Bernd Schreiner hat geschrieben: 13.08.2020, 20:01
Liebe Heike,
Glaube mir es ist ein Pilz.
Hier im Bonner Raum gibt es sehr alte Hainbuchenhecken
die das gleiche Schadbild haben.
Und diese Hecken können nicht auch unter dem dritten heißen, trockenen Sommer in Folge leiden? Die werden doch bestimmt nicht ständig gewässert.
Ich will ja nicht halsstarrig sein, aber welcher Pilz soll es denn sein und wo sitzt er in der Pflanze? Keine Flecken auf den Blättern, keine plötzlich komplett absterbenden Äste etc.
Diese gelb-braunen Blattränder sehen einfach typisch für Trockenschäden (die auch durch Versalzung / Überdüngung auftreten können) aus, finde ich.
Gerne lasse ich mich eines besseren belehren, aber im Moment bin ich noch nicht von einem Pilz überzeugt.
Darjeeling hat geschrieben: 13.08.2020, 20:40
Apiognomonia errabunda kommt bei Buchen in den letzten Jahren wohl vermehrt vor. Dieser Pilz tritt aber meistens eher von der Mitte, also Mittelrippe des Blattes mit Flecken auf.
Die Blätter auf den Fotos sind an den Rändern braun, werden also wohl nicht richtig mit Nährstoffen versorgt.
Buchen und Hainbuchen sind zwei sehr verschiedene Schuhe. Laut Informationen von Arbofux kommt der genannte Pilz ausschließlich bei Buchen (Fagus) vor, Hainbuche (Carpinus) wird da nicht erwähnt. Das Schadbild sieht auch ganz anders aus.
Die braunen Blattränder werden gar nicht mehr versorgt, die sind schlicht trocken. Bei solchen Schäden wäre Düngen in der Tat kontraproduktiv.
LG, Heike