingstopfes
Es gibt einen banalen Zusammenhang zwischen Wurzelvolumen und Holzzuwachs: Je kleiner der Topf, umso weniger Wachstum. Wer also einen belaubten Bleistift schon mal in eine hübsche Bonsaischale setzt und daraus einen Bonsai machen will, muss sehr, sehr alt werden. Darum lässt man Bäumchen auch im Freiland für einige Jahre durchtreiben. Ein «Trainingstopf» hat gewöhnlich etwa das doppelte bis dreifache Volumen einer Präsentationsschale. Entsprechend mehr Zuwachs kann der Baum generieren.
Und ja – manchmal setzt man diese Erkenntnis auch bei älteren Exemplaren ein. Ich habe eine 30 Jahre alte Linde, die aus gestalterischen Gründen eine doppelt so grosse Krone kriegen soll in einen schlichten Blumentopf gepflanzt. Jetzt legt sie zu, den Wurzelballen kriege ich später problemlos wieder kurz. Hätte ich das nicht getan, wäre das in den nächsten 20 Jahren nichts geworden.
Und ja – manchmal setzt man diese Erkenntnis auch bei älteren Exemplaren ein. Ich habe eine 30 Jahre alte Linde, die aus gestalterischen Gründen eine doppelt so grosse Krone kriegen soll in einen schlichten Blumentopf gepflanzt. Jetzt legt sie zu, den Wurzelballen kriege ich später problemlos wieder kurz. Hätte ich das nicht getan, wäre das in den nächsten 20 Jahren nichts geworden.
It is not enough to be busy. So are the ants. The question is: What are we busy about?
(Thoreau)
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- Bonsaifann
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Re: Worin liegt der Nutzen/Sinn eines sog. Trainingstopfes
Hallo Andreas,
aber ist es nicht das Ziel, ein ausgeprägtes Nebari zu haben? Das bekommt man doch nur, wenn die Wurzeln entsprechend wenig Platz haben. Das widerspricht sich doch mit deiner Aussage.Es gibt einen banalen Zusammenhang zwischen Wurzelvolumen und Holzzuwachs: Je kleiner der Topf, umso weniger Wachstum. Wer also einen belaubten Bleistift schon mal in eine hübsche Bonsaischale setzt und daraus einen Bonsai machen will, muss sehr, sehr alt werden. Darum lässt man Bäumchen auch im Freiland für einige Jahre durchtreiben. Ein «Trainingstopf» hat gewöhnlich etwa das doppelte bis dreifache Volumen einer Präsentationsschale. Entsprechend mehr Zuwachs kann der Baum generieren.
Servus, der Dominik
Re: Worin liegt der Nutzen/Sinn eines sog. Trainingstopfes
Wie kommst du darauf, dass ein ausgeprägtes Nebari nur entsteht, wenn die Wurzeln wenig Platz haben?
- Andreas Ludwig
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Re: Worin liegt der Nutzen/Sinn eines sog. Trainingstopfes
Ich frage mich, wer dir all diese «Wahrheiten» beigebracht hat – ich wars jedenfalls nicht. Aus nichts wird nichts, aus wenig wenig und aus viel eben viel. Darum setzen die Silberrücken im Bonsaibusiness ihre Strünke erst mal einige (!) Jahre in den Garten, dann buddeln sie sie wieder aus und schneiden weg, was zuviel ist. Darum bleiben die Bleistifte der Amateure, die von Anfang an in einem winzigen Schälchen gehalten wurden, eben auch winzig.Bonsaifann hat geschrieben: 09.03.2021, 15:13aber ist es nicht das Ziel, ein ausgeprägtes Nebari zu haben? Das bekommt man doch nur, wenn die Wurzeln entsprechend wenig Platz haben. Das widerspricht sich doch mit deiner Aussage.
Anders gesagt: Diese wuchtigen Nebari, die man da sieht, sind so entstanden, dass der Baum eine gewisse Zeit wachsen durfte wie ein grosser und dann erst den hübschen Aschenputtel-Schuh angepasst gekriegt hat. Du musst, wenn es um Bonsai geht, immer wissen, ob du dabei bist, etwas auf den Weg zu bringen (sei es Sämling oder Yamadori), etwas auszubauen oder aber, etwas nur noch zu erhalten. Das sind ganz verschiedene Vorgehensweisen, ganz unterschiedliche Techniken.
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- Bonsaifann
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Re: Worin liegt der Nutzen/Sinn eines sog. Trainingstopfes
Ich meine das hier aus dem Forum zu haben, kann aber auch sein, dass das nicht stimmt. Dennoch habe ich das irgendwo gelesen weil ich mir das bestimmt nicht ausgedacht habe :D.Wie kommst du darauf, dass ein ausgeprägtes Nebari nur entsteht, wenn die Wurzeln wenig Platz haben?
Nichts für Ungut Andreas aber dieser schroffe herablassende Ton ist nicht notwendig. Ich habe weder behauptet, noch angedeutet, dass du mir diese "Wahrheiten" wie du es nennst beigebracht hast. Ich stelle nur Fragen und versuche so gut es geht zu lernen. Aber wenn solche herablassende Antworten kommen macht es echt keinen Spaß. Dennoch danke für deine hilfreichen Antwort.Ich frage mich, wer dir all diese «Wahrheiten» beigebracht hat – ich wars jedenfalls nicht.
Servus, der Dominik
Re: Worin liegt der Nutzen/Sinn eines sog. Trainingstopfes
Wie Andreas schon schrieb: Das genaue Gegenteil ist der Fall
- Bonsaifann
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Re: Worin liegt der Nutzen/Sinn eines sog. Trainingstopfes
Ok danke für die Aufklärungmaxdody hat geschrieben: 09.03.2021, 21:44 Wie Andreas schon schrieb: Das genaue Gegenteil ist der Fall
Servus, der Dominik
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Michael 86
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Re: Worin liegt der Nutzen/Sinn eines sog. Trainingstopfes
Hallo Bonsaifann
Man kann auch einfach aus Gelesenem einen falschen Rückschluss für sich ziehen.
Die beengte Schale dient eigentlich vereinfacht geschrieben, dem Kleinhalten. Da stechen Wurzelmasse, Zuwachs, Blattgröße....als erste wichtigste Punkte heraus.
Man kann auch einfach aus Gelesenem einen falschen Rückschluss für sich ziehen.
Die beengte Schale dient eigentlich vereinfacht geschrieben, dem Kleinhalten. Da stechen Wurzelmasse, Zuwachs, Blattgröße....als erste wichtigste Punkte heraus.
Grüße Michael 
Re: Worin liegt der Nutzen/Sinn eines sog. Trainingstopfes
Ein wichtiges Stichwort hierbei ist der sog. "Wurzeldruck". Kann man überall eingeben, wo eine Lupe dran ist.
Lieben Gruß
Heinrich
Lieben Gruß
Heinrich
