Pinus Mugo auf 2000 Meter Seehöhe abmoosen
Re: Pinus Mugo auf 2000 Meter Seehöhe abmoosen
Respekt Herbert.....
Gruß
Johann
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Re: Pinus Mugo auf 2000 Meter Seehöhe abmoosen
Hallo Herbert,
könnte man so einen dicken Stamm wie gezeigt noch ohne Keil rausschneiden stark biegen? Reisst da nicht die Rinde bzw. der Bast? Wie polsterst Du das Holzstück am Biegepunkt, damit es die Rinde nicht zerdrückt? Da würde ja doch ziemlich viel Druck entstehen.
Wird richtig spannend, danke, dass Du uns daran teilhaben lässt.
LG
Robert
könnte man so einen dicken Stamm wie gezeigt noch ohne Keil rausschneiden stark biegen? Reisst da nicht die Rinde bzw. der Bast? Wie polsterst Du das Holzstück am Biegepunkt, damit es die Rinde nicht zerdrückt? Da würde ja doch ziemlich viel Druck entstehen.
Wird richtig spannend, danke, dass Du uns daran teilhaben lässt.
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Robert
Liebe Grüße
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Bonsaifreunde Franken e. V.
Robert
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- Herbert A
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Re: Pinus Mugo auf 2000 Meter Seehöhe abmoosen
Servus Robert
Über einen Zeitraum von 2 Jahren ist das schon zu biegen. Wenn man gut bandagiert sollte die Rinde nicht einreissen. Wenn doch ist das kein Beinbruch. Dann entsteht eine Shari ähnliche Wunde. Eine Biegung reinzubringen ist nicht das Problem. Eine scharfe Biegung bzw ein Knick wäre natürlich schöner. Das wird wahrscheinlich nur durch einkerben innen oder einem Schnitt außen zu machen sein. Die schnellste Methode wäre sicher ein Schnitt aussen.
Lg
Herbert
Über einen Zeitraum von 2 Jahren ist das schon zu biegen. Wenn man gut bandagiert sollte die Rinde nicht einreissen. Wenn doch ist das kein Beinbruch. Dann entsteht eine Shari ähnliche Wunde. Eine Biegung reinzubringen ist nicht das Problem. Eine scharfe Biegung bzw ein Knick wäre natürlich schöner. Das wird wahrscheinlich nur durch einkerben innen oder einem Schnitt außen zu machen sein. Die schnellste Methode wäre sicher ein Schnitt aussen.
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Herbert
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Re: Pinus Mugo auf 2000 Meter Seehöhe abmoosen
Hi Herbert,
vielen Dank, das du dir die Mühe machst und das für uns aufbereitest.
Das ist jedes mal ziemlich Beeindurckend, vor allem da solche Rohlinge in ungreifbarer Ferne sind.
Ich hoffe mal, du profitierst ebenfalls davon.
vielen Dank, das du dir die Mühe machst und das für uns aufbereitest.
Das ist jedes mal ziemlich Beeindurckend, vor allem da solche Rohlinge in ungreifbarer Ferne sind.
Ich hoffe mal, du profitierst ebenfalls davon.
MfG André
Hummel Hummel, Mors Mors
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- Herbert A
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Re: Pinus Mugo auf 2000 Meter Seehöhe abmoosen
Servus Andre'
Ich hab das Risiko und ihr profitiert davon
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bonsaioldie
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Re: Pinus Mugo auf 2000 Meter Seehöhe abmoosen
Hallo Herbert!
Wie ist der Stand der Dinge nach einem Jahr? Ist die Mugo gut angewachsen?
Eva Warthemann
Wie ist der Stand der Dinge nach einem Jahr? Ist die Mugo gut angewachsen?
Eva Warthemann
- Martin_S
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Re: Pinus Mugo auf 2000 Meter Seehöhe abmoosen
Irre!!!
Da kann man bereits jetzt einen super bonsai erkennen.
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Beste Grüße
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
Martin
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bonsaioldie
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Re: Pinus Mugo auf 2000 Meter Seehöhe abmoosen
Martin da geb ich Dir vollkommen recht. Ein tolles Teil. Der Ast der jetzt zur Krone aufgebaut wird, setzt die Stammbewegung und Stammverjüngung super fort.
Eva Warthemann
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- Herbert A
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Re: Pinus Mugo auf 2000 Meter Seehöhe abmoosen
Servus Eva,
der Mugo geht es gut.
Wenn man eine starke Biegung plant, dann soll man dem Baum Zeit lassen bis er wieder volle Kraft hat. Das wird nächstes Jahr sein. 2022 im Frühjahr werde ich wahrscheinlich mit der Gestaltung beginnen.
Liebe Grüße
Herbert
der Mugo geht es gut.
Wenn man eine starke Biegung plant, dann soll man dem Baum Zeit lassen bis er wieder volle Kraft hat. Das wird nächstes Jahr sein. 2022 im Frühjahr werde ich wahrscheinlich mit der Gestaltung beginnen.
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Re: Pinus Mugo auf 2000 Meter Seehöhe abmoosen
Sieht schon richtig gut aus! 
- Herbert A
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Re: Pinus Mugo auf 2000 Meter Seehöhe abmoosen
Servus an alle
Der Baum wächst gut. Dieses Jahr haben sich kaum mehr Blütenstände gebildet. Das ist auch ein Zeichen dass der Baum den Stress des abtrennens überwunden hat und gut eingewachsen ist.
Jetzt werde ich ihn langsam auf die starke Biegung vorbereiten um die Krone über den Stamm zu bringen.
Auf den Bildern sieht man eine alte Bruchstelle die sich bestens eignet die Kronenstellung zu verändern.
Ich hatte die Hoffnung dass der Stamm mittels eines großen Jack an dieser alten Bruchstelle gebogen werden kann. Das ist aber wieder so stark verwachsen dass es diesmal noch nicht ging.
Gebogen hat sich aber die Krone. Das genügt mir vorerst. Ich möchte diesen Baum auf gar keinen Fall überfordern.
Im Herbst oder Frühjahr 2022 werde ich mit einer Säge die alte Bruchstelle wieder öffnen und dann die finale Biegung vornehmen.
Hier ein paar Bilder er ersten Korrektur.
Ich habe langsam und vorsichtig gearbeitet weil der Baum ja schon in Saft ist. Eine Überdehnung hätte eine Lösung des Kambiums vom Splintholz zur Folge und somit könnte die gesamte Krone absterben.
Der Baum gibt eben das Tempo vor auch wenn es noch so in den Fingern juckt.
Aber das kennen wir ja alle :-)
lg
Herbert
Der Baum wächst gut. Dieses Jahr haben sich kaum mehr Blütenstände gebildet. Das ist auch ein Zeichen dass der Baum den Stress des abtrennens überwunden hat und gut eingewachsen ist.
Jetzt werde ich ihn langsam auf die starke Biegung vorbereiten um die Krone über den Stamm zu bringen.
Auf den Bildern sieht man eine alte Bruchstelle die sich bestens eignet die Kronenstellung zu verändern.
Ich hatte die Hoffnung dass der Stamm mittels eines großen Jack an dieser alten Bruchstelle gebogen werden kann. Das ist aber wieder so stark verwachsen dass es diesmal noch nicht ging.
Gebogen hat sich aber die Krone. Das genügt mir vorerst. Ich möchte diesen Baum auf gar keinen Fall überfordern.
Im Herbst oder Frühjahr 2022 werde ich mit einer Säge die alte Bruchstelle wieder öffnen und dann die finale Biegung vornehmen.
Hier ein paar Bilder er ersten Korrektur.
Ich habe langsam und vorsichtig gearbeitet weil der Baum ja schon in Saft ist. Eine Überdehnung hätte eine Lösung des Kambiums vom Splintholz zur Folge und somit könnte die gesamte Krone absterben.
Der Baum gibt eben das Tempo vor auch wenn es noch so in den Fingern juckt.
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Re: Pinus Mugo auf 2000 Meter Seehöhe abmoosen
Hallo Herbert,
hast du die Zwinge auch selbst gebaut? Immer wieder faszinierend was du so alles kannst
Grüße
Rainer
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Grüße
Rainer
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
- Herbert A
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Re: Pinus Mugo auf 2000 Meter Seehöhe abmoosen
Rainer die Zwinge ist Selbstbau. Ich habe da vor ein paar Jahren für unseren Club ein paar Jacks gemacht.
Passender Formstahl, eine starke Gewindestange, ein paar Muttern und das ganze verschweißt.
lg
Herbert
Passender Formstahl, eine starke Gewindestange, ein paar Muttern und das ganze verschweißt.
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Re: Pinus Mugo auf 2000 Meter Seehöhe abmoosen
Servus an alle
Seit August 2019 steht der Baum jetzt in einem Plastiktopf. Letztes Jahr habe ich nur die Krone leicht abgesenkt. Das hat der Baum gut verkraftet, aber noch nicht eine entschiedene Verbesserung gebracht.
Jetzt ist es an der Zeit die entscheidende Biegung zu beginnen. Wie schon geschrieben werde ich einen in der Natur entstandenen Bruch einsägen und dann versuchen den gesamten Kronenbereich abzusenken.
Hier ein paar Bilder.
Das ist die natürliche Bruchstelle zwischen erstem Ast und der Stammfortführung zur Krone. Mit der Akkusäge geht das ratzfatz. Mehrere Längsschnitte damit später die Bruchstelle natürlicher bearbeitet werden kann.
Eine längere Eisenstange am Stamm fixiert damit beim biegen eine Hebelwirkung erzielt wird.
Mit einer Zwinge wird der Stamm auf Zug gebracht und dann ein Spanndraht angebracht.
Das reicht für die erste Biegung. Während des Sommers wird der Spanndraht immer wieder einmal weiter angezogen bis ein Bruch entsteht. Diese Methode ist für den Baum schonender als eine Biegung durch Bandagieren mit Raffia. Außerdem würde es auch viel länger dauern.
Ich wünsch euch eine schöne Woche
Herbert
Seit August 2019 steht der Baum jetzt in einem Plastiktopf. Letztes Jahr habe ich nur die Krone leicht abgesenkt. Das hat der Baum gut verkraftet, aber noch nicht eine entschiedene Verbesserung gebracht.
Jetzt ist es an der Zeit die entscheidende Biegung zu beginnen. Wie schon geschrieben werde ich einen in der Natur entstandenen Bruch einsägen und dann versuchen den gesamten Kronenbereich abzusenken.
Hier ein paar Bilder.
Das ist die natürliche Bruchstelle zwischen erstem Ast und der Stammfortführung zur Krone. Mit der Akkusäge geht das ratzfatz. Mehrere Längsschnitte damit später die Bruchstelle natürlicher bearbeitet werden kann.
Eine längere Eisenstange am Stamm fixiert damit beim biegen eine Hebelwirkung erzielt wird.
Mit einer Zwinge wird der Stamm auf Zug gebracht und dann ein Spanndraht angebracht.
Das reicht für die erste Biegung. Während des Sommers wird der Spanndraht immer wieder einmal weiter angezogen bis ein Bruch entsteht. Diese Methode ist für den Baum schonender als eine Biegung durch Bandagieren mit Raffia. Außerdem würde es auch viel länger dauern.
Ich wünsch euch eine schöne Woche
Herbert
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Re: Pinus Mugo auf 2000 Meter Seehöhe abmoosen
Grüß dich lieber Herbert,
ich finde deine Techniken UND dass du diese mit uns teilst eine einfach Hammer!
Hier kann man sehr viel lernen
ich finde deine Techniken UND dass du diese mit uns teilst eine einfach Hammer!
Hier kann man sehr viel lernen
Gruß
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
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