Hallo zusammen,
Ich wollte mal fragen ob es möglich ist das Sphagnum Moos was ja eigentlich nur beim Umtopfen zum abdecken der Substratoberfläche oder zum Abmoosen verwendet wird auch als Organischen Zuschlagstoff für eine Substratmischung zu verwenden anstelle von Torf/Rinde oder Kokos?
Ich hatte schon geschaut ob ich darüber etwas finde aber habe nichts dergleichen gelesen dass das jemand schon mal dafür verwendet hat.
Das Moos ist ja sehr grob und erscheint mir deshalb dafür gut geeignet da es im Substrat genau an der Stelle verbleibt und nicht beim gießen Immer weiter nach unten Gespühlt wird. Ich weiß allerdings nicht wie es mit der Strukturstabilität über die Zeit aussieht, vielleicht hat ja jemand Erfahrungen.
Gruß Florian
Sphagnum Moos als Zuschlag im Substrat
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FlorianKirsch89
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Re: Sphagnum Moos als Zuschlag im Substrat
Hallo Florian,FlorianKirsch89 hat geschrieben: 08.12.2020, 18:19 Ich wollte mal fragen ob es möglich ist das Sphagnum Moos was ja eigentlich nur beim Umtopfen zum abdecken der Substratoberfläche oder zum Abmoosen verwendet wird auch als Organischen Zuschlagstoff für eine Substratmischung zu verwenden anstelle von Torf/Rinde oder Kokos?
ich habe keine längere Erfahrung mit Sphagnummoos als Substratbestandteil. Bei einigen Shohin hatte ich es beigegeben, oder bei Pflanzen die nicht trocknen stehen sollen (Vogelblume). Die Pflanzen sind gut gewachsen, ich merkte keinen Unterschied.
Peter Chan in England empfiehlt es in mehreren seiner YouTube-Videos, verweist auf gutes Wurzelwachstum. So schlecht kann es also nicht sein. Eventuell das Gießverhalten anpassen, nicht dauernass halten.
Grüße
Rainer
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
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FlorianKirsch89
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Re: Sphagnum Moos als Zuschlag im Substrat
Hallo Rainer
Ich denke dann wäre das auf jeden Fall mal einen Versuch wert. Sollte man das Moos noch etwas kleiner schneiden? Ich glaube jedenfalls laut Bild sind die Stücken von dem Moos relativ grob. Sonst hat man ja nur ziemlich große Stücke in der Schale an wenig stellen liegen, besser wären etwas kleinere Stücke und an verschiedenen Stellen im Substrat verteilt.
Wie verhält sich denn dann das mit dem düngen. Bisher habe ich nur mit organischen Materialien gearbeitet "Kokoserde" die Vorgedüngt war. In dem Moos sind ja denke ich fast keine Nährstoffe enthalten. Sollte man dann gleich beim umpflanzen etwas düngen oder das Moos ggf. selbst vordüngen vor dem Gebrauch?
Das selbe wäre ja auch bei Weißtorf der ungedüngt ist der Fall.
Gruß Florian
Ich denke dann wäre das auf jeden Fall mal einen Versuch wert. Sollte man das Moos noch etwas kleiner schneiden? Ich glaube jedenfalls laut Bild sind die Stücken von dem Moos relativ grob. Sonst hat man ja nur ziemlich große Stücke in der Schale an wenig stellen liegen, besser wären etwas kleinere Stücke und an verschiedenen Stellen im Substrat verteilt.
Wie verhält sich denn dann das mit dem düngen. Bisher habe ich nur mit organischen Materialien gearbeitet "Kokoserde" die Vorgedüngt war. In dem Moos sind ja denke ich fast keine Nährstoffe enthalten. Sollte man dann gleich beim umpflanzen etwas düngen oder das Moos ggf. selbst vordüngen vor dem Gebrauch?
Das selbe wäre ja auch bei Weißtorf der ungedüngt ist der Fall.
Gruß Florian
Re: Sphagnum Moos als Zuschlag im Substrat
Hallo Florian,
vordüngen, na ja du könntest höchstens das Moos in Düngerlösung einlegen.
Ja, Moos entzieht dem Substrat am Anfang Dünger. Quantifizieren ist schwierig, hängt sicher von der Menge ab. Ich würde einfach am Anfang in kürzeren Abständen düngen.
Erst wenn die Blätter Chlorose-Anzeichen bekommen (Blattachseln werden sichtbar, hellgrüne Blattfarbe) wird es bedeutsam. Dann würde ich Dünger mit Spurenelementen wie zB Manna Wuxal 8-8-6 empfehlen, oder zusätzlich Spurenelemente-Dünger (Fe, Mg, Zn, B, S...) geben.
Grüße
Rainer
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