Hainbuche braune/trockene Blätter

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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abardo
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Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von abardo »

Zu viel Dünger oder Wasser oder faulige Wurzeln machen üblicherweise schwarze Ränder.
Pilze zeigen zumeist punktuelle Schäden oder Schäden, die sich vom Blattinneren ausbreiten.

(eine meiner Hainbuchen, die immer sehr früh im Jahr austreibt, meint, dass es jetzt schon Herbst sein soll. Bei der verfärben sich die Blätter gleichmässig hellbraun (nicht gelb !) und werden dann erst in einigen Wochen trocken)
Zuletzt geändert von abardo am 28.08.2020, 20:49, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße, Frank
___________
Ich will nur noch hupen !
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Der Maddin
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Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von Der Maddin »

mydear hat geschrieben: 14.08.2020, 13:35 Ich würde wie Heike einen Pilz ausschließen. Meine Hainbuchen sind zum Glück überhaupt nicht betroffen. Ich habe heuer wenig und nur mineralisch gedüngt. Ob es daran liegt?

Ich könnte mir vorstellen, dass die gezeigten Schäden von organischen Düngepellets in Kombination mit schnellem Abtrocknen des Oberflächensubstrates verursacht werden. Wenn organischer Dünger bei der aktuellen Hitze schneller verfügbar ist, können höhere Konzentrationen auftreten. Allgemein wird ja gesagt dass Mikroorganismen erst den organischen Dünger aufarbeiten müssen, erst so die NPK-Anteile verfügbar werden. Deshalb ist Überdüngung im Garten eher unwahrscheinlich. In Schale mit wenig Substrat sieht das anders aus. Wer weiß schon genau, welche Bestandteile in welcher Form enthalten sind und wie aggressiv sie reagieren?
Bei enthaltenem Hühnermist oder Kuhdung sehe ich durchaus die Gefahr einer pH-Wert-Anhebung: Geruch nach Ammoniak zeigt alkalische Wirkung, das mögen nicht alle Pflanzen. Ich habe an einigen schleimigen Düngepellets mit dem pH-Papier basische Wirkung erkennen können.

Grüße
Rainer
Hallo und Danke für eure Meinungen.
Ich glaube Rainer kommt der Sache am nächsten, weil ich hauptsächlich Rinderdung verwende,
auch im Hochbeet.
Trockenschaden schließe ich eher aus, weil die geneigte in einem Untersetzer steht und
der Wald, trotz modernem Substraat, schon Moos ansetzt.
Habe ich bei keinem meiner anderen Bäume.

Aber was tun, ausser den Dünger zu wechseln, damit es nächstes Jahr besser aussieht?

LG,
Martin
Bonsai benötigt einen Plan und Geduld.
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Bernd Schreiner
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Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von Bernd Schreiner »

Hallo zusammen,
nein Heike du kannst überhaupt nicht Halsstarrig sein :-D .
Ihr seid ja alle der Meinung, dass es kein Pilz ist, dann nehme ich das von euch an.
Warum komme ich auf Pilz ?
Meine Hainbuchen bekamen diese braunen Blattränder worauf ich mit Dithane Ultra gespritz habe,
dann hörte das braunwerden auf. Ein Freund hatte das gleiche Problem und hat nicht gespritzt,
diese Hainbuche hat jetzt schon Winter. Da ist kein Blatt mehr dran. Ein Acer Palmatum , der immer
bei mir ist, wenn die Besitzer in Urlaub sind ist auch schon nackt. Der wurde überhaupt nicht gedüngt.
Meine Bäume werden nur mit Bio Göld gedüngt. Mein Acer Palmatum Arakawa sieht auch schlimm aus,
hat sich nach der Spritzung mit Dithane Ultra wieder erholt. Alle Knospen sehen gesund aus.
In meiner Anfangszeit habe ich einmal eine Hainbuche mit Wuxal überdüngt, dass nutze ich für Buchen nicht
mehr. Nun ein paar Fotos der besagten Bäume.

Liebe Grüße, Bernd
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Sage nicht immer, was Du weißt, aber wisse immer, was Du sagst.
Matthias Claudius
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Heike_vG
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Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von Heike_vG »

Oh, nicht schön. :cry: Für mich typische Trockenschäden. *floet* So haben bei mir jetzt auch ein paar Bäume ausgesehen, als mein Nachbar während meines Urlaubs schön sorgfältig den Wasserhahn zugedreht hat, so dass meine Bewässerungsanlage fast zwei Tage auf dem Trockenen saß. :(

Halsstarrig hin oder her *z*, lieber Bernd, gerade dass Du mehrere Bäume verschiedener Arten zeigst, die alle das gleiche Schadbild haben, würde ich eher als Indiz gegen eine Pilzkrankheit als primären Auslöser werten. Die meisten Pilze sind relativ stark auf eine Art, Gattung oder Baumfamilie spezialisiert.
Dass das starke Fungizid scheinbar geholfen hat, könnte auch entweder daran liegen, dass Bäume mit Trockenschaden durch die erlittene Schwächung anfällig für einen zusätzlichen Pilzbefall waren, oder die Bäume haben sich aus anderem Grund (kühleres, feuchteres Wetter, ab diesem Zeitpunkt stets rechtzeitige Wässerung) erholt und es wurde nur dem Einsatz des Dithane Ultra zugeschrieben... *undwech*


Ganz allgemein für alle Mitdiskutierenden, Überdüngung hat ja dasselbe Schadbild zur Folge wie ein gewöhnlicher Trockenschaden durch zu spätes Gießen. Zu viele Salze im Boden entziehen den Wurzeln das Wasser und die Blätter vertrocknen, weil sie transpirieren und keinen Wassernachschub bekommen.

Liebe Grüße,
Heike
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AlexDuerr
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Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von AlexDuerr »

Hallo,
Ich hatte in den letzten Jahren die gleichen Probleme an Hainbuchen.
Die inzwischen naheliegendste Diagnose ist der Blattbräunepilz, der sich wohl auch durch sehr stickstofflastige Düngung ausgesprochen wohl an meinem Hainbuchen fühlte.
Meine bisher erfolgreiche Bekämpfung ist eine reduzierte Düngung (keine Überdosierung mehr) und ein handelsübliches Fungizid.
Viele Grüße Alex
:-D
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Heike_vG
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Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von Heike_vG »

Mit einem Blattbräunepilz hatte ich es in manchen Jahren an einer Kastanie zu tun. Der trat aber in Flecken auf und die Blätter wurden dann rostbraun trocken und rollten sich. Da gab es nicht diese gelb-braunen Blattränder und -spitzen. Da habe ich auch mit einem Fungizid eingegriffen.

Hier ein Zitat von der Seite der österreichischen forstlichen Bundesversuchsanstalt

"In ganz Österreich, besonders aber in Ostösterreich ist derzeit eine starke Blattbräune an verschiedenen Laubbäumen in Alleen, Parkanlagen und Gärten zu beobachten, welche meist durch verschiedene Pilze der Gattung Apiognomonia verursacht wird.
Diese Blattbräunepilze treten häufig nach feuchtkühler Frühjahrswitterung auf und können Knospen, Blätter und junge Triebe zum Absterben bringen. Erkennungsmerkmale sind das “schlaff herabhängende” graubraun verfärbte Laub frisch ausgetriebener Blätter sowie zackenfömige, braune Nekrosen entlang der Blattnerven. Nach Abfall der betroffenen Blätter kommt es im Frühsommer meist zu einem “Neuaustrieb” aus den schlafenden Knospen, so daß der Schaden als geringfügig zu bezeichnen ist."

Bei Bonsai wären die Schäden allerdings sicher nicht als "geringfügig" zu betrachten.

Mit der Düngung muss man während des Sommers immer etwas vorsichtig sein, vor allem wenn große Hitze auftreten kann. Allerdings habe ich festgestellt, dass Osmocote Langzeitdünger, der bei mir bei einigen Bäumen in ordentlicher Menge auf der Substratoberfläche aufliegt, keinerlei Probleme verursacht und die betreffenden Bäume top aussehen, mit viel dunkelgrünem gesundem Laub. Das ist schon bemerkenswert.

Liebe Grüße,
Heike
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last
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Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von last »

Hallo nochmal,

das Bild an meiner Hainbuche kommt in etwa dem Bild von Bernds Beitrag vom 14.08. gleich.
Ich habe, ohne Foto, mal den älteren Herrn gefragt, von dem ich meine Hainbuche habe.
Seine Erklärung war: Manche Bäume machen halt schon früher Herbstlaub.
Seine Erfahrung in allen Ehren aber für mich sieht Hainbuchen-Herbstlaub anders aus.
Kann jemand meine Meinung bestätigen oder mich in der Luft zerreißen?
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AndyBW
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Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von AndyBW »

Hallöchen zusammen,

meine Hainbuche hat ähnliche Blattschäden. Jedoch für diese Jahreszeit normal.
Hatte dies letztes Jahr auch. Meine Terrasse wird täglich von 11-18Uhr gegrillt. Trotz Sonnenschutz hab ich das an manchen Bäumen.
Gruß aus dem schönen Schwarzwald,
Andy
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Gary
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Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von Gary »

Hallo last,

betrachte ich Bernds Foto P1060394.JPG so meine ich typische Trockenschäden/Verbrennungen zu sehen.

Die etwas oberflächliche Aussage des Hainbuchen-Vorbesitzers: "Manche Bäume machen halt schon früher Herbstlaub." trifft es natürlich nicht, geht aber auch nicht ganz in die falsche Richtung. Ob er es nun nicht besser wusste oder nur zu maulfaul für eine ausführlichere Erklärung war kann ich jedoch von hier nicht beurteilen.

Die auf dem Foto erkennbaren vertrockneten Blattspitzen sind offensichtliche Trockenschäden. Da war weder eine Überdüngung ursächlich, noch ist einer der so gern bemühten Pilze hier im Spiel. Ich nehme auch an das Bernds Hainbuchen ausreichend gegossen waren - sonst würden die Schäden ein ganz anderes Ausmaß aufweisen. Und dennoch ist es passiert. Dafür reichen 1-2 Stunden unter bestimmten Wetterbedingungen wie sie die letzten Jahre leider immer öfter vorherrschen. Klarer Himmel, geringe Luftfeuchte und hoher Sonnenstand resultieren in hoher Temperatur und UV-Einstrahlung, es kommt an exponierten Blattspitzen zu Schäden.

An den Gedanken dies zukünftig wohl wie AndyBW als "normal" hin zu nehmen möchte ich persönlich mich nur ungern gewöhnen. Abhilfe würde, zumindest zu Zeiten solcher Wetterbedingungen, ein Schattierungsnetz bringen. Je nach Wohnort in Deutschland müsste dieses wohl 30-40 % haben.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary

Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
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AlexDuerr
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Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von AlexDuerr »

Hallo,
Ich zeige euch einmal, wie es bei mir aussah. Das ganze ist im Mai nach einer ersten kräftigen Düngung zeitgleich bei meinen Topf- wie bei meinen Beetpflanzen innerhalb einer Woche aufgetreten. Die Topfpflanzen erhielten Flüssigdünger die Beetpflanzen bekamen Blaukorn. Das Wetter war zu der Zeit super angenehm für Garten wie Gärtner. Ein bis zwei Tage nach den Fotos waren die Blätter von den Rändern her dunkelbraun, vor lauter Verzweiflung hatte ich keine Lust mehr Fotos zu machen.
Inzwischen bin ich mir, Dank der Hilfe und Beratung anderer erfahrener Gärtner sicher, dass wohl mein Düngeverhalten zu diesem Problem beigetragen hat. Der Rest meiner Pflanzen verträgt das kräftige Düngen gut, meine Hainbuchen wohl nicht. Aus diesem Verdacht raus düngte ich im Sommer 2020 meine Bäume schwächer und hatte auch nicht das Gefühl, dass es Defizite zu anderen Jahren gab.
Dass die heftigen Sommer ihr übriges tun und Trockenschäden verursachen steht natürlich außer Frage.
Der Klimawandel wird uns unser Hobby noch ganz schön vermießen.
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Das war bei einer Hainbuche im Tpk
Das war bei einer Hainbuche im Tpk
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Beetpflanze
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Beetpflanze
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Viele Grüße Alex
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last
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Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von last »

In den letzten Wochen habe ich, wann immer ich irgendwo eine Hainbuche(nhecke) sah, alle Pflanzen inspiziert. Praktisch nie (!) sahen die Blätter so aus, wie bei meiner (braune Spitzen, vgl. Bernds Beitrag vom 14.08.).
Ich denke, da gibt es viele Punkte zu beachten, ua. dass die Hainbuchen in der Erde, in Hecken, teilweise seit Jahrzehnten (Friedhof) stehen während meine Hainbuche in der Schale relativ jung ist und erst diesen Sommer zu mir kam aaaber... aus eigener Erfahrung vermute ich, dass Hecken eher vernachlässigt und nicht gedüngt werden. Insofern könnte das ein Indiz dafür sein, dass es tatsächlich am Dünger lag.
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AlexDuerr
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Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von AlexDuerr »

Hi 👋😊,
also ich bekam jetzt von anderer Stelle einen interessanten Tip.
Die Hainbuche verträgt die Sonne/Wärme im Substrat bzw. der Schale sehr schlecht. Bei mir gibt es nächstes Jahr Versuche bei großer Hitze die Schale irgendwie zu schattieren, sei es durch ein Tuch oder ähnlichem.
Viele Grüße Alex
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Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von Hippo »

AlexDuerr hat geschrieben: 13.10.2020, 21:05 Die Hainbuche verträgt die Sonne/Wärme im Substrat bzw. der Schale sehr schlecht.
Sorry aber in einem humosen Substrat ist die Hainbuche wohl mitunter der robusteste Laubbaum unserer Breiten.
Wenn man ihn aber zu klein und zu flach eintopft und zum braten an die Sonne stellt oder mit dem Dünger übertreibt, kann man sogar die Hainbuche umbringen.

Just my 50 cts
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AlexDuerr
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Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von AlexDuerr »

Hippo hat geschrieben: 13.10.2020, 21:18
AlexDuerr hat geschrieben: 13.10.2020, 21:05 Die Hainbuche verträgt die Sonne/Wärme im Substrat bzw. der Schale sehr schlecht.
Sorry aber in einem humosen Substrat ist die Hainbuche wohl mitunter der robusteste Baum unserer Breiten.
Wenn man ihn zu klein und zu flach eintopft und zum braten an die Sonne stellt oder mit dem Dünger übertreibt, kann man sogar die Hainbuche umbringen.

Just my 50 cts
Ah, sehr interessant! Vielen Dank für deinen Rat!
Viele Grüße Alex
:-D
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AlexDuerr
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Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von AlexDuerr »

Guten Morgen, dieser Thread hat mir bisher schon ganz gut geholfen den Blattschäden an Hainbuchen zukünftig vorzubeugen.
Dummerweise habe ich in diesem Thread die Pilzdiskussion weiter vorne im überlesen. Ich war wie Bernd fest davon überzeugt, dass es sicher ein Pilz ist, der meinen Hainbuchen, zusätzlich zur Hitze, so zusetzt, oder durch die Hitze und weitere Faktoren gefördert wurde. Während es allen anderen meiner Bäumen bei der Hitze der letzten Jahre (einigermaßen) gut geht.
Mein Substrat ist schon jahrelang 80/20 nach WP. Die Substratmischung zu überdenken ist sicherlich auch kein schlechter Ansatz, vielleicht muss auch da einmal vorsichtig nach justiert werden, wobei ich auch da schon Versuche am laufen habe.
Letztlich wird es durch den Klimawandel sehr aufwendig manche Baumarten gesund in der Schale zu halten. Die Hainbuche hat bei mir die größten Probleme, während beispielsweise Feuerdorn gefühlt bei mir noch nie so gut gewachsen ist, wie die letzten 3 Jahre. (Wobei 2020 zumindest Wetter-technisch, gnädig war)
Wir werden leider kein Patentrezept finden, da wir alle in viel zu unterschiedlichen Klimaregionen leben und jeder seinen regionalen Weg finden muss.
Viele Grüße Alex
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