Moin Heinrich,
vielen Dank für die Erläuterung.
Mir fällt es bei Metasequoia anfangs schwer, Triebe von Blättern zu unterscheiden. Von den waagerechten Austrieben werden aber auch einige zu Ästen und verzweigen entsprechend. Im Bereich der Stammkappung sind inzwischen sieben fächerförmig bis trichterförmig angeordnete Triebe von etwa 15 cm Länge gewachsen, die ihrerseits gefiederte Blätter tragen. Letztere werden wohl als Herbstlaub komplett abfallen. Aus deren Ansatzknospen könnten dann im nächsten Jahr wohl Triebe wachsen.
Von diesen sieben Trieben würde ich dann einen als Stammverlängerung nutzen und die Kappung wie von Dir beschrieben schräg gestalten und verschließen. Bei der Auswahl würde ich einen möglichst tief ansetzenden Trieb mit geringer Abweichung von der Senkrechten bevorzugen. Blöd nur, dass die Triebe umso stärker seitwärts tendieren, je tiefer sie ansetzen. Sollte ich sonst jetzt noch versuchen, einen geeigneten Kandidaten näher an den Stamm zu holen?
Da ja jetzt das Wachstum eingestellt wird (anders als im subtropischen Teil Germaniens) wäre die Stammbearbeitung erst im kommenden Frühsommer fällig.
Bei dem anderen Kandidaten ist zwar nach der Kappung schon eine "Stammfortsetzung" nachgewachsen, aber auch da überlege ich noch, zwecks geringerer Zielhöhe auf einen tiefer ansetzenden Seitentrieb abzusetzen. Auch next year.
Eigentlich wollte ich hier nun die aktuellen Bilder von Buche, Buchs und Crassula anfügen, aber ich warte lieber noch, bis ich die Metasequoien geknipst habe.
