letzten Sonntag habe ich meiner 92 jährigen Oma im Garten geholfen und musste dabei eine ca 1 m hohe Hainbuche ausgraben, die jahrelang zwischen den Sträuchern übersehen worden sein muss.
Während ich versuchte, den Baum aus der Erde zu bekommen kam mir die Idee, ihn am leben zu lassen und somit ein Stück Erinnerung an meine Oma für immer zu bewahren...
Ich habe schon einige erfolglose Versuche mit Bonsais hinter mir, leider hat bisher nichts wirklich geklappt...aber das Interesse & der Wille sind da
Jetzt habe ich den riesigen Wunsch, diese Buche zu retten und hoffe, ihr könnt mir dabei helfen!
Es sind leider viele Wurzeln draufgegangen.
Meine Oma hat den Baum sofort radikal beschnitten (mindestens 2/3 der Äste), damit er eine Chance hat meinte sie.
Ich habe dann am Montag einen 40x20 cm großen Tontopf gekauft (angepasst an die Wurzel, die noch über waren) und ihn in eine Mischung aus Bonsaierde und Gartenerde gepflanzt.
Die Buche steht jetzt im Halbschatten auf meinem Westbalkon.
Das Bäumchen lebt noch, aber es lässt die Blätter zusehends hängen, ein paar spitzen sind heute eingetrocknet.
Seit Dienstag lese ich mich hier im Forum ein.
Damit ich nicht noch weitere Fehler begehe wollte ich jetzt mal sicherheitshalber bei euch nachfragen: würde ein Blattschnitt Sinn machen? Oder soll ich den Baum einfach in Ruhe lassen und beten?
Eine Plastiktüte in entsprechender Größe müsste ich erstmal auftreiben-aber wenn ihr sagt, es hilft, dann würde ich mich auf die Suche machen! (Ginge denn eine Mülltüte?)
Und soll ich das Substrat eventuell wechseln?
Auch ist eine recht große Wurzel abgebrochen, an dieser Stelle ist die Rinde nun offen. Soll ich da was machen? (Wundpaste besorgen?)
Mir ist mittlerweile klar, dass ich ganz viel falsch gemacht hab, aber ändern kann ich es rückwirkend nicht.
Deshalb frage ich jetzt nach, bevor ich weitere Versuche mache.
Ich danke euch für eure Hilfe!
Liebe Grüße
Ulla
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