Kleine Bäume ganz groß. Für alle Winzlinge, die schon Baum sind und nicht Sämling, also einen gewissen Entwicklungsgrad haben. Treu dem Motto "der kleinst mögliche Baum".
Ich würde Dir empfehlen, aktuell bei unsrer Wetterlage mit viel Regen und wenig Sonne das Moos nur am Schalen Rand stehen zu lassen. Mit sonnenexponierter Lage, falls vorhanden, kann das Wachstum beschleunigt werden.
Allerdings habe ich aus eigener Erfahrung "falls vorhanden" angemerkt, was ein limitierender Faktor sein kōnnte.
Bis im July.
Gruß
Rüdiger
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Hallo Rainer,
habe ich schon gesehen, dass das eine Schale von mir ist. Bei der Beurteilung des Baumes hat das jedoch keine Rolle gespielt, gefällt mir trotzdem
Georg hat geschrieben: 17.06.2020, 06:53
Ich würde Dir empfehlen, aktuell bei unsrer Wetterlage mit viel Regen und wenig Sonne das Moos nur am Schalen Rand stehen zu lassen. Mit sonnenexponierter Lage, falls vorhanden, kann das Wachstum beschleunigt werden.
Allerdings habe ich aus eigener Erfahrung "falls vorhanden" angemerkt, was ein limitierender Faktor sein kōnnte.
Bis im July.
Hallo Rüdiger,
stimmt, das Moos klettert schon wieder am Stamm hoch. Das wird diese Woche noch abgeschrubbt. Insbesondere weil vorne ja noch eine Wurzelanplattung läuft. Da gilt es ganz vorsichtig mit Messingbürste und Holzstäbchen vorzugehen.
Bis bald
Rainer
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Den 2019 abgemoosten Dreispitz habe ich heute umgetopft. Ich hoffte insgeheim, dass sich an dem wurzellosen Wundkallus neue Wurzeln bilden würden. Schade, den Gefallen hat mir der Dreispitz nicht getan. Wie weiter vorgehen? Bewurzelungshormon aufstreichen? Und sonst? Hat jemand Ideen?
Beim Eintopfen habe ich an der Stelle erneut Sphagnummoos aufgelegt. Ich habe die letzten Jahre einige Dreispitz-Stecklinge entwickelt, könnte sie 2021 als Wurzelablaktionen durch den Stamm bohren.
Grüße
Rainer
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18. August 2020: der Gipfel durfte frei wachsen
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der vordere Halbkreis hat keine Wurzeln
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hinten genug Wurzeln
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das kleine Dickerchen
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in diesem unscheinbaren Topf gab es immer die besten Wurzelbildungen (!) - also diesmal Daumen drücken
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“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Stecklinge anplatten würde ich der Wurzelablaktion vorziehen, aber mit Ablaktionen hast du ja (auch) gute Erfahrungen gemacht. Bedenke aber, dass unterirdische Bohrlöcher auch ein Risiko für das Eindringen von pathogenen Mikroorganismen darstellen und bei dem Zwerg im Verhältnis zu seiner "Größe" das Bohrloch schon ein recht großer Schaden wäre.
Viel Glück! Bin gespannt auf die weitere Entwicklung!
liebe Grüße Andreas Ein Leben ohne Bonsai ist möglich - aber völlig sinnlos! besucht mich auf flickr
bock hat geschrieben: 19.08.2020, 08:56
Stecklinge anplatten würde ich der Wurzelablaktion vorziehen, aber mit Ablaktionen hast du ja (auch) gute Erfahrungen gemacht. Bedenke aber, dass unterirdische Bohrlöcher auch ein Risiko für das Eindringen von pathogenen Mikroorganismen darstellen und bei dem Zwerg im Verhältnis zu seiner "Größe" das Bohrloch schon ein recht großer Schaden wäre.
Viel Glück! Bin gespannt auf die weitere Entwicklung!
Danke Andreas, deine Bedenken teile ich. Ganz wohl ist mir nicht dabei. Ich lasse es mal offen, ob es 2021 oder erst 2022 weitergeht.
Die Bohrablikation plane ich vorne in den Kallus und den Trieb nach schräg nach oben (hinten) wieder austreten zu lassen. Also aus dem lebenden Stamm. Würde halt noch mehr Löcher und Kallus am Stamm bedeuten.
Grüße
Rainer
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Högschde Zeid zum Umdopfe …
Die große Schnittstelle braucht noch ein paar Jahre.
Grüße
Rainer
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22. März 2022: Schale Roman Husmann
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der Wurzelansatz hat vorne eine Lücke die nach 5 Jahren endlich eine Kallusbrücke gebildet hat. Auch eine Wurzelablaktion muß erst noch in den Kallus einwachsen, da stört noch blankes Kernholz. Die rechte Wurzel habe ich vorerst noch belassen, eine Baustelle für die nächsten Jahre
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gesunde Ringwurzeln
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“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Der Dreispitz mag heuer nicht in den bunten Farbtopf. Etwas überraschend, weil seine früheren Stecklinge durchaus Rottöne auflegen.
An der kleinen Shohin-Abmoosung sind die bisherigen Schnittstellen zugewachsen. Der 2. Gipfel hinten rechts muß in 2023 fallen. Im Frühjahr geht es auch an die Nebari-Arbeiten. Ich bin mir sicher, dass die letzten beiden Jahre an der Vorderseite keine neuen Wurzeln entstanden sind. Zumindest läßt sich der Stamm im Topf leicht bewegen.
Grüße
Rainer
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11.10.2022: nur Gelbtöne im Herbst
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Herbst an der Shohin-Abmoosung: überwiegend Gelb, oben auch Rot-Töne
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der hintere Gipfel (rechts) wird 2023 fallen
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Steckling des großen Dreispitzers mit mehr Rottönen
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“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Der kleine Dicke wurde umgetopft. Leider sind aus dem Kallus keine weiteren Wurzeln nachgewachsen. Also war wieder mal Basteln angesagt.
Drei Stecklinge wurden als neue Wurzeln ablaktiert. Die Löcher mit extra langem 3 mm-Bohrer gesetzt. Dabei immer aufzupassen, dass die Löcher sich nicht berühren. Vorher Aludraht durch die Löcher schieben, testen ob sie frei durchgängig sind. Bei 3 Löchern kann das leicht passieren. Bis Juni 2024 dürfen die Triebe frei wachsen.
Grüße
Rainer
1 diese Seite ist ok
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2 hier keine Wurzeln
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3 der 3mm-Bohrer war perfekt
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4 andere Seite die Ausgänge
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5 zweijährige Stecklinge
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6 durchziehen bzw. -schieben
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7 sieht ganz passabel aus
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8 eine Wurzel leicht nach unten gedrahtet
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9 die Stecklinge dürfen bis Sommer 2024 frei wachsen
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Nein, das ist bei so dünnen Pflänzchen nicht nötig. Es wäre auch riskant, dass die Stecklinge an dieser Sollbruchstelle schnell abknicken. Einmal hängen geblieben und das Ding kann ab sein. Deshalb drahte ich die Spitzen gerne.
Die Wurzeln sind ohnehin weicher, sollten leichter mit dem Stammkallus verwachsen. Alles unter Substrat härtet nicht aus, braucht ja keinen Sonnenschutz.
Grüße
Rainer
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Danke Heiner,
da ist schon Geduld gefordert: die Hände sind nass und schmutzig, dann zwischendurch ein Foto mit dem Handy knipsen. Das kostet echt Überwindung jedes Mal die Hände abtrocknen, schnell zum Fotohintergrund wechseln, knipsen, wieder zurück und weiterarbeiten.
Grüße
Rainer
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