Afrikanischer Blauregen Anzucht

Erfahrungsaustauscht und Dokumentation von Sämerein und Stecklingsanzucht von Gehölzen auf dem Weg zur Bonsai tauglichen Rohpflanze.
Hippo
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Re: Afrikanischer Blauregen Anzucht

Beitrag von Hippo »

Moya hat geschrieben: 14.01.2021, 19:44 Und ich hab mich schon gefragt wieso denn im Herbst im Wald so viele Pilze durch die Luft fliegen und einfach so in meinem Pilzkörbchen landen ohne dass ich mich bücken muss.
Vorsicht Moya, das sind nur Fliegenpilze!!! *z*
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Heike_vG
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Re: Afrikanischer Blauregen Anzucht

Beitrag von Heike_vG »

Schöne Vorstellung, die ins Körbchen fliegenden Fliege-Pilze! :lol: Ach, wie schön wäre ein gemeinsames Pilzessen, Martina! :-D *lechz*

Es stimmt natürlich, dass Pilzsporen in der Luft unterwegs sind, aber es muss ja nicht gleich zu Anfang Pilz im Anzuchtsubstrat sein.

Übrigens haben größere Profigärtnereien Dämpfungsmaschinen, mit denen sie ihren Kompost keimfrei machen. :idea:

Liebe Grüße,
Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Moya
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Re: Afrikanischer Blauregen Anzucht

Beitrag von Moya »

Hippo hat geschrieben: 14.01.2021, 19:49
Moya hat geschrieben: 14.01.2021, 19:44 Und ich hab mich schon gefragt wieso denn im Herbst im Wald so viele Pilze durch die Luft fliegen und einfach so in meinem Pilzkörbchen landen ohne dass ich mich bücken muss.
Vorsicht Moya, das sind nur Fliegenpilze!!! *z*
Ach deswegen heißen die Rotkappen Fliegenpilze. Wieder was gelernt. *konfus* :lol:
Heike vielleicht ergibt sich ja mal die Gelegenheit. :-D
Viele Grüße,
    Moya

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Andreas Ludwig
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Re: Afrikanischer Blauregen Anzucht

Beitrag von Andreas Ludwig »

Fido – ich hoffe, du hast dich nicht irritiert von diesem Thread abgewendet. Das wäre schade, denn ich möchte nochmals ganz zum Anfang zurückgehen und einen anderen Aspekt einbringen. Du möchtest einen Bonsai aus einem Sämling ziehen. Das respektiere ich sehr, mehr Geduld wenden eigentlich nur Orchideenzüchter für den Umgang mit Pflanzen auf. Es ist ein langer Weg, ich hoffe, du seist jung.

In deinem Kopf steht zuvorderst, ganz von Anfang an «Bonsai zu machen». Du eiferst den zahllosen Bildern nach, die das Internet so hingibt. Nur übersiehst du vielleicht etwas: Die haben immer einen schönen, dicken Stamm mit Borke. Das sind in Jahrringen wenigstens 15. Hält man den Baum von Anfang an so richtig bonsaimässig klein und schneidet vorzu weg, sind es eher 30 oder 50.

In «Anzuchtbetrieben» werden darum die Sämlinge erstmal genau gleich behandelt wie in einer konventionellen Baumschule. Freilandhaltung. Wenigstens die ersten drei Jahre macht man da gar nichts. Dann stutzt man mal mit der Heckenschere und lässt wieder durchtreiben. Das Aussehen des Baumes ist dabei weniger wichtig, es ist Masthaltung, da soll ein Stamm her. Umgehst du das, indem du so verlockende Schritte wie Drahten, Blattschnitt etc. vorziehst, schränkst du das Wachstum ein und kriegst nie mehr als einen belaubten Bleistift.

Im übrigen wirst du hier weiter brauchbare Antworten kriegen wie in jedem guten Haus. Manchmal geht halt die Tür auf, jemand bringt seine Sorgen mit und fegt so ein bisschen durch. Das ändert nichts an der Güte des Hauses.
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abardo
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Re: Afrikanischer Blauregen Anzucht

Beitrag von abardo »

Andreas Ludwig hat geschrieben: 17.01.2021, 17:14 Umgehst du das, indem du so verlockende Schritte wie Drahten, Blattschnitt etc. vorziehst, schränkst du das Wachstum ein und kriegst nie mehr als einen belaubten Bleistift.
Das Freilandhaltung mit cut&grow der beste Weg ist, um in kurzer Zeit einen guten Rohling mit dickem Stamm zu ziehen, bezweifle ich mittlerweile sehr deutlich. Zumindest bei Laubbäumen.

Erste Ergebnisse mit "frist cut, then grow" habe ich schon gezeigt und die ersten Testbäume funktionieren so erstaunlich gut, dass das Dickenwachstum mit hunderten bis tausenden durchwachsenden Zweigen kaum noch unter Kontrolle zu bekommen ist ...

Insofern kann man durchaus mit Sämlingen anfangen, die Wachstumsperiode mit Hilfe von Gewächshäusern deutlich verlängern und in den ersten paar Jahren schneiden und drahten wie ein irrer. Dickenwachstum kommt dann erst, wenn man sich schon an der Form und der Verzweigung erfreuen kann.
Grüße, Frank
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Andreas Ludwig
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Re: Afrikanischer Blauregen Anzucht

Beitrag von Andreas Ludwig »

abardo – est ist dir im Eifer entgangen, dass ich genau das schildere. «Chinese hack-back style» nannte man das schon lange vor dir. Aber du musst auch dafür erst mal einen Ansatz haben. Beginnst du bei Keimlingen damit, wird das nie was. Auch Tausende Knospen setzen nur dort an, wo sie können.
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Fido376
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Re: Afrikanischer Blauregen Anzucht

Beitrag von Fido376 »

Andreas Ludwig hat geschrieben: 17.01.2021, 17:14 Fido – ich hoffe, du hast dich nicht irritiert von diesem Thread abgewendet. Das wäre schade, denn ich möchte nochmals ganz zum Anfang zurückgehen und einen anderen Aspekt einbringen. Du möchtest einen Bonsai aus einem Sämling ziehen. Das respektiere ich sehr, mehr Geduld wenden eigentlich nur Orchideenzüchter für den Umgang mit Pflanzen auf. Es ist ein langer Weg, ich hoffe, du seist jung.

Hallo Andreas,
vielen Dank für Deine Antwort....habe gerade mit Entsetzen und Erheiterung diesen Thread durchgelesen.

Ja, es ist ein Versuch, der mit viel Geduld verbunden ist. Zur Geburt meiner Tochter wollte ich gerne einen Baum pflanzen und mich kümmern, so dass ich ihn dann irgendwann meiner Tochter schenken kann, wenn sie auszieht :-D
Ich finde es immer sehr einfach einen zu kaufen, den andere mit viel Geduld und LIebe aufgezogen haben...aber auch das werde ich wieder machen. Leider sind mir zwei sehr Schöne eingegangen, als ich im Urlaub war und einer beim Umzug.
Den Pilz von dem Foto habe ich übrigens mit "Rosenpilz" Chemie bekämpft, was eher suptopimal verlief. Die Blätter, auf denen der Pilz war sind komplett abgestorben. Daher ging ich auch davon aus, dass er die gesunden Blätter angreift und habe die Pflanzen schnell ins "warme" und unter die UV Lampe gestellt, was zur FOlge hatte, dass weitere Blätter gekeimt sind. Immerhin heißt das, dass die Pfänzchen nicht tot sind, was mich sehr freut, aber die natürliche Keimzeit ist vielleicht durcheinander geraten. Bin gespannt, wie es weitergeht. Anbei ein Foto von den 5 Pfänzchen, von denen eines überhaupt nicht mehr gewachsen ist.
VG

FIdo
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bonsaioldie
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Re: Afrikanischer Blauregen Anzucht

Beitrag von bonsaioldie »

Hallo Fido!
Anhand der Bilder kann ich nur sagen, das die Pflanzen bald vereinzelt werden sollten. Jede Pflanze benötigt jetzt einen einzelnen Topf. Momentan kämpfen sie um Nährstoffe und Licht. Also im März oder April neue Töpfe und Erde kaufen!
Liebe Grüße Eva Warthemann
Fido376
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Re: Afrikanischer Blauregen Anzucht

Beitrag von Fido376 »

Hallo Eva,
alles klar, vielen Dank. Werde ich machen :-)
Im Netz finde ich bestimmt entsprechende Erde...
Grüße

Fido
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Georg
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Re: Afrikanischer Blauregen Anzucht

Beitrag von Georg »

bff Sponsor rechts oben ist da recht gut sortiert!
Gruß
Rüdiger
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Andreas Ludwig
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Re: Afrikanischer Blauregen Anzucht

Beitrag von Andreas Ludwig »

Fido376 hat geschrieben: 22.01.2021, 14:07Zur Geburt meiner Tochter wollte ich gerne einen Baum pflanzen und mich kümmern, so dass ich ihn dann irgendwann meiner Tochter schenken kann, wenn sie auszieht :-D
Dazu noch eine Überlegung, denn diese Idee taucht immer wieder auf: Ich bin Schweizer, genauer Berner Protestant, meine Vorfahren lebten weitab der Hauptstadt als Bauern. Da macht man das mit dem Baum. Aber man pflanzt ihn oben auf einen der sanften Hügel im Tal, als «landmark» weithin sichtbar, oft ist es eine Linde, auch Bergahorne wurden eingesetzt.

So macht das für mich Sinn. Ob es richtig ist, wenn der Vater der Tochter einen Topf mitgibt, um den sie sich dann kümmern muss, weil es doch ein Geschenk vom Papa ist? Das würde ich meiner Tochter ehrlich gesagt nicht antun. «Einen Baum pflanzen» hat in deinem Zusammenhang mit Bonsai gar nichts zu tun. Bonsai ist eine abgehobene, elitäre, anspruchsvolle Sache. Einen Baum zu pflanzen ist eine erdige, wahre und konkrete Sache, der bleibt dann da.

Denk darüber nach, z.B. einem Regenwaldprojekt eine Hektare Wald per Spende zu ermöglichen oder werde Pate eines Baumes in einer alten Allee in Deutschland, all sowas gibt es. Das wäre vielleicht die grössere Ehrenerbietung deiner Tochter gegenüber, als sie zu lebenslangem Giessen und endlosen Basics-Fragen im BFF zu verdonnern. Deine Tochter zu würdigen bedeutet nicht, sie abzurichten.
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Re: Afrikanischer Blauregen Anzucht

Beitrag von achim73 »

Andreas Ludwig hat geschrieben: 23.01.2021, 18:29
Fido376 hat geschrieben: 22.01.2021, 14:07Zur Geburt meiner Tochter wollte ich gerne einen Baum pflanzen und mich kümmern, so dass ich ihn dann irgendwann meiner Tochter schenken kann, wenn sie auszieht :-D
Dazu noch eine Überlegung, denn diese Idee taucht immer wieder auf: Ich bin Schweizer, genauer Berner Protestant, meine Vorfahren lebten weitab der Hauptstadt als Bauern. Da macht man das mit dem Baum. Aber man pflanzt ihn oben auf einen der sanften Hügel im Tal, als «landmark» weithin sichtbar, oft ist es eine Linde, auch Bergahorne wurden eingesetzt.

So macht das für mich Sinn. Ob es richtig ist, wenn der Vater der Tochter einen Topf mitgibt, um den sie sich dann kümmern muss, weil es doch ein Geschenk vom Papa ist? Das würde ich meiner Tochter ehrlich gesagt nicht antun. «Einen Baum pflanzen» hat in deinem Zusammenhang mit Bonsai gar nichts zu tun. Bonsai ist eine abgehobene, elitäre, anspruchsvolle Sache. Einen Baum zu pflanzen ist eine erdige, wahre und konkrete Sache, der bleibt dann da.

Denk darüber nach, z.B. einem Regenwaldprojekt eine Hektare Wald per Spende zu ermöglichen oder werde Pate eines Baumes in einer alten Allee in Deutschland, all sowas gibt es. Das wäre vielleicht die grössere Ehrenerbietung deiner Tochter gegenüber, als sie zu lebenslangem Giessen und endlosen Basics-Fragen im BFF zu verdonnern. Deine Tochter zu würdigen bedeutet nicht, sie abzurichten.
DANKE *huldigen*
Gruss, Achim
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abardo
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Re: Afrikanischer Blauregen Anzucht

Beitrag von abardo »

Andreas Ludwig hat geschrieben: 17.01.2021, 20:49 abardo – est ist dir im Eifer entgangen, dass ich genau das schildere. «Chinese hack-back style» nannte man das schon lange vor dir.
Nein, «Chinese hack-back style» ist etwas ganz anderes. Da geht es um den heftigen Rückschnitt von bereits guten Bäumen, um den Baum "neu (und besser) aufzusetzen". So wie bei dem hier -> viewtopic.php?p=561066#p561066
Andreas Ludwig hat geschrieben: 17.01.2021, 20:49 Aber du musst auch dafür erst mal einen Ansatz haben. Beginnst du bei Keimlingen damit, wird das nie was. Auch Tausende Knospen setzen nur dort an, wo sie können.
Klar, deshalb verlängere ich bei Sämlingen schon die Wachstumsperiode im Gewächshaus.

Malus Evereste, vor 3 Jahren "geschlüpft". Bild vom Herbstschnitt
Malus Evereste, vor 3 Jahren "geschlüpft". Bild vom Herbstschnitt
IMG_4892.jpeg (136.99 KiB) 1446 mal betrachtet
treibt jetzt aus, Level 2-3. Für einen Apfel ist das nach 3 Jahren richtig viel
treibt jetzt aus, Level 2-3. Für einen Apfel ist das nach 3 Jahren richtig viel
IMG_4915.jpeg (81.96 KiB) 1446 mal betrachtet

Dem wird dieses Jahr jeder Ast oder Zweig sofort am Ende gekappt, wenn mehr als 3 Blätter mit Knospen dran sind. In weiteren 3-4 Jahren ist es ein üppig verzweigter Busch.
Grüße, Frank
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Andreas Ludwig
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Re: Afrikanischer Blauregen Anzucht

Beitrag von Andreas Ludwig »

Ich bin gespannt auf die Entwicklung von Wurzeln und Stamm.
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Re: Afrikanischer Blauregen Anzucht

Beitrag von Fido376 »

Andreas Ludwig hat geschrieben: 23.01.2021, 18:29
Fido376 hat geschrieben: 22.01.2021, 14:07Zur Geburt meiner Tochter wollte ich gerne einen Baum pflanzen und mich kümmern, so dass ich ihn dann irgendwann meiner Tochter schenken kann, wenn sie auszieht :-D
Dazu noch eine Überlegung, denn diese Idee taucht immer wieder auf: Ich bin Schweizer, genauer Berner Protestant, meine Vorfahren lebten weitab der Hauptstadt als Bauern. Da macht man das mit dem Baum. Aber man pflanzt ihn oben auf einen der sanften Hügel im Tal, als «landmark» weithin sichtbar, oft ist es eine Linde, auch Bergahorne wurden eingesetzt.

So macht das für mich Sinn. Ob es richtig ist, wenn der Vater der Tochter einen Topf mitgibt, um den sie sich dann kümmern muss, weil es doch ein Geschenk vom Papa ist? Das würde ich meiner Tochter ehrlich gesagt nicht antun. «Einen Baum pflanzen» hat in deinem Zusammenhang mit Bonsai gar nichts zu tun. Bonsai ist eine abgehobene, elitäre, anspruchsvolle Sache. Einen Baum zu pflanzen ist eine erdige, wahre und konkrete Sache, der bleibt dann da.

Denk darüber nach, z.B. einem Regenwaldprojekt eine Hektare Wald per Spende zu ermöglichen oder werde Pate eines Baumes in einer alten Allee in Deutschland, all sowas gibt es. Das wäre vielleicht die grössere Ehrenerbietung deiner Tochter gegenüber, als sie zu lebenslangem Giessen und endlosen Basics-Fragen im BFF zu verdonnern. Deine Tochter zu würdigen bedeutet nicht, sie abzurichten.
Lieber Andreas,
die Ausschweifungen Deiner perfiden Gleichgültigkeit des proletarischen Hochmuts, lassen mich in der Gewissheit der Überlegenheit ganz gut schlafen.

Nichtsdestotrotz bedanke ich mich ganz aufrichtig für Deine mitfühlenden Worte, Deine Sorge um meine Tochter, oberländer Kulturgeschichten, Deine religiöse Mitteilungsfreudigkeit sowie einen Teil Deiner Lebensgeschichte.Ich merke Du gehörst nicht nur einem elitären Kreis an, sondern scheinst diesen auch per se schützen zu wollen vor Leuten wie mir, die weder die Philospohie des Bonsai zu würdigen scheinen, noch im entferntesten in der Lage zu sein scheinen, diese Philosophie erlernen zu wollen oder können. Eine so ignorante und herabwürdigende Antwort wie die von Dir hat mich echt schockiert. Ohne irgendwelche Hintergründe zu kennen, urteilst Du oberflächlich, arrogant, herablassend, nicht nur über die Intention meines Vorhaben, sondern versuchst mir zusätzlich, die Kompetenz meine Tochter "richtig" erziehen zu können abzusprechen, was Du abrundest mit dem Unterstellung, meine Tochter abzurichten. WIe man mit so wenigen Worten so viel Stuss schreiben kann, war mir bis dato noch nicht bekannt. Ich möchte DIch aber in Zukunft gut schlafend wissen und verspreche Dir hiermit, dass ich meine Tochter zu einem freien Geist erziehen werde, die sich ihren Gefühlen und Ihrem Pflichtbewusstsein immer offen gegenübersteht und dadurch nicht in die lebensbedrohliche Lage kommt, ihrem Vater eines Tages sagen zu müssen, dass sie keinen Bock hat, auf ein Pflänzchen aufzupassen. Weiterhin erziehe ich meine Tochter ebenfalls dazu, sich nicht zu allen Dingen äußern zu müssen, nur um irgendwas zu sabbeln und andere Menschen zu beleidigen, zu diskreditieren oder versuchen sich als elitären und besseren Menschen darzustellen, was ja meistens in die Hose geht. In diesem Sinne wünsche ich einen besonnen Sonntagabend, lieber Andreas. Grüße in die Schweiz.
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