Auch eine Anerkennung
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Auch eine Anerkennung
naja
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Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.
mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
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Walter Pall
Re: Auch eine Anerkennung
Wer hat denn das gemacht, Walter? Und wie?
LG, Lutz
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Re: Auch eine Anerkennung
Weiß nicht. Gibt es auf einer Auktion.
Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
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Walter Pall
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Walter Pall
Re: Auch eine Anerkennung
you take plastic-flowers ... they last longer ...
nur wer gut ist, wird kopiert
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Zuletzt geändert von baeumchen am 04.02.2021, 23:36, insgesamt 1-mal geändert.
gruß + frohes gelingen
der frank aus stuttgart
Nichi nichi kore kōjitsu
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Arthur Dent
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Re: Auch eine Anerkennung
Das ist ein Ritterschlag!
Allerdings wird da Geld mit deiner kreativen Leistung gemacht....
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Re: Auch eine Anerkennung
Also ich weiss nicht wirklich wie sich das juristisch verhält aber wenn ich von einer Pflanze ein Foto schiesse und ausdrucke, darf ich dieses Foto verkaufen. Verhält es sich nun auch so wenn ich es in 3D ausdrucke?
Grumpy old fat Kiboko.
Re: Auch eine Anerkennung
Walters Rocky Mountain Wacholder ist ja nun schon länger tot.
Das Geschäft mit seinem Abbild blüht aber noch.
Die Figur von Jun Navarro ist da ja nur eine neuere Erscheinung.
Seit Jahren prangt das Foto dieses Wacholders bereits zigtausendfach auf Akadama-Säcken.
Walter ist klug genug zu wissen wie aufwendig und wohl erfolglos der Klageweg wär.
Das Geschäft mit seinem Abbild blüht aber noch.
Die Figur von Jun Navarro ist da ja nur eine neuere Erscheinung.
Seit Jahren prangt das Foto dieses Wacholders bereits zigtausendfach auf Akadama-Säcken.
Walter ist klug genug zu wissen wie aufwendig und wohl erfolglos der Klageweg wär.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
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Re: Auch eine Anerkennung
Dazu kann ich als alter Grafiker folgendes sagen: Wer klug ist, klagt nicht. Denn da geht es um ganz schwierige Begriffe. Einer ist «Schöpfungshöhe». Versteht kein normaler Mensch, es bedeutet für Juristen, dass eine geringe Änderung an einem Bild dazu führen kann, dass das geänderte Bild als neues Bild, als Schöpfung eben interpretiert werden kann. Oder auch nicht. Je nachdem.Hippo hat geschrieben: 04.02.2021, 23:20 Also ich weiss nicht wirklich wie sich das juristisch verhält aber wenn ich von einer Pflanze ein Foto schiesse und ausdrucke, darf ich dieses Foto verkaufen. Verhält es sich nun auch so wenn ich es in 3D ausdrucke?
Es ist ein Spiel, unzählige Künstler haben es durchgespielt. Kaum ein Richter mag dieses Spiel, denn es ist undankbar. Es geht nicht um Kopie oder nicht, sondern auch um so Krümelkram wie «unbewusste Plagiate» – und wer kann so etwas schon beweisen, wie? Manchmal reicht ein roter Punkt oder eine schwarze Linie, um aus etwas etwas Neues zu machen, manchmal nicht, manchmal nicht in der ersten Instanz, in der dritten aber dann schon oder umgekehrt. Urherber- und Kopierrechte dienen nur den Anwälten, nie den Künstlern.
Sehen wir den (en détail etwas schlampig wiedergegebenen Baum) grosszügig als «Zitat». Zitiert wird nur, was Neid erweckt hat.
It is not enough to be busy. So are the ants. The question is: What are we busy about?
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Re: Auch eine Anerkennung
Außerdem kostet so ein ernsthafter Urheber-Rechtstreit um Fotos meist mehr, als die Bilder wert sind. Wenn man dann mit viel Geld gewonnen hat, dann zahlt der Verlierer nichts, weil er nichts hat. Oder er wohnt in einem Land, das ihn schützt und nicht mich.
Einfach abhaken - vergessen, als Anerkennung werten-
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Walter Pall
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Re: Auch eine Anerkennung
Danke für die traurige Info Gary. Weiß man was da schiefgelaufen ist?Gary hat geschrieben: 05.02.2021, 13:58 Walters Rocky Mountain Wacholder ist ja nun schon länger tot.
......
......
Normalerweise erfährt man ja nicht mal, dass bekannte Bäume eingegangen sind.
gruß
Niko
Das Auge findet was es sucht.
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Re: Auch eine Anerkennung
Von einer beliebigen Pflanze schon, aber nicht von einem Kunstwerk wie diesem hier (es sei denn, das Kunstwerk steht im öffentlichen Raum, z. B. eine Skulptur in einem Park).Hippo hat geschrieben: 04.02.2021, 23:20 Also ich weiss nicht wirklich wie sich das juristisch verhält aber wenn ich von einer Pflanze ein Foto schiesse und ausdrucke, darf ich dieses Foto verkaufen.
Nun, mit dem Begriff der Schöpfungshöhe hat die Erläuterung nichts zu tun, sondern eher mit dem Begriff der Adaption. "Schöpfungshöhe" ist eigentlich einfach, es geht ganz grundsätzlich darum, dass eine gewisse künstlerische Leistung (eben die Schöpfungshöhe) erkennbar sein muss, damit auf das ursprüngliche Werk überhaupt das Urheberrecht angewandt werden kann, was bei Walters Baum ganz unstrittig ist. Bei meinem kleinen Schalen-Aboretum hingegen würde die Schöpfungshöhe vermutlich nicht ausreichen, sodass die Urheberrechtsfähigkeit der Bäume zumindest angezweifelt werden könnte.Andreas Ludwig hat geschrieben: 07.02.2021, 16:10 Denn da geht es um ganz schwierige Begriffe. Einer ist «Schöpfungshöhe». Versteht kein normaler Mensch, es bedeutet für Juristen, dass eine geringe Änderung an einem Bild dazu führen kann, dass das geänderte Bild als neues Bild, als Schöpfung eben interpretiert werden kann.
Immerhin nennt Jun Navarro auf seiner Facebook-Seite „Jun’s Wire Bonsai“ auch das Vorbild seiner Replik („inspired by Walter Pall's juniper bonsai“), die aus Draht zu bestehen scheint, und zeigt zudem Fotos vom Original. Er hat offenbar auch schon weitere berühmte Bäume nachgebaut, z. B. John Nakas Goshin. Keine Ahnung, ob er sich rechtlich abgesichert hat.
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Re: Auch eine Anerkennung
Muss er nicht. Er hat nicht kopiert (und schon gar nicht gefälscht), sondern war bloss inspiriert. Er gibt die Inspirationsquelle bekannt. Das reicht schon, denn er hat im übrigen ein völlig anderes Medium und einen völlig anderen Masstab verwendet. Das Ganze ist auch eher eine neuzeitliche Sache. Als die Künstler noch durchs Band von reichen Leuten protegiert wurden, weil sie sonst pleite gewesen wären, hatten sie nicht das geringste Problem, eine gute Idee eines andern zu nehmen und etwas Neues daraus zu machen. Der andere war dann oft sogar geschmeichelt. Das nannte man «Variation» oder «Nach einer Idee von» oder «basierend auf der Erzählung von». Gibts auch noch, aber deutlich weniger.
(«Schöpfungshöhe» ist übrigens wirklich schwierig. Da geht es mitunter auch um «ideelle Inhalte». Ich erwähne da mal Harald Nägeli. Der ging nachts durch Zürich und sprayte. Das war für die einen Sachbeschädigung, für andere aber Kunst. Das gab lange, lange Prozesse. Banksy ging es lange ähnlich. Dazu war da ja mal noch die berühmte Beuys-Fettecke... Es wäre sicher spannend, wenn Thomas Fischer dazu mal eine Kolumne schriebe.)
(«Schöpfungshöhe» ist übrigens wirklich schwierig. Da geht es mitunter auch um «ideelle Inhalte». Ich erwähne da mal Harald Nägeli. Der ging nachts durch Zürich und sprayte. Das war für die einen Sachbeschädigung, für andere aber Kunst. Das gab lange, lange Prozesse. Banksy ging es lange ähnlich. Dazu war da ja mal noch die berühmte Beuys-Fettecke... Es wäre sicher spannend, wenn Thomas Fischer dazu mal eine Kolumne schriebe.)
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Re: Auch eine Anerkennung
Ah, jetzt verstehe ich, Andreas - du betrachtest den Begriff von der anderen Seite, nämlich von der Schöpfungshöhe der Adaption her, während ich von der des ursprünglichen Werks ausging. Insofern hast du natürlich ganz recht.Andreas Ludwig hat geschrieben: 09.02.2021, 12:11 («Schöpfungshöhe» ist übrigens wirklich schwierig. Da geht es mitunter auch um «ideelle Inhalte». Ich erwähne da mal Harald Nägeli. Der ging nachts durch Zürich und sprayte. Das war für die einen Sachbeschädigung, für andere aber Kunst. Das gab lange, lange Prozesse. Banksy ging es lange ähnlich. Dazu war da ja mal noch die berühmte Beuys-Fettecke... Es wäre sicher spannend, wenn Thomas Fischer dazu mal eine Kolumne schriebe.)
Liebe Grüße
Christine
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Re: Auch eine Anerkennung
Nicht nur die Adaptionssache – auch das Prinzip. Ich bin ja eben einer, der das Philosophieren nicht lassen kann. Wir haben in der Schweiz einen Künstler namens Roman Signer, den ich überaus schätze. Weil er absolut kreativ ist. Mal stellt er einen Topf weisse Dispersion in einen leeren Raum und zündet einen Sprengsatz drin (er sprengt gerne, buchstäblich und übertragen); mal legt er eine Zündschnur, die genau solange brennt wie eine Bauern- und Gewerbeausstellung dauert, dort dann ankommt – und erlischt; mal setzt er sich in einen Smart, den er auf das Heck kippen liess und simuliert einen Astronauten. Ich lache mich jedesmal kaputt und bedauere alle, die sich aufregen, aber noch viel mehr die allfällig angefragten Richter, die darüber befinden müssten, ob das jetzt noch Kunst ist... Was zum Teufel ist Kunst?
Die Miniaturkopie von Walters abgegangenem Wacholder würde ich übrigens schlicht, arrogant und anmassend als «Nippes» bezeichnen. Walters Bäume haben Kraft und Wucht. Man muss davor stehen und sich inspirieren lassen, die fordern heraus. Nichts davon ist in dieses filigrane Dings übergegangen.
Die Miniaturkopie von Walters abgegangenem Wacholder würde ich übrigens schlicht, arrogant und anmassend als «Nippes» bezeichnen. Walters Bäume haben Kraft und Wucht. Man muss davor stehen und sich inspirieren lassen, die fordern heraus. Nichts davon ist in dieses filigrane Dings übergegangen.
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